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FILE - In this Tuesday, June 2, 2020 file photo, people walk past a poster of a European Union flag in Istanbul. Following the approval of European leaders Friday Dec. 11 of expanding sanctions against Ankara, Turkey called on the European Union to act as an 'honest mediator' in its dispute with EU members Greece and Cyprus over the exploration of gas reserves in the Mediterranean. The leaders said early Friday that Turkey has

Die Türkei will eine neue Seite in den Beziehungen mit der EU aufschlagen», sagte Erdogan laut einer Mitteilung des türkischen Direktorats für Kommunikation. Bild: keystone

Türkei will «neue Seite» in Beziehungen zur EU aufschlagen



Die Türkei will ihre angespannten Beziehungen zur Europäischen Union erneuern. Das machte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan in einer Videokonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag deutlich, wie die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. «Die Türkei will eine neue Seite in den Beziehungen mit der EU aufschlagen», sagte Erdogan laut einer Mitteilung des türkischen Direktorats für Kommunikation. Darüber hinaus dankte er Merkel für ihre Bemühungen um die Beziehungen zwischen der Türkei und der EU - und lobte die positiven Entwicklungen auf dem letzten EU-Gipfel.

Trotz anhaltender Konfrontation hatten die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union auf ihrem Gipfel in Brüssel am 11. Dezember zunächst auf harte Sanktionen gegen die Türkei verzichtet und lediglich den Weg für neue Strafmassnahmen gegen einzelne Personen und Unternehmen geebnet. Sie sollen weitere Beteiligte an der umstrittenen türkischen Suche nach Erdgas vor Zypern treffen. Weitreichendere Schritte wie Sanktionen gegen ganze Wirtschaftszweige oder ein EU-Waffenembargo wurden hingegen nicht beschlossen. Vom Tisch sind schärfere Sanktionen allerdings nicht.

Die Türkei steht vor allem wegen umstrittener Erdgaserkundungen in Seegebieten vor Zypern und in der Nähe griechischer Inseln in der Kritik. Als nicht akzeptabel gelten aber auch Provokationen im Konflikt um die Teilung Zyperns sowie Verstösse gegen das UN-Waffenembargo gegen Libyen und die Einmischung in den Konflikt um Berg-Karabach. (sda/dpa)

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