DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Türkische Ermittler dementieren Fund von Leichenteilen Khashoggis



Türkische Ermittler haben einem Bericht des Senders CNN Türk zufolge bei der Durchsuchung eines saudiarabischen Diplomatenfahrzeugs in Istanbul persönliche Gegenstände des getöteten Journalisten Jamal Khashoggi gefunden. In zwei Koffern in einem Fahrzeug des saudiarabischen Konsulates seien unter anderem ein Computer und Dokumente Khashoggis verstaut gewesen.

Die türkischen Ermittler wurden bei der Durchsuchung auf einem Parkplatz im Stadtteil Sultangazi von saudiarabischen Experten begleitet. Die Durchsuchung wurde CNN Türk zufolge am Nachmittag unterbrochen und soll am Mittwoch fortgesetzt werden.

Zunächst kursierte auch die Meldung, dass Leichenteile Khashoggis im Garten des saudischen Konsuls gefunden worden seien. Türkische Ermittler dementierten diese Information später jedoch wieder.

Kondolenzbekundung im Palast

Drei Wochen nach dem gewaltsamen Tod von Jamal Khashoggi haben König Salman und Kronprinz Mohammed bin Salman Khashoggis Bruder Sahl und Khashoggis Sohn Salah im Palast empfangen und kondoliert, meldete die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA am Dienstag. Die beiden Familienangehörigen hätten sich für die Beileidsbekundung bedankt, hiess es.

«Salah (links), der Sohn von Jamal Khashoggi, der nicht ausreisen darf. Sie brachten ihn an den königlichen Hof, um zu kondolieren. Der Ausdruck in seinem Gesicht. Dieses Foto lässt mich schreien und kotzen.»

Pence verspricht Konsequenzen

US-Vizepräsident Mike Pence versicherte unterdessen, dass die Tötung Khashoggis nicht folgenlos bleiben werde. «Dieser brutale Mord an einem Journalisten, an einem unschuldigen Mann, an einem Regimekritiker, wird nicht ohne Reaktion der USA bleiben und, so denke ich, auch nicht ohne eine internationale Reaktion», sagte Pence an einer Tagung der «Washington Post», für die Khashoggi zuletzt geschrieben hatte.

Pence nannte den Mord an Khashoggi einen barbarischen Akt und eine Tragödie für dessen Familie. «Es war auch ein Angriff auf eine freie und unabhängige Presse», sagte er. Die US-Regierung werde alles daran setzen, herauszufinden, was genau mit Khashoggi passiert sei.

US-Aussenminister Mike Pompeo sei in die Region gereist, und derzeit sei CIA-Chefin Gina Haspel in der Türkei, sagte Pence. Sobald sie zurück sei, werde sie US-Präsident Donald Trump und ihn über den Stand der Untersuchungen informieren. Und sobald alle Fakten auf dem Tisch lägen, werde Trump über Konsequenzen aus dem Fall entscheiden. Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden, sagte Pence. (cma/sda/reu/dpa)

Saudischer Junge tanzt «Macarena» und wird verhaftet

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Nationalpark gehört zu den bestgeschützten der Welt

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Schweiz lockert Massnahmen trotz steigender Zahlen: «Wir können nicht mehr»

Ein Blick über die Landesgrenze: So berichtet unser Medienpartner t-online.de aus Deutschland über die Corona-Lockerungen in der Schweiz.

Während die Bundesregierung auf härtere Corona-Massnahmen drängt und die Notbremse ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 in der nächsten Woche zur beschlossenen Sache werden soll, schlägt eines unserer Nachbarländer den gegenteiligen Weg ein: In der Schweiz werden ab Montag die Beschränkungen gelockert – obwohl die Zahlen steigen. «Wir gehen ein Risiko ein, es ist aber vertretbar», fasste der zuständige Bundesrat Alain Berset die Entscheidung am Mittwoch zusammen. Das sehen längst …

Artikel lesen
Link zum Artikel