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epa08539325 Supporters of president Erdogan pray as they celebrate Turkey's decision that the 1,500 year old Unesco World Heritage site Hagia Sophia can be converted into a mosque in front of the Hagia Sophia Museum in Istanbul, Turkey, 10 July 2020. Turkey's highest administration court on 10 July 2020 ruled that the museum that was once a mosque built in a Cathedral can be turned into a mosque again by anulling it's status as museum.  EPA/ERDEM SAHIN

Erdogan wandelt das Unesco-Welterbe Hagia Sophia in eine Moschee um. Bild: keystone

«Historischer Fehler»: Griechenland erzürnt über Erdogans Hagia-Sophia-Moschee



Griechenland hat die Umwandlung des Museums der Hagia (Aussprache: Aja) Sophia in Istanbul in eine Moschee verurteilt und mit Konsequenzen gedroht. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan habe einen «historischen Fehler begangen», erklärte der griechische Regierungssprecher Stelios Petsas am Samstag. Auf diese Beleidigung der christlichen Welt müsse es eine entsprechende Antwort geben. «Griechenland verurteilt dieses Verhalten Erdogans und wird alles, was es kann, tun, damit es Konsequenzen für die Türkei gibt», so der Athener Regierungssprecher.

Am Freitag hatte das Oberste Verwaltungsgericht der Türkei den Status der einstigen Kirche als Museum aberkannt. Kurz danach ordnete Präsident Recep Tayyip Erdogan an, das Gebäude für das islamische Gebet zu öffnen.

1500 Jahre altes Bauwerk

epa08538998 Turkish people hold Turkish national and Ottoman flags in front of the Hagia Sophia Museum, in Istanbul, Turkey, 10 July 2020. Turkey's highest administration court on 10 July 2020 ruled that the museum that was once a mosque built in a Cathedral can be turned into a mosque again by anulling it's status as museum.  EPA/ERDEM SAHIN

Bild: keystone

Die Hagia Sophia (griechisch: Heilige Weisheit) wurde im 6. Jahrhundert nach Christus erbaut und war Hauptkirche des Byzantinischen Reiches, in der die Kaiser gekrönt wurden. Nach der Eroberung des damaligen Konstantinopels durch die Osmanen im Jahr 1453 wandelte Sultan Mehmet II. die Hagia Sophia in eine Moschee um und liess als äusseres Kennzeichen vier Minarette anfügen. Auf Betreiben des türkischen Republikgründers Mustafa Kemal Atatürk ordnete der Ministerrat im Jahr 1934 die Umwandlung der Hagia Sophia in ein Museum an.

Weil die Hagia Sophia eine so grosse Bedeutung für die Orthodoxie hat, reagierten Griechenland und die russische-orthodoxe Kirche auf die Umwandlung besonders scharf. Der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis erklärte am Freitagabend, dass der Beschluss Erdogans Folgen für die Beziehungen der Türkei zur EU haben werde.

Die griechische Presse reagierte am Samstag mit Schlagzeilen wie «Die Hagia Sophia ist Opfer des Grössenwahns Erdogans geworden» (konservative Zeitung «Kathimerini»). «Unsinn ohne Ende», hiess es in der konservativen Zeitung «Eleftheros Typos». Griechische Kommentatoren meinten, Erdogans Türkei entferne sich mit grosser Geschwindigkeit vom Laizismus, der Trennung von Staat und Religion, und sei auf dem Weg der vollen Islamisierung. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Garp 11.07.2020 19:08
    Highlight Highlight Kann man als Frau die Hagia Sophia dann noch besuchen und die Kunst bewundern, so ganz unreligiös?
  • Do not lie to mE 11.07.2020 19:07
    Highlight Highlight Die Türkei hat schon mit dem Umbau der Hagia Sophia begonnen. Nach Ansicht vieler islamischer Religionsgelehrter ist ein islamisches Gebet weniger wert, wenn es im Angesicht bildlicher Darstellungen verrichtet wird und es ist anzunehmen das diese wieder mit Gips zugekleistert werden. Die Türkei hat 2019 130,000 URL Adressen, 7,000 Twitter Accounts, 40,000 Tweets, 10,000 YouTube Videos sowie 6,200 Facebook Posts löschen lassen mit strafrechtlichen Konsequenz /mehrjährigen Gefängnisstrafen. Wollen wir wetten dass die Begriffe "Hass und Hetze im Internet" in der Türkei anders definiert werden.
  • swisskiss 11.07.2020 17:47
    Highlight Highlight Ach ihr Griechen. Genauso nationalistische Patrioten wie Eure Kollegen enntet des ägäischen Meeres. Oder wie war das mit "Nordmazedonien"?

    Jetzt nehmt ihr halt irgendeine alte unbenutze Moschee und macht eine Sirtaki Tanzschule oder einen Tsatsiki Take Away aus dem Teil.

    Dnn ist gut und man kann sich wieder den wesentlichen Problemen mit der Türkei widmen, wie Nordzypern oder Flüchtlingsproblem.
    • Bündn0r 11.07.2020 19:05
      Highlight Highlight Zum Glück hat die Türkei auch nur irgendeine Kirche genommen...
      Atatürk rotiert im Grabe!
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 19:54
      Highlight Highlight Nicht unwahr, aber dass 'ihr Griechen' nicht nur, ganz und gar nicht, aus ultrarechten Nationalisten bestehen, weisst du ja auch.

      Und die Tragweite der einmaligen Hagia Sophia und "irgend eine unbenutzte Moschee" gleichzusetzen... Naja.

      Aber ja, stimmt, hauptsache wieder und wieder dümmlichste Ablenkungssymbolpolitik, anstatt an FORTSCHRITT, FRIEDEN, GERECHTIGKEIT, ENTWICKLUNG (gesellschaftlich-geistig-moralisch) zu arbeiten.
      Ja, den schutzbedürftigen Menschen helfen!!!

      2020... Nicht gross anders als 1420.

      Macht doch einfach ein Allmacht-Tempel aus der Hagia, für alle! Ha, ich Naivling.
  • Heinz Maag 11.07.2020 16:01
    Highlight Highlight Bis 1453 war es eine Kirche danach eine Moschee, wo liegt das Problem. In Spanien wurden auch viele Moscheen in Kirchen umgewandelt. Solange man darin friedlich bettet sehe ich kein Grund zur Aufregung.
    • AquaeHelveticae 11.07.2020 16:27
      Highlight Highlight Nur waren die meisten Moscheen in Spanien zuvor bereits Kirchen.
    • Raphael Bühlmann 11.07.2020 16:40
      Highlight Highlight Es war nicht einfach "eine Kirche", es war die Kathedrale des Patriarchen von Konstantinopel, des Ehrenoberhauptes der orthodoxen Kirchen (vor 1054 in der Ehrenrangordnung direkt nach dem Papst von Rom).
    • Kruk 11.07.2020 16:53
      Highlight Highlight AquaeHelvericae, der Grossteil dieser Moscheen wurde während der 800 Jährigen Präsenz der Mauren errichtet.
      Die Kirchen liessen sie zumeist Kirchen sein.

      Der Vergleich ist aufgrund des von Raphael genannten trotzdem nicht wirklich passend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Borki 11.07.2020 14:41
    Highlight Highlight Erdogan unterstützt den IS. Der Westen so:😐

    Erdogan missbraucht Flüchtlinge als politisches Druckmittel. Der Westen so: 😐

    Erdogan führt offen Krieg gegen die Kurden in Syrien, den eigentlich besten Verbündeten des Westens vor Ort. Der Westen so: 😐

    Erdogan will ein altes Gebäude, welches schon ca. 500 Jahre eine Moschee war, wieder als Moschee nutzen. Der Westen so: 😨😤😱😠😫
    • Ludwig van 11.07.2020 16:42
      Highlight Highlight Sehe ich anders. Es gab bei jedem dieser Punkte massive Kritik. Hier mit der Hagia Sophia gibt es jetzt ein bisschen Kritik aus Griechenland.
    • TanookiStormtrooper 11.07.2020 18:56
      Highlight Highlight Kritik gab es immer, gemacht wurde einfach nichts.
      Schritt für Schritt tastet sich Erdogan an die Rote Linie heran, die der Westen immer weiter zurückzuschieben scheint. 🤷‍♂️
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 20:07
      Highlight Highlight "Es gab bei jedem dieser Punkte massive Kritik."

      So? Es wurde bissl gestampft und weiter gings. So massiv kann die Kritik ja nicht gewesen sein, wie 'Tanooki' auch ausführt.

      Gerade bei Punkt 1 und 2 (auch 3...) war halt wirklich nur Schulterzucken und Deals.

      Die Linke und einige andere waren/sind die einzigen, welche diese zutiefst inhumanen Drecksspiele mit Flüchtenden als Erpressung bekämpften. Welche die ganze Misere mit den Schutzsuchenden benennen und angehen.

      Die Reaktionen der anderen: "Meh." SRF und ARD Berichterstattung spiegelten genau das wieder. Kaum Interesse/Ehrlichkeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • homo sapiens melior 11.07.2020 14:36
    Highlight Highlight Der Typ ist erst 66. Die Welt wird sich leider noch länger mit dem selbst ernannten Sultan rumnerven müssen.
  • Lowend 11.07.2020 14:30
    Highlight Highlight Erdogan appelliert mit dieser Aktionen an den Nationalstolz der türkischen Nationalisten und streng gläubigen Islamisten und es ist wie immer; Politik, die dem Nationalstolz dient, führt nur zu Zwist, Streitigkeiten und Kriegen, aber genau von diesem "wir" gegen die anderen leben Nationalisten. Weltweit!
    • Kruk 11.07.2020 15:29
      Highlight Highlight Diese Symbiose aus Islam und Nationalismus muss genauestens und mit grosser Vorsicht beobachtet werden.

      Ich empfehle gerade auch Muslimen dies zu hinterfragen und darüber nachzudenken ob dies mit den islamischen Lehren überhaupt in Einklang zu bringen ist.
    • Lowend 11.07.2020 15:47
      Highlight Highlight Die Nationalisten und die streng Gläubigen stellen in der Türkei eher zwei verschiedene, von einander unabhängige Gruppierungen dar. Es gibt da wenig Symbiose.

      Verbindend ist da eigentlich nur Erdogan, der es versteht, beide Gruppierungen zu umgarnen.

      Ihre Angstmacherei ist daher eher unbegründet.
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 20:13
      Highlight Highlight Muss genau beobachtet werden...

      Von wem?
      Keine Sorge, die Gefährlichkeiten sind bekannt.

      Und ob all dem Beobachten sollte man den grassierenden Rechtsextremismus in den stramm christlichen(orthodoxen) Ländern und Gesellschaften nicht vergessen. z.B. auch unsere, in DE (das ist das Land mit den Nazis 'kürzlich') ist der Rechtsterrorismus wieder sehr präsent. Rechtsextreme sitzen im Bundestag (und wohnen in der Schweiz, hoi Alice.).

      Polen, Ungarn, teils Serbien etc. können mit ihrem fanatischen Rechtsextremismus mit Bezug auf Christentum den irren rechten Muslimen gut das Wasser reichen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pram 11.07.2020 14:12
    Highlight Highlight Sehe das Problem nicht, welches hier künstlich aufgebauscht wird. Recht geben muss ich zur Argumentation das solche Entscheide nicht ohne Hintergedanken gemacht werden. Nur wenn man bedenkt das lediglich das Beten erlaubt wird gibt es doch kein Problem. Eine Kirche ist doch "scheinbar" für alle offen. Was mich viel mehr stören würde, wenn es zerstört, umgebaut oder sonst irgendwelche Veränderungen übernommen werden am Baut, welche fix sind und nicht provisorisch. Ansonsten eben, so lange nur alles zu Gebetszeiten bedeckt wird und danach wieder sehbar ist easy peasy. Künstliches Problem hier!
    • Raphael Bühlmann 11.07.2020 16:43
      Highlight Highlight Wenn das alle so sehen wie du, kann ja auch Seine Allheiligkeit Bartholomaios I. wieder die Göttliche Liturgie in der Hagia Sophia feiern. Easy peasy.
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 20:18
      Highlight Highlight Raphael Bühlmann

      Habt beide einen berechtigten Punkt.

      Aber wir, als lockere, fortschrittliche Schweiz angeblich, können sicher ein paar Imame in Einsiedeln im Kloster muslimische Zeremonien abhalten lassen, right?

      Ach, gar nicht wenige SchweizerInnen, sind so extrem intolerant und islamophob, dass man wegen 3, 4 kleinen Minaretttürmchen die rein gar niemandem überhaupt aufgefallen waren, gleich ein generelles Minarettverbot als widerlichster Rechtsaussenpopulismus annehmen musste, was bis heute weltweit Leute schockt und in Unverständnis lässt.
    • Pram 12.07.2020 22:15
      Highlight Highlight @Raphael Bühlmann

      Sind so Vergleiche die ziehen nicht, sorry. Es liegt auf der Hand das wieder ein bashing gestartet wird der nicht notwendig ist (oder noch nicht) sondern lediglich ganz viel Klicks generieren soll. Was wie gemacht wird ist nicht einmal bekannt. Jetzt bashen genau die, die nicht einmal eine Ahnung haben was dort abgeht. Hauptsache der der Finger wird auf dem böse böse Erdogan gezeigt (nicht das ich ein fan bin). Und überhaupt rein hypothetisch gesehen. Was geht es der ganzen Welt an was die Türkei auf ihrem eigenen Boden macht? Oder sollte ich Vergleiche von Christen nennen?
  • Der Rückbauer 11.07.2020 14:12
    Highlight Highlight Ganz schlimm. Gegenbeispiel: Mezquita in Cordoba. Dort wurden seit Jahrhunderten Gottesdienste für den Islam und das Christentum abgehalten und alle hatten Zutritt zum Bauwerk als Kulturgut. Vor etwa 3 Jahren hat die PP durchgesetzt, dass das Bauwerk als christliche Kirche eingestuft und der Islam verbannt wurde.
    Die Mütter aller Streitereien und Kriege sind die Religionen. Erdogan war, ist und wird ein Islamist bleiben, so wie die Inquisition im Opus Dei in Madrid weiterlebt.
    Gegen den Glauben habe ich nichts, aber gegen die Religionen!
    • Majoras Maske 11.07.2020 14:45
      Highlight Highlight Ein Unrecht rechtfertigt niemals ein anderes Unrecht.
  • Oxymora 11.07.2020 13:59
    Highlight Highlight Täglich gibt es neue Konflikte, die es ohne Religion gar nicht geben könnte.
    • petrolleis 11.07.2020 18:48
      Highlight Highlight Das seh auch so...
      Für mich (als Atheisten) ist Religion nichts anderes als Einschüchterung, Kontrolle und Selbstbereichrung der Obersten. Dazu all die "heiligen" Kriege und Bekehrungen...
      Selbsternannte Hüter "der Moral", in der es z.B. schlimmer ist homosexuell zu sein als sich an Kindern zu vergehen...
      In meinen Augen ein Relikt des dunklen Mittelalters.

      Aber natürlich respektiere ich religiöse Leute und bin froh, dass wir hier Religionsfreiheit haben und sich jeder selber aussuchen darf (hoffe ich zumindest 😉), was er glaubt.
  • John Henry Eden 11.07.2020 13:22
    Highlight Highlight Jede «Erdogaktion» gegen Atatürks Wirken und Schaffen ist Rückschritt.

    Erdogan ist aber ein schlauer Fuchs. Mit Grossmachtsgetue und religiösem Fokus hat er einen absurden Nationalstolz unter den geistig armen Türken erschaffen. Sie stellen darum seine treusten Wähler.
    • Majoras Maske 11.07.2020 14:52
      Highlight Highlight Aber auch seine treusten Wähler brauchen was im Magen und da sieht es immer düsterer aus. Plus zeigen Studien, dass sich noch nie so wenig Türken als "fromm" bezeichnen, inbesondere bei den Jungen sind die Religiösen eine Minderheit geworden. Da kann der schlaue Fuchs noch so sehr im Schulunterricht Darwin mit Koran ersetzen oder Schulkinder wegen Präsidentenbeleidigung verhaften Seine religiöse Ideologie wird sich nicht durchsetzen (beim Nationalismus sieht es aber anders aus...).
  • Caturix 11.07.2020 13:01
    Highlight Highlight Uns geht es ja nichts an was er aus dem Bau macht das ist der Türken ihr Problem.
    Aber sie müssen sich dann auch nicht wundern wenn weniger Touristen ins Land kommen.
    • Eric Hunziker 11.07.2020 14:00
      Highlight Highlight Warum genau geht uns das nichts an, wenn Erdogan absichtlich Christen weltweit provoziert?
    • Militia 11.07.2020 14:11
      Highlight Highlight Als ob das passieren würde!
    • Caturix 11.07.2020 15:38
      Highlight Highlight @ Eric Hunziker ist mir auch egal, wr lässt sich schon von so einem Sultan provozieren ?
      Mich stört mehr was er mit den Minderheiten wie die Kurden macht als mit einem Gebäude.
    Weitere Antworten anzeigen
  • D(r)ummer 11.07.2020 12:51
    Highlight Highlight Ich sehe das Problem weniger...

    Die Weltgeschichte ist ja noch nicht fertig geschrieben und die Hagia Sophia (war auch schon dort) hat schon schlimmeres mitgemacht.
    • DonChaote 11.07.2020 13:32
      Highlight Highlight @D(r)ummer

      Ich sehe es aktuell politisch insofern als problem, da solche ‚umnutzungsentscheide‘ konfessions-/kulturübergreifend bedeutender symbole - weltgeschichtlich gesehen - selten aus friedensstiftenden gründen vorgenommen werden/wurden.

      Es sei denn, sie werden dadurch, wie damals durch z.b. attatürk, allen(!) gleichermassen eingeschränkt oder uneingeschränkt zur verfügung gestellt. Dieser gleichberechtigte zutritt aller wird hier auf den ersten blick jedoch scheinbar nicht respektiert und ist daher nicht unbedingt als ‚friedlich‘ zu betrachten. Ich verstehe die orthodoxe intervention
  • Do not lie to mE 11.07.2020 12:26
    Highlight Highlight Die Türkei sei eindeutig voreingenommen zugunsten der Muslimbruderschaft "„Wenn die Eroberung abgeschlossen sein soll, müssen alle Spuren des christlichen Erbes beseitigt werden". Spätestens jetzt muss jedem klar werden das der politische Islam kein Opfer ist. Ich hoffe das auch die Medien und das linke politische Spektrum diese Tatsache entlich anerkennt. Selbst das ägyptische Fatwa-Amt Dar al-Ifta al-Misriya und Saudi Arabia’s Ministry of Education spricht von der islamische Eroberung Konstantinopels als „Besatzung durch die Osmanen“ der Grund es wurde vor der Eroberung Frieden angeboten.
  • Marc Stehlin 11.07.2020 12:25
    Highlight Highlight Hagia Sofia zu deutsch: Heilige Sofia, sprich ein Christliches Gebäude / Kirche. Oder war die heilige Sofia Muslimin? Hier müssten alle Länder (vor allem Grossmächte). intervenieren.
    • reactor 11.07.2020 13:51
      Highlight Highlight Erdogan gehört aus andern Gründen geschasst, was er mit nem religiösen Gebäude macht ist mir sowas von egal.
    • Raphael Bühlmann 11.07.2020 16:53
      Highlight Highlight "Hagia Sophia" bedeutet heilige Weisheit, die Kirche ist keiner hl. Sophia, sondern der Weisheit Gottes gewidmet.

      https://en.wikipedia.org/wiki/Holy_Wisdom
  • Vecchia 11.07.2020 12:12
    Highlight Highlight Den zweiten "historischen Fehler" machen die EU (inkl. CH), die Touristen und Wirtschaftspartner aus Europa, wenn sie die Machenschaften des Herrn Erdogans weiterhin stillschweigend und sanktionslos ignorieren.
    Nicht zuletzt mit diesem Coup wird er seine Anhänger beeindrucken und seine Macht steigern können.
    • Maracuja 11.07.2020 14:44
      Highlight Highlight @Vecchia: weiterhin stillschweigend und sanktionslos ignorieren

      Nachdem seine indirekte Zusammenarbeit mit Daesh (wirtschaftlich, medizinisch, passieren lassen von Verbrechern, die Syrien+Irak terrorisierten), Einmarsch in Nordsyrien, Unterdrückung der Opposition im eigenen Land toleriert wurde, wird sich wegen der Hagia Sofia wohl nix ändern. Wäre i.Ü. auch etwas peinlich, wenn man wegen einer ehemalige Kirche zu Sanktionen greift, wenn es um Menschen geht, aber passiv bleibt.

    • blueberry muffin 11.07.2020 14:56
      Highlight Highlight Naja, er löst ja das Flüchtlingsproblem der EU so toll.

      Hätten wir gewusst, das Merkel mit "wir schaffen das" meinte wir zahlen einen verrückten Diktator um Flüchtlinge aufzuhalten, hätte wohl eine ganz andere Seite ihr zugejubelt.
    • mrmikech 11.07.2020 18:07
      Highlight Highlight Die Schweiz ist neutral, wir haben keine Meinung.

      </ironie>
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kruk 11.07.2020 11:58
    Highlight Highlight Ähnlich wie Trump, bringt auch Erdo eine Aktion nach der anderen die einzig und allein seinen treuesten Anhängern gewidmet ist und bei allen anderen nur Kopfschütteln auslöst.
    • Eric Hunziker 11.07.2020 13:55
      Highlight Highlight Es ist weitaus mehr als das, es ist eine Provokation sondergleichen und wird wohl weit schlimmere Reaktionen auslösen, als nur Kopfschütteln!
  • Scott 11.07.2020 11:46
    Highlight Highlight Und es folgt: Das grosse Schweigen der ach so gerechten Massen.

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