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epa07056935 Turkish President Recep Tayyip Erdogan (C) greets the audience at the DITIB Central Mosque during the opening ceremony in Cologne, Germany, 29 September 2018. Erdogan visits Cologne-Ehrenfeld to officially open the mosque during his three-day state visit in Germany from 27 to 29 September 2018.  EPA/FRIEDEMANN VOGEL

Recep Tayyip Erdogan bei der Eröffnung der DITIB-Moschee am Samstag in Köln. Bild: EPA/EPA

Eklat bei Staatsbesuch – Erdogans Bodyguards spielen Polizei in Köln



Beim Staatsbesuch von Recep Tayyip Erdogan in Deutschland haben sich gestern ungewöhnliche Szenen abgespielt. Der türkische Präsident wohnte gestern der Eröffnung der DITIB-Zentralmoschee in Köln bei. Auf den Strassen der Domstadt versammelten sich sowohl Erdogan-Gegner als auch Erdogan-Befürworter. 

Gegen 13 Uhr am Samstagnachmittag tauchten plötzlich türkische Sicherheitsbeamte auf, welche ein Absperrband anbrachten, um die Demonstranten fernzuhalten, wie Bild.de berichtet. Demnach hatte das Band sogar die Aufschrift «Polizeiabsperrung». 

Die türkischen Sicheherheitskräfte hätten in der Folge Erdogan-kritische Demonstranten umringt und diese der deutschen Polizei gemeldet. Sie forderten, dass drei Frauen mit Schildern gegen Erdogan «entfernt» würden, ansonsten würden sie das übernehmen. Auch sollen die türkischen Sicherheitskräfte Journalisten bepöbelt und bedroht haben.

Dieser Zustand hielt über eineinhalb Stunden an, ehe die deutsche Polizei Verstärkung holte und die Demonstration komplett auflöste. Erdogans Sicherheitsmänner hätten sich in der Folge zur Moschee zurückgezogen, schreibt die «Bild» weiter. Weshalb die türkischen Sicherheitskräfte deutsche Absperrbänder hatten, wird derzeit abgeklärt. 

Erdogans Bodyguards sorgten bereits vor einem Jahr für Aufsehen, als sie in Washington unliebsame Demonstranten verprügelten. Die Bilder aus der amerikanischen Hauptstadt gingen damals um die Welt.

Erdogan mit Besuch zufrieden

Der türkische Präsident selber hat eine positive Bilanz seines umstrittenen Besuchs in Deutschland gezogen. Dieser sei «fruchtbar und erfolgreich» gewesen.

Man müsse Differenzen überwinden und sich auf gemeinsame Interessen konzentrieren, sagte Erdogan zum Abschluss seines dreitägigen Besuchs bei der Eröffnung einer Moschee in Köln. Die Gespräche hätten «die deutsch-türkische Freundschaft gestärkt».

Er habe mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gute Gespräche geführt, bilanzierte Erdogan. Es gebe zahlreiche Bereiche, wie die Wirtschaft, in denen die gemeinsamen Beziehungen ausgebaut werden könnten. Er habe dazu auch «bekannte deutsche Investoren» getroffen.

Erdogan sucht die Wiederannäherung an Deutschland auch, weil das NATO-Land wirtschaftlich unter Druck steht und Konflikte mit den USA austrägt.

Der türkische Präsident warb zudem für die doppelte Staatsbürgerschaft und sagte, seine in Deutschland lebenden Landsleute sollten nicht assimiliert werden – vielmehr gehe es um eine gleichberechtigte Integration.

Dabei kritisierte er den Umgang mit dem ehemaligen deutschen Nationalspieler Mesut Özil. Er könne nicht verstehen, dass dieser «ausgestossen» worden sei. Ein Foto Özils mit Erdogan kurz vor der Fussball-WM und den Präsidentenwahlen in der Türkei war der Ausgangspunkt der Debatte um den Fussballer, die zum Rücktritt Özils aus der Nationalelf führte. (cma/sda/reu/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Homer Ilias Odyssee 01.10.2018 15:08
    Highlight Highlight Erdogans Bodyguards spielen Polizei. Spinnen die ?? Die dürfen das NICHT!!!!!!!!!
    Nur Trumps USA Bodyguards dürfen das!
  • Sharkdiver 30.09.2018 22:10
    Highlight Highlight Das ganze dauerte eine halbe Stunde bis die Polizei die Demonstranten vertrieb😱 wünschenswert wärt wäre gelesen.... Stunde bis die Polizei die Ilegal handelnden Pöbler/Leibwächter festnahm
  • dmark 30.09.2018 22:08
    Highlight Highlight Warum muss ich beim Bild oben an die Blues Brothers denken?

    "Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs."

    Nur dass bei den BB die Sonnenbrillen viel cooler aus sahen.
  • #Technium# 30.09.2018 21:54
    Highlight Highlight Aber die Deutschen lassen sich dies ja bieten und werden jedes Mal immer wieder vorgeführt.
  • maricana 30.09.2018 18:50
    Highlight Highlight Warum genau besucht Erdogan "Feinde" unter Hilfenahme von Bodyguards wenn er alternativ frei unter "Freunden" verkehren könnte?
    • Rabbi Jussuf 30.09.2018 20:39
      Highlight Highlight Warum?
      Es gibt Kohle, Wirtschaftshilfe und die eigenen Anhänger kann man auch gleich noch mehr motivieren...
      Durchweg ein voller Erfolg für Erdogan.

      Und die Erniedrigung des "Hassfreundes Deutschland" obendrein...
  • Snowy 30.09.2018 18:36
    Highlight Highlight Bei wie vielen Eröffnungen von Kirchen-Neubauten oder sonstigen Anlässen der christlichen Minderheit war Merkel schon in der Türkei zugegen?
    • Asmodeus 30.09.2018 19:21
      Highlight Highlight Wieviele davon sponsert sie um radikales Christentum zu fördern?
    • KeineSchlafmützeBeimFahren 30.09.2018 22:23
      Highlight Highlight Ja, genau. Von der türkischen Regierung finanzierte Moscheen werden nur von radikalen Muslimen besucht. Da haben wir endlich die Wahrheit! Wo warst du, Asmodeus, all die ganze Zeit?! Hast uns hier so lange in Unwissenheit gelassen!...
  • ineedadoctor 30.09.2018 18:26
    Highlight Highlight Ich wünsche mir wirklich, dass wir eines Tages starke, ehrenhafte Politiker hervorbringen, die solchen Verletzungen der Rechtsstaatlichkeit Einhalt gebieten und Tyrannen wie Erdogan entschlossen entgegentreten, ohne sich so auf der Nase herumtrampeln zu lassen.
    • Andi Amo 30.09.2018 19:22
      Highlight Highlight Sehe ich auch so, aber das ist ja dann den meisten auch nicht recht, siehe Trump.
    • Andi Amo 01.10.2018 00:10
      Highlight Highlight Sorry ich habe das ehrenhafte nicht gelesen. Da ist der Trump dann auch aus dem Schneider. Aber einen Mann vom Schneide Churchill an der Spitze der EU wäre wirklich mal was!
  • rodolofo 30.09.2018 18:18
    Highlight Highlight Özil ist meines Wissens nicht ausgestossen worden, sondern hat der Deutschen Nationalmannschaft von sich aus den Rücken gekehrt.
  • Quacksalber 30.09.2018 18:16
    Highlight Highlight Die Schweiz ist keinen Funken besser. Es sieht halt nicht schön aus, wenn die Wirtschaft bestimmt wem hinten rein zu kriechen ist.
    Beängstigent ist, dass alles langsam frappant wie die Endphase der Weimarer Republik aussieht. Fehlt nur noch eine Wirtschaftskrise.
    • Andi Amo 30.09.2018 19:25
      Highlight Highlight Die Wirtschaftskrise wäre eigentlich auch schon da gewesen, in Folge der Finanzkrise 2008. Nur wurde diese mit Milliardenschweren Rettungspaketen auf Kosten der einfachen Steuerzahler abgewendet. Am bluten ist bis heute der westliche Mittelstand und wer schadenlos und mit noch mehr Geld aus der Krise gekommen ist, darf man ja nicht sagen...
    • toobitz 30.09.2018 22:51
      Highlight Highlight @Andi Amo: warum darf man es nicht sagen?
    • Maracuja 30.09.2018 23:14
      Highlight Highlight @Andi Amo: und wer schadenlos und mit noch mehr Geld aus der Krise gekommen ist, darf man ja nicht sagen..

      Wer verbietet Ihnen denn das zu sagen? Oder sind Sie einfach zu feige, deutlich auszusprechen, was Sie in Ihren Kommentar antönen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hayek1902 30.09.2018 17:13
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • FrancoL 30.09.2018 17:04
    Highlight Highlight Es wundert mich wie viele Kommentatoren hier im Netz auf die Türken einprügeln. Ich schreibe bewusst Türken, denn Erdogan wurde von den Türken gewählt und somit ist auch das Türkische Volk in der Verantwortung.

    Wieso wundere ich mich? Weil man ja mit den Türken im Geschäft ist, man macht mit Ihnen Geschäfte, man hat Abkommen mit Ihnen für viele Dienste, zB Flüchtlingsabkommen oder Natoflugbasen in der Türkei. Die Schweiz hat so wie ich informiert bin keinen nennenswerten Rückgang der Handelsbeziehungen, kostengünstige Arbeitskräfte aus der Türkei sind nicht unbeliebt.
    Da könnte man ansetzen!
    • Blitzer, achtung! 30.09.2018 18:12
      Highlight Highlight Exakt. Gut, wählen wir unsere Bundesräte nicht vom Volk aus:-)
  • Ruffagsuffa 30.09.2018 16:23
    Highlight Highlight Schahbesuch von anno dazumal lässt grüßen
  • redeye70 30.09.2018 16:03
    Highlight Highlight Mit dieser unsäglich feigen Politik werden noch mehr deutsche Bürger in die Arme der AfD getrieben. Was ist nur los mit Merkel? Sie wird zu einer enormen Bürde für Deutschland.
    • Kanih 30.09.2018 16:32
      Highlight Highlight Warum wird? Ist sie schon seit mindestens zwei Amtszeiten!
  • amorosa 30.09.2018 15:51
    Highlight Highlight Herrlicher Kommentar von Henryk Broder zum Staatsbesuch: "Man muss sich nicht so tief bücken wie die Bundesregierung"
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  • Sisiphos 30.09.2018 15:43
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Märzespriggeli mit Pappnäsli 30.09.2018 15:17
    Highlight Highlight Und die Kölner so:
    Benutzer Bild
  • CH-Bürger 30.09.2018 15:12
    Highlight Highlight Ich habe unser westliches Arschkriechen satt, ja es gäbe halt für eine gewisse Zeit weniger Geschäftsbeziehungen zur Türkei.
    Aber nur für kurze Zeit, denn er wäre auch schneller weg.
    Aber nein Erdo darf noch mehr, er darf machen was er will, provozieren wie er will sind wir so blöd geworden?
    • Ueli der Knecht 30.09.2018 18:10
      Highlight Highlight CH-Bürger: Wer würde denn profitieren, wenn Europa und Deutschland mithelfen würden, die Türkei zu destabilisieren? Wer würde von einer destabilisierten Türkei profitieren?

      Manchmal muss man etwas weiter als nur bis zur eigenen Nasenspitze denken. Und auch um die Ecke.
    • Andi Amo 01.10.2018 00:23
      Highlight Highlight @Ueli
      Wer spricht denn davon, die Türkei an sich zu destabilisieren? Es geht doch nur darum, dass man einem solch respektlosen und menschenverachtenden Macho nicht noch den roten Teppich ausrollt und den hofiert. Aber das kann man von den derzeitigen, rückgradlosen europäischen Politikern nicht erwarten...
    • Ueli der Knecht 01.10.2018 13:58
      Highlight Highlight Andi Amo: Wenn man mit ihm sprechen will, dann muss man sich schon an die Regeln der Diplomatie halten. Es wäre ohne diesen Staatsempfang nicht gar möglich gewesen, das Gespräch mit ihm aufrecht zu erhalten.

      Angesichts seiner zur Zeit schwachen Position macht es sogar sehr viel Sinn, das Gespräch mit ihm zu suchen, und ihm Auswege aufzuzeigen sowie Hilfe anzubieten. Es geht schliesslich nicht nur um Erdogan oder die Türkei sondern auch um Syrien und den Libanon, und generell um eine stabilisierende, resp. deeskalierende Nahost-Politik. Diesbezüglich besetzt die Türkei eine Schlüsselrolle.
  • Skip Bo 30.09.2018 15:12
    Highlight Highlight "Erdogan mit Besuch zufrieden" im Klartext: die Leopard ll Herde ist nicht gefährdet, und das Geld dafür ist auch gesichert.
  • let,s go 30.09.2018 14:56
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • sherpa 30.09.2018 14:50
    Highlight Highlight Wann endlich wird diesem Despoten mal klar gemacht, dass er und seine Leibwächter in keinem Land dieser Welt willkommen ist und und gefälligst zu Hause bleiben soll. Solche "Staatsmänner" hat niemand gerufen
    • Darkside 30.09.2018 15:55
      Highlight Highlight Naja, Steinmeier hat ihn eingeladen...
    • rodolofo 30.09.2018 18:29
      Highlight Highlight Immerhin macht Steinmeier eine säuerliche Miene.
      Aber die Türken lieben sauer eingelegtes Gemüse!
  • Sophia 30.09.2018 14:42
    Highlight Highlight Schlimm fand ich, dass in Berlin ein Demonstrant mit einer Protestbotschaft auf seinem T-Shirt, verhaftet wurde. Geben die Deutschen ihre eigenen Rechte preis? Das ist für mich symptomatischer, als der grosszügige Umgang mit dem Erdogan. Der kapiert so wie so nichts. Will von den Deutschen wirtschaftliche Unterstützung und stellt auch noch Bedingungen.
    Der glaubt sich alles erlauben zu können und tut das auch: Natomitgliedschaft, Flüchtlingsabkommen, die geostrategische Lage der Türkei, alles wichtig. Dafür aber opfert man jedoch niemals seine Grundsätze! Es ist einfach empörend!
    • E-Smoking 30.09.2018 15:11
      Highlight Highlight Grundgesetz Art 5 gilt bei BKP scheinbar nicht
    • FrancoL 30.09.2018 15:40
      Highlight Highlight Richtig man opfert Grundsätze, weil man in der Vergangenheit keine Grundsätze haben wollte, weil man die Wirtschaft an der langen leine gehalten hat und nun die Wirtschaft die Politik an der kurzen Leine zu halten pflegt.
      Das allerdings kapieren die wenigsten Bürger, noch schlimmer, die laben sich an einer Wirtschaft die den Politikern nahe legt die Prinzipien zu verraten, doch das würde ein guter Teil der Bürger verneinen und das ist nun mal eine jeden Tag wieder bestens belegbare Tatsache.
    • Chrigu BE 30.09.2018 18:09
      Highlight Highlight Er wurde nich "verhaftet", er würde aus der Pressekonferenz verbannt. Das ist Usus und normal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • djangobits 30.09.2018 14:37
    Highlight Highlight Wenn man einen Despoten einlädt, muss man sich nicht wundern, wenn er sich wie einer verhält. Ist mit allen Despoten so.
    • FrancoL 30.09.2018 17:42
      Highlight Highlight Wenn man mit ihm Geschäfte tätigt dann fühlt er sich erst recht in seinem Verhalten bestätigt.
  • Magenta 30.09.2018 14:34
    Highlight Highlight Mich irritiert zutiefst, dass die Deutsche Polizei kurzerhand die komplette Demo aufgelöst hat, anstatt Erdogans Sicherheitskräfte in die Schranken zu weisen. So haben die ja genau erreicht, was sie wollten – und fühlen sich wohl noch in ihrem Tun bestätigt.
    • äti 30.09.2018 15:34
      Highlight Highlight .. mögliche Ausschreitungen helfen nicht und können auch kontraproduktiv sein.
    • Jarl Ivan 30.09.2018 17:10
      Highlight Highlight Mögliche Ausschreitungen hätten geholfen der Bestie ihr wahres Gesicht zu entblössen
    • Ueli der Knecht 30.09.2018 18:14
      Highlight Highlight Magenta: Ich meine, die deutsche Polizei hat erfolgreich und wirksam verhindert, dass die türkischen Sicherheitskräfte erreichen konnten, was sie beabsichtigten.
  • Triumvir 30.09.2018 14:26
    Highlight Highlight Selber Schuld, wer diesen Diktator und seine Kettehunde zu sich einlädt... komplett ignorieren und isolieren, wäre die einzige vernünftige Lösung....
  • Pafeld 30.09.2018 14:19
    Highlight Highlight Man hätte hoffen können, Deutschland hätte aus den Prügelpersern gelernt. Wohl nicht. Ich hoffe, Merkel hat wenigstens die Courage Erdogan schleunigst von der Öffentlichkeit zu isolieren, wenn sie ihn schon nicht gleich heim schickt.
    • RETO1 30.09.2018 15:29
      Highlight Highlight Merkel wird Erdi weiterhin hofieren,garantiert
    • FrancoL 30.09.2018 17:45
      Highlight Highlight @Reto1; Merkel macht das was die Wirtschaft gebietet und das wäre in der Schweiz nicht anders, oder denkst Du die Schwiezer Politiker würden sich freier verhalten? Ich erinnere Dich an Blocher und die Türkengeschichte.
    • Ueli der Knecht 30.09.2018 18:16
      Highlight Highlight "Man hätte hoffen können, Deutschland hätte aus den Prügelpersern gelernt. Wohl nicht. "

      Offensichtlich schon. Prügelnde Türken-Securities wie in Washington konnten die deutschen Sicherheitskräfte erfolgreich und wirksam verhindern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sa Tiin 30.09.2018 14:10
    Highlight Highlight Wieso lässt man das zu, das die Sicherheitsleite eines anderen Staates sich wie Polizisten des Landes aufführen dürfen? Es fragt sich auch, wie Sie die 3 Frauen ‚entfernt‘ hätten? Ich glaube ein etwas ‚weniger‘ soziales Verhalten täte den Deutschen gut, im umgang mit gewissen Machthabern. Der schaltet und waltet ja in deutschland wie es ihm in den kragen passt, genau wie er es in der Türkei macht. Haltet den verrückten einmal auf, das kann mich ja nicht mitansehen.
  • Ruggedman 30.09.2018 14:07
    Highlight Highlight Deutschland macht sich lächerlich.
  • tzhkuda7 30.09.2018 14:00
    Highlight Highlight Das wird in Deutschland mal noch eines Tages zu Zuständen führen, von denen wir uns wünschen würden, wir hätten schon früher bei diesem Erdowahn die Reissleine gezogen
    • äti 30.09.2018 15:36
      Highlight Highlight ... Reissleine ziehen und dann was weiter?
  • poltergeist 30.09.2018 13:55
    Highlight Highlight Wie in der NZZ treffend beschrieben: Deutschland testet die Grenzen der Selbstdemütigung.
    • dan2016 30.09.2018 14:04
      Highlight Highlight Bezüglich Deutschland gilt die NZZ jetzt nicht grad als gute Informationquelle. In deren Berliner Büro ist glaub Aluhuttragpflicht. Auch wenn ich teilweise zustimmen kann.
  • swisskiss 30.09.2018 13:53
    Highlight Highlight Ja bitte! Was für ein Thema. Wenn der US Präsidentin die Schweiz kommt, sind voll aufmunitionierte Kanpfhelikopter dabei. Da werden weder Strassengesetze, noch Hoheitsgewalt lokaler Sicherheitskräfte beachtet. Da wird ein rechtsfreier Raum geschaffen, in dem der Secret Service das Sagen hat.

    Nun bei Erdogan, solch ein Theater zu machen, ist ein wenig gesucht, wenn man sich vor Augen führt wieviele Gegner Erdogan hat.

    Erdogan ist ein Diktator und Diktatoren brauchen mehr Schutz.
    Ein Versagen deutscher Sicherheitsorgane, die ihre Inkompetenz wieder mal zur Schau stellten.
    • 7immi 30.09.2018 14:08
      Highlight Highlight @swisskiss
      das stimmt so nicht. es waren keine kampfhelikopter anwesend, die anwesenden wurden in zürich und dübendorf auf ihre konformität überprüft (=unbewaffbet).
      ein rechtsfreier raum wurde auch nicht geschaffen, man schaffte es sogar, dass die airforce one den luftverkehr nur minim tangierte. also bleib bitte bei der wahrheit. obschon ich auch kein trumpfan bin, sollte man dennoch nichts erfinden, der typ liefert ja genug material zur kritik.
    • Pafeld 30.09.2018 14:22
      Highlight Highlight Der wohl grosse Unterschied ist, dass Trump vor potentiellen Terroristen geschützt wird. Erdogan dagegen lässt sich von Journalisten schützen, die ihrer Pflicht nachgehen.
    • meliert 30.09.2018 14:42
      Highlight Highlight dies mit Trump in der Schweiz oder anderswo im Ausland stimmt genau. Die Sicherheitsleute aus der Türkei hätten gestoppt werden müssen. Die deutschen Behörden haben ja genau gewusst, was bei der Moscheeröffnung kommen würde!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mia_san_mia 30.09.2018 13:53
    Highlight Highlight Warum werden die nicht einfach verhaftet!?
    • swisskiss 30.09.2018 14:17
      Highlight Highlight Mia_san_mia: Weil die meisten Angehörigen des Personenchutz diplomatische Immunität geniessen. Reisen mit Waffen, werden an Sicherheitsschleusen und Kontrollpunkten nicht kontrolliert und lokale Sicherheitskräfte haben keinerlei Weisungsbefugnis für diese Personenschützer.
    • reaper54 30.09.2018 14:36
      Highlight Highlight Diplomatische Immunität, das Wiener Abkommen schützt leider auch diese Personen...
    • Mia_san_mia 30.09.2018 15:11
      Highlight Highlight Das ist Sch...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lamino 420 30.09.2018 13:53
    Highlight Highlight Kann einmal bitte jemand Erdogan in die Schranken weisen?
  • Kubod 30.09.2018 13:47
    Highlight Highlight Ein islamischer Despot wurde eingeladen. Einer, der überall da, wo der Islam die Oberhoheit hat, sein Reich sieht. Ein Despot, der aktiv die Moslembrüder unterstützt und den Daesh finanziert.
    Genau das haben die Deutschen nun bekommen.
    Erdogan hat schon mal sein Hoheitsgebiet abgesteckt.
    Seine Aufforderung an die Türken mit deutschem Pass, in seinem Sinne Druck auf die Deutsche Politik auszuüben, sind ernstgemeint.
    2 Millionen Moslems treiben die Deutsche Politik vor sich her. Es gibt auch 2 Millionen polnischstämmige Deutsche. Von denen hört man - nix
    • Lichtblau550 30.09.2018 16:11
      Highlight Highlight Gut beobachtet.
  • Töfflifahrer 30.09.2018 13:44
    Highlight Highlight Kann es sein, dass nicht nur die Deutsche sonderen die gesamte Westliche freie und demokratische Welt mit Typen wie Erdogan und Trump komplett überfordert sind?
    Hat keiner mehr Eier hinzustehn und klare Worte zu äussern und Taten folgen zu lassen?
    • Ich mein ja nur 30.09.2018 14:01
      Highlight Highlight Kann es sein, dass viele Staaten von Erdogan profitieren und mit ihm Geschäfte machen, die wichtiger sind, als klare Worte?
    • Ohniznachtisbett 30.09.2018 14:06
      Highlight Highlight "die gesamte und demokratische Welt", wie du es nennst Spielt ein Würfelspiel mit diesen Typen. Sie wissen, dass diese gezinkte Würfel haben und sie sehen, dass diese notfalls auch mal einen Würfel einfach umdrehen bzw. wie gewünscht hinlegen. Statt mit diesen "Typen" nicht mehr zu würfeln oder mind. sie immer mal wieder klar auf die Regeln aufmerksam zu machen, herrscht immer noch die Meinung: Wenn wir uns an die Regeln halten, tun das die anderen auch bald wieder. Könnte fatal enden... Immer wird die EU gepriesen, genau hier könnte die EU übernehmen. Ein 500 Mio. Land, tut sie aber nicht.
    • Typu 30.09.2018 14:10
      Highlight Highlight Jep. Genau das.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sauäschnörrli 30.09.2018 13:40
    Highlight Highlight Wer Schah sein will, muss sich auch wie einer aufführen und da gehört so ein gebaren in Deutschland natürlich dazu.
    • Caligula 01.10.2018 18:06
      Highlight Highlight Wohl eher Sultan. Das Osmanische Reich kannte keinen Schah. Dieser Titel kommt aus dem persischen Raum, also aus dem Iran.
  • Don Alejandro 30.09.2018 13:37
    Highlight Highlight Der Möchtgerkönig vom Bospurus und seine Wachhunde. International isoliert und seine Entourage führt sich auf wie ein Haufen Kindergärtner.
    • Rolf Mueller 30.09.2018 14:24
      Highlight Highlight Kindergärtner (echte) werden sich für diesen Vergleich bedanken.
  • Lord_Mort 30.09.2018 13:37
    Highlight Highlight Wie damals als der Schah in Deutschland zu Besuch war...
    • Stratford-upon-Avon 30.09.2018 14:03
      Highlight Highlight Der letzte Schah war tausendmal besser als Erdogan. Ich hoffe, dass sein Sohn Reza Pahlavi die Mullah-Mafia in Tehran bald ablösen wird.
    • leu84 30.09.2018 14:16
      Highlight Highlight Da haben sogar Westdeutsche Polizisten auf "sozialistische" Demonstranten zugeschlagen.
    • opwulf 30.09.2018 16:12
      Highlight Highlight Stratford: I beg to disagree! Der Schah war ein vom Westen installierter Hampelmann dessen Geheimpolizei tausende Menschen verschwinden liess. Wenn sie mir nicht glauben dann hören sie sich die Rede Obamas zum Thema an. Ich wünsche dem Iran wenn schon eine demokratisch gewählte Staatsperson wie Mossadeq es war! Und den ausländischen Mächten to mind their own damn business. Tarra
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