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Numan Kurtulmus, deputy chairman of Turkey's ruling Justice and Development Party, AKP, speaks to the foreign media members in Ankara, Turkey, Tuesday, Jan. 21. 2014, amid a corruption scandal that has forced the government to oust four government ministers and has caused the Turkish lira to plunge against foreign currencies. Kurtulmus said Turkey's political and economic stability were sound and reaffirmed the country's commitment to reforms.(AP Photo/Burhan Ozbilici)

Die europäischen Länder sollen nicht in die Falle des Faschismus tappen, so Türkeis stellvertretender Ministerpräsident Numan Kurtulmus Bild: Burhan Ozbilici/AP/KEYSTONE

Für die Türkei waren die Nazi-Vorwürfe bloss Warnung vor dem Faschismus



Die türkische Regierung hat ihre Nazi-Vorwürfe an Deutschland und andere europäische Länder als Warnung vor dem Faschismus gerechtfertigt. «Wir hören das Marschieren des Faschismus und der Nazis», sagte der stellvertretende türkische Ministerpräsident Numan Kurtulmus am Montag vor Journalisten in Ankara. «Dagegen müssen Schritte eingeleitet werden – wir sagen diese Sachen, damit sie nicht in die Falle des Faschismus tappen», fügte er hinzu.

«Wir ziehen diese Nazi- und Faschismusvergleiche, weil wir uns um die Zukunft unserer europäischen Freunde sorgen.»

Ministerpräsident Numan Kurtulmus

Europa sei ein «enger Verbündeter, Freund und Nachbar» der Türkei und stehe vor einer «sehr schlechten Zukunft». Damit die Europäer nicht «den faschistischen und rassistischen Reden erliegen», müssten Massnahmen ergriffen werden.

Nach der Absage von Wahlkampfauftritten türkischer Minister vor allem in Deutschland und den Niederlanden hatten der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und andere Regierungsmitglieder wiederholt von «Nazi-Methoden» gesprochen.

Am Sonntag warf der türkische Staatschef dann Merkel persönlich «Nazi-Methoden gegen meine türkischen Brüder in Deutschland und die Minister» vor, die in Deutschland für die Einführung des Präsidialsystems in der Türkei werben wollten.

Türkischer Geschäftsträger einbestellt

Unterdessen bestellte Dänemarks Aussenministerium den Geschäftsträger der türkischen Botschaft ein. Anlass waren Medienberichte, wonach dänische Staatsbürger mit türkischen Wurzeln wegen Kritik an Erdogan vor türkischen Behörden denunziert worden sein sollen.

Das Aussenministerium in Kopenhagen erklärte, es habe deutlich gemacht, dass Dänemark es «mit grosser Sorge» sehe, dass dänische Staatsbürger offenbar von den türkischen Behörden registriert und wegen ihrer politischen Meinung des Verrats beschuldigt würden.

Die dänische Tageszeitung «Berlingske» hatte am Samstag über mehrere Fälle berichtet, in denen Dänen türkischer Herkunft anonyme Anrufe erhielten oder auf Facebook kontaktiert wurden. Demnach wurde ihnen mitgeteilt, dass ihre Namen an die türkischen Behörden weitergeleitet worden seien. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Capslock 21.03.2017 16:27
    Highlight Highlight Was für Heuchler sind doch die Türkischen Politiker, schlimmer geht es nimmer! Sprechen von "europäischen Freunden" und bezeichnen sie gleichzeitig als Faschisten und Nazis. Trau einfach keinem Erdi-Türken und seinen Anhänger. Diese Leute verdienen absolut kein Vertrauen, geschweige denn ihre falschen Zungen sprechen Bände.
  • Juliet Bravo 20.03.2017 23:53
    Highlight Highlight In welcher Welt leben diese AKP-Männer überhaupt!? so sad 😭
  • Xi Jinping 20.03.2017 23:12
    Highlight Highlight sone gequirlte scheisse habi selten gelesen... So links wie ich bin, bei allen guten Göttern vergebt mir, AfD, SVP, Front National, PVV...usw aba diese Parteien mit den Nazis zu vergleichen ist... lächerlich...
  • Pius C. Bünzli 20.03.2017 22:40
    Highlight Highlight Wenn Faschos vor Faschismus warnen..
  • Herbert Anneler 20.03.2017 22:28
    Highlight Highlight Totaler Schwachsinn: der Oberfascho will uns in Eiropa vor dem Faschismus warnen - der Bock, der sich als Gärtner tarnt. Erdis Ziel ist ein ganz anderes: je mehr der Blick sich aufs Ausland fokussiert, desto mehr geht unter, dass Erdi die Abstimmung in seinem Land türkt!
  • Moelal 20.03.2017 22:23
    Highlight Highlight Das ist Ironie vom Feinsten. Wie blöd denken die Erdowahnisten sind die Europäer? Sie sollen schauen dass sie nicht bald im eigenen Land eine faschistische Diktatur haben.
    Auf der anderen Seite ist es Tatsache, dass die Faschisten in Europa aktiv sind. Das sind aber nicht die Leute, die er meint, sondern die LePens und AfDler sowie die Türkischen Grauen Wölfe
  • NWO Schwanzus Longus 20.03.2017 22:23
    Highlight Highlight Im Bild ist steht es falsch. Im Artikel dann aber richtig. Binali Yildirim ist Ministerpräsident Kurtulmus ist nur Stv. Ministerpräsident.
  • Normi 20.03.2017 21:52
    Highlight Highlight Dümmste ausrede ever
  • pamayer 20.03.2017 21:48
    Highlight Highlight Da liebäugelt einer mit dem Job von Trumps Sprecher.
  • strieler 20.03.2017 21:25
    Highlight Highlight Leider scheint es, als habe der Mann auf deflektierender wie analysierender Ebene durchaus recht. Wir sollten unsere Probleme ( gemeint in Europa) nicht aufgrund noch schlimmerer Vorgänge ausserhalb verharmlosen.
    • Gigle 20.03.2017 22:49
      Highlight Highlight Das macht Merkel und und alle Niederländer trotzdem nicht zu Nazis.
    • Juliet Bravo 21.03.2017 02:45
      Highlight Highlight ...auf defäkierender Weise? Ja schon.
    • strieler 21.03.2017 11:33
      Highlight Highlight gigle sie haben meine Aussage offensichtlich nicht verstanden, denn das meine ich damit nun mal überhaupt nicht...
  • rodolofo 20.03.2017 21:12
    Highlight Highlight Oon, das war also gar nicht so gemeint, sondern nur eine besorgte Warnung an die Europäischen Freunde?
    Wollt Ihr übergeschnappten Basar-Feilscher meine Antwort darauf hören?
    Wer Richter und Journalisten anhand von vorbereiteten Listen zusammentreibt, inhaftiert, möglicherweise foltert und mit der drohenden Todesstrafe psychisch foltern will, IST EIN NAZI! Also seid Ihr Erdoganisten Nazis!
    Und ich mache mir nicht nur Sorgen um unsere eingesperrten Freunde, sondern ich habe panische Angst vor einem Völkermord an den Kurden!
  • FrancoL 20.03.2017 20:47
    Highlight Highlight Verarschen können wir uns selber!
  • Alienus 20.03.2017 20:46
    Highlight Highlight Ministerpräsident Kürtülmüs fühlt den leeren Nazkopf.
  • G. Nötzli 20.03.2017 20:40
    Highlight Highlight haha echt geniale Satiriker
  • Töfflifahrer 20.03.2017 20:36
    Highlight Highlight Verstehe ich das richtig, in der Türkei wird langsam aber sicher ein faschistoides System integriert und genau die wollen die europäischen "Freunde" vor dem Faschismus warnen?
    Echt jetzt? Herrgott nochmals was nehmen die denn?
    • Walter Sahli 20.03.2017 22:00
      Highlight Highlight Die machen das denk nur, damit wir sehen, wie scheisse das ist und es nicht tun. Die Türkei opfert sich für uns...also um genau zu sein, opfert die türkische Regierung alle ihr unliebsamen Personen für uns. Ist das nicht schampar fürsorglich von der türkischen Regierung? Wir sollten dankbar sein...
  • mrmikech 20.03.2017 20:10
    Highlight Highlight ...sag das deine freunden die graue wölfe, herr ministerpräsident... der faschismus lebt in die türkei, sollst du erst zuhause mal bekämpfen...

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