International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Referendum, Türkei, Interview, Humans of Turkey

Ahmet wird am Sonntag «Nein» stimmen. bild: watson

«Ich werde ‹Nein› stimmen, weil ich mich in der Türkei nicht sicher fühle»

Vor der Abstimmung erzählen junge Leute in Istanbul warum sie für oder gegen Erdogan stimmen werden. 



Erdogan Anhänger sind in Istanbul einfach zu finden. Sie sind überall und kaum zu übersehen. Sie schwingen ihre Fahnen, singen Lieder und schmeissen mit Parolen um sich. Breitwillig geben sie Auskunft und beteuern ihre Treue zum Präsidenten Erdogan.

Leute aus dem Nein-Lager geben sich hingegen bedeckter. Sie fürchten polizeiliche Repression und sprechen deswegen nicht gerne öffentlich über die Abstimmung. Das watson-Team in Istanbul hat bei Erdogan-Befürwortern und -Kritikern nachgefragt, was sie vom morgigen Referendum erwarten.

Samed, Literatur-Student

Play Icon

Video: streamable

Samed wünscht sich eine starke Türkei. Deshalb wird er Ja stimmen. Er sagt, in der Vergangenheit habe das türkische Parlament unter Koaliationsproblemen gelitten. 

Ahmet, Lehrer

Play Icon

Video: streamable

Ahmet wird Nein stimmen, weil er sich als Homosexueller in der Türkei nicht sicher fühlt. Er sagt, Erdogan könne tun was er wolle, wenn das Präsidialsystem angenommen wird. Das will Ahmet nicht.

Ecem, Studentin

Play Icon

Video: streamable

Ecem findet Erdogan gut, weil er sich für das Bildungssystem einsetzt. Ihm verdankt sie, dass sie studieren könne.

Verfassungsreferendum Türkei (15.04.17)

Erdogan hat das Land tief gespalten – und deshalb verloren

Link to Article

Erdogans langer Weg vom Strassenkämpfer zum neuen Sultan

Link to Article

Ergebnis annullieren? – Mit diesen 5 Wahlfakten weisst Du, warum die Opposition wütend ist

Link to Article

Referendum angenommen: Was jetzt in der Türkei als nächstes passiert

Link to Article

Enttäuschung beim türkisch-kurdischen Public Viewing im Berner «Breitsch»

Link to Article

Petardenfeuer und Hymnengesang: Unser Reporter mitten im Siegestaumel des AKP-Lagers

Link to Article

Die Katze in der Trafostation – eine kleine Geschichte des türkischen Wahlbetrugs

Link to Article

Erdogan gegen Europa: «Die Zukunft Europas werden unsere Brüder formen»

Link to Article

Petarden, Faschos und Polizeikontrollen – so erlebten wir die Siegesfeier der AKP

Link to Article

Türkei: Sieg bei Referendum wird Todesstrafe den Weg ebnen

Link to Article

Wahlkampf in der Türkei geht in den Endspurt

Link to Article

Wo Erdogan den Propaganda-Krieg in Europa verloren hat

Link to Article

Oppositionspartei CHP reicht Antrag zur Annullierung ein +++ Trump gratuliert Erdogan

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

11
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mehmed 16.04.2017 11:41
    Highlight Highlight Ein Land, wo Menschen Angst um ihr Leben haben müssen, wenn sie eine dem Präsidenten unangenehme Meinung äussern, ist eine Diktatur. Türken in der Schweiz, die eine Diktatur unterstützen, sollen zurück in die Türkei und in der Diktatur leben gehen.
    32 4 Melden
  • Schläfer 16.04.2017 10:08
    Highlight Highlight Ecem findet Erdogan gut, weil er sich für das Bildungssystem einsetzt. (Und 10000de Lehrer inhaftiert hat) Ihm verdankt sie, dass sie studieren könne. (Da sie ansonsten wie Papa Erdogan wohl gar nicht das Zeug dazu hätte).
    Verblendete Recepisten.
    23 5 Melden
  • Enes Sözeri 16.04.2017 09:44
    Highlight Highlight Naja so schlimm ist die "Verfolgung" der nein sager nun doch nicht. In meiner Familie sind die Meinungen sehr gespalten und man redet und diskutiert offen darüber. Auch in Tee Kaffees, laut und deutlich, mit Freunden in der Türkei. Da rannte auch niemals die Polizei rein und hat die erdogan hasser mitgenommen. Beobachtet, November 2016.
    3 13 Melden
    • Datsyuk * 16.04.2017 14:49
      Highlight Highlight Hast du auch keine Inhaftierungen von Lehrern beobachtet?
      9 5 Melden
    • Enes Sözeri 16.04.2017 18:07
      Highlight Highlight Die Inhaftierung von Lehrer, hat mit der gülen Bewegung was zu tun. Wer durch die lehrer wurde, wurde vorsichtshalber zur nach Forschungen inhaftiert und mehr als 95 Prozent sind wieder auf freiem Fuß. Das ist ja aber eine ganz andere Geschichte..
      1 16 Melden
    • Datsyuk * 16.04.2017 23:26
      Highlight Highlight Auf freiem Fuss? Hofgang?
      5 1 Melden
  • Calvin Watsn 16.04.2017 08:23
    Highlight Highlight Go Ahmet 👍🏻👍🏻👍🏻 (leider ist der Herr Sultan wohl so gut wie bestätigt).
    2 4 Melden
  • Nausicaä 16.04.2017 08:19
    Highlight Highlight Armer Ahmet :(. Das muss ein Horror sein.
    7 3 Melden
  • selassi1 16.04.2017 01:11
    Highlight Highlight Etwas seltsam dass Ahmet ja stimmt, wenn er doch das Präsisialsystem nicht will...
    7 52 Melden
    • Hans von Garten 16.04.2017 05:20
      Highlight Highlight Ist doch der Einige der Nein stimmen wird..?
      55 4 Melden
    • lilas 16.04.2017 11:30
      Highlight Highlight @Silas, ich würde den Bericht an Ihrer Stelle nochmals lesen...
      11 3 Melden

Genua, drei Monate danach: So verzweifelt sind die Bewohner nach dem Brückenkollaps

Seit dem Einsturz der Morandi-Brücke hat sich in Genua nicht viel bewegt. Noch immer liegen überall Trümmer herum, Hunderte können nicht in ihre Häuser zurück. Die watson-Reporterin sprach mit den Menschen vor Ort über ihre Sorgen.

Rivarolo, das Stadtviertel im Nordwesten von Genua, hat es am schwersten getroffen. Die Brücke, die am 14. August 2018 vom Himmel fiel, hat hier die Strassen blockiert und Menschen aus ihren Häusern getrieben. 43 Leben wurden bei dem Unglück ausgelöscht.

Längst haben sich die internationalen Medien vom Schauplatz abgewandt, das Leben geht schliesslich weiter. Auch hier, irgendwie. Nur ist für die Bewohner von Rivarolo heute alles anders und nie wird es wieder so sein, wie vor …

Artikel lesen
Link to Article