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Links ist Jamal Kashoggi zu sehen, rechts mutmasslich Mustafa al-Madani. screenshot cnn

Überwachungsvideo zeigt: So haben die Saudis Khashoggis Kleider verschwinden lassen



Im Fall Kashoggi vergeht zurzeit kein Tag ohne neue Entwicklungen. Heute haben die türkischen Behörden ein Video veröffentlicht, welches darauf schliessen lässt, wie die Kleidung des getöteten Journalisten entsorgt wurde. Im Zentrum der Aufnahmen steht ein gewisser Mustafa al-Madani.

Und das ist auf dem Video zu sehen:

11:03 Uhr: Madani betritt saudisches Konsulat

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screenshot cnn

Um etwa 11 Uhr betritt ein Mann das saudische Konsulat in Istanbul. Laut türkischen Sicherheitskreisen heisst er Mustafa al-Madani und ist Teil eines 15-köpfigen Teams, welches angeblich für Khashoggis Tod verantwortlich ist.

13:14 Uhr: Khashoggi betritt saudisches Konsulat

This image taken from CCTV video obtained by the Turkish broadcaster TRT World and made available on Sunday, Oct. 21, 2018, purportedly showing Saudi journalist Jamal Khashoggi entering the Saudi consulate in Istanbul, Tuesday, Oct. 2, 2018.(CCTV/TRT World via AP)

Bild: AP/TRT World

Gut zwei Stunden später folgt Khashoggi. Er trägt graue Hosen und einen dunklen Blazer.

14:52 Uhr: Madani verlässt Konsulat

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screenshot cnn

Etwa eineinhalb Stunden später verlässt Madani das Konsulat. Abgesehen von den Schuhen hat er genau die gleichen Kleider wie Khashoggi an. Sogar einen falschen Bart und eine Brille trägt er.

16:04 Uhr: Madani vor der blauen Moschee

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screenshot cnn

Später taucht der Mann auf Überwachungskameras vor der blauen Moschee im beliebten Touristenviertel der Bosporus-Metropole auf. 

16:29 Uhr: Madani hat die Kleider gewechselt

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screenshot cnn

Der Mann betritt eine Toilette auf dem Platz vor der Moschee. Nachdem er sie wieder verlässt, hat er wieder die Kleider vom Morgen an und trägt einen Plastiksack. Er wirft den Sack in eine Mülltonne. Gemäss CNN war darin die Kleidung von Khashoggi.

Zeit unbekannt: Im Hintergrund werden die Kleider entsorgt

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screenshot scnn

Zeit unbekannt: Madani in der Nähe des Mövenpick-Hotels

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screenshot cnn

Später ist er in der Nähe des Mövenpick-Hotels zu sehen, gemeinsam mit einem anderen Mann, der mutmasslich zum 15-köpfigen Tötungsteam gehört. Madani ist sichtlich erleichtert, wie die Videoaufnahmen zeigen.

Die Überwachungsvideos in voller Länge

CNN berichtet, dass türkische Behörden ihnen die Videoaufnahmen zugespielt hätten. Die Polizei gehe davon aus, dass Saudi-Arabien mit dieser Aktion die Spur von Khashoggi vertuschen wollte. Allerdings kam es nie soweit, Saudi-Arabien gab am Wochenende offiziell zu, dass Khashoggi im Konsulat in Istanbul bei einer «Prügelei» zu Tode kam.

Der saudische Aussenminister meldet sich zu Wort:

Währenddessen meldete sich der saudische Aussenminister zu Wort. Er weist jede Verantwortung von sich und sagt, dass «solche Dinge unglücklicherweise passieren». Und weiter, dass sie sicher sein wollen, dass solche Vorfälle in Zukunft nicht mehr passieren.

(jaw)

Zwei Jahre Ausnahmezustand in der Türkei in Zahlen

abspielen

Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 22.10.2018 20:50
    Highlight Highlight Die Saudischen Killerkommandos sind wirklich Dilettanten.
    Einen Dümmeren Ort für einen solchen Barbarischen Mord wie das eigene Konsulat hätte man kaum Wählen können.

    Ich hoffe das der Westen nur einmal nach dem Jemen usw. die Eier hat, die Saudis vom Swift zu trennen und alle Waffenexporte zu stoppen, auch gegen Massive Einwände der Verbrecherischen Waffenproduzenten
    • HabbyHab 23.10.2018 06:42
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass das dilettantisch war. Die wussten wohl einfach, dass sie sowieso damit wegkommen
  • Jungleböy 22.10.2018 20:40
    Highlight Highlight Eines ist klar, es ist eine klare message an die menschheit. Unsere politiker und politikerinnen schwafeln was von moral, haben aber keins sobald es ums geld. Dieses ereignis, zeigt wie verlogen diese menschen sind. In sofern wurde khashoggis leben für etwas höheres "geopfert".
    Ich für meinen teil habe jeden verloren und hoffe, dass eines tages gerechtigkeit geschehen wird.
  • mrmikech 22.10.2018 19:25
    Highlight Highlight Ich habe immer noch keine offizielle stellungnahme von die Schweiz gehört. Vielleicht soll Watson mal nachfragen? Verkaufen wir weiterhin waffen an ein killerregime? Stumm bleiben ist KEINE option.
    • H. L. 22.10.2018 23:19
      Highlight Highlight Man warte angeblich auf weitere Aufklärungen seitens Saudi-Arabien.
    • Mira Bond 23.10.2018 07:58
      Highlight Highlight Dann schau Dir bitte die Stellungnahme von gestern an...(Tagesschau)...
  • daniserio87 22.10.2018 17:36
    Highlight Highlight Das ist absolut haarsträubend. Und ebenso haarsträubend ist die Tatsache, dass mit einem solchen Land überhaupt noch geschäftet wird. Wäre das in Russland passiert, hätte die westliche Welt wohl mit gröbsten Sanktionen reagiert. Aber bei den Saudis passiert gar nichts.
  • thzw 22.10.2018 17:18
    Highlight Highlight Was bringt es eigentlich den Türken, bei den Ermittlungen dermassen vorzupreschen?
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 22.10.2018 21:48
      Highlight Highlight Erstens steht die Türkei zunehmend in Opposion zu SA (Katar, Muslimbrüder, Iran, Syrien)
      Zweitens hört man nichts mehr von den Spannungen zwischen der Türkei und den USA
      Drittens, ie Türken mögen es nunmal wie hoffentlich jedes Land auf der Welt nicht, das andere Länder in den zur Verfügung gestellten Konsulaten und Botschaften Leute Sprichwörtlich bei Lebendigen Leib Zerlegen.
      Viertens ist die Türkei aus dem Kreuzfeuer der Westlichen Medien raus
    • swisskiss 22.10.2018 21:51
      Highlight Highlight thzw: Sich als Staat darzustellen, auf dessen Boden solche Dinge schnell aufgeklärt werden, Druck vom eigenen Fehlverhalten abzulenken, sich als Rechtsstaat zu verkaufen, Druck auf die USA aufzubauen, um Sanktionen zu beenden, die Achse USA, SA, Israel zu schwächen, die Achse Russland, Iran zu stärken?

      Such Dir was aus.
  • Sebastian Wendelspiess 22.10.2018 17:15
    Highlight Highlight Wahrscheinlich wollten die Saudis mit diesem Doppelgänger den türkischen Geheimdienst täuschen. Ein Beleg mehr, dass es ein geplanter Mord war.
  • Bart-Olomäus 22.10.2018 17:08
    Highlight Highlight Wenn ich in Clubs gehe habe ich auch immer einen Fake Bart dabei - nur für den fall dass da jemand zutode kommt natürlich ... ^^ kennt man ja diese Situation mit dem Fakebart ...
    • swisskiss 22.10.2018 21:53
      Highlight Highlight 4TheHorde: Und für den Fall einer Schlägerei, habe ich immer eine Geflügelschere und Knochensäge dabei.
    • djangobits 22.10.2018 23:29
      Highlight Highlight Yep. Ich habe auch immer eine Knochensäge dabei. Man weiss ja nie, ob ich oder meine 14 Freunde von einem Schreibtischtäter angegriffen werden.
  • Hayek1902 22.10.2018 16:29
    Highlight Highlight Wieso schicken die so viele Leute, um einen einzigen zu töten, der sich nicht mal versteckt? Man würde meinen, 4 wären mehr als genug um für alle eventualitäten abgesichert zu sein. Soso, bei einer Prügelei umgekommen... Lass mich raten, die Leiche ist aber leider irgendwie verschwunden...
    • N. Y. P. 22.10.2018 16:58
      Highlight Highlight 1 Leiche : 15 Agenten = 7 kg

      Jeder Agent hat sein "Päckli" mitgenommen.

      Mord
      Zerstückelung
      Dann 15 Agenten mit Päckli zum Flughafen und Start Richtung Saudi Arabien.

      Alles innert 3-4h.
    • Nachbarino 22.10.2018 17:16
      Highlight Highlight Eventuell ist der arme bei der Rangelei unglücklicherweise auf ein Messer gestürzt, welches da zufällig herum lag. Somit wäre auch die zerstückelte Leiche zu erklären ;)
    • Commander 22.10.2018 21:57
      Highlight Highlight Als der Mossad Mahmud al-Mabhuh in Dubai neutralisiert hat, war da auch ein ähnlich grosses Team vor Ort. Die sind aber bekannt dafür, auf Nummer Sicher zu gehen (wenn man das so sagen darf).
    Weitere Antworten anzeigen
  • NotWhatYouExpect 22.10.2018 16:28
    Highlight Highlight Ajo... es gab eine Schlägerrei die man natürlich nicht wollte... und, dann hat natürlich rein zufällig der einte noch einen passenden fake Bart mitdabei...
  • Garp 22.10.2018 16:20
    Highlight Highlight Wo Abghängigkeiten bestehen, werden oft nicht die richtigen Konsequenzen gezogen. Das ist auch in Partnerschafen so. Die Politiker haben Angst vor den Konsequenzen, wenn wir zu wenig Öl haben und so mancher verdient gut mit Waffen. Viele Bürger würden einen Aufstand machen, wenn es zu einig Benzin gibt und die Wohnung kalt bleibt.
    • Garp 22.10.2018 21:38
      Highlight Highlight Wir sind auch verstrickt. Wir haben kein eigenes Öl.
  • kettcar #lina4weindoch 22.10.2018 16:11
    Highlight Highlight Sie wollen sicherstellen, dass so etwas nicht mehr passiert. Also er spricht von kritischem Journalismus, oder?
    • Shimunski 22.10.2018 19:17
      Highlight Highlight Nein er meint damit, dass sie so leicht aufgeflogen sind 😂 Dieses 15er Team hat versagt und sind wohl die nächsten 😉
  • N. Y. P. 22.10.2018 15:56
    Highlight Highlight dass «solche Dinge unglücklicherweise passieren».

    Heisst : In Zukunft wird weiter brutal gefoltert, fröhlich weiter gemordet und Menschen werden weiterhin verschwinden.

    Und weiter, dass sie sicher sein wollen, dass solche Vorfälle in Zukunft nicht mehr passieren.

    Heisst : Sie wollen in Zukunft professioneller morden und nicht mehr so dilettantisch.

    Da bleibt einem echt die Sprache weg.


    Hätte ich gerade 1 Milliarde Dollar förig, würde ich ein Kopfgeld aussetzen. Aber nicht auf den Aussenminister.
  • Sean Amini 22.10.2018 15:54
    Highlight Highlight Man stelle sich das Ausmass an Konsequenzen vor, wenn das der Iran getan hätte. Aber selbst 9/11 konnte die Amis nicht davon abhalten mit den Saudis Geschäfte zu machen
  • Siebenstein 22.10.2018 15:46
    Highlight Highlight Vielleicht hätten sich die Saudis besser Tipps von Putin geben lassen wie man so etwas macht...
    • Pianovilla 22.10.2018 16:29
      Highlight Highlight Wirklich? Damit es so dilettantisch abgeht wie bei den beiden Losern, sorry, "gewöhnlichen Touristen" 😂, welche den Giftanschlag auf Skripals in Salisbury verbockt hatten? Die Saudis haben ihren Auftrag wenigstens erfüllt. *sarkasmusoff*
    • Sebastian Wendelspiess 22.10.2018 17:04
      Highlight Highlight Ach was, wenn es die Saudis wie die russen gemacht hätten, wären sie ja sanktioniert worden und ihre Diplomaten hätte man rausgeschmissen, das will doch niemand ;)
    • Randy Orton 22.10.2018 17:13
      Highlight Highlight „2 Freunde aus Saudi-Arabien entscheiden sich spontan zu einem Kurztrip in die türkische Pampa um während eines Tagestrips eine Moschee in Istanbul zu besichtigen - wegen dem weltbekannten hohen Minarett. Als sie in Istanbul ankommen wollen sie jedoch direkt wieder umkehren, es ist ihnen zu warm. Dabei laufen sie fälschlicherweise in die entgegengesetzte Richtung anstatt zum Bahnhof geht es aus Versehen zur saudiarabischen Botschaft“
      Doch, tönt gut👍
    Weitere Antworten anzeigen
  • tzhkuda7 22.10.2018 15:41
    Highlight Highlight Warum ist die Türkei so sehr an der Aufklärung interessiert?

    Nicht das ich das nicht begrüssen würde, aber man scheint damit bewusst von eigenen Fällen mit Journalisten (zwar nicht getötet, aber inhaftiert) abzulenken.
    • Clife 22.10.2018 15:55
      Highlight Highlight Ist doch schön, wenn Gerechtigkeit gewaltet wird. Es mag sein, dass Ihre Aussage stimmen könnte, nichtsdestotrotz hat die Weltbürgerschaft das Recht, endlich die Intrigen der Saudis (und das ist seit diesem Falle mittlerweile wohl mehr als klar) zu erfahren. Irgendjemand musste früher oder später etwas gegen die Saudis unternehmen und auch wenn ich kein Freund dessen bin, was Erdogan in der Türkei unternimmt, so hat endlich jemand Rückgrat und unternimmt konsequent etwas.
    • Pitsch Matter 22.10.2018 16:20
      Highlight Highlight Ablenkung von eigenen wirtschaftlichen Problemen.
    • Kubod 22.10.2018 17:55
      Highlight Highlight Erdogan sieht sich als Kalif. Führer der islamischen Welt. Mekka und Medina waren Teil des osmanischen Reiches.
      Die wahabitischen Saudis mit ihren Salafisten sind im Kampf um die Vorherrschaft in der islamischen Gemeinde mit Erdogan und seinen Moslembrüdern und den Iranischen Mullahs mit der Hisbollah.
      Das ist der innere Kern und Antrieb im Gemenge zwischen den Saudis, der AKP und Co und den Mullahs im Iran. Islamische Türken, arabische Saudis und persische Mullahs gegeneinander mit wechselnden Koalitionen. Eigentlich geht das schon seit 1400 Jahren so und der Rest der Welt sieht weg.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 22.10.2018 15:38
    Highlight Highlight Unglaublich. Die Dreistigkeit des Aussenministers ist schier unfassbar... : «Solche Dinge passieren halt unglücklicherweise...»

    Alles was bis jetzt bekannt ist, spricht für eine dilettantisch durchgeführte geheimdienstliche Tötung.
    SA gibt nur gerade das zu, was bereits 100% beweisbar ist (durch Fotos/Videos etc).

    Eine geheimdienstliche Tötung von einem wichtigen Oppositionellen würde niemals ohne das Wissen/Genehmigung von oben stattfinden können.

    Da hat der König ganz offensichtlich die Situation komplett falsch eingesetzt. Nun hat selbst SA den westlichen Toleranzbogen überspannt.
    • Nilda84 22.10.2018 15:50
      Highlight Highlight Lieber Snowy, ich befürchte dass SA nicht wirklich Repressionen seitens des Westens zu befürchten hat (leider). Für das sind wir von ihrem Öl viel zu abhängig...
    • Snowy 22.10.2018 18:37
      Highlight Highlight Da hast Du wohl leider recht, liebe Nilda.

      Fünfzehn der neunzehn 9/11-Attentäter stammten aus Saudi Arabien. Kein Staat ist mehr in den grössten einzelnen Terroranschlag der Geschichte verwickelt wie die Saudis.

      Trotzdem hat es Saudi Arabien in den letzten 20 Jahren sogar geschafft die "Freundschaft" zum Westen zu intensivieren.

      Solange die Saudis die Hauptlieferanten des Westens für Öl sind, sich geopolitisch/militärisch wie gewünscht verhalten und weiterhin westliche Waffen kaufen, wird sich gar nichts ändern.
    • Töfflifahrer 22.10.2018 18:45
      Highlight Highlight Die Frage ist für wie lange. Zuviele westliche Staaten wollen mit SA gute Geschäfte machen. Es wird Bauernopfer geben, danach geht man zum Courant Normal über.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oh Dae-su 22.10.2018 15:35
    Highlight Highlight Schon unglaublich, was die Saudis da abgezogen haben.

    Aber auch beeindruckend, wie mächtig der Türkische Überwachungsapparat offensichtlich mittlerweile ist. Da will man definitiv kein Erdogangegner sein...
    • Pitsch Matter 22.10.2018 16:22
      Highlight Highlight Denkst du der Überwachungsapparat ist in USA, Frankreich oder UK weniger gut ausgebaut? Glaube kaum.
    • Sebastian Wendelspiess 22.10.2018 17:05
      Highlight Highlight Mit Technik aus dem Westen, wie auch in Saudi Arabien...
    • Saraina 22.10.2018 17:57
      Highlight Highlight Zumindest in London und Paris kann der Weg eines Einzelnen durch Überwachungskameras genau so nachgezeichnet werden. Und sollen nicht in Zukunft in der Schweiz Richtmikrofone IV-Bezüger ausspionieren dürfen?
  • Blümerant 22.10.2018 15:20
    Highlight Highlight ...Und es passiert nichts! Krass!
    • Töfflifahrer 22.10.2018 18:46
      Highlight Highlight Es geht um Geld und Geschäftliche Interessen. Dazu ist SA für die USA wichtig im Kampf gegen den Iran.
    • DerewigeSchweizer 22.10.2018 19:10
      Highlight Highlight "...Und es passiert nichts! "
      ...
      Ist das so? Irgendwie nicht.

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