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Wie der Streit zwischen Holland und der Türkei innert 24 Stunden eskalierte

Eine Ministerin wird des Landes verwiesen, ein Präsident spricht von Nazi-Methoden: Was ist da los zwischen der Türkei und den Niederlanden? Eine Rekonstruktion der Ereignisse.



epa05843833 A Turkish flag flies on the roof of  the Dutch Consulate during a protest in Istanbul, Turkey 12 March 2017. Turkish Family Minister Fatma Betul Sayan Kaya was barred by police from entering the Turkish consulate in Rotterdam on 11 March, after the Dutch government had denied landing rights to Turkish Foreign Minister Cavusoglu who planned a speech at the consul's residence in Rotterdam. The incidents have led to a diplomatic row between the two countries, and protests by Turkish citizens in the Netherlands as well as in Turkey.  EPA/CEM TURKEL

Die Türken sind auf Konfrontationskurs. Bild: CEM TURKEL/EPA/KEYSTONE

Ein Artikel von

Spiegel Online

Der heftige Streit zwischen der Türkei und den Niederlanden hat am Wochenende die europäische Politik bestimmt. Alles fing damit an, dass der türkische Aussenminister Mevlüt Cavusoglu in Rotterdam für das umstrittene Referendum zur Verfassungsreform in der Türkei werben wollte. Doch binnen Stunden eskalierten die Ereignisse.

Da in den Niederlanden am Mittwoch Parlamentswahlen stattfinden, bekam der geplante Auftritt des türkischen Ministers eine zusätzliche Tragweite.

Der Wahlkampf türkischer Regierungsmitglieder in Europa ist ohnehin ein heikles Thema zwischen den EU-Staaten und der Türkei. Die Dimension, die der Streit zwischen den Niederlanden und der Türkei am Wochenende erreichte, ist allerdings beispiellos.

Was genau passiert ist - eine Chronologie der Ereignisse:

Vorgeplänkel

Alles begann damit, dass am Mittwochabend eine für Samstag geplante Veranstaltung des türkischen Aussenministers Cavusoglu in Rotterdam abgesagt wurde. Bürgermeister Ahmed Aboutaleb teilte in einem Schreiben an den Stadtrat mit, der Eigentümer stelle den Veranstaltungsort nicht länger zur Verfügung. Am nächsten Tag bezeichnete dann der niederländische Aussenminister Bert Koenders einen Auftritt Cavusoglus in Rotterdam als unerwünscht.

Der türkische Aussenminister hielt jedoch an seiner Reise nach Rotterdam fest - auch nach einem Telefonat mit Koenders. Und obwohl der niederländische Premier Mark Rutte deutlich machte, dass man keine Wahlkampfauftritte türkischer Minister dulde. Am Freitagabend meldete sich dann erneut Rotterdams Bürgermeister Aboutaleb zu Wort, man werde einen Wahlkampfauftritt Cavusoglus unterbinden, sollte dieser tatsächlich nach Rotterdam reisen, auch wenn ein Einreiseverbot nicht zur Debatte stehe.

Samstagmorgen - Eskalation

Turkish Foreign Minister Mevlut Cavusoglu, waves to supporters as he leaves after a campaign gathering in Metz, eastern France, Sunday, March 12, 2017. Foreign Minister Mevlut Cavusoglu was in France Sunday to whip up support for controversial constitutional reforms to expand the powers of the Turkish presidency. (AP Photo/Elyxandro Cegarra)

Der türkische Aussenminister Cavusoglu. Bild: Elyxandro Cegarra/AP/KEYSTONE

Am Samstagmorgen verschärfte Cavusoglu dann den Ton. Sollten die Behörden seinen Besuch behindern, werde die Türkei «schwere Strafmassnahmen» gegen die Niederlande verhängen. Er bekräftige seine Reisepläne: «Ich fahre heute nach Rotterdam.» Cavusoglu wollte nun auf dem Konsulatsgelände vor geladenen Gästen sprechen. Ähnlich war er schon in Hamburg vorgegangen; Auftritte in diplomatischen Vertretungen können kaum verhindert werden.

Landeerlaubnis entzogen

Nach den Drohungen aus der Türkei begann die Eskalation. Die Niederlande verweigerten dem türkischen Aussenminister die Einreise. Die öffentliche Androhung von Sanktionen mache die weitere Suche nach einer «vernünftigen Lösung» unmöglich. Den Haag begründete den Schritt nun ausserdem damit, dass ein Aufruf an Türken zur massenhaften Teilnahme an dem geplanten Auftritt die öffentliche Ordnung und Sicherheit gefährde.

Samstagnachmittag - Nazi-Vorwürfe von Erdogan

Turkey's President Recep Tayyip Erdogan talks during a rally in Istanbul, Sunday, March 12, 2017. The escalating dispute between Turkey and the Netherlands spilled over into Sunday, with a Turkish minister unable to enter her consulate after the authorities there had already blocked a visit by the foreign minister, prompting Erdogan to call the Dutch fascists. Erdogan said at the rally:

Erdogan wettert gegen Holland. Bild: STR/AP/KEYSTONE

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan reagierte mit wütenden Beschimpfungen auf das Landeverbot für seinen Aussenminister. Die Niederlande seien «Nazi-Nachfahren», sagte er bei einer Veranstaltung am Samstag. «Sie sind so befangen, so ängstlich», sagte Erdogan nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. «Das sind Nachfahren der Nazis, das sind Faschisten.»

epa05844702 Dutch Prime Minister Mark Rutte supports runners of the CPC Run in The Hague, The Netherlands, 12 March 2017. Rutte is campaigning with his party, the VVD, for the Dutch national elections that will take place on 15 March.  EPA/BAS CZERWINSKI

Bietet Erdogan die Stirn: Mark Rutte. Bild: EPA/ANP

Das wiederum wollte der niederländische Premier Rutte so nicht stehen lassen. «Ich verstehe, dass sie sauer sind, aber das geht viel zu weit», sagte er dem öffentlich-rechtlichen Rundfunksender NPO Radio 2 zu Erdogans Angriff. «Es geht um einen Nato-Bündnispartner, doch unter Drohungen und Erpressungen können wir natürlich keine Gespräche führen.»

Samstagabend - Türkische Ministerin wird ausgewiesen

Am Samstagabend stoppte dann die Polizei in Rotterdam einen Konvoi mit der türkischen Familien- und Sozialministerin Fatma Betül Sayan Kaya, die aus Düsseldorf kam, und verweigerte ihr den Zugang zum türkischen Konsulat. Der Konvoi wurde schliesslich über die Grenze zurück nach Deutschland eskortiert. Zuvor hatte die Ministerin angekündigt, über den Landweg nach Rotterdam zu reisen und dort zu einem «Ja» für das Referendum aufzurufen.

epa05843806 Turkish Family Minister Fatma Betul Sayan Kaya speaks to the media after arrived back from the Netherlands, at Ataturk airport in Istanbul, Turkey, 12 March 2017. Kaya was barred by police from entering the Turkish consulate in Rotterdam on 11 March, after the Dutch government had denied landing rights to Turkish Foreign Minister Cavusoglu who planned a speech at the consul's residence in Rotterdam. The incidents have led to a diplomatic row between the two countries, and protests by Turkish citizens in the Netherlands as well as in Turkey.  EPA/SEDAT SUNA

Familien- und Sozialministerin Fatma Betül Sayan Kaya. Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

Vor dem Konsulat demonstrierten rund tausend Menschen mit türkischen Flaggen. In der Nacht trieb die Polizei die Menge mit Wasserwerfern und berittenen Beamten auseinander. Bürgermeister Aboutaleb hatte noch in der Nacht das gesamte Stadtgebiet von Rotterdam zur Sonderzone erklärt, in der Ansammlungen nicht gestattet sind.

Die Türkei reagierte prompt und riegelte die niederländische Botschaft in Ankara und das Konsulat in Istanbul ab. Ausserdem erklärte das türkische Aussenministerium, eine Rückkehr des niederländischen Botschafters, der sich gegenwärtig nicht in der Türkei befinde, sei im Moment nicht erwünscht.

Sonntagmorgen - Gegenseitige Drohungen und Vorwürfe

Die Antwort auf die Ausweisung von Kaya werde in der «schwersten Art und Weise» ausfallen, drohte der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim. Erdogan sagte: «Sie werden den Preis dafür bezahlen.» Und Aussenminister Cavusoglu forderte eine Entschuldigung von den Niederlanden, nannte die Niederlande ausserdem «Hauptstadt des Faschismus».

epa05843994 Supporters of Turkish President Recep Tayyip Erdogan burn a US dollar note as they shout slogans against the Netherlands in front of the Dutch Consulate in Istanbul, Turkey 12 March 2017. Turkish Family Minister Fatma Betul Sayan Kaya was barred by police from entering the Turkish consulate in Rotterdam on 11 March, after the Dutch government had denied landing rights to Turkish Foreign Minister Cavusoglu who planned a speech at the consul's residence in Rotterdam. The incidents have led to a diplomatic row between the two countries, and protests by Turkish citizens in the Netherlands as well as in Turkey.  EPA/CEM TURKEL

Bild: CEM TURKEL/EPA/KEYSTONE

Der niederländische Premier Rutte verteidigte das Vorgehen: «Was gestern passiert ist, ist total inakzeptabel.» Er versicherte zugleich, seine Regierung werde «alles, was wir können, tun, um die Lage zu deeskalieren». «Wir müssen hier die vernünftige Partei sein», fügte er hinzu. Eine Entschuldigung schloss Rutte jedoch aus: «Es steht ausser Frage, dass es eine Entschuldigung gibt, sie sollten sich dafür entschuldigen, was sie gestern getan haben.»

Reaktionen aus dem Ausland

Dänemark zog eigene Konsequenzen und bat den türkischen Premierminister Yildirim, einen für diese Woche geplanten Besuch zu verschieben.

Von deutschen Politikern gab es weitreichende Forderungen: Der Vizepräsident des Europaparlaments, Alexander Graf Lambsdorff (FDP), sprach sich für ein Verbot von Wahlkampfauftritten türkischer Minister in der EU aus. Und der CDU-Europapolitiker Elmar Brok plädierte für ein generelles EU-Verbot für Wahlkampfauftritte ausländischer Politiker.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) warnte die Türkei davor, den Streit über Wahlkampfauftritte in Europa weiter zu eskalieren. Und Finanzminister Wolfgang Schäuble (ebenfalls CDU) erteilte dem türkischen Wunsch nach engeren Wirtschaftskontakten vorerst eine Absage. Zur Begründung verwies er auf den Streit über die Wahlkampfauftritte und den inhaftierten Journalisten Deniz Yücel.

Insgesamt verfolgt die Bundesregierung die Strategie, sich im Streit mit der Türkei möglichst nicht provozieren zu lassen. Zum Dilemma von Kanzlerin Angela Merkel lesen hier eine ausführliche Analyse.

max/dpa/AFP/Reuters

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kollolove 14.03.2017 00:15
    Highlight Highlight Tatsächlich ist die Niederlande nur ein willkürliche gewähltes Opfer, um dem patriotischem türkischen Volk bisschen Feuer zu geben. Jetzt haben nämlich auch die Unentschlossenen die Meinung Erdogan ein Präsidialsystem zu ermöglichen sei die beste Lösung. Die einzige weibliche Ministerin, die sonst selten öffentliche Auftritte genießen darf, hat natürlich auch eine super Performance abgeliefert. In einigen Wochen spätestens in ein paar Monaten wird eine Entschuldigung seitens Erdogan kommen mit der Begründung, "wäre sie doch einfach nicht eingereist, ich habe sie ja nicht geschickt" ...
  • pachnota 13.03.2017 20:53
    Highlight Highlight "Minarette sind unsere Bajonette des Islam."
    O-Ton R.Erdogan.
  • Simon Kopp 13.03.2017 18:58
    Highlight Highlight Ich finde es richtig, dass man hier Paroli bietet. Es mag zwar sein, dass in diesem Land das Recht auf freie Meinungsäusserung herrscht, doch die Meinungsfreiheit steht gewiss nicht zu Oberst! Oder warum ist es beispielsweise auch rechts Radikalen oder Hasspredigern verboten von diesem Recht gebrauch zu machen? Genau! Ihre Werte sind nicht mit derer unserer Demokratie vertrettbar!
    Und wer jetzt ernsthaft das Handeln von diesem Präsidenten in irgendeiner Weise gutreden will: säg e mal, schliiifts?!
    Und kommt mir nicht ja aber die Amis... Unrecht mit anderem Unrecht wett zu machen gilltet nicht.
  • pamayer 13.03.2017 17:32
    Highlight Highlight Streit...
    Erdogan will in Holland unangemessenen politischen Einfluss nehmen und die Holländer lassen das nicht zu.
    Erdogan täubelet und giftelt.
    Das ist alles.
  • Sophia 13.03.2017 17:08
    Highlight Highlight Europäer wacht endlich auf! Lasst euch weder von Putin, noch vom Trump oder Erdogan irritieren, erinnert euch an eure Tradionen und an eure Erfindung, die Demokratie und an die Menschenrechte, die ihr formuliert habt. Ihr habt mehr Gemeinsamkeiten als Trennendes! Lasst euch nicht irritieren, nehmt die neuere Geschichte als Herausforderung an und schliesst euch noch enger zusammen. Zusammen seid ihr stark, einzeln seid ihr nichts!
    • pachnota 13.03.2017 20:44
      Highlight Highlight ähh... soll das nun ein Plädoier für die EU sein?
      : )
  • Wehrli 13.03.2017 14:46
    Highlight Highlight Irgendwie erinnert mich das BIld an eine hungrige Ziegenherde die über einen Kaktus herfallen.
  • Markus Kappeler 13.03.2017 11:08
    Highlight Highlight Grosses aufjaulen, wenn man selbst vor der Nazikeule getroffen wird, die man selbst bei jeder noch so unpassenden Gelegenheit gerne und öfters schwingt. Menschenrecht die man selbst als oberstes, gottgegebenes Gesetz vergöttert, gelten natürlich nur für sich selbst. Merkt ihr echt nicht, wie borniert arrogant ihr seid?
    • rauchzeichen 13.03.2017 11:41
      Highlight Highlight da der schwinger der nazikeule in diesem fall erdogan ist, muss man sie auch dementsprechend ernst nehmen. nähmlich gar nicht.
  • Tamtam87 13.03.2017 11:02
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären welchen strategischen nutzen die Erdogan Kampagne im Ausland haben soll? Kann ich nicht direkt nachvollziehen.
    • ChiliForever 13.03.2017 11:10
      Highlight Highlight Solche Dinge sind nie Außen- sondern immer Innenpolitik.
      So, wie auch die meisten Kriege nicht aus außen- sondern innenpolitischen Gründen geführt werden.
      Die Machthaber müssen sich als "starker Mann" beweisen und nichts eint im inneren so sehr wie ein äußerer Feind.
    • El Vals del Obrero 13.03.2017 11:16
      Highlight Highlight Einerseits wohl einfach, dass es ja eine ganze Menge Türken im Ausland gibt, die in der Türkei stimmen dürfen.

      Andererseits sicher auch eine gesuchte Opferrolle und Eskalation à la "Seht her, die haben sich alle gegen uns verschworen; ein Grund mehr mir mehr Macht zu geben".
    • Tamtam87 13.03.2017 16:08
      Highlight Highlight Demnach wäre auch geklärt das die Niederlande falsch reagierte. Eine sachliche Aufklärung der Vorgänge wäre wohl Effektiver gewesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 13.03.2017 10:06
    Highlight Highlight Mangels "Fehler melden"-Link als Kommentar:

    Das Bild ist garantiert aus der Türkei und nicht aus Rotterdam.

    Wenn man genau schaut, sieht man ja neben dem Schild neben dem "Holland" noch weitere türkische Beschriftungen (z.B. "Caddesi" = "Strasse").

    Mittels StreetView lässt sich ausserdem feststellen, dass die Strassennamen-Schilder in Rotterdam ein anderes Design haben. In Ankara z.B. sehen laut StreetView die Strassennamen-Schilder genau so aus wie auf dem Bild.

    Meiner Meinung nach ist die Bildunterschrift fast schon "Fake News".
    • El Vals del Obrero 13.03.2017 10:54
      Highlight Highlight http://www.openstreetmap.org/search?query=Hollanda%20Cd.#map=19/39.86780/32.85794
    • Laurent 13.03.2017 12:11
      Highlight Highlight @meine senf: merci.
    • Capitan 13.03.2017 13:32
      Highlight Highlight Meine Senf hat scharfe Augen.
      Leider meine schlechter taugen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChiliForever 13.03.2017 09:55
    Highlight Highlight Man sollte an dieser Stelle mal daran erinnern, daß es genau diese Regierung unter Erdogan in 2016 war, die über Monate verhindert hat, daß deutsche Bundestagsabgeordnete zu den in Incirlik - auf Wunsch der Türkei! - stationierten deutschen Soldaten reisen.
    Und diese Reisen hatten nicht im Entferntesten etwas mit Wahlkampf zu tun.
    Wenn europäische Länder als Wahlkampfauftritte von Politikern anderer Länder nicht zulassen, sollte die türkische Regierung nicht unbedingt meckern.
  • Capitan 13.03.2017 09:39
    Highlight Highlight Klein sind sie und mutig
    bei den Niederlanden.
    Tauft sie nun ganz hurtig
    ehrbar Uberlanden!
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 13.03.2017 11:49
      Highlight Highlight Poetisch? Na klar!
  • Charlie Runkle 13.03.2017 09:34
    Highlight Highlight Ich verstehe die Türken in den Niederlanden nicht. Wenn ihnen die Türkei und ihre Politik so zu Herzen liegt, dass sie auf die Strasse gehen und demonstrieren, warum zum Teufel wohnen sie dann nicht in ihrem Land!!!!!!
    • Markus Kappeler 13.03.2017 11:12
      Highlight Highlight Ganz einfach, weil Menschen wie sie Grenzen nicht mögen, jeden hereinlassen und Türken in Westeuropa mehr verdienen.
    • Charlie Runkle 13.03.2017 15:14
      Highlight Highlight Markus ich verstehe Ihre Aussage nicht. Bitte erläutern sie diese...
    • Sophia 13.03.2017 17:18
      Highlight Highlight Frag lieber nicht Charlie!
  • wtf 13.03.2017 09:32
    Highlight Highlight Erdogan-Anhänger zertsören ein «Hollanda»-Schild in Rotterdam. <- Bitte um eine Korrektur.

    Das Bild ist aus der Türkei / Ankara.
    Wenn man das Bildanschaut sieht man "hollanda caddesi" und cankaya.

  • Dä isches gsi 13.03.2017 08:25
    Highlight Highlight Wen ein holländischer Politiker nach Türkei gehen würde und Erdogan als Hitler bezeichnen würde, dann wäre der jetzt im Knast inkl. Folterung!
    • wtf 13.03.2017 09:50
      Highlight Highlight Claudia Roth war ja während der Gezi Proteste ständig in der Türkei, war Sie im Knast?
    • ChiliForever 13.03.2017 09:56
      Highlight Highlight Na ja, das ist jetzt aber auch eine sehr popolistische Aussage.
    • Skip Bo 13.03.2017 10:46
      Highlight Highlight Roth war wohl dort, hat aber auf Nazivergleiche verzichtet.
      Heute dürfte sie wohl kaum als offizielle Regimekritikerin einreisen
  • thompson 13.03.2017 08:16
    Highlight Highlight in sechs monaten sieht es besser aus...
  • Thrall 13.03.2017 08:12
    Highlight Highlight Das Runterreissen des Schildes hat mich sehr geärgert. Bei genauerer Betrachtung bin ich aber nicht sicher, ob sich dies tatsächlich in Rotterdam zugetragen hat wie es in Bildtext steht. Könnte auch irgendwo in der Türkei passiert sein. Weiss jemand mit Bestimmtheit, wo dies geschah?
    • wtf 13.03.2017 09:34
      Highlight Highlight Nein das Bild stammt aus Ankara.

      "Hollanda caddesi"
      "Cankaya" diese Wörter werden nicht auf den Strassenschildern in Rotterdam benutzt :)
    • El Vals del Obrero 13.03.2017 10:03
      Highlight Highlight Das wird sicher in der Türkei und nicht in Rotterdam sein.

      Wenn man genau schaut, sieht man ja neben dem "Holland" noch weitere türkische Beschriftungen (z.B. "Caddesi" = "Strasse").

      Mittels StreetView lässt sich ausserdem feststellen, dass die Strassennamen-Schilder in Rotterdam ein anderes Design haben. In Ankara z.B. sehen laut StreetView die Strassennamen-Schilder genau so aus wie auf dem Bild.

      Meiner Meinung nach ist die Bildunterschrift fast schon "Fake News".
  • SomeoneElse 13.03.2017 07:52
    Highlight Highlight Nach den neusten Vorkommnissen in den Niederlanden hat jetzt anscheinend Kanzlerin Merkel ihren Wahlkampfauftritt im Bierkönig auf Mallorca abgesagt. Aber wer will schon mit Mutti auf Malle... 😂
  • FancyFish - Stoppt Zensur! 13.03.2017 07:44
    Highlight Highlight Die Niederlande haben ein Zeichen gegen den Missbrauch der Demokratie gesetzt, seehr gut!

    • AJACIED 13.03.2017 09:37
      Highlight Highlight Hup Netherland 👍
    • wtf 13.03.2017 09:53
      Highlight Highlight Missbrauch der Demoktratie?
      Den Auftritt der Befürworter boykottieren, aber den Auftritt der Gegner in Holland im Staatsfernesehen ausstrahlen?
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 13.03.2017 12:23
      Highlight Highlight Wer die Demokratie missbraucht um seine Menschenverachtenden Ideologien zu verbreiten gehört für mich bestraft
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 13.03.2017 07:40
    Highlight Highlight In Holland sind diese Woche Wahlen. Wilders hat sich schon davor gegen Auftritte in Position gesetzt. Logisch das die Regierung handeln musste. Denn eines ist ja jedem Wähler bewusst, eine faschoide, totale Diktatur zu unterstützen kommt nicht gut an.
    • Sophia 13.03.2017 17:24
      Highlight Highlight Bewahrt uns also Erdogan vor Wilders?
  • Ville_16 13.03.2017 07:14
    Highlight Highlight Wahlkampf hat nur im Inland was verloren. Anhand der Reaktionen der Türken in Holland, alles richtig gemacht liebe Holländer.
    • Markus Kappeler 13.03.2017 11:18
      Highlight Highlight Wieso hat Wahlkampf im Ausland nichts verloren? Gibt es dazu eine logische Erklärung? Und betreiben Medien hier nicht auch Wahlkampf, wenn sie Politiker die ihnen nicht genehm sind diffamieren?
    • Ville_16 13.03.2017 16:57
      Highlight Highlight Ist doch ganz simpel es geht hier um eine Volksabstimmung in der Türkei, wir sind hier aber in der Schweiz. Mehr brauchts dazu wohl nicht zusagen. Oder was hätten Sie zu einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump in Zürich gesagt?
  • Majoras Maske 13.03.2017 07:05
    Highlight Highlight Sorry Erdogan, wenn ihr euch geistig von Europa entfernt, dürft ihr nicht jammern, wenn ihr nicht mehr gleichermassen willkommen seid, wie wenn ihr euch Europa anschliessen wolltet.
    Und ehrlich gesagt, war es auch nur eine Frage der Zeit, bis das Zerwürfnis gekommen ist.
  • okey 13.03.2017 06:52
    Highlight Highlight Ich finde zu diesem Kindergartenspiel machtgiriger Politiker, kann man nur sagen das es von Anfang an nie um konsens ging. Die haben alle Freude daran was geschehen ist und die nutzen es für sich aus.
    Eine schlauere Lösung Ist für Europa, welches nun mal viel túrkischstämmige Leute hat, politische Veranstalltungen nur zu genehmigen wen es einen Gegensprecher gibt. Es ist leider ein Fakt das viel europäische Türken den Mann mit dem Schnauz wählen. Europa würde somit eine Kundgebung mit für und Gegesprecher nicht schaden.
  • SVARTGARD 13.03.2017 06:48
    Highlight Highlight .
    Benutzer Bildabspielen
    • wtf 13.03.2017 09:55
      Highlight Highlight Ok, sehr aussagekräftig. Danke. Mein Tag ist gerettet.
  • walsi 13.03.2017 05:53
    Highlight Highlight Wie würde wohl die Türkei reagieren wenn ein ausländischer Politiker in Thürkei Wahlkampf betreiben würde und sie wüssten er würde dabei Positionen einnehmen die der Türkei nicht gefallen.
    • Melisa 13.03.2017 07:35
      Highlight Highlight Ja vielleicht möchte ja Assad mal Wahlkampf betreiben, weil ja jetzt so viele Syrer in der Türkei leben. Was macht er wohl dann?
    • EvilBetty 13.03.2017 08:56
      Highlight Highlight Na in den Knast stecken.
    • AJACIED 13.03.2017 09:46
      Highlight Highlight Hättest du wohl gerne. Dann kannst du gleich Dutzende kriegstreiberische Amerikanische Presidenten vorher einsperren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeCorbusier 12.03.2017 22:39
    Highlight Highlight "Leute, ist das nötig?
 Frieden auf der Welt wär' von heut auf morgen möglich"

    -Antilopen Gang
    • Phipsli 13.03.2017 08:35
      Highlight Highlight
      Gemäss den Blitzchen wollen viele Leute gar keinen Frieden...!?
    • scherom 13.03.2017 10:28
      Highlight Highlight Oder mögen keine pizza
  • DocM 12.03.2017 21:44
    Highlight Highlight Die Türkei, ein wahrlich schönes Land. Interessante Geschichte, vielfältige Kultur, ausgezeichnetes Essen.

    Leider wird das Volk von einem Despoten manipuliert und die Schafe folgen dem Hirten (auch wenn er es mit Ziegen besser kann....) , Dagegen kann das Land (nicht Staat) nichts ausrichten.

    Gerne besuche ich die Türkei wieder, aber nicht unter diesen Umständen und diesem Diktator.
    • Skip Bo 13.03.2017 08:59
      Highlight Highlight Wünsche dir schönen Urlaub. Bitte fotografier nicht zu viel, Spionageverdacht.
    • Gummibär 13.03.2017 09:10
      Highlight Highlight @ Zäme!
      Diyarbakir, auch schön, die Altstadt
    • Adrian Habegger 13.03.2017 09:21
      Highlight Highlight Monatlicher Lohn wird dir wohl aus ankara überwiesen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • flugsteig 12.03.2017 21:42
    Highlight Highlight Ich befürchte Putin lacht sich ins Fäustchen. Erdogan wird die Türkei weg von Europa und der Nato, hin zu einem Pakt mit Russland führen.
    Schwierige Zeiten stehen uns allen bevor.
    • DocM 12.03.2017 22:30
      Highlight Highlight Die NATO ist ein Relikt und gehört abgeschafft. Europa muss den Weg, ohne USA und ohne RUS , zu sich selbst finden. Aus dem Grund, ein Europäisches Militärbündnis (auf Verteidigung fokussiert) und der Rest ist tempi passati. Zudem ist ein gemeinschaftliches Auftreten punkto wirtschaftlichen Interessen gleich zu werten.
    • AJACIED 13.03.2017 10:11
      Highlight Highlight Ah jetz ist wieder Herr Putin im Spiel. Ich will nicht wissen welche andere Länder schlimmer sind und nicht medial immer in Brennpunkt kommen!
  • Scott 12.03.2017 20:22
    Highlight Highlight Liebe Türken, das alles wegen ein paar Ziegen?
    • Der Beukelark 12.03.2017 22:01
      Highlight Highlight Was soll dieser doofe Kommentar, der nichts zum Thema beiträgt? Findest du dich witzig, wenn du abschätzige Dinge sagst?
    • DocM 12.03.2017 22:35
      Highlight Highlight @Der Beuk***: unter dem Strich sind Sie nur ein Keks rsp. ein Cookie.... Ihr Kommentar ist aus meiner Perspektive auf der Fäkallinie.

      Mein Mittelfinger möge sich erheben.

      Ich denke Scotts Aussage bezieht sich auf den Tierschutz ;-)
    • Christian Gerber 12.03.2017 23:15
      Highlight Highlight @Scott, allgemeine Verallgemeinerung. Ist das nötig?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nihil 12.03.2017 20:10
    Highlight Highlight Kognitive Dissonanz,
    small the Hirn und small de Schw...
  • na ja 12.03.2017 19:39
    Highlight Highlight Recht hat der Erdowahn schon, antidemokratisch! Wahlkampf machen aber bitteschön im eigenen Land und nicht kreuz und quer durch fremde Länder tingeln und unfrieden stiften! Aber bei sich zu Hause kann er gar keinen Wahlkampf mehr machen, es wiederspricht ihm ja niemand mehr. Sonst wird er Mundtot gemacht.
    • Adrian Habegger 13.03.2017 09:22
      Highlight Highlight Womit hat Erdowahn genau recht?
  • Ron Collins 12.03.2017 19:37
    Highlight Highlight Da hilft nur DAF!
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    • Ron Collins 14.03.2017 10:11
      Highlight Highlight Ich hab auch schon Kebabträume....
  • tatugavida 12.03.2017 19:36
    Highlight Highlight Grundsätzlich sind unsere türkischen Mitbürger gut integriert. Sie leben unsere westlichen Werte und haben sogar christliche Symbole an Ihren Autos und den Niederlassungsbewilligungen. Aber ZF-Politik/ Propaganda sollte nur in der Türkei betrieben werden.
  • Spooky 12.03.2017 19:22
    Highlight Highlight Jene Türken in der Schweiz, die für Erdogan sind, sollten wir in die Türkei ausschaffen.

    Von unserer Freiheit profitieren, und dann für Erdogan sein - das geht nicht.
    • joséklopp 12.03.2017 20:27
      Highlight Highlight Von Freiheiten profitieren und dann für Erdogan sein - das geht nicht?

      ... von der Meinungsfreiheit 'profitieren' sie ja anscheinend nicht.
    • Spooky 12.03.2017 20:44
      Highlight Highlight @joséklopp
      Wenn Erdogan in seiner Türkei die freie Meinung vernichtet, dann kann er nicht in die Schweiz kommen und für sich die freie Meinungsäusserung beanspruchen.
    • Spooky 12.03.2017 22:26
      Highlight Highlight Wen diskriminiere ich? Diktatoren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Le_Tigre 12.03.2017 19:16
    Highlight Highlight Super gemacht Holland, sollte ein Vorbild für alle europäischen Staaten sein


    #goforwilders
    • flausch 13.03.2017 00:55
      Highlight Highlight Haben die Herzchen klickenden Mitleser wirklich den ganzen Kommentar gelesen oder vor "#goforwilders" aufgehört? Oder kann es sein das viele nicht wissen wer Wilders ist?

      Ob Erdogan oder Wilders, Le Pen oder Trump, Putin oder Orban, Faschistoid sind sie alle und die Einen mit den Anderen ist ein absoluter Witz.
    • Baba 13.03.2017 06:09
      Highlight Highlight Tiger, Ihnen ist aber schon bewusst, dass die Regierung Rutte und nicht der wasserstoffblonde Politclown Wilders die harte Haltung bewiesen hat, oder?

      Nur so von wegen Ihrem nachgeschobenen Hashtag.
    • Stachanowist 13.03.2017 07:30
      Highlight Highlight @ flausch

      Jep, habe vor dem Wilders geherzt. Voreilig entscheiden ist selten gut ;) #lifelessons
  • Stratford-upon-Avon 12.03.2017 18:51
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, ob es besser ist, AKP-Politikern den Auftritt im Ausland zu verbieten oder nicht. Aber ich hoffe sehr, dass, beginnend mit einem 'Nein' bei der Abstimmung, eine neue, fortschrittliche, sekuläre Bewegung in der Türkei entsteht und gedeiht!
    • DerTaran 13.03.2017 07:08
      Highlight Highlight Die Begründung der Niederlande für die Absage des Auftritts ist absolut nachvollziehbar.
  • Soli Dar 12.03.2017 18:25
    Highlight Highlight Erdogans Türkei ist ja ein tolles NATO-Mitglied...
    • DocM 12.03.2017 18:45
      Highlight Highlight und dient nur den Amis....
    • Skip Bo 13.03.2017 07:21
      Highlight Highlight Die Türkei hat die grösste Panzerarmee (deutsche Qualitätsprodukte) der Nato. Mit seiner geostrategischen Lage, ist sie für die Amis einer der wichtigsten Natopartner.
      Erdogan weiss das und nutzt das.
  • koks 12.03.2017 18:16
    Highlight Highlight die lösung ist klar (o-ton juso): grenzen abschaffen.
    oder so.
  • ströfzgi 12.03.2017 17:16
    Highlight Highlight Wer wohl mehr darunter leidet wenn keine NL-Flieger mehr landen dürfen: der türkische Tourismus oder die KLM. 🤔
    • DocM 12.03.2017 18:49
      Highlight Highlight Der Tourismus wird noch weiter einbrechen.

      Aus meiner Sicht müsste die Türkei aufgrund der aktuellen Situation (Putschversuch, Terror, Anti-Europäische Demonstrationen etc. ) auf die Liste der zu meidenden Länder.
  • karies 12.03.2017 17:13
    Highlight Highlight freilandhühner demonstrieren für käfighaltung...
    • EvilBetty 12.03.2017 21:11
      Highlight Highlight Vor allem die Freilandhühner, die auch Freilandhühner bleiben...
  • Konstruktöhr 12.03.2017 17:09
    Highlight Highlight Erdogan macht mir einiges mehr Sorgen als Trump...
  • Mnemonic 12.03.2017 16:51
    Highlight Highlight Liebe Türken; Atatürk rotiert im Grab!
  • Thinktank 12.03.2017 16:35
    Highlight Highlight Die bisherigen Migrationskonzepte sind gescheitert. Die Doppelbürgerschaft ist das trojanische Pferd der Neuzeit.
    • Charlie Brown 13.03.2017 06:31
      Highlight Highlight Es wird dein Geheimnis bleiben, in welchem Zusammenhang das alles mit der Doppelbürgerschaft steht.

      Weil um als Auslandstürke in der Türkei wählen und abstimmen zu können, reicht eine Staatsbürgerschaft - und zwar die Türkische.
  • Ron Collins 12.03.2017 16:13
    Highlight Highlight Mann oh Mann.... das ist ja wieder ein tolles Schauspiel. Merkt ihr was liebe Leute? Wie eure Toleranz euch um die Ohren fliegt?? Die Türken in europäischen Länder sollten sich echt schämen, ihr Gastgeberland so behandeln zu lassen und auch noch mitzu protestieren! Eine Schande die Erdogan Truppe zu unterstützen!
  • Ursus ZH 12.03.2017 15:35
    Highlight Highlight Während die Türken wegen Holland ein Riesentamtam veranstalten und Drohungen aussprechen, haben sie sich ganz leise aus der Schweiz verabschiedet, obwohl sie auch hier mit Absagen konfrontiert wurden. Es wäre halt für sie verheerend, würden sie auch mit der Schweiz so umgehen. Weil ja wohl ihr Geld auf Schweizer Banken deponiert ist.
  • Ursus ZH 12.03.2017 14:20
    • Sa Tiin 13.03.2017 09:20
      Highlight Highlight Aber das er am laufenden Band kurdisch stammige Bürger in gefängnisse steckt und ermordet das muss man hinnehmen oder wie?! Wahnsinn was dort abgeht! Und sobald irgendwo eine bombe in die luft geht waren es natürlich wieder die kurden.......!! Man sollte diesen kerdogan endlich von seinem posten nehmen sonst wird das noch im 3 weltkrieg enden wie der droht. Gut das wenigstens europa diesen wahnsinn nicht mitmacht
  • dmark 12.03.2017 14:14
    Highlight Highlight In ganz Europa leben massenweise Migranten aus aller Herren Länder zusammen. Aber nur die Türken fordern immer wieder Sonderrechte für sich.
  • DerRaucher 12.03.2017 13:42
    Highlight Highlight Erdogan bekommt doch jetzt was er will. Dieses Einreiseverbot und die ganzen anderen kleinen verbote, werden das türkische Volk was in den entsprechenden Ländern lebt, noch mehr aufstacheln. Für mich war es eine falschen Entscheidung, das könnte ihm genau noch die Stimmen bringen, die ihm für einen Sieg fehlen.
  • Ursus ZH 12.03.2017 12:36
    Highlight Highlight Die Türken sind grade dran ihren Landesvater Atatürk zu verraten.
    • Saraina 12.03.2017 16:03
      Highlight Highlight Ja, der war ja ein Superdemokrat! Nur haben damals die Leichen von Widerständlern und kurdischen Anführern tagelang an den Bäumen gehangen, an die man sie aufgeknüpft hat! Und mit der Selbstbestimmung der Kurden hatte es weder er noch die, welche ihn heute noch verehren.
    • Ursus ZH 13.03.2017 03:24
      Highlight Highlight @Saraina:
      Ich habe Atatürk keineswegs als Held oder Superdemokrat loben wollen. Meine Aussage ist lediglich, dass er bis anhin von den Türken als Landesvater angesehen wurde. Das hat nun ein jähes Ende gefunden.
    • Saraina 13.03.2017 07:02
      Highlight Highlight Ursus: und worauf führst du das zurück? In Wirklichkeit waren die Türken autoritäre Regimes seit je gewohnt. Weder die Kurden, noch dieFrommen hatten je Freude an den Atatürk-Fotos, die finster von der Wand nicht nur jeder Amtsstube sondern auch jedes Coiffeurs, Kaffeehauses und Lebensmittelladens herunter schaute. Man bekam einfach Probleme, wenn man kein solches Bild hatte, und jeden Morgen in der Schule schmetterte "ich bin stolz Türke zu sein". Hier tut man, als ob Erdogan die armen Türken in die Diktatur führte, aber die frühere Unterdrückung ist völlig vergessen.
  • Ursus ZH 12.03.2017 12:30
    Highlight Highlight Die türkischen Despoten vom Bosporus sollten sich mit den Nazivergleichen nicht allzuweit aus dem Fenster lehnen mit ihrem Eintrag des Völkermordes an den Armeniern in ihrem Geschichtsbuch.
    • Piri 12.03.2017 17:08
      Highlight Highlight Und das was jetzt abgeht, ist ja auch nicht weit davon entfernt...
  • Romeo Anderes 12.03.2017 12:16
    Highlight Highlight Da kommt ja noch was auf europa zu.
    Hier im direkten nachbarland (eu aussengrenze) Griechenland ist man sehr besorgt.
    • Commander 12.03.2017 18:02
      Highlight Highlight Keine Angst, die Griechen verzichten vorher aufs Essen als ihre Rüstungsausgaben zu reduzieren.
      Okay, in diesem Fall nicht mal die schlechteste Idee. Dass die Türken in der NATO sind, läuft ja bald unter der Kategorie "Der Feind in meinem Bett".
  • DocM 12.03.2017 11:41
    Highlight Highlight Die Holländer haben das einzig richtige getan. Das Drohgedünse der Türken ist, inkl. Herunterholen der Holländischen Fahne in der Botschaft, ist unter jeglicher Sau. Auch hinkt Erdogans Vergleich mit den Nazis. Denn wer träumt vom Osmanischen Reich, wer leugnet den Genozid, wer macht einen auf Adolf? Bestimmt nicht die Oranjes.
  • AdiB 12.03.2017 11:40
    Highlight Highlight Das wird den rechtspopulisten in europa mega auftrib geben. Ein kluger populist wird das so vepacken das den türken die rede- ubd meinungsfreiheit aberkannt wird nur weil sie für die linken unangenehme dinge sagen.
    Noch dazu wird diesd aktion erdogan massiven auftrieb geben.
    Merken die linken und die medien nicht, das durch ihr verhalten zu versuchen leute bloss zu stellen und mundtot zu machen nur dem populismus stärkt. So wurde trump gewählt, so wird auch wilders die situation ausnutzen.
    • meglo 12.03.2017 16:45
      Highlight Highlight Erdogan tritt die Rede- und Meinungsfreiheit mit Füssen. Wenn man ihn aber daran hindert das von ihm selbst geschaffene Gesetz zu brechen, dass türkische Wahlpropaganda im Ausland verbietet, beruft er sich plötzlich auf die Meinungsfreiheit. Wie absurd. Ausserdem werter AdiB, was Erdogan und seine Speichellecker in Europa verbreiten wollen, sollte nicht nur die Linken stören, sondern jeden Demokraten. Sie propagieren nämlich nichts anderes als die Einführung einer Diktatur in der Türkei. Selbst für Rechte müsste hier die rote Linie überschritten sein.
    • pamayer 12.03.2017 18:08
      Highlight Highlight Nein. Die Leute schalten das Gehirn ein und werden Demokraten wählen.
    • AdiB 12.03.2017 19:18
      Highlight Highlight Ach meglo...die welt spielt verrückt. Egal wie erdogan und seine genossen drauf sind und für wss sie einstehen. Ihnen ist jedes mittel recht um an macht zu kommen und wenn das bedeutet das man sich auf was bdruft auf was man selbst kein wert legt. Um so mehr sich europa gegen erdogan setzt um so mehr macht erlangt er. So auch trump, köppel und all die gleichgesinnten, um so lächerlicher man sie macht und kritisiert um so stärker fühlt sich ihre anhängerschaft bestätigt.
  • Moti_03 12.03.2017 11:24
    Highlight Highlight Ich finde es beängstigend wie extrem aktiv die türkische Regierung außerhalb der Türkei Wahlkampf macht. Dies hat es in der jüngeren Geschichte noch nie gegeben. Was kommt als nächstes?
    • Makatitom 12.03.2017 16:22
      Highlight Highlight Naja, denken wir doch mal nur bis 1938 zurück: Abstimmung in Österreich zum Anschluss ans Grossdeutsche Reich. Und ja, dem sage ich auch noch "jüngere Geschichte"
  • Firefly 12.03.2017 11:07
    Highlight Highlight Also ich sehe da momentan viel mehr von der Erdogan-Sekte also von einer angeblichen Gülen-Sekte in der türkischen Welt.

    Und der Faschismus-Vorwurf ist ja wohl das Hinterletzte.
  • zombie woof 12.03.2017 11:04
    Highlight Highlight Als Tuerke Erdowahn bejubeln und in Holland leben....
  • Calvin Whatison 12.03.2017 10:52
    Highlight Highlight Den einzigen Faschisten den ich erkenne, ist der Spinner vom Bosporus selbst.
  • Denk nach 12.03.2017 10:31
    Highlight Highlight http://www.der-postillon.com/2017/03/schnurrbart-mann.html?m=1

    Typisch Postillon: Lustige Reaktion auf einen nicht so lustigen Mann mit Schnurrbart
  • rodolofo 12.03.2017 10:29
    Highlight Highlight Da Anti-Demokraten die Demokratie nur dazu benutzen, um sie nach der Erringung der Mehrheit abzuschaffen, werden sie auch die Versuche der Demokratischen Kräfte, sich gegen diese "unfreundliche Übernahme" zur Wehr zu setzen, als "Undemokratisches Verhalten" brandmarken...
    So schaffen sie eine maximale Verwirrung und lähmen alle demokratisch geführten Prozesse.
    Dann können sie der Demokratie vorwerfen, nicht zu funktionieren und präsentieren uns als Lösung des Problems, welches sie selber verursacht haben, ihren "Starken Mann", der endlich aufräumen wird mit den Schwatzbuden: Sieg Heil, Führer!
  • sven_meye 12.03.2017 10:28
    Highlight Highlight Ich kann nicht verstehen, wie man als hier lebender Türke, einen solchen Diktator unterstützen kann .... Mit der Türkei geht es bergab. Macht bloss keine Ferien, in diesem Staat.
    • Oban 12.03.2017 15:37
      Highlight Highlight Weil die Türkei soweit weg ist, es einem als Auslandtürken nicht betrifft und Erdi ja die arme Landbevölkerung unterstützt.(Sprich Grosseltern)
      Aber ja ich verstehe es auch nicht, ich verstehe auch die Werbetour nicht, man stelle sich vor unserer Aussenminster würde sich auf den Weg machen um Auslandschweizer zu beeinflussen. Unser Staat versendet gerade mal couverts mit den Unterlagen mehr nicht, niemand würde auf die Idee kommen die 5.Schweiz so anzugehen, selbst wenn sie den Umschwung bei einer Abstimmung erreichen könnte. Unser Anstand verbietet uns solche Propaganda im Fremden Land.
  • Hierundjetzt 12.03.2017 10:22
    Highlight Highlight Keine Sorge. In der Schweiz ist alles voll ok. Wie immer. Wie 1933.
    • äti 12.03.2017 14:02
      Highlight Highlight 1939!
    • Makatitom 12.03.2017 16:26
      Highlight Highlight Nein, äti, 1933 waren die letzten demokratischen Wahlen in der Weimarer Republik
  • Lumpirr01 12.03.2017 10:17
    Highlight Highlight Wann kommt der die Nazikeule schwingende Sultan endlich zur Vernunft?? Wieso bezahlt die EU der Türkei immer noch x Steuermillionen bezüglich EU - Beitrittsverhandlungen???..........unglaublich...........
  • Triumvir 12.03.2017 10:05
    Highlight Highlight Erdowahn, dieser möchtegern Sultan, soll sich erstens für seine üble Nachrede entschuldigen und zweitens gleich selber an der eigenen Nase nehmen. Denn seine üble Nachrede trifft wohl eher auf sich selber zu, als auf die niederländische Regierung! Ausserdem dürfte die Türkei Sanktionen wohl härter treffen, als die Niederlande. Die lachen doch über seine lächerliche​ Pseudodrohung.
  • sherpa 12.03.2017 09:54
    Highlight Highlight Erdogan beschimpft die Holländer als Nazi und Faschisten, kann er, muss aber in Kauf nehmen, dass er,und dies nicht nur in Europa, als Folterknecht vom Bosporus bekannt geworden ist.
    • dmark 12.03.2017 14:12
      Highlight Highlight Holländer als Nazis beschimpfen...er sollte sich mal mit deren Geschichte in Bezug auf Nazi-Deutschland befassen.
      Dieser Mann ist ein Witz - leider ein schlechter und eher flacher Witz.
    • Makatitom 12.03.2017 16:30
      Highlight Highlight Auch in den Niederlanden gab es Kollaborateure und Profiteure der Besatzung, wenn auch sehr wenige. Aber bspw. Anne Frank und Familie wurden von einem NL verraten
  • rodolofo 12.03.2017 09:43
    Highlight Highlight Verschiedene Europäische Länder reagieren unterschiedlich auf die Versuche Erdogans, die Türkische Diaspora auf sein Präsidial-System einzuschwören und die Türkische Opposition dagegen zu kriminalisieren.
    Während Merkel-Deutschland vermeiden will, in die von Erdogan gelegte Eskalation-Falle zu tappen, versucht die Holländische Regierung, mit einer harten Linie den Rechtspopulisten den Wind aus den Segeln zu nehmen, aus Kalkül wegen den anstehenden Wahlen.
    Die Schweiz laviert sich wie üblich "neutral" durch.
    Aber was macht Ziegen-Erdi?
    Er stinkt und schimpft, macht also auf menschl. Ziegenbock.
  • meliert 12.03.2017 09:35
    Highlight Highlight Das ist genau das Problem in Europa, die Minderheiten aus islamischen Ländern, die nicht unsere christlichen Werte teilen. Wehe wenn diese Minderheiten eines Tages zu Mehrheiten werden.
  • PapaBär 12.03.2017 09:16
    Highlight Highlight Erschreckend die Arroganz Erdowahns, erschreckend die Arroganz seiner (vermeintlich?) Getreuen und erschreckend das Verhalten der Exil-Türken irgendwo in unserem demokratischen Europa. Da muss mam wirklich zum Schluss kommen, wenn sie einr andere Nationalität wollen dann bitte auf die Türkische verzichten und sonst sofort wieder zurück zum Bosporus wenn man den Erdi so gut findet und dort den Erdi unterstützen. Vorher aber mit ihm noch Geschichte lernen, wo Nationalismus in Europa zuerst herrschte und nun wieder am Aufblühen ist...
  • Dä Brändon 12.03.2017 09:12
    Highlight Highlight Das ist ja genau was Pferdogan will, jedes Auftrittsverbot im Ausland löst bei den Auslandtürken Trotz aus und wählen AKP erst recht. Es soll auch so sein, Demokratie heisst auch die Konsequenzen für jede Wahl zu tragen. Nur so lernt man dazu.
  • Umemuuli 12.03.2017 09:12
    Highlight Highlight Finde es schon bedenklich wenn Mann seine Wähler im Ausland zusammen suchen muss. Lösung ist ganz einfach: Doppelbürgerschaft abschaffen.
  • Martina Heyer 12.03.2017 09:12
    Highlight Highlight Ich habe in der Türkei viele junge hoffnungsvolle Menschen getroffen, die all das befürchtet haben. Sie werden um ihre Zukunft betrogen mit einem Diktator. Je klarer andere Staaten machen, dass das Verhalten Erdogans ein no-go ist, desto besser. hopp Holland! Ihr macht es richtig.
  • Gummibär 12.03.2017 08:58
    Highlight Highlight Jedes Land muss das Recht haben, nicht eingeladenen Vertretern ausländischer Regierungen öffentliche Veranstaltungen zu gestatten oder eben nicht.
    Auch Maria Bitterli würde es nicht gustieren wenn ein nicht eingeladener Verein in ihrer Wohnung die Jahresversammlung abhalten wollte.
    Dass die Türkei, welche im eigenen Land der Opposition den Mund verbietet, in ganz Europa Wahlveranstaltungen abhalten will, wo und wie sie will ist eine Unverschämtheit. Dies hat nichts mit dem Auftritt einheimischer Politiker, ob links oder rechts, zu tun.Noch sind wir nicht Teil des osmanischen Reichs.
    • rodolofo 12.03.2017 13:41
      Highlight Highlight Erdogan bezweckt mit diesem Spiel, seinen Landsleuten zu zeigen, dass die EU ja gar nicht so demokratisch ist, wie sie immer tut!
      Dadurch sehen sie es ihm noch mehr nach, wenn er ebenso hart mit seiner eigenen Opposition umspringt, denn die EU tut ja (scheinbar) das Selbe!
      Ausserdem sind die Türkischen Medien jetzt gleichgeschaltet. Die einfachen Leute erfahren jetzt nur noch die Sichtweise und Kriegspropaganda der AKP!
      Ein ähnlich fieses Spiel betreiben Rechtsextreme Hetzer in den Sozialen Medien:
      Erst hetzen, lügen und diffamieren sie.
      Dann, wenn geharnischte Reaktionen erfolgen:
      "Mimimi"...
  • N. Y. P. D. 12.03.2017 08:54
    Highlight Highlight Nederlands first !
    Strength of government ! *

    * in contrast to our government
    Benutzer Bild
  • Skip Bo 12.03.2017 08:34
    Highlight Highlight Zufälle gibts, auf einem Erdogan Transparent steht "Dik dur". Wer jetzt glaubt das sei ein Schreibfehler, der irrt. Auf türkisch heisst das sowas wie "Aufrecht".
    Erdogan wäre aber nicht der erste Diktaor, welcher sich als Aufrechter wähnt...
    Benutzer Bild
    • seventhinkingsteps 12.03.2017 13:56
      Highlight Highlight Was heisst "Egilme"?
    • Skip Bo 12.03.2017 17:30
      Highlight Highlight Gemäss google übersetzer "Neigung", wahrscheinlich "Gesinnung" in diesem Fall gemeint.
    • JaneDoe 12.03.2017 22:45
      Highlight Highlight Auf dem Plakat steht "Bleib aufrecht, beuge dich nicht".
  • felixJongleur 12.03.2017 08:26
    Highlight Highlight Sendet Fatih Terim nun wieder den Pöbel an den Flughafen?
  • Soli Dar 12.03.2017 08:11
    Highlight Highlight Schon interessant, dass ausgerechnet die Exiltürken vom Erdogan-Regime so umworben werden und ihn bejubeln.
    • Pisti 12.03.2017 08:51
      Highlight Highlight Was soll daran erstaunlich sein? Hundertausende Türken oder alg. Muslime sind schlecht oder überhaupt nicht integriert. Solche Leute sympathisieren halt mit Typen wie Erdogan, wobei der im Vergleich zum IS noch harmlos ist.
      Aber Leute wie Sie wollen ja noch mehr Leute nach Europa holen. Das wird sich noch rächen.
    • RacKu 12.03.2017 09:17
      Highlight Highlight Überhaupt nid überraschend. Sind In grosser zahl und stimmberechtigt und meischtens konservativ.
    • stookie 12.03.2017 09:17
      Highlight Highlight Geht ja nur um wählerstimmen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • oppeano 12.03.2017 07:22
    Highlight Highlight Wie sich die Geschichte wiederholt..

  • Digichr 12.03.2017 07:10
    Highlight Highlight Einfach nur lächerlich diese Demonstranten. Wie kann man nur für Erdogan protestieren?
    • RacKu 12.03.2017 09:22
      Highlight Highlight Die gönd immerhin für ihri sach ufd strooss. Für was gohsch du go demonstriere?
    • meliert 12.03.2017 09:43
      Highlight Highlight weil sie Angst haben vor Erdogan's langem Arm!
    • TanookiStormtrooper 12.03.2017 10:52
      Highlight Highlight Freilandhühner demonstrieren für Käfighaltung...
    Weitere Antworten anzeigen
  • ohjaja! 12.03.2017 06:45
    Highlight Highlight Die sollen ihren bullshit doch in ihrem eigenen Land durchziehen. Aber dann noch im Ausland für ihre Diktatur werben? Hallo?? Die machens den freien Ländern echr nicht einfach!! 🙈 die die massivste unterdrückung cool finden sollen doch an Veranstaltungen ins türkische Reich reisen. Dann sind alle zufrieden! Die lieben Holländer zu belästigen geht gar nicht 😜
    • RacKu 12.03.2017 09:24
      Highlight Highlight Das isch demokratie und meinigsfreiheit. Das z verbiete wär s gegeteil.
    • RacKu 12.03.2017 14:37
      Highlight Highlight Selektivi demokratie isch denn kei lösig.
  • MaskedGaijin 12.03.2017 05:43
    Highlight Highlight Erschreckend wie viele Anhänger Erdogan unter den Türken Westeuropas hat.
    • Sageits 12.03.2017 09:00
      Highlight Highlight @MaskedGaijin, ja das habe ich auch gedacht. Es gibt mindestens doppelt so viele. Wenn ich das Foto oben am Bericht ansehe, hat es nur Männer, die demonstrieren. Wo sind die Frauen? Unsichtbar.... aber abstimmen dürfen sie sehr wohl.
      Die Türk-Holländer mögen wohl gut in der Arbeitswelt integriert sein, kulturell jedoch nicht. Das erschreckt mich fast noch mehr.
    • mortiferus 12.03.2017 11:36
      Highlight Highlight Nach dem Erschrecken sollten man sich fragen warum das so ist. Falls die Türken in Westeuropa ehr zu Erdowahn tendieren dann müsst das was mit uns zu tun haben. "Wie man in den Wald hineinruft so schallt es heraus".
  • fcsg 12.03.2017 05:40
    Highlight Highlight Eine Ministerin der Erdogan-Regierung macht die Verletzung von Menschenrechten geltend!? An Zynismus ist das kaum zu übertreffen.
  • Walter F. Sobchak 12.03.2017 02:14
    Highlight Highlight Super Wahlhilfe für Wilders.
    • Soli Dar 12.03.2017 08:08
      Highlight Highlight Warum sollte das Wilders Auftrieb geben? Im Gegenteil die jetztige Regierung bewiess, dass sie hart durchgreifen kann und sie nicht auf der Nase herum tanzen lässt von türkischem Regierung!

      Oder glaubst du allen Ernstes Wilders hätte diese muslimischen Minister warmherzig empfangen und die Reden zugelassen?
    • mrmikech 12.03.2017 09:26
      Highlight Highlight Eher Wahlhilfe für Rutte. Alle Niederländische politische Parteien haben Rutte unterstüzt. Die Niederlanden haben gezeigt das sie sich nicht ausnutzen lassen. Gut so.
    • FrancoL 12.03.2017 09:53
      Highlight Highlight Du scheinst da die Seiten etwas zu verwechseln. Die bestehende Regierung hat da klar gepunktet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Enzasa 12.03.2017 01:35
    Highlight Highlight Erdogan benötigt dringend Geschichtsunterricht. Warum nur macht Verehrung blind.
    Liebe Erdogan Fans bitte, bitte überlegt sachlich und haltet euch an die Fakten
    • http://bit.ly/2mQDTjX 12.03.2017 04:03
      Highlight Highlight Das Problem sind weniger die Erdogan-Fans als vielmehr die Erdogan-Gegner, die sich auf das unterirdische Niveau von Erdogan runterziehen lassen, und damit dem Rechtspopulismus in die Hände arbeiten. Vermutlich ist das auch Erdogans Absicht. Erdogan will die Wahlen in NL, F und D zugunsten der Rechtspopulisten beeinflussen.

      Geschichtsunterricht bei Erdogan nützt vermutlich genausoviel wie Faktencheck bei Trump. Nämlich genau nichts.
    • philosophund 12.03.2017 07:46
      Highlight Highlight Der war nicht mal auf einer anständigen Schule, wie soll er etwas von Geschichte wissen.
    • Graf Von Mai 12.03.2017 08:31
      Highlight Highlight Viele seiner Wähler sind sogar analphabeten.
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  • pachnota 12.03.2017 01:16
    Highlight Highlight Das positive daran ist, dass einmal mehr vorgeführt wird, (vom Demokraten Erdogan himself) was von der Nazikeule zu halten ist.
  • pamayer 11.03.2017 23:36
    Highlight Highlight Erdi legt los.
    Nicht alle sind so tough wie the netherlands.
  • Gähn on the rocks 11.03.2017 23:09
    Highlight Highlight hopp nederlanders.
  • wtf 11.03.2017 22:37
    Highlight Highlight https://twitter.com/trthaber/status/840675988849713152

    Was gerade dort passiert.
  • Spooky 11.03.2017 22:33
    Highlight Highlight Was ist denn das für ein Theater!!!! 😂😂😂

Machterhalt um jeden Preis: Das riskante Manöver von Recep Tayyip Erdogan

Mit der Annullierung der Wahl in Istanbul zerstört Recep Tayyip Erdogan das Vertrauen in die Türkei endgültig. Das könnte sich rächen – auch für den Präsidenten.

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