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«Inakzeptabel»: USA kritisieren türkische Offensive gegen Kurden



Die USA haben die angekündigte neue Militäroffensive der Türkei gegen kurdische Rebellen im Norden Syriens kritisiert. Eine einseitige militärische Aktion wäre «inakzeptabel», zumal sich US-Einheiten in der Region aufhielten, erklärte das US-Verteidigungsministerium.

epa07078129 A man waves to Turkish soldiers on tanks near the Syrian-Turkish border, at Reyhanli district in Hatay, Turkey, 21 January 2018. Reports state that the Turkish army is on an operation named 'Operation Olive Branch' in Syria's northern regions against the Kurdish Popular Protection Units (YPG) forces which control the city of Afrin. According to YPG media channels, bombings by the Turkish military killed at least 10 people earlier on the same day. Turkey classifies the YPG as a terrorist organization.  EPA/SEDAT SUNA

Türkische Panzer in der Nähe der Syrischen Grenze. Bild: EPA/EPA

«Koordination und Konsultation zwischen den USA und der Türkei sind der einzige Weg, um Sicherheitsprobleme in der Region anzugehen.» Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte am Mittwoch angekündigt, «in einigen Tagen» eine neue Militäroffensive gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) im Norden Syriens zu starten.

Die Türkei sieht die Präsenz der YPG an der türkischen Grenze wegen ihrer engen Verbindungen zur Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) als Bedrohung und stuft sie als Terrororganisation ein. Die USA unterstützen die YPG dagegen im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS).

Ein YPG-Sprecher warnte am Mittwoch, ein türkischer Angriff würde die Kurdenmiliz im Kampf gegen den IS schwächen. Kurdenkämpfer, die derzeit an einer Offensive gegen die Dschihadisten beteiligt sind, würden kehrtmachen «um ihre Gebiete und ihre Familien zu verteidigen».

Ankara hat bereits zwei Militäreinsätze gegen die YPG in Nordsyrien gestartet, bei denen sie die Kurdenmiliz aus dem Gebiet um Al-Bab und aus der Region Afrin vertrieb. Seitdem droht Erdogan immer wieder mit einer neuen Offensive. Um dem zu begegnen, haben die US-Streitkräfte trotz der Proteste ihres Nato-Partners kürzlich mehrere Beobachtungsposten an der türkischen Grenze errichtet. (sda/afp)

Ein unabhängiges Kurdistan? Irakische Kurden jubeln

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sebastian Wendelspiess 13.12.2018 11:25
    Highlight Highlight Weder die Türken noch die Amis haben in Syrien etwas zu suchen.
    • Sebastian Wendelspiess 14.12.2018 09:59
      Highlight Highlight @dielli natürlich haben sie und das im grossen Stil. Einfach durch verdeckte Operationen und Waffenlieferungen.
  • HerQles 13.12.2018 09:48
    Highlight Highlight Wenn die Türkei aktiv die Kurden bekämpfen welche momentan gegen den IS kämpfen, könnte man dann sagen dass die Türkei den IS unterstützt?
    • Heinz Maag 13.12.2018 10:22
      Highlight Highlight Eher nein, die IS sind im Süden. Die YPG kämpft nicht gegen IS sondern baut sein eigenes Terotorium aus. Die USA nützen die Kurden nur aus um in Zukunft Iran zu schwächen.
  • Oppositioneller 13.12.2018 09:32
    Highlight Highlight Krieg ist was schreckliches und keine Offensive ist gerechtfertigt. Was ich nicht verstehe ist, wie kann man USA+YPG noch vertrauen obwohl sie in Rakka 7000 - 8000 IS-Kämpfer ziehen lassen haben und das der Welt als Erfolg gegen Terrorismus verkauften? Im Irak waren auch über 300'000 Soldaten der USA stationiert wo sich die IS formiert hat... ich kann mir nicht vorstellen, dass die davon nichts wussten. Bin Laden hat man ja auch per Drohne geortet?!?!?!? Kann doch nicht alles Koscher sein???
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 13.12.2018 08:32
    Highlight Highlight Warum hat man die Türken eigentlich noch nicht aus der Nato rausgeworfen?
    • reaper54 13.12.2018 08:45
      Highlight Highlight Strategisch wichtige Flugplätze sowie Raketenabwehrstationen z.B. gegen den Iran (wohlgemerkt zur Verteidigung Europas).
    • SparkintheDark 13.12.2018 08:52
      Highlight Highlight Weil Sie der Brückenkopf zum Arabischen Raum ist. Auch wenn die Brücke total beschissen ist, möchte man sie (noch) nicht sprengen.
    • SparkintheDark 13.12.2018 14:23
      Highlight Highlight .. dann könnten Sie endlich die Wirtschaft wieder in Schwung bringen, mit den Russen: Ziegen gegen Wodka.

      Und alle Journalisten könnten Sie in ein Joint-Venture Gulag stecken ...

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