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Raketen schlagen in türkischer Ferienregion Antalya ein – Ziel war offenbar ein Öltanker



Auf einer Strasse zwischen den Badeorten Antalya und Kemer hat sich gemäss Medienberichten mindestens eine Explosion ereignet. Das türkische Fernsehen berichtet von mehreren Raketen, die auf der Strasse eingeschlagen seien. Mindestens drei Raketen seien vom Gebirge aus Richtung Mittelmeer abgefeuert worden. Wer die Raketen abgefeuert hat, ist noch unklar. 

Wie die Nachrichtenagentur Reuters und AFP unter Berufung auf türkische Medien schreiben, seien ein Fischhandel und offenes Gelände neben einem Feriendorf getroffen worden. 

Ein vom türkischen Nachrichtensender NTV veröffentlichtes Bild, zeigt ein Loch in einem Gebäude, das durch eine Rakete verursacht wurde: 

Militärische Sondereinheit auf dem Weg

Der Bezirk Konyaaltı in Antalya. Google maps

Unmittelbar nach der Explosion sei ein Sonderkommando samt Hubschrauber in die Umgebung bestellt worden, berichtet die türkische Tageszeitung Cumhuriyet. Zudem gab das Gouverneursamt von Antalya folgende Erklärung ab:

«Heute um 10:20 Uhr ereignete sich im Bezirk Konyaaltı in der Umgebung von Çaltıcak Balıkçı eine Explosion. Die Untersuchungen sind eingeleitet. Bisher gingen keine Meldungen über Tote oder Verletzte ein. Zum gegebenen Zeitpunkt kann ein grösserer Sachschaden ausgeschlossen werden.»

Die örtliche Polizei geht von einem Angriff auf einen Öl-Tanker aus. Zeitgleich spekulieren diverse türkische Medien über einen mutmasslichen Angriff auf die Gendarmerie. Bereits am 24. August 2016 explodierte auf der Hauptstrasse in Fahrtrichtung Kemer eine am Strassenrand deponierte Bombe, aufgrund deren Druckwelle zwei Gendarmerie-Soldaten sich leichtere Verletzungen zuzogen. (can/mlu)

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