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A New York City fireman calls for 10 more rescue workers to make their way into the rubble of the World Trade Center, Saturday September 15, 2001. (KEYSTONE/AP Photos/U.S. Navy/Preston Keres)

Der Tag, der die Welt veränderte: Ein Feuerwehrmann in den Trümmern des eingestürzten World Trade Center. Bild: AP US NAVY

Saudis in der Klemme: Gericht lässt Klage von 9/11-Opfern zu

Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 und ihre Angehörigen dürfen Saudi-Arabien vor einem US-Gericht verklagen. Das Königreich hatte vergeblich versucht, dies zu verhindern.

29.03.18, 14:50 30.03.18, 06:16


Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman befindet sich derzeit auf einer Tour durch die USA. Obwohl er erst 32 Jahre alt ist, gilt MBS, wie er genannt wird, als eigentlicher Machthaber im Königreich. Entsprechend wird er von Politikern und Wirtschaftsführern hofiert. Er unterzeichnete Verträge über neue Waffenlieferungen und den Bau einer gewaltigen Solaranlage.

Es ist das Ziel von MBS, das ultrakonservative Saudi-Arabien zu modernisieren. Zuletzt hielt er sich in New York auf, und dort wurde er von einem Ereignis eingeholt, das die USA traumatisiert hat: Die Terroranschläge vom 11. September 2001. Ein Bezirksrichter in Manhattan liess am Mittwoch eine Schadenersatzklage gegen Saudi-Arabien zu.

Der Tag, der die Welt veränderte

Worum geht es?

An 9/11 waren mehr als 3000 Menschen ums Leben gekommen. Angehörige der Todesopfer, rund 25'000 damals Verletzte sowie zahlreiche Unternehmen und Versicherer hatten Saudi-Arabien auf Schadenersatz verklagt. Denn 15 der 19 Attentäter stammten aus dem Königreich. Die Saudis hatten sich stets gegen den Verdacht gewehrt, sie hätten die Attentäter unterstützt.

Allerdings gab es Ungereimtheiten. Wenige Tage nach 9/11 verliessen Privatjets mit saudischen Staatsbürgern die USA, obwohl für solche Maschinen ein Flugverbot bestand. An Bord befanden sich Mitglieder der weit verzweigten Familie von Osama bin Laden, dem damaligen Chef des Terrornetzwerks al-Qaida und mutmasslichen Drahtzieher der Anschläge.

Warum hat der Richter so entschieden?

Lange war Saudi-Arabien vor Klagen in den USA geschützt. Das änderte sich im Herbst 2016 mit dem Justice Against Sponsors of Terrorism Act (JASTA). Der US-Kongress hatte dieses Gesetz fast einstimmig beschlossen und dabei das Veto des damaligen Präsidenten Barack Obama überstimmt, der es aus Rücksicht auf den wichtigen Verbündeten Saudi-Arabien verhindern wollte.

Bei einer Anhörung im Januar hatten die Saudis versucht, die Klage abzuwenden. Sie basiere auf Spekulationen und Hörensagen. Richter George Daniels entschied nun jedoch, dass genügend Verdachtsmomente bestehen. Konkret geht es um die angeblichen Aktivitäten eines Imams einer Moschee im Bundesstaat Kalifornien und eines mutmasslichen Geheimdienst-Offiziers. Ihnen wird vorgeworfen, zwei der Attentäter bei der Akklimatisierung in den USA unterstützt zu haben.

Was sagen die Saudis?

Mohammed bin Salman über 9/11. Video: YouTube/Royal Embassy of Saudi Arabia in Rome

Vor seiner Abreise in die USA gab Mohammed bin Salman dem Fernsehsender CBS ein Interview. Darin behauptete er, Osama bin Laden habe die 15 saudischen Attentäter rekrutiert, um einen Keil zwischen die USA und Saudi-Arabien zu treiben. Ausserdem beschuldigte der Kronprinz den Erzfeind Iran, viele Al-Qaida-Anführer zu unterstützen, darunter den Sohn von Osama bin Laden.

Wie glaubwürdig ist das?

Konkrete Beweises für eine Verwicklung des Königshauses in die Anschläge vom 11. September gibt es nicht. Allerdings gilt es als gesichert, dass al-Qaida von saudischen «Wohltätigkeits-Organisationen» finanziell unterstützt wurde. Als Hauptproblem gilt der Wahhabismus, die radikale und extrem intolerante Ausprägung des Islam, die in Saudi-Arabien faktisch Staatsreligion ist.

MBS über Frauenrechte. Video: YouTube/Royal Embassy of Saudi Arabia in Rome

Der Wahhabismus gilt als ideologisches Fundament von al-Qaida wie auch des «Islamischen Staats». Mohammed bin Salman hat das Problem zumindest erkannt und Reformen eingeleitet. Im CBS-Interview kündigte er an, dass Frauen nicht mehr gezwungen sein sollen, den Gesichtsschleier zu tragen. Ob er sich gegen den ultrakonservativen Klerus durchsetzen kann, ist offen.

Was sagt Trump?

Im Wahlkampf hatte sich Donald Trump noch für das JASTA-Gesetz stark gemacht und das Veto von Barack Obama als «schändlich» und «einen der Tiefpunkte seiner Präsidentschaft» bezeichnet. Auf Fox News beschuldigte der republikanische Kandidat im Februar 2016 Saudi-Arabien sogar ziemlich unverblümt, das World Trade Center «in die Luft gejagt» zu haben.

President Donald Trump shows a chart highlighting arms sales to Saudi Arabia during a meeting with Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman in the Oval Office of the White House, Tuesday, March 20, 2018, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)

Trump und der Kronprinz im Weissen Haus. Bild: AP/AP

Als Präsident verhält sich Trump wesentlich zurückhaltender. Beim Treffen mit Mohammed bin Salman zeigte er Fotos von US-Waffensystemen, die die Saudis von amerikanischen Herstellern gekauft hatten. Das Verhältnis beider Länder sei noch nie so gut gewesen wie seit seinem Amtsantritt, sagte Trump zu seinem Gast: «Wir sind sehr gute Freunde geworden.»

Wie geht es weiter?

Anwalt James Kreindler, der zahlreiche Geschädigte vertritt, begrüsste die Entscheidung von Richter Daniels und erklärte, nun werde die Rolle des Golfstaats bei den Anschlägen vom 11. September 2001 ans Licht kommen. Man darf bezweifeln, dass es so weit kommt. Vermutlich werden die Saudis eher einen Vergleich suchen, statt einen für sie peinlichen Prozess zu riskieren.

Was macht der 9/11-Prozess?

Im Juni 2008 begann vor einem Militärgericht im US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba der Prozess gegen fünf 9/11-Verschwörer, darunter den mutmasslichen Chefplaner Chalid Scheich Mohammed. Zehn Jahre später ist das Verfahren kaum in Gang gekommen. Die Regierung Obama wollte den Prozess nach New York verlegen, stiess aber auf erbitterten Widerstand.

FILE - This Aug. 19, 2013 file photo of a sketch by courtroom artist Janet Hamlin, reviewed by the U.S. Department of Defense, shows self-proclaimed terrorist mastermind Khalid Sheikh Mohammed unfurling a prayer rug during a break in the proceedings of the pretrial hearings at the Guantanamo Bay U.S. Naval Base in Cuba. Lawyers for Mohammed, the lead defendant in the Sept. 11 case, are seeking the removal of the judge and prosecutors because they say important evidence has been destroyed. Mohammed and four co-defendants face the death penalty if convicted for their alleged roles in the Sept. 11, 2001, terrorist plot. (AP Photo/Janet Hamlin, Pool)

Chalid Scheich Mohammed bei einem Auftritt vor dem Militärgericht. Bild: AP/AP

Viele wichtige Fragen sind weiterhin ungeklärt, etwa die Zulassung von Beweisen, die durch Folter erlangt wurden, oder der Status des umstrittenen Sondergerichts. Der Ankläger des Pentagon beantragte laut der Zeitung «Miami Herald», mit dem Hauptverfahren im Januar 2019 zu beginnen, doch ob dies klappen wird, ist alles andere als sicher. Ein Entscheid steht noch aus.

Bis der 11. September 2001 zu den Akten gelegt werden kann, wird noch sehr viel Wasser den Hudson River herunterfliessen. 9/11 bleibt für Amerika eine offene Wunde.

Verschwörungstheorien haben Hochkonjunktur

Video: srf

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Simsalam Shrimbam 29.03.2018 17:48
    Highlight "An Bord befanden sich Mitglieder der weit verzweigten Familie von Osama bin Laden, dem damaligen Chef des Terrornetzwerks al-Qaida und mutmasslichen Drahtzieher der Anschläge."
    Zur Präzisierung: George W. Bush hat die bin Laden Familie dazumal ausfliegen lassen, mit der Begründung "...er befürchte Vergultungsaktionen gegen die Familie bin Laden."
    Aber die Geschichte mit der USA kennt man ja. Zuerst jemand an die Macht bringen, mit Waffen versorgen und ausbilden, Jahre später zum Staatsfeind machen und bombardieren. #Americafirst
    113 11 Melden
  • knip 29.03.2018 16:42
    Highlight Wieso kann das ein amerikanisches Gericht entscheiden bitteschön?!
    81 19 Melden
    • DichterLenz 29.03.2018 17:21
      Highlight Weil die Amerikaner wie immer ihr Rechtsverständnis in die ganze Welt exportieren - egal obs da gewollt ist oder nicht.
      100 10 Melden
    • bokl 29.03.2018 18:29
      Highlight @Stocker
      Das kann auch ein Gericht in Andorra. Nur interessiert das dann Keinen.
      42 2 Melden
    • Tatwort 29.03.2018 20:54
      Highlight Vielleicht weil New York in den USA liegt?
      36 15 Melden
  • Dory..hä? 29.03.2018 16:39
    Highlight Monopoly der Mächtigen
    50 6 Melden
  • blaubar 29.03.2018 15:38
    Highlight Wenn das Puzzle nicht stimmt, dann stimmt es halt einfach nicht, Verschwörungstheorien hin oder her.
    46 19 Melden
  • Snowy 29.03.2018 15:16
    Highlight Dass der grösste und aufwendigste Terroranschlag in der Geschichte nicht von 15 Terroristen alleine ausgeführt wurde, ist offensichtlich.

    Es stellt sich nicht die Frage ob ein Geheimdienst unterstützt hat, sondern welcher.
    283 72 Melden
    • Redly 29.03.2018 15:56
      Highlight Hast Du Beweise oder starke Indizien?
      59 100 Melden
    • durrrr 29.03.2018 16:57
      Highlight @Snowy
      Das Video über die beliebstesten Verschwörungstheorien befindet sich ganz unten am Artikel^^. Viel Spass!
      36 43 Melden
    • Redly 29.03.2018 17:06
      Highlight Huch, nur schon die Frage nach Fakten führt zu Blitzen.
      Viel Spass in der Filterblase 😉
      55 37 Melden
    • yellowastra 29.03.2018 17:41
      Highlight @Redly
      Warts ab jetzt kommt der Ganser humbug und der WTC7 blödsinn
      55 70 Melden
    • Ollowain 29.03.2018 18:49
      Highlight yellowastra: Welchen WTC 7 Unsinn? Bitte erkläre ganz genau was du meinst.
      35 25 Melden
    • äti 29.03.2018 22:18
      Highlight Bei Terror mischen vermutlich immer mehrere Geheimdienste mit. Einerseits, weil Terror Waffen und Geld benötigt und dazu auch mal gerne die Richtung justiert. Andererseits, weil es dem 'Hauslieferant' zwischendurch unbequem oder gar lästig wird. Terroristen lehnen nie materielle o monetäre Unterstützung ab.
      10 5 Melden
    • blaubar 29.03.2018 22:58
      Highlight @Ollowain: Achtung, jetzt kommt dann die Teppichmessergeschichte mit anschliessendem Afghanistankrieg (die Länderwahl war nur knapp daneben, hat fast keiner gemerkt)
      11 9 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.03.2018 23:42
      Highlight Mache ich für ihn.

      Der Blödsinn, dass WTC7 gesprengt worden sei.
      29 27 Melden
    • Ollowain 30.03.2018 09:41
      Highlight Zwerg: Kannst du bitte etwas ausführlicher werden? Ich weiss ja bereits, dass du meistens sehr unlogisch argumentierst (man erinnere sich an das Thema „Natürlichkeit“ und Veganismus) und naturwissenschaftliche/r Tiefflieger/in bist, aber die mysteriöse Physik von WTC7 solltest du mir jetzt aber ganz genau erklären.
      17 20 Melden
    • durrrr 30.03.2018 10:35
      Highlight @äti
      Meine Güte, immer diese "Experten", die vermuten und anzweifeln....

      Was wissen Sie denn schon über "Geheimdienste" und "Terror"? Bringen Sie doch einfach Fakten und Beweise oder lassen Sie's sein.
      16 7 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 30.03.2018 11:33
      Highlight @ Toerpe Warum ist es dann zusammengestürzt?
      14 15 Melden
    • Ueli der Knecht 30.03.2018 12:31
      Highlight Hier gibt es eine Erklärung zum statischen Versagen von WTC7:
      https://www.nist.gov/pba/questions-and-answers-about-nist-wtc-7-investigation
      Baustatiker/-Ingenieure sehen diese Erklärung als sehr plausibel an. Stahlträger verlieren ihre statischen Eigenschaften, wenn sie heiss werden. Insofern also keine mysteriöse Physik.
      15 11 Melden
    • Toerpe Zwerg 30.03.2018 12:59
      Highlight Wenn einer seine Argumentation mit Herabwürdigung des Gesprächspartners beginnt ...

      Es gibt da diesen NIST Report, meines Wissens die einzige ernst zu nehmende Untersuchung zum Kollaps von 7WTC. Der Kollaps des Gebeudes wird dort ziemlich schlüssig erörtert. Oder können Sie mir eine andere Untersuchung anbieten, die diesen Namen verdient?

      Am NIST Report haben über 200 Fachleute mitgearbeitet. Die Behoerde ist ziemlich unverdächtig. Aus Fachkreisen gibt es keinerlei ernstzunehmenden Widerspruch. Und falls doch, nennen Sie die betreffende Fachperson mit Namen. Nicht Gages Trüppchen ...
      9 9 Melden
    • Tatwort 30.03.2018 13:41
      Highlight @ Sebastian Wendelspiess: Interessante Frage. Der NIST-Report zum Einsturz wurde bereits 2008 veröffentlicht. Wenn Du also fragst, warum WTC-7 zusammengebrochen ist bedeutet dies, dass Du einige der Fakten darin anzweifelst. Welche der Fakten zweifelst Du an?
      Oder Du hast den NIST-Report NICHT gelesen. Dann gehörst Du mit Deiner Fragerei einfach zur rechten Kolonne der Verschwörungstheoretiker, die gar nicht an Antworten interessiert sind.
      11 6 Melden
    • Ollowain 30.03.2018 20:46
      Highlight Zwerg: Physiklektion Nr. 1: Der freie Fall ist die Bewegung eines Körpers unter dem ausschliesslichen Einfluss der Schwerkraft. Ein Gebäude mit einer defekten Säule (Nr. 79) kann sich nicht symmetrisch im freien Fall bewegen. Der NIST-Report verschweigt übrigens das interessante (und eigentlich nötige) Finale der sogenannten "Simulation". Den NIST-Report kannste rauchen.
      14 9 Melden
    • blaubar 30.03.2018 21:02
      Highlight @Ueli: Kennst du den Bericht? Dort steht drin, dass WTC7 wegen Feuers und Versagen EINER einzigen Säule komplett in Sekunden zusammengestürzt sei.
      Die Universität Alaska hat dies mit zwei unterschiedlichen Softwaresystemen nachgerechnet, unter Berücksichtigung von viel mehr Parametern als das NIST einbezogen hatte. Das Resultat ist sonnenklar. Es ist absolut unmöglich.

      Falls es doch möglich wäre, warum konnten dann die Twintowers nicht auch durch wegsprengen EINER Säule kollabiert sein? Hier heisst es dann, das wäre aber völlig unmöglich. Es tut mir leid, das NISTmodell hinkt massiv.
      14 9 Melden
    • blaubar 30.03.2018 21:06
      Highlight @Toerpe: Du sagst, das NIST hätte die einzige ernstzunehmende Untersuchung zu WTC7 geliefert? Wenn man die Untersuchung der Uni Alaska studiert, kommt man zum Schluss, dass das NIST UNFASSBAR unvollständig und schludrig gearbeitet hat. Ich könnte das ausführlich umreissen, der Platz fehlt leider.
      Also: Was ist aus deiner Sicht falsch an den beiden Modellen der Uni Alaska?
      13 5 Melden
    • Ueli der Knecht 31.03.2018 02:13
      Highlight blaubar: Da steht wörtlich: "The heat from the uncontrolled fires caused steel floor beams and girders to thermally expand, leading to a chain of events that caused a key structural column to fail. The failure of this structural column then initiated a fire-induced progressive collapse of the entire building."

      Ich habe mehrere Baustatiker gefragt, und die fanden alle, das sei sehr plausibel. Nicht zuletzt kann ich mir auch gut vorstellen, dass ein "progressive collapse of the entire building", bzw. die "chain of events" bei einer einzigen Säule beginnt.
      1 2 Melden
    • yellowastra 31.03.2018 02:35
      Highlight Videos angucken hilft auch schon zum Fall von WTC 7.

      Wer da noch von freifall reden kann, dem ist echt nicht mehr zu helfen. VT sprechen von 7 sek aber das Gebäude benötigt über 15sek zum Einsturz, Das Penthouse stürzt ins Gebäude und es dauert 8 sek bevor die Fassade anfängt zu fallen diese benötigt wiederum 7 sek zum Einsturz.
      3 3 Melden
    • Phiilofofi 31.03.2018 13:44
      Highlight @yellowastra
      Hier sollte man anmerken, dass der WTC7 nur EINES von vielen ungeklärten Fakten ist.

      Wer sich das Video vom Fall des WTC7 anschaut, würde (ohne zu wissen, dass es sich um WTC7 handelt) davon ausgehen, dass es eine ganz normale Gebäudesprengung ist.

      @Ueli der Knecht
      Sorry, aber "Ingenieure sehen es als plausibel an" ist kein Argument. Es gibt eine Menge Architekten und Ingenieure, die die offizielle Version anzweifeln und mit wissenschaftlichen Methoden (nicht pseudowissenschaftlich) versuchen herauszufinden, was geschehen ist:

      ae911truth.org

      Ist übrigens nicht nur Geschwafel.
      4 2 Melden
    • Redly 31.03.2018 15:28
      Highlight Und...
      ...Aluhut auf.
      Man könnte endlos plausible Erklärungen bringen, die Aluhut-Fraktion würde immer noch Theorien bringen, warum der Terror-Anschlag von fanatischen Islamisten mit Flugzeugen nicht die Ursache sein soll.
      Glaube entzieht sich Vernunft.
      3 4 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 31.03.2018 15:53
      Highlight @redly grundsätzlich gibts auch für die Islamisten-Theorie keine Beweise...
      4 3 Melden
    • Redly 31.03.2018 17:34
      Highlight Ausser die Bilder der Attentäter, Ausbildung der Attentäter zu Piloten, frühere Versuche von Bin Laden, das Bekenntnis Bin Ladens zum Attentat etc. etc.
      Ich hoffe, du meintest das ironisch. Oder ist die Welt eine Scheibe, der Flug zum Mond nur ein Film, Chemtrails, die Welt in 7 Tagen erschaffen...
      3 3 Melden
    • blaubar 31.03.2018 18:17
      Highlight Redly, es tut mir leid, aber das ist Schwachsinn. Bin Laden hat sich eben gerade nicht bekannt. Du spielst auf ein Video an, das nachweislich gefälscht ist (und in einer verlassenen Hütte gefunden sein soll...). Pilot ist nicht gleich Pilot. Besagte Attentäter konnten kaum eine Piper fliegen (nachweislich). Niki Lauda und andere Profis bestätigen, dass ein solcher Amateur NIEMALS eine 767 in ein Gebäude steuern kann.

      Und Ueli: Ich kenne den Bericht in und auswendig. Er wurde klar widerlegt von L. Hulsey. Ich finde gut, wenn ihr Euch vermehrt mit den Fakten beschäftigt. Viel Spass dabei.
      3 2 Melden
    • blaubar 31.03.2018 18:18
      Highlight und Redly: 9/11 hat meines Wissens nichts mit der Mondfahrt oder der Flacherdetheorie zu tun.
      4 1 Melden
    • blaubar 31.03.2018 18:20
      Highlight und Ueli: Ich habe auch sehr viele Baustatiker gefragt und die fanden das alle abstrus und unmöglich.
      4 2 Melden
    • Phiilofofi 31.03.2018 18:26
      Highlight Redly ich denke da machst du es dir zu einfach.
      Du glaubst ja auch an die offizielle Version. Und man kann alle Versionen hinterfragen. Logisch.

      Aber die gleiche Skepsis, die du der Aluhutfraktion entgegenbringst, könntest du auch der offiziellen Version entgegenbringen.

      Skepsis ist in beide Richtungen angebracht.
      3 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 31.03.2018 20:24
      Highlight "Falls es doch möglich wäre, warum konnten dann die Twintowers nicht auch durch wegsprengen EINER Säule kollabiert sein?"

      Ähm ... studier ... grübel ... vielleicht, weil sie komplett andes konstruiert waren? 
      2 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 31.03.2018 21:41
      Highlight Tja @ Blaubar, wir wissen ja alle, wie fest sie sich wünschen, dass Sie recht haben. Aber es ist schon extrem dürftig, was Sie seit Jahren präsentieren. Sie haben einfach nichts. Nada. Rien. 17 Jahre sind balg vergangen und noch immer halten die tausenden invorvierten verschwörer ausnahmslos dicht und noch immer habt ihr noch nicht das allerkleinste Indiz für eure Theorien produzieren können.
      0 3 Melden
    • Ueli der Knecht 01.04.2018 00:36
      Highlight blaubar: Für "abstrus und unmöglich" müsste es ja auch stichhaltige Argumente geben. Und vielleicht auch wenigstens eine halbwegs plausible Idee für was denn nicht "abstrus und unmöglich" wäre. Und bevor du anderen vorwirfst, sich nicht mit den Fakten zu beschäftigen, erklär doch mal, was du an den von NIST präsentierten Fakten nicht als solche sehen willst? Insofern scheinst du dich doch eher selbst an der Nase nehmen zu müssen, was die Fakten anbelangt. Ich kenne jedenfalls keinen einzigen Baustatiker, der die Erklärung der NIST nicht plausibel und zutreffend findet.
      0 3 Melden
    • Redly 01.04.2018 00:43
      Highlight @Philiphophi: ich glaube bloss, dass ich von zu Hause aus meinem Sessel kaum besser einschätzen kann, was geschah, als hunderte von Ermittler vor Ort.
      (Und ich glaube, dass die USA doch zu grossen Teilen ein funktionierender Rechtsstaat sind und es sehr unwahrscheinlich ist, dass hunderte von Ermittler korrupt sind oder von der Wahrheit fern gehalten werden können.)
      1 4 Melden
    • blaubar 01.04.2018 10:12
      Highlight Kennt ihr Hugo Bachmann oder Jörg Schneider? Ehemalige ETH-Professoren für Baustatik und Konstruktion. Die finden es abstrus.
      Der NISTbericht hat z.B. auch falsche Stahlparameter benutzt, Stahl ist nämlich nicht gleich Stahl.
      Der Bericht scheint ganz klar einem gewünschten Resultat zu dienen.

      4 1 Melden
    • blaubar 01.04.2018 10:15
      Highlight „Und es sind da so viele Ungereimtheiten in den offiziellen Berichten zum tragischen Ereignis und so viele Lücken, insbesondere auch zum Einsturz des WTC7, dass nur eine neue unabhängige Untersuchung Verdächtigungen bestätigen oder löschen und bestehende Unklarheiten beseitigen kann.“

      Jörg Schneider, emer. Baustatiker ETH
      4 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.04.2018 11:11
      Highlight Und worauf stützt Schneider seine Zweifel? Videoaufnahmen.

      Weiter werden Sie zu keinem Ereignis wirklich einen einstimmigen Konsens finden können. Es gibt zahlreiche Historiker, die den Holocaust anzweifeln. Es gibt Kreationisten unter den Biologen. Etc. pp.

      Folglich ist es ein Null Argument, wenn Sie Zweifler unter Fachleuten ermitteln. Es kann nur dann zu einem Argument werden, wenn diese Zweifler eine überprüfbare Herleitung ihrer Zweifel präsentieren.

      Können Sie ihre Quelle zu den falschen Stalparametern verlinken?
      2 3 Melden
    • Ueli der Knecht 01.04.2018 12:11
      Highlight blaubar, Phiilofofi: Der Bericht von NIST bestreitet nicht die "vielen Ungereimtheiten", geht sogar darauf ein, und hat dafür auch plausible Erklärungen.

      Du wirst in jedem Bericht "viele Ungereimtheiten" finden. Letztlich ist auch die Physik selbst, so du denn tief genug schürfst, reinste Ungereimtheit (Metaphysik), und verkommt dann zur Philosophie oder gar Religion.

      Es bestreitet auch kaum jemand, dass die westlichen und amerikanischen Geheimdienste versagt haben, und dadurch ihren Teil zum Unglück mit beigetragen haben. Das ist offensichtlich. Also kommt mal wieder auf den Boden.
      0 3 Melden
  • Denk nach 29.03.2018 15:14
    Highlight Kann man die USA nun auch verklagen, da sie die al-Qaida mit Waffen für den Kampf gegen die Russen unterstützt hat?

    Da gibt es sicher noch ein paar mehr Terrororganisation unterstützt seitens USA. Kann ich nun Dank Justice Against Sponsors of Terrorism Act (JASTA) die USA in den USA verklagen?
    376 40 Melden
    • Tomtom64 29.03.2018 15:46
      Highlight Wenn die USA sowas machen, ist das doch etwas gaaaanz anderes. Oder irre ich mich?
      83 6 Melden
    • Misra Namana 29.03.2018 16:24
      Highlight Nein, das geht nicht. Denn die UNO und die USA (abgekürzt, die USA) sagen, wer eine terroristische Organisation ist. Wenn nun die USA Waffen an die Al Qabeta schickt, dann ist das keine Terrororganisation. Auch wenn die Waffen direkt an Al Qaida weitergereicht wird. Tja, so funktioniert halt das Recht.
      77 7 Melden
    • äti 29.03.2018 17:28
      Highlight ... betreffs Waffen sollten wir eher leise sein.
      53 22 Melden
    • Snowy 29.03.2018 18:22
      Highlight Wieso Verschwörungstheorie? Steht u.a. auch in diesem Bericht, dass es starke Indizien gibt, dass saudische Geheimdienstleute den 15 Terroristen in den USA behilflich waren. Wegen diesen starken Indizien (und vielen anderen) kommt es ja nun auch zur Anklage gegen SA.
      17 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.03.2018 20:56
      Highlight Das ist durchaus denkbar - also nicht für Sie, aber für durch Operationen von Terroristen, welche durch die USA unterstützt wurden, zu Schaden gekommene Amerikaner.
      7 4 Melden
    • willi22 29.03.2018 21:09
      Highlight Ein spannender Gedanke. Da gäbe es unter umständen viele Prozessoptionen. Die Frage ist, ob sich jemand mit genügend Mut finden liesse. Und ob dies auch durch diesen Act zugelassen würde. Hat Ihn jemand gelesen?
      7 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.03.2018 21:44
      Highlight Man darf davon ausgehen, dass Anwälte in den USA das früher oder später austesten werden.
      13 3 Melden
    • äti 29.03.2018 22:09
      Highlight Anklagen ist das eine, diese zurückweisen und für ungültig erklären das andere. Hat nicht Israel da einige Erfahrung?
      4 1 Melden
    • Ueli der Knecht 30.03.2018 00:39
      Highlight Hier schau selbst:

      https://www.congress.gov/bill/114th-congress/senate-bill/2040/text
      "The purpose is to provide civil litigants (...) to seek relief against persons, entities, and foreign countries, wherever acting and wherever they may be found, that have provided material support, directly or indirectly, to foreign
      organizations or persons that engage in terrorist activities against the United States."

      Ich würde also sagen: Nein. (weil USA ist kein "foreign country", weil US-Institutionen sind keine "foreign organization", und weil es nur Aktionen "against the United States" betrifft).
      4 2 Melden
    • Phiilofofi 31.03.2018 13:34
      Highlight Zudem müsste man die USA wegen dem völkerrechtswidrigen Irakkrieg verklagen. Die Liste ginge wohl noch weiter...
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  • Posersalami 29.03.2018 15:12
    Highlight "Ausserdem beschuldigte der Kronprinz den Erzfeind Iran, viele Al-Qaida-Anführer zu unterstützen, darunter den Sohn von Osama bin Laden."

    Das setzt dem Unsinn die Krone auf. Al Qaida war und ist eine radikale SUNNITISCHE Bewegung. Im Narrativ von Al Qaida sind Schiiten vom Glauben abgefallene Muslime was sehr viel schlimmer ist, als Ungläube, die man immerhin noch bekehrt kann. Folgerichtig bekamen zB. Christen die Gelegenheit das Glaubensbekenntnis zu sprechen um dem Tode zu entrinnen, Schiiten wurden und werden gleich getötet. Schiiten sind deren erklärte Todfeinde Nr.1, noch vor den USA.
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    • durrrr 29.03.2018 15:52
      Highlight Der Iran hat in der Vergangenheit tatsächlich immer wieder mal mit Al-Qaida kooperiert. Was zB die Geschichte des schiitischen Terroristen Mugniyeh aufzeigt.
      Extremisten sind eben alles andere als rational. Religiöse schon gar nicht!

      http://www.audiatur-online.ch/2015/12/28/die-verbindungen-zwischen-iran-und-al-qaida/
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    • Posersalami 29.03.2018 17:28
      Highlight @durrr: Imad Mugniyeh war ein freidrehender, radikaler libanesischer Spinner. Aus seinen angeblichen Kontakten zu Al Qaida eine "Unterstützung" von Al Qaida durch Iran zu basteln ist schon recht abenteuerlich.

      Es gab sicher iranische Unterstützer von Al Qaida. Es ist ja nicht so, dass im Iran nicht ein paar Millionen Sunniten leben würden.
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    • Saraina 29.03.2018 17:47
      Highlight Allerdings leben Familienangehörige Bin Ladens, unter anderem auch besagter Sohn, im Iran im Exil. Abgesehen davon verwechselst du vielleicht IS mit AlQaida, deren erster Feind auf jeden Fall die USA ist. Es ist der Einfluss der USA auf Saudi Arabien, der Bin Laden ein Dorn im Auge war, lange bevor der Irak, unter der Führung der USA, eine schiitische Regierung bekam.
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    • Saraina 29.03.2018 17:52
      Highlight "Der Feind meines Feindes ist mein (temporärer) Freund" ist durchaus rational. Im Gegenteil wäre es irrational im Krieg eine Möglichkeit zum taktischen Gewinn aus ideologischen Gründen zu verschenken. Abgesehen davon haben die USA natürlich auch mit Al-Qaida kooperiert, solange sie damit den Sowiet, den Russen oder Assad und Gaddhafi schaden konnten.
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    • Dirk Leinher 31.03.2018 15:06
      Highlight Ja, das ist ja den Meisten klar aber damit kann ja die Schuld nicht auf den Iran geschoben werden, daher gilt: Der Iran hat die Sunnis unterstützt, basta.
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