International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
People march in support of Niger Army's war against Boko Haram in Niamey, February 17, 2015. The sign reads:

Demonstration gegen Boko Haram in Niamey in Niger.
Bild: STRINGER/REUTERS

Niger: 50'000 Menschen fliehen vor Boko Haram

Boko Haram macht vor Landesgrenzen nicht Halt. Die Terrorgruppe zwingt in Niger Zehntausende in die Flucht.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Nach einem Angriff der radikalislamischen Gruppierung Boko Haram im Grenzgebiet von Niger sind Zehntausende auf der Flucht. Bis zu 50'000 Menschen seien seit Samstag aus der von Boko Haram kurzzeitig eingenommenen Stadt Bosso geflohen, teilte das UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) mit. Viele Menschen seien «traumatisiert und haben Angst», sagte ein Sprecher. Sie schliefen im Freien und bräuchten «dringend Hilfe».

Bosso liegt kurz hinter der Grenze zu Nigeria. Kämpfer von Boko Haram hatten die Stadt in der Nacht zum Samstag unter ihre Kontrolle gebracht. Einwohner berichteten von stundenlangen Brandschatzungen und Plünderungen, bevor die Armee die Angreifer am Morgen wieder aus Bosso vertrieb. Nach Behördenangaben wurden bei den Kämpfen 26 Soldaten und 55 Islamisten getötet.

Bosso liegt in der Nähe des Tschad-Sees. Boko Haram griff die Stadt und das Gebiet seit Februar 2015 wiederholt vom benachbarten Nigeria aus an. Seitdem sind dort mindestens 240'000 Menschen auf der Flucht.

Boko Haram kämpft seit sieben Jahren gegen Nigerias Regierung und für einen islamischen Gottesstaat im Nordosten des Landes. Die Gruppe schloss sich 2015 der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») an.

asa/AFP/AP

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Mord an Touristen: Schweizerisch-englischer Doppelbürger in Marokko festgenommen

Im Zug der Ermittlungen zur Ermordung zweier Rucksacktouristinnen aus Skandinavien in Marokko ist ein zweiter Schweizer festgenommen worden. Es handelt sich um einen schweizerisch-britischen Doppelbürger.

Das Bundesamt für Polizei (Fedpol) bestätigte einen Bericht der marokkanischen Online-Plattform 360. Dort hiess es, der Mann sei in Témara, nördlich von Casablanca, von den marokkanischen Untersuchungs- und Sicherheitsbehörden festgenommen worden.

Gemäss Fedpol lebt der schweizerisch-englische …

Artikel lesen
Link to Article