International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mutmasslicher Stockholm-Attentäter gesteht Angriff vor Gericht

13.02.18, 11:09


epa06520256 An artist's impression of the proceedings on the first day of the trial against terror suspect Rakhmat Akilov (front, 2-L), at the district court in Stockholm, Sweden, 13 February 2018. The Uzbekistan citizen is suspected to have carried out a terror attack in central Stockholm in April 2017. Five persons were killed and several people serious injured.  EPA/Johan Hallnas SWEDEN OUT

Der Angeklagte vor Gericht. Bild: EPA/TT NEWS AGENCY

Zum Auftakt des Terrorprozesses um den Lastwagen-Anschlag von Stockholm hat der Angeklagte ein Geständnis abgelegt. Der Anwalt des aus Usbekistan stammenden Mannes sagte am Dienstag, sein Mandant sei im April 2017 mit einem Lastwagen in eine Einkaufsstrasse gerast.

«Er hat fünf Menschen getötet und zehn Menschen verletzt.» Mit dem Anschlag habe der Angeklagte «Angst» verbreiten und Schweden dazu bringen wollen, seine Beteiligung am internationalen Militäreinsatz gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») zu beenden.

Die Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft. Der Angeklagte habe nicht nur fünf Menschen getötet, sondern auch riskiert, dass 150 weitere sterben oder schwer verletzt werden. Nach einer möglichen Gefängnisstrafe solle der Mann ausgewiesen werden.

2017 AP YEAR END PHOTOS - Emergency personnel work at the scene after a truck crashed into a department store, injuring several people in central Stockholm, Sweden, on April 7, 2017. Swedish Prime Minister Stefan Lofven said everything indicates that the crash was

Stockholm kurz nach der Attacke. Bild: AP/TT NEWS AGENCY

Der Usbeke hatte bereits vor dem Prozess gestanden, mit einem Lastwagen in die Einkaufsstrasse gerast zu sein, um «Ungläubige» zu töten. Der Angeklagte gab sich als Anhänger der «IS»-Miliz zu erkennen. Er war 2014 nach Schweden gekommen. Nachdem sein Asylantrag abgelehnt wurde, tauchte er ab. (sda/afp/dpa)

Wie entstand der Konflikt im Nahen Osten?

Video: www.explain-it.ch

Terror des sogenannten «Islamischen Staates»

Intelligent, homophob, autoritätsgläubig: Warum Ingenieure die besten Dschihadisten sind

Die vergessenen Jahre des Terrors: In den 70ern und 80ern zogen Terroristen eine Blutspur durch Europa

Gute Frage: Weshalb werden französisch sprechende Muslime öfter radikal als alle anderen?

«Islamischer Staat», Chemie- und Nuklear-Waffen: Wie real ist die Gefahr?

Amerikas Schattenkrieger jagen «IS»-Anführer

Wir sollten uns an den Terror gewöhnen, aber das können wir nicht

Bilal reist in den Dschihad und rechnet dann mit dem «IS» ab – Kurz darauf ist der Deutsche tot

Kein Mensch versteht Syrien, weil alle von Syrien sprechen, aber etwas anderes meinen

Perfide Propaganda: Wie der «IS» mit «JiHotties» und Social Media westliche Frauen fängt

«Schwangere dürfen nicht verkauft werden»: So grausam regelt der «IS» den Umgang mit den Sex-Sklavinnen

Nein, Herr Trump, Obama ist NICHT der Gründer des «IS» – aber ganz unschuldig ist er auch nicht

Ulrich Tilgner: «Saudi-Arabien ist weltweit einer der Hauptunterstützer radikal-islamischer Strömungen»

Studie zeigt: So denken Muslime weltweit über den «Islamischen Staat»

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Luxor – wie der erste grosse islamistische Anschlag die Schweiz schockierte

Die Mörder kannten keine Gnade und sie hatten alle Zeit der Welt, um ihre wehrlosen Opfer mit Kalaschnikows und Metzgermessern abzuschlachten. Opfer, die der Terror unvermittelt und zufällig traf. 62 Menschen starben am Vormittag des 17. Novembers 1997 im Tempel der Hatschepsut im ägyptischen Luxor, fast alle von ihnen Touristen, darunter 36 Schweizer. 

Nichts hatte an diesem Montagmorgen darauf hingedeutet, dass der beliebte Touristenort zum Schauplatz eines Massakers werden würde. Wie …

Artikel lesen