Hochnebel-1°
DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
International
Terrorismus

Menschenrechtspreis für ehemalige IS-Gefangene Nadia Murad

epa05338938 Human rights activist Nadia Murad Bansee Taha speaks at the state parliament in Hanover, Germany, 31 May 2016. The human right activist spoke about her time as a prisoner of the Islamic St ...
Nadia Murad ist Sonderbotschafterin der UNO und erhält den europäischen Menschenrechtspreis. Bild: EPA/DPA

Ex-«IS»-Gefangene Nadia Murad erhält europäischen Menschenrechtspreis

10.10.2016, 13:1610.10.2016, 13:26

Die ehemalige Gefangene der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») Nadia Murad ist mit dem Menschenrechtspreis des Europarats ausgezeichnet worden. Die Parlamentarische Versammlung verlieh der UNO-Sonderbotschafterin gegen Menschenhandel am Montag in Strassburg den Vaclav-Havel-Preis.

Die 23-jährige Jesidin kämpft gegen die Versklavung ihrer Glaubensschwestern im Nordirak durch die Terrormiliz «Islamischer Staat».

Der Preis ist mit 60'000 Euro dotiert und benannt nach dem verstorbenen Bürgerrechtler und Präsidenten der Tschechischen Republik. Die Parlamentarische Versammlung vergibt ihn seit 2013. In den vergangenen Jahren hatten Aktivisten aus Russland, Aserbaidschan und Weissrussland den Preis bekommen. (gin/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
US-Militär tötet IS-Anführer in Somalia
Bilal Al-Sudani soll eine Schlüsselfigur für das globale IS-Netzwerk gewesen sein. Nun haben US-Soldaten ihn und zehn weitere Extremisten getötet.

In Somalia haben US-Streitkräfte eine der mutmasslich zentralen Figuren der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Afrika, Bilal Al-Sudani, getötet. Bei dem Einsatz im Norden des Landes seien etwa zehn weitere Extremisten getötet worden, teilte das Weisse Haus am Donnerstag mit. Al-Sudani sei ein «Schlüsselakteur und Vermittler für das globale Netzwerk» des IS gewesen.

Zur Story