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Reaktionen auf getöteten Eisbären: «Die Eisbären-Heimat ist kein verdammter Touristenort»

Kreuzfahrt-Passagiere zahlen Tausende Euro, um Eisbären zu beobachten. Auf einer Arktis-Reise hat ein Tier einen mitreisenden Eisbärenwächter attackiert und wurde getötet. Die Reaktionen sind heftig.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Ein Eisbär hat auf Spitzbergen ein deutsches Crewmitglied des Kreuzfahrtschiffes «Bremen» angegriffen. Das Tier habe den Eisbärenwächter am Kopf verletzt, teilte der Veranstalter Hapag-Lloyd Cruises mit. Der Mann sei ansprechbar und ausser Lebensgefahr. «Er bleibt aber zur Beobachtung im Krankenhaus in Tromsø», sagte Veranstaltersprecherin Negar Etminan am Sonntag in Hamburg. Das Schiff habe seine Reise am Samstagabend fortgesetzt.

epa06916796 A handout photo made available by Governor of Svalbard shows a polar bear that was killed on the beach, Sjuoyane, Norway, 28 July 2018. Norwegian authorities said a polar bear attacked and injured a cruise ship employee who was leading tourists off a cruise ship on an Arctic archipelago between mainland Norway and the North Pole. The polar bear was shot dead by another employee, the cruise company said.  EPA/Gustav Busch Arntsen/handout HANDOUT NORWAY OUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Der getötete Eisbär auf Spitzbergen. Bild: EPA/GOVERNOR OF SVALBARD NTB SCANPIX

Der Mann war nach Angaben von Hapag-Lloyd Cruises am Samstag mit anderen Wächtern - aber ohne Touristen - an Land gegangen. Zuvor hatte ein Sprecher des Rettungsdienstes von Nordnorwegen gesagt, zu der Attacke sei es gekommen, als eine Gruppe von Touristen in einem kleinen Boot auf einer Insel anlandete. Spitzbergen ist eine zu Norwegen gehörende Inselgruppe.

«Arktis pur»

Der Kreuzfahrtveranstalter Hapag-Lloyd Cruises wirbt für die Reisen nach Longyearbyen mit dem Versprechen, die Passagiere könnten dort «Arktis pur» erleben. «Wo Eisbären die Wildnis regieren», heisst es auf der Webseite, «bestimmt die Natur den Verlauf ereignisreicher Tage». Eine zehntägige Reise mit der «Bremen», die 160 Passagiere mitnehmen kann, kostet mindestens 5810 Euro.

Twitter-Nutzer reagierten entsetzt und wütend. So schrieb der britische Comedian Ricky Gervais etwa in einem Tweet: «Lassen Sie uns einem Eisbären in seiner natürlichen Umgebung zu nahe kommen und ihn dann töten, wenn er uns zu nahe kommt.» Idioten.

Ein anderer Twitter-Nutzer fragt: «Selbstverteidigung?! Die Eisbären-Heimat ist kein verdammter Touristenort.»

Auch das schockierende Bild des getöteten Eisbären wurde geteilt, wie etwa hier mit dem Hashtag «allpolarbearlivesmatter»:

Ole Jakob Malmo von der Polizei in Svalbard sagte, ein Hubschrauber habe den Verletzten ins Krankenhaus von Longyearbyen, den Hauptort der arktischen Inselgruppe, geflogen. Am Samstagabend sei er dann ins Krankenhaus nach Tromsø gebracht worden, berichtete Sprecherin Etminan. Andere Wächter hätten den Eisbären «aus Gründen der Notwehr» erschossen. «Weitere Crewmitglieder und Passagiere sind vom Vorfall nicht betroffen.»

Veranstalter: Eisbärenwächter sind speziell ausgebildet und bewaffnet

Der Polizeibeamte Malmo sagte, der Vorfall im nördlichsten Teil des Svalbard-Archipels werde untersucht. Der erschossene Bär solle in Longyearbyen obduziert werden. Die Behörden der Region warnen regelmässig vor der Gefahr, die von Eisbären ausgeht. Im Jahr 2015 verletzte ein Polarbär einen Tschechen, der dort eine totale Sonnenfinsternis beobachten wollte. Die letzte tödliche Attacke eines Eisbären geschah 2011, als ein britischer Student ums Leben kam.

Die jeweils vier bis fünf Eisbärenwächter an Bord der Schiffe von Hapag-Lloyd Cruises sollen dafür sorgen, dass Passagiere gefahrlos an Land gehen könnten, sagte Etminan. Sie seien speziell ausgebildet und bewaffnet. Der Vorfall vom Samstag sei geschehen, als die Wächter eine Landstation zur Absicherung eines Landgangs einrichten wollten. Die Passagiere würden Eisbären aber nicht von Land sondern von Bord des Schiffes beobachten.

lie/dpa

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Franbon 31.07.2018 10:38
    Highlight Highlight Safaris und solche Ausflüge sind sicher wunderschön und eindrücklich, aber es sollte trotzdem Verboten werden, damit so etwas nie wieder geschehen kann. Tiere brauchen Schutz und keine Touristen.
    Wir Menschen müssen so gut wir können, die Welt mit allen Lebewesen der Welt schützen und sie nicht töten!
    Ohne die Natur geht es uns irgendwann nicht mehr so gut.
    Jede Kleinigkeit die man der Umwelt zuliebe macht ist gut. Man kann auch in kleinen Schritten etwas erreichen, besser als gar nicht. #protecttheworld


  • Wasmeinschdenndu? 30.07.2018 23:10
    Highlight Highlight Schön hier dem toten Eisbär nachtrauern aber selber auf nichts verzichten wollen und gegen die wahre Bedrohung für den Eisbär ankämpfen...
  • Hopsala 30.07.2018 21:18
    Highlight Highlight Unglaublich ... ein hungerndes, vom Aussterben bedrohtes Tier wird erschossen, damit ein paar Touristen von ihrem ach so tollen Urlaub berichten können.
    Warum lässt sich denn diese herrliche Landschaft nicht vom Wasser aus geniessen? Das ist Mord an einem unschuldigen Tier!
  • Der Rückbauer 30.07.2018 18:11
    Highlight Highlight Alle wollen die letzten Eisbären auf streicheln und drangsalieren. Ich habe absolut kein Verständnis dafür. Diese Kreaturen haben es sonst genug schwer.

    Ich glaube, es ist umgekehrt: Der Eisbär handelte in Notwehr. Gegen umweltverpestende schwimmende Städte im Nordmeer, die dort einfach nichts, aber auch gar nichts zu suchen haben.

    Lasst die Eisbären in Ruhe, verdammtnochmal. Schaut zu Hause einen schönen Film an aus einer Zeit, als das Nordmeer noch den Eisbären gehörte.
  • neutrino 30.07.2018 14:09
    Highlight Highlight Toter Eisbär! Skandal! Kommentiert der empörte Schweizer aus den Ferien auf den Malediven, Dubai, Zypern, etc.
    • MaskedGaijin 30.07.2018 18:31
      Highlight Highlight Beim essen von Gyros.
  • droelfmalbumst 30.07.2018 13:13
    Highlight Highlight Wir Menschen glauben dass wir uns alles erlauben können... Irgendwann penetriert uns die Natur sowas von.... ohne Vaseline... und das ist auch gut so!

    Bückt euch alle schon mal....
    • Mnemonic 30.07.2018 15:18
      Highlight Highlight Du hast (leider) recht...
    • dding (@ sahra) 30.07.2018 17:02
      Highlight Highlight du grüssel...
  • Echo der Zeit 30.07.2018 12:57
    Highlight Highlight "Der Vorfall vom Samstag sei geschehen, als die Wächter eine Landstation zur Absicherung eines Landgangs einrichten wollten. Die Passagiere würden Eisbären aber nicht von Land sondern von Bord des Schiffes beobachten" Hä ?, .... Arktis Pur - darum brauchts auch ein Eisbärenwächter - Alles klar... Mol Super - es ist ja so Trendi noch die letzten Eisbären zu Gucken.
  • Dogbone 30.07.2018 12:31
    Highlight Highlight Das ist einfach das Letzte, mit was wir alles ein Geschäft machen wollen. Fahren mit irgendeiner Dreckschleuder in diese abgelegenen Gewässer, an Bord ausschliesslich reiche Säcke die nicht mehr wissen, was sie noch Blöderes mit ihrem Geld anstellen könnten, gaffen dort nach Eisbären und erschiessen nach einem Angriff einen. Das widert mich unbeschreiblich an! Wir haben mit unserem Verhalten den Eisbären genug Probleme gemacht. Lasst sie doch einfach in Ruhe und verbietet doch endlich solche Reisen!
    • neutrino 30.07.2018 14:07
      Highlight Highlight Machst du auch Flugreisen? Wenn ja, hast du durch den dadurch mitverursachten Klimawandel genauso Verantwortung am Tod von Eisbären wie diese "reichen Säcke".

      Verbietet doch endlich Flugreisen!
    • Echo der Zeit 30.07.2018 19:56
      Highlight Highlight @neutrino - Kenne Familien die wirklich schauen auf die Umwelt - alles trennen, möglichst Bio, Autoverzicht usw... und ich durfte als Gärtner an der Goldküste, Familien kennenlernen - die kannten gar nichts, die haben etwa Tausendmal einen Grösseren ökologischen Fußabdruck wie die öko Familie.
      Eigentlich haben sie recht - am Schluss bleiben eh nur noch die Reichen Säcke übrig.
  • kupus@kombajn 30.07.2018 12:29
    Highlight Highlight "Wo Eisbären die Wildnis regieren"?

    Offenbar regieren bewaffnete Menschen die Wildnis.

    Notwehr? Aber natürlich war das Notwehr - seitens des Bären! Wenn einer in mein Haus einbricht, greife ich ihn auch an.

    Touristen haben an diesen Orten nichts zu suchen!
  • KXXY 30.07.2018 12:26
    Highlight Highlight Mimimimimi ... toter Eisbär! Schnell einen Burger beim Schotten um die Ecke verdrücken gegen den Stress ....
  • Siebenstein 30.07.2018 12:25
    Highlight Highlight Vor ein paar Wochen lief über so eine Reise eine Reportage im TV, da nahm es mich schon Wunder, dass da nicht mehr passiert. Klar werden die Tiere geplant nur vom Schiff aus beobachtet aber es gibt eben auch diese Landgänge auf denen stets die Gefahr besteht den wildlebenden Tieren zu begegnen. Ausserdem war dort zu sehen wie die Touris (es waren da sogar zufällig Schweizer) schon lustig ausströmten und der bewaffnete Führer erst dann folgte!
    Ziemlich verrückt dass ganze! 🙄
  • Max Dick 30.07.2018 12:04
    Highlight Highlight Dafür leben jetzt zahlreiche Robben, welche der Eisbär ansonsten im weiteren Verlauf seines Lebens verspeist hätte, nun ein schön langes Leben. So ist halt die Natur, des einen Leid ist des anderen Freud. Und ja touristisches Vordringen auf den Spitzbergen soll natürlich hinterfragt werden und darf nur soweit erfolgen, als dass es auch den Lebensraum der Eisbären und anderen Tieren so wenig als möglich beeinträchtigt. Wie überall sonst auch. Aber das hat jetzt kaum etwas mit dem Geheule wegen eines einzigen abgeknallten Tierchens zu tun.
  • DerSimu 30.07.2018 12:00
    Highlight Highlight Keine Sau interessierts, wenn wit mit unserer klinaschädlichen Lebensweise hunderte Tiere umbringen, aber wehe es wird eines erschossen.
  • Anded 30.07.2018 11:29
    Highlight Highlight Toll, die Eisbären die wegen des Klimawandels noch nicht verhungert sind, werden nun noch mit Kameras gejagt und wenn sie wider Erwarten nicht handzahm sind, auch gleich noch erschossen.
    Ihr habt übrigens den falschen Spiegel-Artikel verlinkt. Anderer Fall in Kanada, wo auch der angegriffene Mensch starb.
  • Echo der Zeit 30.07.2018 11:28
    Highlight Highlight «Arktis pur» - Ja was, sich Fressen lassen wollen - und dann Eisbär Abknallen ? Geht doch in denn Zoo, oder noch Besser - schaut sie euch in einer Doku an - haben doch alle so Tolle Neue Fernseher in der Stube mit Super Auflösung. Was ist das Eisbärenwächter - die wohnen doch dort - die brauchen keine Eisbärenwächter. Schade wurde kein Tourist Medienwirksam Gefressen.
  • Linus Luchs 30.07.2018 11:22
    Highlight Highlight Vorschlag an Hapag-Lloyd Cruises:

    Spenden Sie eine grosszügige fünfstellige Summe an Polar Bears International:
    https://polarbearsinternational.org

    Und organisieren Sie Ihre Touristenfahrten ab sofort mit so viel Vorsicht, dass NIE mehr ein Eisbär erschossen wird.
  • N. Y. P. D. 30.07.2018 11:14
    Highlight Highlight Und wieso nicht betäubt ?

    Echt krank, lasst die Eisbären in Ruhe.
    • walsi 30.07.2018 11:47
      Highlight Highlight Vielleicht weil eine Betäubung nur langsam wirkt? Der tötet dann noch zwei oder mehr bis die Betäubung wirkt.
    • mrcharliebrown 30.07.2018 12:23
      Highlight Highlight Nunja, wenn ein Eisbär deinen Kollegen zwischen den Klauen hat, nützt eine Betäubung, die erst nach 10 min wirkt herzlich wenig.
    • Angelo C. 30.07.2018 12:38
      Highlight Highlight Man fragt sich zurecht, wie so ein statement 15 likes auf die Reihe kriegt, wo doch Jede(r) weiss, dass ein so grosses Tier 3-4 Minuten benötigt bis es in die Knie bricht und und in Ohnmacht fällt 🤔

      In dieser Zeitspanne hätte der Bär den Mann längst mit seinen Pranken umgeschlagen und zwischen den Zähnen zerfetzt.

      Es ist eher so, dass es stupid ist, mit den betuchten Sensations-Touristen so unmittelbar nahe an einen Bären ranzugehen, dass dieser sie dann unmittelbar angreift.

      Sähe man sein Aggressionslüste aber schon auf eine erweiterte Distanz voraus, DANN wäre das Narkosegewehr hilfreich
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schnuderbueb 30.07.2018 10:36
    Highlight Highlight Jeder der jetzt hier das geheuchelte Geschrei wegen den Touristen und Eisbärenwächtern lostretet, sollte sich im klaren sein, dass er mit seinem Lebenswandel selber auch zur Klimaerwärmung beiträgt und somit zum sicheren Tod der letzten 20000 Eisbären beiträgt.
    • blaubar 30.07.2018 12:03
      Highlight Highlight So ein Quatsch!! Wo hast du das gelesen? Die Population ist zunehmend.
    • KXXY 30.07.2018 12:24
      Highlight Highlight Ein paar frieren wir ein als Souvenier für unsere Kinder.
    • m. benedetti 30.07.2018 12:43
      Highlight Highlight Der Eisbär-Population geht es gut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Urs-77 30.07.2018 10:02
    Highlight Highlight Gemäss Bericht wurde der Mann durch den Eisbären verletzt, und später haben andere Männer den Eisbären erschossen. Warum das denn? Die Gefahr war offensichtlich vorüber, weshalb wurde der Eisbär trotzdem getötet?

    Es wäre unter Umständen verständlich wenn der Bär "in einer Kampfhandlung" umgekommen wäre. Aber im Anschluss getötet... Leuchtet mir nicht ein...
  • salamandre 30.07.2018 09:54
    Highlight Highlight Dieser verfluchte Blödsinn gehört schlicht verboten. Die Eisbären haben schon Probleme genug
  • Triple 30.07.2018 09:42
    Highlight Highlight Die Passagiere beobachten Eisbären vom Schiff aus, aber an Land muss zuerst gesichert werden?? Dass schreit doch zum Himmel.
  • Der Tom 30.07.2018 09:40
    Highlight Highlight Mit Schweröl Dreckschleudern in die Arktis fahren. Ich verstehe nicht wieso so etwas überhaupt legal sein kann.
    • walsi 30.07.2018 11:50
      Highlight Highlight Ich hoffe du fliegst nie mit einer Kerosindrecksschleuder in die Ferien.
    • Pisti 30.07.2018 12:14
      Highlight Highlight Wieso nicht?
  • Scaros_2 30.07.2018 09:04
    Highlight Highlight Ändern wird sich trotzdem nichts weil wir Menschen einfach dumm sind. Ja wir zerstören unseren Planeten und wir werden es nicht verhindern. Gott bewahre zukünftige Generationen.
    • zettie94 30.07.2018 22:47
      Highlight Highlight Der Planet wird's überleben. Die Menschheit eher nicht...
  • Valon Gut-Behrami 30.07.2018 08:54
    Highlight Highlight Das ist einfach so unglaublich dämlich.
  • Nelson Muntz 30.07.2018 08:47
    Highlight Highlight Betäubung, Taser usw. waren wohl keine Option?
  • Zurigo 30.07.2018 08:44
    Highlight Highlight wieso müssen wir Eisbären ankucken gehen? WIESO? =(
    • walsi 30.07.2018 11:52
      Highlight Highlight Wieso müssen wir nach Italien Ägypten, Malediven usw. zum Baden Fahren. Es gibt in der Schweiz genug Badeanstalten.
  • Ms. Song 30.07.2018 08:30
    Highlight Highlight Seit meiner Kindheit ist eine Reise nach Spitzbergen einer meiner grössten Träume. Vor 4 Jahren wäre es fast so weit gewesen. Ich hatte schon alles beisammen. Als ich mir jedoch genauer Gedanken darüber machte, war ich auf einmal sehr beschämt. Wir Menschen müssen jeden Stein selbst einmal gesehen haben. Koste es die Natur, was es wolle. Schlussendlich habe ich mich aus Tier- und Naturschutzgründen dagegen entschieden. Das war ein grosser Wendepunkt in meinem Leben und ich habe mich entschieden, gar nicht mehr weit weg zu fliegen und abgelegene Orte zu besuchen.
    • Paddiesli 30.07.2018 11:53
      Highlight Highlight Danke, Ms. Pond! Wir können die Welt nur zu einem besseren Ort machen, wenn wir bei uns selbst anfangen, nicht bei den Anderen.
    • KXXY 30.07.2018 12:23
      Highlight Highlight Sehr gut. Das nächste Level: Nimm dich ganz aus der Gleichung.
    • schuldig 30.07.2018 16:09
      Highlight Highlight @ms.pond
      Danke! Durch diese Haltung haben vielleicht in Zukunft nicht nur die medienwirksam erschossenen Bären eine grössere Chance, sondern auch die, die ohne Medienrummel verhungern...
  • Mnemonic 30.07.2018 08:29
    Highlight Highlight Sorry aber unsere Spezies ist mit Verlaub, Scheisse... :-(
    • w'ever 30.07.2018 12:12
      Highlight Highlight unsere spezies ist nicht per se scheiss. es gibt einfach ein paar exemplare die... naja nicht gerade geistig bewandert sind
    • HerrWeber 30.07.2018 13:21
      Highlight Highlight Ich verstehe nicht, warum der Mensch immer wieder versucht, sich der Natur seinen Willen aufzuzwingen. Warum musste der Bär erschossen werden? Das ist sein Lebensraum, in den wir eingedrungen sind. Nur weil man BEI UNS z.B. einen Hund einschläfert, weil er jemanden gebissen hat, gilt das noch lange nicht für einen Eisbären, der sich in SEINER Heimat normal verhält. Sorry aber den hätte man einfach leben lassen können.
    • walsi 30.07.2018 14:12
      Highlight Highlight @Herr Weber: Das normale verhalten des Eisbärs wäre den Menschen zu fressen, dass sich der Mensch dagegen wehrt ist nachvollziehbar. Ich hoffe du gehst in Zukunft nicht mehr in den Wald, der ist der Lebensraum vieler Tiere, Rehe, Füchse usw. welche sich durch die Anwesenheit der Menschen auch gestört fühlen.

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Ruedi Lüthy war einer der Pioniere der Aids-Medizin in der Schweiz. Seit 2003 lebt er hauptsächlich in Harare, wo er eine Aids-Klinik aufgebaut hat. Im Interview mit watson spricht er über seine erste Begegnung mit der Krankheit, seinen Umgang mit afrikanischem Aberglauben und die Entwicklung in Simbabwe seit dem Sturz von Diktator Mugabe. 

Anfang der 80er-Jahre war Ruedi Lüthy (77) einer der ersten Ärzte in der Schweiz, der sich mit Aids auseinandersetzte. Als Leiter der Abteilung für Infektionskrankheiten am Universitätsspital Zürich musste er zunächst zusehen, wie seine HIV-positiven Patienten wegstarben, ohne dass er etwas dagegen tun konnte. In der zweiten Hälfte der 90er-Jahre war er mit dabei, als in der Schweiz grosse Fortschritte bei der Behandlung von HIV-positiven Menschen erzielt wurden.

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