International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A man surveys the damage caused by earthquake and tsunami in Palu, Central Sulawesi, Indonesia, Saturday, Sept. 29, 2018. The powerful earthquake rocked the Indonesian island of Sulawesi on Friday, triggering a 3-meter-tall (10-foot-tall) tsunami that an official said swept away houses in at least two cities. (AP Photo/Rifki)

Über die Uferpromenade der Küstenstadt Palu, die rund 350'000 Einwohner zählt, war am Freitag nach einem starken Erdbeben eine hohe Welle hereingebrochen Bild: AP/AP

Laut Behördenangaben über 380 Tote nach Tsunami auf Sulawesi



Bei zwei Erdbeben und einem Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi am Freitag sind über 380 Menschen ums Leben gekommen. Das teilt die zuständige Katastrophenschutzbehörde am Samstag mit. Bisher war von mindestens 48 Toten die Rede gewesen.

Spitäler konnten nur mit Mühe die hunderten Verletzten versorgen, nachdem Wellen mit einer Höhe von 1,50 Metern die Teile der Stadt verwüstet hatten. Ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete von Dutzenden Leichen in den Strassen von Palu.

Laut Katastrophenschutz gehen die meisten Toten auf das heftigere der beiden Erdbeben zurück, das mit einer Stärke von 7,4 am Freitagabend (Ortszeit) Sulawesi erschütterte. Zuvor hatte es schon ein Beben der Stärke 5,9 gegeben. Das Zentrum des zweiten Bebens lag in rund zehn Kilometern Tiefe, etwa 80 Kilometer nördlich von Palu.

The ruin of a mosque badly damaged by earthquake and tsunami is seen in Palu, Central Sulawesi, Indonesia, Saturday, Sept. 29, 2018. The powerful earthquake rocked the Indonesian island of Sulawesi on Friday, triggering a 3-meter-tall (10-foot-tall) tsunami that an official said swept away houses in at least two cities. (AP Photo/Rifki)

Bild: AP/AP

Der zweite Erdstoss löste eine Flutwelle aus, die über die Küste der Inselhauptstadt Palu hereinbrach. Viele Menschen gerieten in Panik. Videoaufnahmen zeigten, wie das Wasser in der 350'000-Einwohner-Stadt zahlreiche Gebäude zum Einsturz brachte und auch eine grosse Moschee überschwemmte.

epa07055698 A handout photo made available by the Indonesian National Board for Disaster Management (BNPB) shows houses in ruins after a 7.7 magnitude earthquake in Palu, Central Sulawesi, Indonesia, 29 September 2018. According to BNPB, a series of powerful earthquakes hit Central Sulawesi killing at least one person and injuring dozens.  EPA/BNPB HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA/BNPB

Bereits das vorausgegangene Beben hatte viele Häuser einstürzen lassen, Bewohner flüchteten ins Freie. «Ich bin einfach gerannt, als ich die Wellen auf die Häuser an der Küste treffen sah», sagte ein Einwohner.

Andere Orte an der Küste Sulawesis, einer der grössten indonesischen Inseln, sind ebenfalls betroffen. Der Flughafen von Palu wurde geschlossen. Nur Helikopter dürfen landen.

Indonesien - mit mehr als 260 Millionen Einwohnern einer der bevölkerungsreichsten Staaten - liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einer geologisch sehr aktiven Zone. Dort bebt die Erde immer wieder. Bei mehreren Erdstössen auf der bei Touristen beliebten Insel Lombok - der Nachbarinsel von Bali - kamen im Sommer mehr als 500 Menschen ums Leben. Auch Vulkanausbrüche sind in Indonesien keine Seltenheit. (sda/dpa/reu/afp)

19-jähriger Lampenwächter treibt 49 Tage über den Pazifik

abspielen

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

«So sehen Depressionen aus» – Facebookpost einer jungen Frau geht viral

Link zum Artikel

Kann Basel YB wieder gefährlich werden? Alle Transfers der Super League im Überblick

Link zum Artikel

Mehr Spass! Hier kommen die 24 lustigsten Fails, die das Internet gerade zu bieten hat

Link zum Artikel

Kommen Sie, kommen Sie! PICDUMP!

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sintho 29.09.2018 13:35
    Highlight Highlight Wellen bis zu 1.50 m hoch? Ist das ein Tippfehler? 20 Minuten hat dasselbe geschrieben. Aber Tsunamis werden ja bis zu 100m hoch?
    • DemonCore 29.09.2018 14:25
      Highlight Highlight Das stimmt nicht. Tsunamis haben im Vergleich zu anderen Wellen auf dem Meer eine kleine Wellenhöhe, dafür können sie eine Wellenlänge von mehreren 100 km haben, was von einer enorme kinetische Energie zeugt. Wenn sie auf Land treffen hängt die Endhöhe der Welle von der Beschaffenheit des Meeresbodens, d.h. wie steil er zum Ufer ansteigt, ab. 100 Meter wurden m.W. noch nie beobachtet. Wenn die Tsunami-Welle mit mehreren 100 km/h in Ufernähe kommt nimmt die Geschwindigkeit zwar schnell ab, aber 1.5m mit 50 km/h ist immer noch zerstörerisch, v.a. bei den da verwendeten Baumaterialien.
  • fricktastisch 29.09.2018 12:53
    Highlight Highlight Allahuakbar. We pray for you

Die Arktis brennt – mit gefährlichen Folgen

Mit der Arktis assoziiert man Eis und Kälte. Derzeit wüten im nördlichsten Bereich unserer Erde jedoch die vermutlich grössten Wald- und Tundrabrände der Welt – mit gefährlichen Folgen für das Klima.

In den Sommermonaten Juli und August sind Brände innerhalb des Polarkreises an und für sich kein ungewöhnliches Phänomen. Die trockenen Torfböden sind leicht entflammbar – meist sorgen Blitze für den Ausbruch der Feuer und grosse ausgetrocknete Pflanzen ernähren die Feuer zusätzlich.

Dieses Jahr ist das nicht anders: Die Brände wüten seit Wochen auf einer Fläche von mehr als 100'000 Hektar. Besonders betroffen ist der Bundesstaat Alaska und Gebiete in Grönland und Sibirien. Wie viele Brände …

Artikel lesen
Link zum Artikel