International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Gibt seinen Posten als CEO des TV-Senders per sofort ab: Roger Ailes. Bild: RICHARD DREW/AP/KEYSTONE

Knall nach Sexskandal: Der mächtige «Fox News»-Chef Roger Ailes nimmt per sofort seinen Hut 

21.07.16, 22:40 22.07.16, 08:13


Einer der mächtigsten Medienmanager Amerikas wird von einer ehemaligen Moderatorin vom Sockel gestürzt: Roger Ailes, Chef des konservativen TV-Senders «Fox News» nimmt per sofort seinen Hut. Das berichtet NBC News.

Sein Rückzug hatte sich angebahnt, nachdem ihm Gretchen Carlson, die lange Jahre für den Sender arbeitete, vorgeworfen hatte, er hätte sie am Arbeitsplatz sexuell belästigt.

Star-Moderatorin Gretchen Carlson.  Bild: Richard Drew/AP/KEYSTONE

Rupert Murdoch übernimmt

Den Posten Ailes übernimmt niemand Geringerer als Rupert Murdoch: Der Medienmogul tritt in die Bresche. Murdoch sagt über seinen Vorgänger: «Er teilte meine Vision eines starken und unabhängigen TV-Senders und führte diesen 20 Jahre lang in brillanter Manier.»

Rupert Murdoch: Der Medienmogul folgt auf Roger Ailes.
Bild: Joel Ryan/Invision/AP/Invision

Roger Ailes zeigte sich in seiner Rücktrittserklärung stolz auf das Erreichte. Mit seinem Abgang möchte er verhindern, dass seine Präsenz «von den Sachen ablenkt, die jeden Tag getan werden müssen, um Marktleader zu bleiben.»

Ailes gilt als guter Freund von Donald Trump – auch deshalb spielt der Sender im US-Wahlkampf eine wichtige Rolle. Der rechte Propagandasender und die Republikaner sind eng verwoben. Für 2016 wurden dem Sender eigentlich rund 2,5 Milliarden Dollar Umsatz prognostiziert. Ob sich das nach Ailes' Rücktritt bewahrheitet, bleibt abzuwarten. (tat/cma/spon)

Das könnte dich auch interessieren:

Algerien schickt 13'000 Flüchtlinge in die Wüste

6 Dinge, die gewisse Pärchen tun, die uns alle anwidern

Der Torhüter, der noch keine Parade gezeigt hat – und weitere spannende WM-Statistiken

«Ich kann Trumps Vorgehen ein Stück weit nachvollziehen»

Apple-Fail: Mac-Tastatur ist fehleranfällig

Das sind die 7 dämlichsten Ferienjobs, die wir gemacht haben (wir brauchten das Geld)

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Haris Seferovic: «Irgendwann ist genug und dann platzt der Kragen»

EXKLUSIV: Hier erfährst du, wer die WM gewinnen wird! (Spoiler: Ich, der Picdump 😒)

«Die roten Linien werden eher dunkelrot»: Wie man in Brüssel die Schweiz sieht

Traum oder Albtraum? So ist es, als CH-Rock'n'Roll-Band in den USA auf Tour zu sein

Erdogans Schlägertrupp auf dem Vormarsch in die Schweiz

Mit dieser Begründung brechen 37 Studenten Prüfung ab

Schweizer Fussballfans verirren sich an die ukrainische Front

Netta sang zum Abschluss der Pride – aber vorher gab es wüste Szenen

13 seltsame Dinge, die uns am Trump-Kim-Gipfel aufgefallen sind

«Wieso sagen Schweizer gemeine Dinge über meine Schwester?»

Das absurdeste Museum der Welt und wir waren da – und bereuen es jetzt noch

Diese 7 Zeichnungen zeigen dir, wie es am Open Air wirklich wird

Du weisst noch nicht, wem du an der WM helfen sollst? Hier findest du DEIN Team!

präsentiert von

Diese 19 Fails für bessere Laune sind alles, was du heute brauchst

Warum das Kämpfchen gegen Netzsperren erst der Anfang war

Eine Szene – viele Wahrheiten 

Anschnallen bitte! So sieht der Formel-E-Prix von Zürich aus der Fahrerperspektive aus

15 Jahre ist es her: Das wurde aus den «DSDS»-Stars der 1. Stunde

Die Bernerin, die für den Sonnenkönig spionierte

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

Fertig mit Rosinenpicken: Es ist Zeit, dass auch Frauen bis 65 arbeiten

Wegen hoher Verletzungsgefahr: Diese Sportarten mögen Versicherungen gar nicht

Diese 18 genialen Cartoons über die Liebe und das Leben haben uns kalt erwischt 😥😍

«Pöbel-Sina» scheitert bei «Wer wird Millionär» an dieser super einfachen Frage – und du?

Was vom Bordmenü übrig bleibt – das kannst du gegen den Abfallwahnsinn im Flugzeug tun

Shaqiri ist der «dickste» Feldspieler – und 9 weitere spannende Grafiken zur Fussball-WM

Die ausgefallensten Hotelzimmer der Schweiz

Als muslimische Piraten Europäer zu Sklaven machten 

33 unfassbar miese Hotels, die so richtig den Vogel abgeschossen haben

Unerträgliche Regelschmerzen: Melanies Kampf gegen Endometriose

Diese Frau stellt absurde Promi-Fotos nach – 17 Lektionen, die wir von ihr lernen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

5
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 22.07.2016 01:15
    Highlight Was kümmern mich die Probleme der Superreichen?
    Nichts!
    6 4 Melden
  • Alioth 21.07.2016 23:47
    Highlight Finds immer etwas komisch, wenn sexueller Missbrauch als "Sexskandal" bezeichnet wird.
    21 2 Melden
  • dommen 21.07.2016 23:05
    Highlight Also nicht dass ich ein Freund von Vox-News und der von diesem Sender und seinen Zuschauern kultivierten, pseudopuritanischen Bigotterie bin, aber war ers nun, oder ist es "nur" eine Anschuldigung?
    16 3 Melden
  • pamayer 21.07.2016 22:44
    Highlight Wenn er per sofort den hut nimmt, werden die Anschuldigungen - leider - sehr der Wahrheit entsprechen.
    22 8 Melden
    • dä dingsbums 21.07.2016 23:07
      Highlight Bei CEOs ist es eigentlich üblich per sofort zurückzutreten.
      14 2 Melden

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Seit der «Nulltoleranz»-Politik der amerikanischen Regierung gegenüber Migranten wurden mehr als 2300 Kinder an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt. Selbst Babies und Kleinkinder sind davon betroffen. Für eine TV-Moderatorin ist dies zu viel - sie bricht vor laufender Kamera in Tränen aus.

Gemäss neusten Informationen der Nachrichtenagentur Associated Press wurden nicht nur Kinder, sondern auch Kleinkinder und Babys an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt und in mindestens drei Aufnahmestationen gebracht.

Das ist zu viel für die bekannte US-Fernsehmoderatorin Rachel Maddow. In der Sendung am Dienstag brach sie vor laufender Kamera in Tränen aus, als sie die Meldung über zurückgelassene Babys lesen sollte.

«Könnt ihr eine Grafik einblenden?», fragte die …

Artikel lesen