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BBC-Moderator lässt US-Rechtspopulist Ben Shapiro auflaufen – mit Folgen



Was ist passiert?

Für die, die ihn nicht kennen: Ben Shapiro ist einer der momentan einflussreichsten politischen Kommentatoren in der US-amerikanischen Medienwelt. Immer wieder postet er Videos, in denen er zum Beispiel linke Studenten «zerstört». Nun wurde er aber selbst zerstört.

Die BBC hat ihn am vergangenen Freitag für ein Interview über sein neues Buch «The Right Side of History» eingeladen. Aber wie es scheint, konnte der Shootingstar der konservativen Medien nicht mit den kritischen Fragen des BBC-Moderators Andrew Neil mithalten und brach nach ca. 15 Minuten wutentbrannt das Interview ab.

Das ist das Video:

abspielen

Video: YouTube/BBC News

Das Interview lief gut, bis Neil zum Thema Abtreibungen kam. Zum Kontext: Der US-Bundesstaat Georgia will ein neues Gesetz einführen, das Abtreibungen nach der sechsten Woche verbietet. Frauen würden demnach Gefängnisstrafen riskieren, wenn sie für die Abtreibung in einen anderen Staat reisen. Neil fragte provokant, was Shapiro vom barbarischen und ignoranten Gesetz halte.

Was Shapiro offensichtlich nicht weiss: Andrew Neil ist ein Konservativer und nimmt in Interviews grundsätzlich die Gegenposition ein.

Als Neil später Fragen zur aggressiven Rhetorik von Shapiro stellt, löscht es dem Amerikaner vollkommen ab:

Neil nimmt es gelassen und antwortet sarkastisch:

«Danke, dass Sie sich Zeit genommen haben, um uns zu zeigen, dass Wut keinen Platz im amerikanischen politischen Diskurs hat.»

Andrew Neil

Neil äusserte sich später zum missglückten Interview und schoss ausserdem gegen seine amerikanischen Kollegen: «Üblicherweise übernehme ich bei einem Interview die gegensätzliche Position. Das sagt nichts über meine eigenen Ansichten aus. Was machen amerikanische Interviewer?»

Über das Wochenende gelangte wohl auch Shapiro zur Einsicht, dass er sich über sein Gegenüber zu wenig informiert hatte. So tweetete er dann auch: «Neil ZERSTÖRT Ben Shapiro! So fühlt sich das also an. Ich brach meine eigene Regel und war nicht ausreichend vorbereitet. Neil 1, Shapiro 0.»

So reagiert das Netz

Jungfrau wird von BBC (höhö) zerstört:

Bild

bild: reddit

Ben Shapiro im richtigen Leben:

Bild

«Im Gegensatz zu euch Snowflakes bin ich nicht so schnell getriggert» vs. «Ich bin berühmt und niemand hat jemals etwas von dir gehört!» bild: reddit/ u/lengau

Wie man in den Wald hineinruft so schallt es heraus ...

Bild

screenshot: twitter

Gegen «Safe Spaces» wettern und gleichzeitig über zu kritische Fragen aufregen?

«Fürs nächste Mal solltest du dieses Buch lesen»

«Du hättest nur Fragen über deine Meinung und dein Buch beantworten sollen. Wie kannst du da nicht vorbereitet sein?»

(jaw)

Trump mag Pressebilder nicht – so reagiert das Internet

Wenn Politiker vergessen, dass sie Mikrofone tragen ...

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78
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78Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Avenarius 14.05.2019 11:22
    Highlight Highlight Hahahaaaa... Ben Shapiro simuliert ein Down-Syndrom, die ganze Zeit. Warum kommen die Amis überhaupt nicht echt rüber. Der ist doch einfach eine Witzfigur - genau wie sein Präservativ ... ähhh ... Präsident. Thank you BBC for the eye opener :-)
    • _kokolorix 15.05.2019 06:51
      Highlight Highlight Was ein Down-Syndrom ist, weisst da aber nicht? Oder?
  • Knety 13.05.2019 22:19
    Highlight Highlight Shapiro ist sehr gefährlich!
  • Nelson Muntz 13.05.2019 22:09
    Highlight Highlight Hätte den gerne bei This Is America von SBC gesehen 🤣
  • lichtraumprofil 13.05.2019 22:02
    Highlight Highlight Stark jedoch, dass sich Shapiro auf Twitter "geschlagen" gibt und eingesteht schlecht vorbereitet gewesen zu sein.
  • banda69 13.05.2019 21:59
    Highlight Highlight Dass Rechtspopulisten aufbrausend reagieren und davonlaufen, wenn man sie mit ihren eigenen Aussagen und der Wahrheit konfrontiert, ist nichts Neues.

    Das kennt man ja auch von den SVP'lern.
    • redeye70 14.05.2019 17:24
      Highlight Highlight Das gilt doch für alle Politiker, nicht? 😉
  • P. Silie 13.05.2019 19:44
    Highlight Highlight Top professionell gemacht vom BBC Typen.. Shapiro hat sich in der Tat sehr schlecht oder überhaupt nicht vorbereitet. Zudem hat Shapiro die Tendenz bei den Themen Abtreibung und Israel/Judentum jeweils die Contenance zu verlieren und aufzubrausen. Ja, es sind emotionale Themen und er handhabt diese sehr schlecht. Auch auf seinem Podcast wird er derweilen emotional bei diesen Themen. Anyway - war ein gutes Interview von der BBC. Ein Lehrstück wie man als Shapiro eben nicht antworten sollte. Das wird ihm wohl eine Lektion gewesen sein.
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 13.05.2019 18:43
    Highlight Highlight Ungeschickt gemacht von Shapiro. Er scheint auch das allgemeine Stimmungsbild in Europa nicht zu kennen, denn unter diesem Gesichtspunkt kann man die Frage schon so stellen. Rhetorisch ungeschickt war es dann, einen auf Putin zu machen (Journalist ist so gemein) und immer wieder auf die Frage zurückzukommen.
  • Füdlifingerfritz 13.05.2019 17:23
    Highlight Highlight "Und ich hab noch nie etwas von Ihnen gehört, bevor ich mich auf das Interview vorbereitet habe."
    Wenn das stimmt, ist das nichts womit ich als Journalist angeben würde. Egal ob man ihn mag oder nicht, kennen sollte man zumindest den Namen als englischsprachiger Medienschaffender.
  • Lörrlee 13.05.2019 17:23
    Highlight Highlight Wasted!
  • Cédric Wermutstropfen 13.05.2019 17:05
    Highlight Highlight Naja.. das hat auf mich wie ein Schawinski’sches Interview gewirkt. Da kann einem schon einmal der Kragen platzen.
    • Bud Spencer 13.05.2019 18:00
      Highlight Highlight Was genau hat für dich wie ein Schawinski’sches Interview gewirkt?

      Die Tweets stammen ja von Shapiro. Und was man normalerweise sagt, dafür steht man. Von dem her darf man schon nachfragen.

      Meine Meinung: Shapiro reagiert ja nur so hysterisch, weil er keinen Ausweg sieht für was er rauslässt. Oft ein Problem von "Schnurris" --> sieh wollen vom Thema ablenken, sind sie mal in die Enge getrieben.
    • Helios 13.05.2019 18:14
      Highlight Highlight Ganz im Gegenteil, Andrew Neil ist während dem gesammten Interview gelassen, professional aber doch sehr schlagfertig. Attribute die Schawinski leider immer mehr abhanden gekommen sind, respektivie nie da waren.
    • Klaus07 13.05.2019 18:39
      Highlight Highlight Ein Journalist der in seinen eigenen Interviews ständig provoziert, sollte mit unbequemen Fragen umgehen können. Anscheinend traut sich in der USA niemand diesem Schwätzer Paroli zu bieten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • glüngi 13.05.2019 17:00
    Highlight Highlight shapiro kann gut reden, denken konnte er noch nie. wenn man seine aussagen der letzen jahre analysiert merkt man recht schnell das es sich um eine sehr dumme / ungebildete person handelt die gerne aus dem bauch heraus redet.
    • Reudiger 13.05.2019 17:50
      Highlight Highlight Es ist einfach das liebste Mittel der linken politischen Seite. Das herunterspielen der "Gegner", währenddem sie sich selbst moralisch, sowieo intellektuell als überlegen bezeichnen. So ein naiver Kommentar, ist ein Paradebeispiel.
      So "dumm" kann er nicht sein, sonst wäre er nicht soweit kommen.
      Da fragt man sich schon, wo deine eigene Definition von klug stammt.
    • Cédric Wermutstropfen 13.05.2019 23:24
      Highlight Highlight Ungebildet? Schauen Sie sich mal seinen Lebenslauf an. An Bildung mangelt es dem Mann sicher nicht und dumm wird er wohl auch nicht sein, sonst hätte er es nie soweit gebracht.

      Und jetzt steigen Sie von ihrem hohen Ross herunter.
    • glüngi 13.05.2019 23:42
      Highlight Highlight die dummen sind meist die lautesten.

      schau dir shapiros aussagen zum sozialstaat an oder zu immobilien in kriesengebieten.

      es gibt hunderte beispiele wo labbert ohne auch nur eine sekunde nachzudenken.

      er ist ein guter redner, er ist schnell. dass ist alles.

      "sonst wäre er nicht so weit gekommen"
      lol.... genau wie "trump ist ein guter geschäftsmann, weil er hat viel geld."

      logik der rechten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • just sayin' 13.05.2019 16:56
    Highlight Highlight "BBC-Moderator zerstört US-Rechtspopulist"

    nachdem andrew neil 15 minuten lang versucht hat ben shapiro mit uralten tweets und geladenen fragen in die enge zu treiben, ohne ihn auch nur einmal richtig ausreden zu lassen, oder zuzuhören...

    ...hätte auch jeder andere das interview abgebrochen.

    aber das sieht man nur, wenn man das interview frei von politischem bias anschaut
    • alessandro 13.05.2019 18:15
      Highlight Highlight Nicht zuhören und nicht ausreden lassen?
    • Helios 13.05.2019 18:33
      Highlight Highlight Genau, weil Neil hat ja einen ausserordentlichen, ultralinken 'bias'!

      Neil hat eben genau keinen linken 'bias', wie du ihn ihm unterstellst. Er ist rechtskonservativ und enthüllt, auf herrlich britische Weise, Shapiro's wahres Gesicht.


      Wäre toll gäbe es mehr Journalisten in den amerikanischen Medien von solchem Kaliber.
    • FrancoL 13.05.2019 19:28
      Highlight Highlight Haben wir das gleiche Interview gesehen oder können Sie mir Ihr Video übermitteln?
    Weitere Antworten anzeigen
  • bernd 13.05.2019 16:48
    Highlight Highlight Was für ein Gränni, das ist nicht normal.
    • Wander Kern 13.05.2019 17:58
      Highlight Highlight Herr Meier! :D
  • Tjugt 13.05.2019 16:42
    Highlight Highlight Ich denke Shapiro wurde durch diesen Artikel nicht richtig dargestellt

    1. Shapiro lädt nicht selber diese Videos auf Youtube (er sagt das sogar im Interview)
    2. Ein Grund warum Shapiro so erfolgreich ist, ist dass er ehrlich ist wenn er Fehler gemacht hat (wie er es auch in dieser Situation gemacht hat)

    Wenn man selber Videos von ihm anschaut und sich selber eine Meinung von ihm macht sieht man, dass er sehr gute und durchdachte Argumente hat und immer bereit für eine Diskussion ist (besonders in der Abtreibungthematik).
    • häxxebäse 13.05.2019 17:50
      Highlight Highlight Sorry bei allem respekt: über abtreibungen sollten nur solche MIT gebärmutter reden.
    • Connor McSavior 13.05.2019 19:52
      Highlight Highlight Meine Rede, aber du darfst halt nicht vergessen, dass dieser Artikel hier ebenfalls alles andere als neutral geschrieben ist.

    • Cédric Wermutstropfen 13.05.2019 23:31
      Highlight Highlight @häxxebäse: Um ein Kind zu zeugen, braucht es zwei. Nur weil die Frau das Kind austrägt, heisst das nicht, dass sie alleine über eine allfällige Abtreibung entscheiden darf. Ein Kind hat tiefgreifende Konsequenzen für beide, also geht sein Leben auch beide etwas an. Wenn sie so argumentieren, müssen sie sich dann auch nicht über Männer beklagen, die sich vor ihrer Vaterschaft zu drücken suchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 13.05.2019 16:29
    Highlight Highlight Ich finde es faszinierend, dass Eichhörnchen sprechen können. Vlt sollte man sie aber nicht zum Sprecher einer politischen Bewegung machen.
    • Reudiger 13.05.2019 17:47
      Highlight Highlight Na wenn das deine Kritik an ihn ist, muss er ja nichts befürchten.
    • DemonCore 13.05.2019 17:56
      Highlight Highlight Soll ich ihn kritisieren?

      Ich bin faul heute.

      Aber einen Link poste ich gerne:

      https://rationalwiki.org/wiki/Ben_Shapiro
    • P. Silie 13.05.2019 19:45
      Highlight Highlight @ DemonCore: Ihrem sachlichen Kommentar ist nichts mehr hinzuzufügen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • D(r)ummer 13.05.2019 16:22
    Highlight Highlight Warum Gegenfragen?

    Antworten sind besser, als die Stimmung unnötig aufzuheizen (an der Stelle empfehle ich Interwievs mit dem Experten für Sinnloses: Alex Jones).
  • Chrigi-B 13.05.2019 16:20
    Highlight Highlight Ben "love every new war" Shapiro
  • alessandro 13.05.2019 16:17
    Highlight Highlight Er spricht so schnell, dass er mit sehr ungenauen Aussagen in der Regel durchkommt. Ganz fürchterliche Person.

    Und ja Neil ist sooooo links...
    • Nelson Muntz 13.05.2019 22:05
      Highlight Highlight in den Staaten wäre Nathalie Rickli eine Linke....🤪
  • Oh Dae-su 13.05.2019 16:11
    Highlight Highlight Shapiro ist ein begnadeter Debattierer, aber gerade wenn es um religiöse Themen geht, scheint er seine eigenen Grundsätze komplett zu vergessen.
    Ähnlich verhält es sich auch bei Jordan Peterson. Scheint wohl unvermeidbar zu sein, wenn man seine konservative Fanbase nicht vergraulen will.
    • Ragy B. Rector 13.05.2019 16:46
      Highlight Highlight Das Problem bei ihm - bzw. seine Taktik - ist es, dass er sich immmer rhetorisch schwache Gener aussucht. Immer wenn ich Videos von ihm sehe, dann redet er mit Zuschauer oder "Möchtegern-Newcomer-Polikter*innen", welchen er einfach überlegen ist.
      Auch beantwortet er die Fragen immer aus einem anderen Kontext heraus oder mach Beispiele, welche er dann geschickt verallgemeinert.
      Auch stellt er sich mal liberal freiheitlich dann mal konservativ-religiös dar, je wie es den Zuschauer passt.

      Zudem redet er immer rein (bei Zuschauerfragen)

      So konnte er sich als Memelord etablieren. Boys-Scouts:-)
    • just sayin' 13.05.2019 17:02
      Highlight Highlight ich sehe mir viele debatten unter anderem von shapiro und peterson an und teile ihre meinung ganz und gar nicht.

      haben sie da einem link? es wird ja sicher in den tausenden von youtube videos ein paar beispiele haben.

      ich bin immer erstaunt, wie ruhig die beiden bleiben, während ihre gesprächspartner beleidigend und emotional werden.
    • Alnothur 13.05.2019 17:03
      Highlight Highlight Shapiro kenne ich kaum. Aber bei Peterson würde ich das gerne mal sehen. (Dieser hat übrigens so einige rechte Feinde und linke Fans)
    Weitere Antworten anzeigen
  • WhatATimeToBeAlive 13.05.2019 16:11
    Highlight Highlight Ich bin alles andere als ein Shapiro-Fan und in seiner Reaktion zeigt sich auch, dass Rechte genau so „snowflakes“ sein können wie Linke. Die Interviewführung seitens Neil trägt meiner Meinung nach aber auch nur bedingt etwas zu einem produktiven Diskurs bei. Es ist ja schön und gut jemanden mit alten Aussagen von sich selbst zu konfrontieren um z.B. aufzuzeigen wie widersprüchlich gewisse Positionen sind, wenn dann aber das Interview bloss aus einer Kritik an 7 Jahre alten Tweets besteht, zeugt das für mich nicht gerade von Qualitätsjournalismus.
    • alessandro 13.05.2019 17:02
      Highlight Highlight Er schreibt ein Buch über den politischen Diskurs und hat mit seinen Aussagen in der Vergangenheit gut dazu beigetragen. Warum sollte ich nicht nach diesen fragen?
    • just sayin' 13.05.2019 17:05
      Highlight Highlight da ist die frage shapiros an andrew neil irgendwie verständlich, ob er denn auch fragen bringen würde, welche von der anderen politischen couleur gefärbt sind.

      leider geht andrew neil da nicht drauf ein und bombardiert ignorant weiter
    • just sayin' 13.05.2019 17:13
      Highlight Highlight @alessandro

      die art wie andrew neil ben shapiro mit in-den-mund-gelegten aussagen, wilde interpretationen, nicht ausreden lassen und politisch gefärbten aussagen drangsalierte...

      ...zeigt ganz genau wie es mit normalem diskurs steht heutzutage.

      nicht
      sehr
      gut

      es ist ansichtssache, wer bei diesem interview als looser davon kam
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