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epa06099813 (FILE) - Singer Chester Bennington of the US rock band Linkin Park performs during a concert in Wroclaw, Poland, 05 June 2014 (reissued 20 July 2017). According to media reports on 20 July 2017, Bennington was found dead at his home near Los Angeles.  EPA/MACIEJ KULCZYNSKI POLAND OUT

Der 41-jährige Frontsänger von Linkin Park verstarb Mitte Juli in seinem Haus in Los Angeles. Bild: EPA/PAP

Witwe postet letztes Video von Chester Bennington und kämpft damit gegen ein Tabu



«Mein nächster Tweet wird der persönlichste Tweet sein, den ich je verschickt habe. Ich zeige euch das Video, damit ihr wisst, dass Depressionen weder ein Gesicht noch eine Laune haben», schrieb Talinda Bennington, die Frau des verstorbenen Linkin-Park-Frontsängers Chester Bennington, auf Twitter

Das Video wurde kurz vor Benningtons Suizid aufgenommen. Und es zeigt ihn lachend und mit seinem Sohn herumalbernd. Unter das Video schrieb die 41-Jährige eine weitere Botschaft: «So sah die Depression 36 Stunden vor seinem Tod aus. Er liebte uns so sehr und wir liebten ihn.»  

Talinda Bennington setzt sich seit dem Tod ihres Mannes für einen offenen Umgang mit Depressionen ein. Mit dem Video will sie zeigen, dass sich psychische Krankheiten nicht in einer bestimmten Stimmung oder einem einzigen Moment äussern. 

Auf Twitter teilt sie nicht nur persönliche Einblicke in das Leben mit Chester Bennington und den Umgang mit seiner Depression. Sie versucht auch, anderen zu helfen und zu zeigen, dass es immer einen Ausweg aus einer Krise gibt. Unter den Hashtags #fuckdepression und #makeChesterProud teilt sie die Erfolgsgeschichten anderer Menschen, die eine suizidale Krise überwunden haben. (ohe)

Lass dir helfen!

Du glaubst, du kannst eine persönliche Krise nicht selbst bewältigen? Das musst du auch nicht. Lass dir helfen. In der Schweiz gibt es zahlreiche Stellen, die rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen da sind – vertraulich und kostenlos.
Die Dargebotene Hand: Tel.: 143, www.143.ch
Beratung + Hilfe 147 für Jugendliche: Tel.: 147, www.147.ch
Reden kann retten: www.reden-kann-retten.ch

Zum allerersten Mal Farben sehen mit 66

Video: watson

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • demokrit 18.09.2017 19:15
    Highlight Highlight Ich höre seine Stimme oft beim Rennen. Eine Tragödie.
  • Birdie 18.09.2017 18:19
    Highlight Highlight Was die Witwe von Chester seit seinem Tod auf Twitter macht (oder schon vorher, das weiss ich nicht) ist ganz grosse Klasse. Durch ihren starken Einsatz wurde sicher schon vielen geholfen. Hut ab, das verdient echten Respekt.
  • HPOfficejet3650 18.09.2017 17:56
    Highlight Highlight Bewundernswerte Frau. Ich hoffe, sie kann mit Ihrer Präsenz viele Menschen welche mit Depressionen kämpfen dazu bewegen sich helfen zu lassen.

    Rip Chester 💔 und viel Kraft an alle Fans und Famile
  • auslandbasler 18.09.2017 16:58
    Highlight Highlight Super Watson, mehr von dem bitte. Depression ist eine feige Sau und erwischt dich häufig im falschen Moment. Dann brauchst du Hilfe. Und die bekommt man. Am Besten hast du schon einen Plan, den besten Freund, den du in besseren Zeiten eingeweiht hast, der immer für dich da ist. Und ansonsten, richtig, gibt es Profis, wie die erwähnte Hotline. Die Depression wird dich erwischen, wie gesagt, aber icht besiegen, wenn du es nicht zulässt.
    • Samurai Gra 18.09.2017 19:51
      Highlight Highlight Und... Du kannst ihr nicht entkommen
    • AnDerWand 18.09.2017 22:02
      Highlight Highlight Genau, ein gutes Umfeld, wo man sich darauf verlassen kann ist unerlässlich. Oft brauchen die Betroffenen nur Jemand, der ihnen zuhört oder sie ablenkt.

      @ Watson, könntet ihr nicht mal ei einen Artikel über Depression schreiben, auch wie das Umfeld damit umgehen soll.

      Lg

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