International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Auflösung: siehe unten. screenshot: twitter

So reagiert das Internet auf Trumps «Finnland-machts-besser»-Vergleich

Der US-Präsident hat in einen skandinavischen Laubhaufen gestochen ...



Vorbemerkung: Die verheerenden Waldbrände in Kalifornien haben viele Menschenleben gefordert und immensen materiellen Schaden angerichtet. Und nur dank besonnener Reaktionen und glücklichem Zufall sind nicht noch mehr Leute im Rauch- und Flammenmeer umgekommen, wie der BBC-Bericht The day Paradise burned down zeigt.

Doch darum gehts nicht in diesem Beitrag, sondern um die Reaktionen, die der Besuch des US-Präsidenten im Katastrophengebiet ausgelöst hat. Donald Trump beliess es nicht dabei, der betroffenen Bevölkerung Mut zu machen und Unterstützung zuzusichern. Er redete sich vor laufenden Kameras um Kopf und Kragen.

Kurzfassung: Die faulen und überbezahlten Forstleute müssten nur den Waldboden aufräumen bzw. harken. Oder meinte er vielleicht gar Laub rechen?

Dies soll ihm der finnische Staatspräsident verraten haben. In den Worten des mächtigen US-Sprachakrobaten:

«You gotta take care of the floors. You know the floors of the forest, very important ... I was with the President of Finland ... he called it a forest nation and they spent a lot of time on raking and cleaning and doing things and they don't have any problem.»

Donald Trump

Ein Zusammenhang mit der Erderwärmung? Nope! Auch wenn etliche Wissenschaftler die Feuer auch auf die anhaltende Dürre in Folge des Klimawandels zurückführen.

Die Reaktionen liessen nicht lang auf sich warten ... 

Hashtag: #RakeAmericaGreatAgain

Bild

screenshot: twitter

«Wie verhindern wir Waldbrände in Finnland?» Dafür gebe es die berühmte Baby-Box mit Laubrechen ...

Bild

screenshot: twitter

Es sei wahr, twittert dieser schwedische Professor. Alle Finnen seien per Gesetz verpflichtet, nach der Schulzeit sechs Monate mit Waldpflege zu verbringen ...

Bild

screenshot: twitter

Trump soll auch mit dem Sheriff von Nottingham Forest geplaudert haben, mit den Ewoks, und mit Forrest Gump ...

Bild

screenshot: twitter

Was die Präsidenten Finnlands und der USA unterscheidet ...

Bild

screenshot: twitter

Er würde Finnland und Kalifornien bezüglich der klimatischen Verhältnisse nicht vergleichen, twitterte der Forscher Veli-Pekka Kivimäki. «Ausserdem sind 80 Prozent des Landes als Waldfläche eingestuft. Wir maniküren nicht gerade alles.»

Nicht ganz richtig liegen die Leute, die so etwas twitterten ...

«Jemand soll bitte Donald Trump einen Globus zeigen, damit er weiss, wie nahe Finnland am Nordpol liegt, im Vergleich zu Kalifornien.»

quelle: twitter

Denn ...

Auch Finnland hatte diesen Sommer mit Waldbränden zu kämpfen

Wenn auch längst nicht in gleichem Ausmass wie der Nachbar Schweden, wo viele Feuer wüteten.

Eine mögliche Erklärung?

Was sicher stimmt ...

Fazit: «It's Climate Change, Stupid!»

Trump sollte «seinem vertrauenswürdigen Berater», dem finnischen Premierminister, bei der Festlegung ehrgeiziger Ziele folgen, um die globale Erwärmung zu stoppen ...

Bild

screenshot: twitter

Auch Kaliforniens Feuerwehrverband hatte erklärt, die Brände entstünden und verbreiteten sich nicht nur in Forstgebieten. Zudem seien fast 60 Prozent der kalifornischen Wälder unter Bundeskontrolle und etwa ein Drittel in privater Hand. Experten hatten eine lange Dürre, verdorrte Vegetation und extreme Winde als Mitursachen genannt.

Mit Material der Nachrichtenagentur SDA.

(dsc, via Slate)

abspielen

Video: srf

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

64
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
64Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wiederkehr 19.11.2018 00:52
    Highlight Highlight Lustig lustig trallala, was schimpfen wir heute übet den Trompeter da.... schon mein Großvater Jg 1911 verstand nicht wie man die Wälder so verludern lassen kann.
  • Gummibär 18.11.2018 19:10
    Highlight Highlight Trump tut etwas für die Volksgesundheit.
    Ein Drittel aller Amerikaner leiden an Fettleibigkeit.
    Der "Draft" wird wieder eingeführt, alle massiv Dicken zwischen 18 und 40 werden eingezogen, in Brigaden eingeteilt, in bequemen Tagesmärschen nach Kalifornien geführt und dort bei gesunder Kost für sechs Monate beim Waldputz und Wassertragen im Bundeswald eingesetzt.

    Derweil macht Trump zur Ermunterung auf dem Rasen vor dem Weissen Haus täglich Freiübungen zu Heno's
    Waldeslust.
    Play Icon
  • Nero1342 18.11.2018 17:34
    Highlight Highlight Ganz einfach! Die Feuerwehrleute und die Bevölkerung sollten besser bewaffnet werden, damit das nicht mehr passieren kann:
    🤦🏽‍♂️
    Benutzer Bild
  • ujay 18.11.2018 17:25
    Highlight Highlight Präsident Dummkopf, wie er leibt und lebt 😂😂😂
  • Calvin Whatison 18.11.2018 17:24
    Highlight Highlight Früher war alles besser.






    Warum?
    Weil Donald nur eine Ente war.
    Benutzer Bild
  • Matrixx 18.11.2018 17:17
    Highlight Highlight Na, nehmt doch Trumps Slogan "America Först(er)" etwas ernster, dann würde sowas nicht passieren!
  • banda69 18.11.2018 17:02
    Highlight Highlight Klimawandel ist bei den Rechtspopulisten kein Thema. Viel wichtiger ist die Wirtschaft. Wirtschaft und Profit vor Umwelt und Menschlichkeit.

    Welcome to the World of Trump and SVP.
    • E7#9 18.11.2018 20:45
      Highlight Highlight Früher gab es im öffentlich rechtlichen TV noch ausgewogene Berichterstattungen. Gegenstimmen wurden angehört und es fand keine anschliessende Steinigung statt. Eine schöne Zeit, als man sich noch aufgrund verschiedener Berichte selber eine Meinung bilden durfte. Versuchs doch auch mal:

      Play Icon


      Natürlich kannst du auch weiter aufgrund einer von Politik und Medien (nicht Wissenschaft) vorgesetzter Meinung andere diffamieren und selbstherrlich weiter Steine werfen. Der einfache Geist schwimmt mit dem Strom und fühlt sich stark beim aufhetzen gegen Abweichler. Viel Spass.
    • E7#9 18.11.2018 21:13
      Highlight Highlight Banda69: Der Film dauert rund 40 Min. Dein Blitz kam nach wenigen Sekunden. Schade, hättest du es doch versucht, du hättest (ausser einer festgefahrenen Denkart) dabei nichts verlieren können. Habe ja extra keinen Bericht aus alternativen Medien wie KenFM oder RT (die viel tiefer in die Materie gehen) genommen sondern einen RTL-Film.
    • banda69 18.11.2018 22:42
      Highlight Highlight @E7

      Ich habe nicht geblitzt.. werde mir den Film anschauen.

      Meine Meinung über die SVP und Trump bilde ich mir haupsächlich über deren Taten und Worte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chorax 18.11.2018 16:24
    Highlight Highlight Die Waldbrände sind ja offensichtlich nicht die Katastrophe. Die gab es natürlicherweise immer schon.

    Die Katastrophe sind die vielen Schäden. Diese Schäden wären allesamt vermeidbar. Man müsste nur entsprechende Bauvorschriften durchsetzen und eine entsprechende Forst- und Landwirtschaft betreiben.

    Man muss grob gesagt nur dafür sorgen, dass weit genug um Häuser nichts herumliegt, was Feuer fangen und das Haus in Brand stecken kann. Die Häuser selbst kann man auch weitaus besser brandfest bauen.

    Ganz unrecht hat Trump nicht.
    • Eh Doch 19.11.2018 13:17
      Highlight Highlight trotzdem wäre das nur symptombekämpfung
    • chorax 19.11.2018 14:59
      Highlight Highlight @Eh Doch
      In Kalifornien sind Waldbrände teil des Oekosystems.
      Ursachenbekämpfung wurde dort heissen, alle Wälder zu roden und in Parkplätze umzuwandeln.
  • salamandre 18.11.2018 15:32
    Highlight Highlight my name is forest...forest Trump
    • René Obi 18.11.2018 18:07
      Highlight Highlight Beleidige bitte Forrest Gump nicht...
    • salamandre 18.11.2018 18:44
      Highlight Highlight René Obi
      nein das wollen wir wirklich nicht tschulligom, es ergab sich grad so als Wortspiel.
  • rodolofo 18.11.2018 15:16
    Highlight Highlight Vor ca. 3 Jahren habe ich den halb leeren Hoover-Staudamm in der Gegend gesehen.
    Das war ein irgendwie gruseliger Anblick, wie ein vom Urwald überwucherter Tempel der nach einem Klimawandel untergegangenen Maya-Hochkultur.
    Viele untergegangene Hochkulturen wurden Opfer von Klimawandel.
    Es scheint so, dass wir gerade Zeuge sind, wie eine weitere "Supermacht" damit beginnt, zu scheitern und zu schrumpfen...
  • Yorik2010 18.11.2018 15:07
    Highlight Highlight Trump... Trumper... am Doofsten?
  • Diagnose: Aluhut 18.11.2018 14:59
    Highlight Highlight Den Klimawandel zu stoppen nützt für Kalifornien herzlich wenig. Das abgepumpte Grundwasser u.A. für die Mandelproduktion ist dort eher die Ursache, dass dieser Teil der USA bald vollkommen austrocknet...
    • Eh Doch 19.11.2018 13:19
      Highlight Highlight irgendwie auch gut, dass es nicht nur immer 3. Weltländer zu spüren bekommen sondern zb eine Miley Cyrus.
      Niemand ist sicher vor Klimawandel
  • Imnon 18.11.2018 14:22
    Highlight Highlight Obwohl ich Anti-Trump bin, muss ich hier ein Veto einlegen. Trump hat nicht ganz unrecht, wenn er sagt, der Fehler liegt auch bei der Forstwirtschaft.

    Hier wird das erklärt:
    https://www.spektrum.de/kolumne/eine-vorhersehbare-katastrophe/1608036
    • Alya 18.11.2018 16:02
      Highlight Highlight Es geht nicht mal nur darum, ob er recht hat oder nicht.
      Wie man das in Zukunft verhindern kann, bespricht man intern und nicht in einer Rede an die Bevölkerung, in welcher man Trost spenden soll.
    • blobb 18.11.2018 16:12
      Highlight Highlight Man beachte das Wort "auch" :P
    • Imnon 18.11.2018 16:37
      Highlight Highlight Hat die Wissenschaft euch Reflexklickern den Spass verdorben? Oder war der Artikel zu anspruchsvoll?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Waldorf 18.11.2018 13:30
    Highlight Highlight Er ist an stupidität nicht zu überbieten.
  • Hagane no Kagakusha 18.11.2018 13:27
    Highlight Highlight Ich war in Finnland und in Kalifornien. Sehr ähnlich, sehr ähnlich! An beiden Orten ist der Boden unten, der Himmel oben, und dazwischen Wald.

    Nur die Sprache ist sehr anders. So völlig jetzt aus den Zusammenhang gerissen heisst „He is really idiotic“ auf Finnisch „hän on todella hölmö“.

    • Baccara aka 19.11.2018 07:45
      Highlight Highlight Hölmö! So schön!
  • Oban 18.11.2018 13:09
    Highlight Highlight Es liegt in wirklickeit nur daran das die Förster in den USA nicht mit diesem Wundergerät ausgestattet sind.
    Play Icon
    • Ursus ZH 19.11.2018 01:28
      Highlight Highlight Gibt's beim Kauf dieses Rechens kein Bonus Geschenk dazu? Zum Beispiel eine Klappsmühle?
  • roger.schmid 18.11.2018 13:07
    Highlight Highlight Er kann es einfach nicht.
    Anstatt Trost zu spenden wie andere Präsidenten, sucht er jedesmal die Schuld bei den Betroffenen.
    Bei Massakern hätten halt bewaffnete Sicherheitsleute gefehlt, bei Überschwemmungen sind die Puertorikaner zu faul um selbst aufzuräumen, bei Waldbränden hätten die Forstleute gepennt.

  • polopol88 18.11.2018 13:03
    Highlight Highlight Und wieder ein Tag an dem ich aufwache und denke:“Ist der Orange Gorilla immernoch da?“
    • P. Hodel 18.11.2018 18:06
      Highlight Highlight Bitte keine Gorillas beleidigen!
  • swisskiss 18.11.2018 12:56
    Highlight Highlight Da hat der Donald wie immer völlig Recht. Die klimatischen Bedingungen (Temperatur, Klima, Niederschlag, Wind, Sonneneinstrahlung- und winkel) sowie die biologischen Eckwerte (Schneebedeckung, Vegetation, Baumbestand und Baumsorte) sind natürlich vollkommen gleich. Darum ist Finnland auch so berüchtigt für seine Waldbrände, die nur durch das beherzte Eingreifen der Regierung eingedammt werden können....


    Bei aller Ironie... War diesen Sommer im Norden und mit solcher Trockenheit konfrontiert, die nur das Schlimmste erwarten lässt.

  • dmark 18.11.2018 12:53
    Highlight Highlight Was lernen wir daraus? Kalifornien muss einfach näher zum Nordpol verbracht werden.
    • fant 18.11.2018 13:50
      Highlight Highlight Oder der Nordpol näher an Kalifornien?
    • Fanta20 18.11.2018 14:17
      Highlight Highlight Oder dass die Amis zu fett und zu faul sind, um ihre Wälder ordentlich zu putzen...😂
    • Störsender 18.11.2018 14:23
      Highlight Highlight Es reicht, wenn man den amerikanischen Präsidenten austauscht
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clife 18.11.2018 12:35
    Highlight Highlight Ich mag die Skandinavier. Die wissen, wann Spass gilt aber kennen auch die Grenzen und wissen, wann Ernst gemacht werden muss.
    • Normi 19.11.2018 07:07
      Highlight Highlight Finnland gehört nicht zu Skandinavien!

Pete wer??? Er ist jung, schwul und will Donald Trump besiegen

Er ist 37 Jahre jung, mit einem Mann verheiratet und hat einen nicht ganz einfachen Namen: Pete Buttigieg will US-Präsident werden. Der vermeintliche Aussenseiter ist derzeit der «heisseste» Bewerber bei den Demokraten.

Muss man sich diesen Namen wirklich merken? Schon beim Lesen bereitet er Mühe, vom Reden ganz zu schweigen. But-i-tschitsch – so ungefähr wird der Nachname von Pete Buttigieg ausgesprochen. Ende Januar hatte der 37-jährige Bürgermeister der Stadt South Bend im Bundesstaat Indiana sein Interesse an einer Kandidatur für die US-Präsidentschaft angekündigt.

Besonders ernst nahm man ihn nicht. Was sollte ein junger Provinzpolitiker im ohnehin überfüllten, mit bekannten Gesichtern bestückten …

Artikel lesen
Link zum Artikel