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#MosqueMeToo – Muslimas erzählen, wie sie in Mekka sexuell belästigt werden 

bild: shutterstock

#MeToo geht jetzt auf Pilgerfahrt: Auf Twitter schildern Muslimas, wie sie auf ihrer Reise nach Mekka belästigt wurden. 



«Ich war zehn Jahre alt und dachte, meine Schwester halte mich an den Hüften, um mich in der Menge nach dem Freitagsgebet nicht zu verlieren. Doch meine Schwester stand neben mir und die Hände auf meinen Hüften waren nicht ihre.»

Erzählungen wie diese trenden derzeit unter dem Hashtag MosqueMeToo auf dem sozialen Netzwerk Twitter. Die Mehrheit der Posts stammt aus Frankreich, England und dem Iran. Muslimische Frauen erzählen darunter von ihren Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen während der Pilgerfahrt Haddsch und anderen religiösen Grossveranstaltungen. 

Spätestens seit #MeToo dürfte allen bewusst sein, dass sexuelle Belästigung in den verschiedensten Sphären ein Problem ist. Und trotzdem: In so manchen Bereichen wird nicht darüber gesprochen. Es gibt Tabus, die noch nicht gebrochen sind. Über eines dieser Tabus setzen sich die muslimischen Frauen auf Twitter nun hinweg: sexuelle Belästigung im religiösen islamischen Umfeld.

Lanciert hat den Hashtag Mona Eltahawy, US-ägyptische Journalistin und Feministin, am 6. Februar. Sie schrieb davon, wie sie als 15-Jährige in Mekka sexuell belästigt wurde und rief die User dazu auf, ihr Schweigen zu brechen. Es ist nicht das erste Mal, dass Eltahawy öffentlich darüber spricht. Sie schilderte das Erlebte bereits in einem Buch.  

Seit Eltahawys Tweet beschreiben immer mehr Muslimas ihre persönlichen, ähnlichen Erfahrungen unter dem Hashtag. 

«Ich war vollständig verschleiert und es passierte trotzdem.»

Viele zeigen sich dabei betroffen darüber, dass es trotz Verschleierung und heiligem Ort zu Übergriffen kommt. 

So zum Beispiel Userin Kadra Hosh. In diesem Tweet beschreibt sie, wie sie zweimal in Medina und einmal in Mekka belästigt worden sei: «Mir wurde gesagt, ich solle nicht darauf reagieren, sonst könnte ich Ärger bekommen. Ich war verschleiert und es passierte trotzdem.»

«Wenn sich Männer nicht einmal am heiligsten Ort dieser Welt beherrschen können, bezweifle ich, dass sie je aufhören werden, uns zu belästigen.»

Folgende Twitter-Nutzerin gibt an, während der Umrah, der kleinen Pilgerfahrt nach Mekka, belästigt worden zu sein: «Zuerst dachte ich, es sei ein Versehen, doch der Mann hörte nicht auf, mich zu begrapschen. Wenn sich Männer nicht einmal am heiligsten Ort dieser Welt beherrschen können, bezweifle ich, dass sie je aufhören werden, uns zu belästigen. Wir wollen doch nur sicher sein.»

Das überwiegende Fazit der Nutzer: Selbst der wichtigste Ort des Islams, wo die tiefste Verbundenheit mit Allah herrschen sollte, bleibt nicht frei von sexueller Belästigung.

Andere Twitterer kritisieren, dass mit solchen Aktionen auf den sozialen Medien abermals Islamophobie geschürt werde. Viele stellen auch Mona Eltahawy in Frage. Sie finden, Eltahawy wolle sich mit ihren Aussagen als Ex-Gläubige und Feministin lediglich profilieren. 

Ob sich durch die Aufmerksamkeit auf den sozialen Medien etwas ändern wird, bleibt fraglich. Doch zumindest fühlen sich muslimische Frauen und Männer ermutigt, nicht mehr stillzuschweigen.

Im dichten Gedränge haben die Angreifer leichtes Spiel

Die grosse Pilgerfahrt, der Haddsch, gehört zu den fünf Säulen des Islam und hat eine hohe Bedeutung für Gläubige: Sie wollen sich vom Alltag lösen und Allah nahekommen. Besonders an der Kaaba, einem schwarzen würfelartigem Gebäude im Zentrum der heiligen Moschee, fühlen sich viele Muslime Allah stark verbunden. 

epa04950237 (FILE) A file picture dated 20 September 2015 showing Muslim pilgrims as they circumvent around the Kaaba at the Masjid al-Haram Mosque, Islam's holiest site, in Mecca, Saudi Arabia, 20 September 2015. The Haj pilgrimage 2015 takes place in Mecca from 22 to 26 September. The pilgrimage is one of Islam's five pillars, it has to be performed at least once in one's life if he or she can afford it. On the last day of Hajj pilgrims in Mecca circumvate the Kaaba for farewell.  EPA/AMEL PAIN

Die Kaaba umrunden sowohl Frauen als auch Männer gemeinsam siebenmal. Bild: EPA/EPA

Diese Kaaba umrunden sowohl Frauen als auch Männer gemeinsam siebenmal. Dieser Vorgang wird Tawaf genannt. Immer dichter werdende Massen drängen sich dabei näher an den Würfel heran. Ein Moment des Friedens und der Innigkeit mit der eigenen Religion – doch offenbar auch der passende Zeitpunkt, um sich unbemerkt an den Pilgern zu vergreifen. Die unsittlichen Berührungen und Übergriffe sollen besonders oft hier passieren. (kün)

12 sexistische «Perlen» aus dem SRF-Archiv

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Video: watson/Lya Saxer

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72
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    Alle Leser-Kommentare
  • RozaxD 13.02.2018 17:41
    Highlight Highlight Die Männer würden sich auch nicht abschrecken lassen, wenn man im Kartoffelsack rumläuft 😡
  • Normi 13.02.2018 15:46
    Highlight Highlight Religionsfreiheit über Meinungsfreiheit ist ein riesen Rückschritt
  • Hayek1902 13.02.2018 14:05
    Highlight Highlight Ok, die ganze Verschleierung hilft anscheinend doch nicht. Was ist jetzt die neue Begründung wieso Frauen verschleiert sein sollen? Oder vielleicht sollten sie auf Ritterrüstungen aus Stahl setzen statt bloss Stoffgewänder...
  • Tomjumper 13.02.2018 11:40
    Highlight Highlight Solche Übergriffe haben weder etwas mit dem Islam noch mit einem patriarchalen System zu tun. Die Frau, Tochter oder Mutter eines anderen Mannes zu belästigen ist für alle Religionen nicht akzeptabel. An einem heiligen Ort Frauen zu belästigen zeugt von einer unglaublichen Missachtung der eigenen Religion gegenüber. Es ist immer falsch Frauen zu belästigen und unangebracht anzufassen, aber dies an der heiligsten Stätte des Islam zu tun ist extrem respektlos.
    • Candy Queen 13.02.2018 13:21
      Highlight Highlight Doch, es hat mit dem Islam zu tun. Eine normale sexuelle Entwicklung ist unter den Regeln des Islam sehr schwierig. Da wundert es, jedenfalls mich, nicht, wenn das zu solchen Auswüchsen führt.
    • Mietzekatze 13.02.2018 16:03
      Highlight Highlight 'Die Frau, Tochter oder Mutter eines anderen Mannes zu belästigen ist für alle Religionen nicht akzeptabel.' Und wenn die Frau keinen Mann, Bruder, Vater hat? Ist es nicht einfach inakzeptabel einen anderen Menschen auf eine Art anzufassen die dieser nicht will oder eingewilligt hat?? Und nein Candy, sonst würde das in den christlich geprägten Ländern nicht geschehen. Und leider geschieht es überall!
    • Knety 13.02.2018 16:05
      Highlight Highlight Verprügeln darf man sie aber. In fast allen Religionen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • greeZH 13.02.2018 09:58
    Highlight Highlight "Wenn sich Männer nicht einmal am heiligsten Ort dieser Welt beherrschen können, bezweifle ich, dass sie je aufhören werden, uns zu belästigen."

    Mit dieser Aussage habe ich ein Problem. Sie geht davon aus dass die Männer an diesem heiligen Ort eher weniger zu Belästigungen neigen als die anderswo. Ich behaupte das Gegenteil. Ich behaupte eine Frau läuft weniger Gefahr in einem Umfeld mit offensiven südamerikanischen Männern angefasst zu werden als unter den frommen Arabern.
    • Saraina 13.02.2018 11:21
      Highlight Highlight Die Araber dürften auf Hadsch eine Minderheit darstellen, da sich dort ein Querschnitt aller Muslime befindet. Mal abgesehen davon, dass nicht alle Araber, auch nicht alle Muslime fromm sind. Es ist das dichte Gedränge, das offenbar Übergriffe anzieht. Auch Diebstahl kommt wohl öfter vor. Mir hat eine nicht mehr junge Frau berichtet, dass ihr in der grossen Moschee zwischen die Beine gefasst wurden.
    • Baba 13.02.2018 15:54
      Highlight Highlight "[...], dass ihr in der grossen Moschee zwischen die Beine gefasst wurden."

      Trump war da?!? 😨

      Wieder ernsthaft: Ich kann mich nur Menels tollem Kommentar anschliessen, die Menschen nach ihrem Handeln und nicht ihrer Religion zu beurteilen.

      Aber ich verstehe, dass es für gläubige, tief verschleierte Musliminnen wirklich extrem verstörend sein muss während einer heiligen Handlung (Hadj) am heiligsten Ort der Muslime (Mekka) sexuell belästigt zu werden. "Grüsle" gibt's tatsächlich überall.
    • Saraina 13.02.2018 20:03
      Highlight Highlight 😄 Nein, Trump war das ziemlich sicher nicht.

      Aber ein guter Punkt! Im aufgeklärten, nicht patriarchalen Westen kann man mit der Haltung, dass Geld und Berühmtheit zu "Pussy-Grabbing" berechtige sogar zum Staatsoberhaupt gewählt werden! Und nicht nur einmal, schon Clinton hatte einen entsprechenden Ruf.
  • Bruno S. 88 13.02.2018 09:54
    Highlight Highlight Einmal beten und Gott um Verzeihung bitten und schon ist das Gewissen wieder rein! Deswegen geniessen Religionen solch eine grosse Beliebtheit. Nach dem Motto "only god can judge me".
    Ich möchte nicht behaupten dass Religionen per se schlecht sind. Aber gibt schon ziemlich viele Heuchler die einfach nur abscheuliche Menschen sind, aber denken dass es ausreicht sich vor Gott zu rechtfertigen um sich vor deren Sünden zu reinigen.
    • Bruno S. 88 13.02.2018 19:44
      Highlight Highlight Ich spreche nicht nur vom Islam. Sondern von Religionen Allgemein. Oder wie können katholische Priester sich erst an Kinder vergreifen und am nächsten Tag sich als Übermittler des Wort Gottes aufspielen?!
  • Saul_Goodman 13.02.2018 09:37
    Highlight Highlight Moment mal 🤔

    Der islam bzw. Strenggläubige muslime tragen frauen also doch nicht auf händen und verpacken sie bis zur unkenntlichkeit weil sie sie so sehr schätzen und schützen möchten... wer hätte das gedacht 🙄😅
  • Normi 13.02.2018 09:36
    Highlight Highlight Darf man Fragen zu Islam und Frauenrechten hier nicht stellen ? 🤐🤐🤐
    • Saraina 13.02.2018 12:34
      Highlight Highlight Doch, aber offensichtlich kommen Übergriffe ja nicht nur im dichten Gedränge in Mekka durch anonyme Männer vor, sondern auch in Hollywood, teuren Hotels, grossen Konzernen, durch Vorgesetzte und Kollegen. Deswegen ja #metoo.

      Mekka während der Hadsch ist übrigens eine Situation, in der Frauen und Männer gleichberechtigt sind, beide gleichzeitig am selben Ort.
    • Stachanowist 13.02.2018 13:57
      Highlight Highlight "Mekka während der Hadsch ist eine Situation, in der Frauen und Männer gleichberechtigt sind"

      Jede Frau unter 45j. braucht einen männlichen Verwandten als Begleiter auf der Hadsch. Alle über 45 brauchen eine notariell beglaubigte Erlaubnis der Männer ihrer Familie, dass sie allein nach Mekka dürfen.

      Momoll, mega gleichberechtigt...

      "All women are required to travel for Hajj with a Mahram [männlicher, verwandter Begleiter]. Women over the age of 45 may travel without a Mahram [...] They must submit a no objection letter from her husband, son or brother"

      saudiembassy.net/hajj-requirements
    • Normi 13.02.2018 15:44
      Highlight Highlight Und Hollywood ist links liberal
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 13.02.2018 09:22
    Highlight Highlight Sags ja, Idioten sind Idioten und die sind gleichmässig um den ganzen Erdball verteilt, da ändert auch keine Religion was daran. ein respektvoller Mensch, ist ein respektvoller Mensch, egal welcher Religion er angehört. Bei einem Idioten hilft keine Religion der Welt.
    Beurteile Menschen nach ihrem Handeln und nicht ihrer Religion.
    • Diavolino666 13.02.2018 09:55
      Highlight Highlight Der Punkt mit den Idioten sehe ich genau so. Wenn Idioten aber auf "göttliche Vorschriften" stossen, die dieses Handeln fördern (lies den Koran), ist die Religion doch ein nicht zu unterschätzender Faktor. In der Bibel steht auch viel Mist, aber der Prozentsatz der Leute, die hier daran noch bedingungslos glauben, ist doch um einiges niedriger als im nahen Osten.
    • Menel 13.02.2018 10:27
      Highlight Highlight Wir haben dafür Werbung, die uns seit Jahrzehnten die Frau als Ob ekt verkauft. Auch nicht hilfreicher 😅
    • Saul_Goodman 13.02.2018 10:28
      Highlight Highlight Von religiösen doktrinen geleitet idioten sind nochmals einiges schlimmer als jegliche andere art von idioten.
      Aber ja welcher religion sie angehören spielt dabei eigentlich keine rolle
    Weitere Antworten anzeigen
  • smarties 13.02.2018 09:17
    Highlight Highlight Vor wenigen Wochen veröffentlichte Aljazeera eine gute Diskussion zu #MeToo ausserhalb Europas
    http://www.aljazeera.com/programmes/upfront/2018/01/metoo-west-movement-180126112833101.html
  • Waldorf 13.02.2018 09:13
    Highlight Highlight Schon schlimm genug wenn man sich da begrabschen lassen muss. Aber wenn man dann auch noch Konsequenzen fürchten muss, wenn man sich umdrehen würde und dem Peiniger Schimpf und Schande anhängt... Einfach nur bitter.
  • ostpol76 13.02.2018 09:12
    Highlight Highlight Jetzt bin ich ein wenig verwirrt. Müssen doch diese Frauen ein Leben lang Burka, Burkini, Niqab oder Hidschab damit sie nicht anzüglich wirken. Und trotzdem werden sie sexuell belästigt?
  • Snowy 13.02.2018 08:55
    Highlight Highlight Länder mit muslimischen Mehrheiten sind genau dieselben Länder, wo heute das Patriarchat noch immer stark verbreitet ist.

    Wenig erstaunlich also, dass Übergriffe in diesem Umfeld weit verbreitet sind.
    Positiv überrascht hingegen, dass sich nun auch die Muslimas gegen die unsäglichen sexuellen Belästigungen zur Wehr setzen (dürfen).
    • Normi 13.02.2018 18:48
      Highlight Highlight das mit dürfen stimmt einfach nicht oder warum Frauen bestraft(Gefängnis) die Missbraucht wurden ?
  • N. Y. P. D. 13.02.2018 08:41
    Highlight Highlight Jetzt ist mir der Sinn der Burka klar.

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