International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Feb. 27, 2018 file photo, House Intelligence Committee Chairman Devin Nunes, R-Calif., a close ally of President Donald Trump, arrives at the Capitol in Washington. Nunes is suing Twitter and several of its users for more than $250 million, accusing them of defamation and negligence. The suit filed Monday, March 18, 2019, in Virginia accuses Twitter of

Fühlt sich von Twitter ungerecht behandelt: Trump-Vertrauter Devin Nunes. Bild: AP/AP

Devin Nunes verklagt Twitter auf 250 Millionen – doch der Schuss geht nach hinten los



Ein Vertrauter von US-Präsident Donald Trump hat den Online-Dienst Twitter wegen mutmasslicher Benachteiligung konservativer Inhalte verklagt. Der republikanische Abgeordnete im Repräsentantenhaus, Devin Nunes, fordert laut der vom Sender Fox News veröffentlichten Klageschrift Schadenersatz in Höhe von 250 Millionen Dollar.

Nunes beschuldigte Twitter in der bei einem Gericht im Bundesstaat Virginia eingereichten Klage laut Fox News, Botschaften von Konservativen absichtlich seltener anzuzeigen. Stattdessen toleriere der Konzern Profile, in denen Nunes parodiert wird und auf denen dem einstigen Vorsitzenden des Geheimdienstausschusses Behinderung der Russland-Ermittlungen gegen Trump vorgeworfen wurden.

«Twitter liess das zu, weil Twitter eine politische Agenda und Motive hat (und hatte)», heisst es in der Klage. Trumps Vertrauter wirft Twitter überdies vor, nicht gegen «beleidigende, hasserfüllte und diffamierende» Botschaften vorzugehen, die sich gegen rechte Abgeordnete richten.

Auch der US-Präsident selber setzte sich für Nunes' Anliegen ein. Facebook, Google und Twitter seien auf der Seite der linksradikalen Demokraten, twitterte Trump.

Konkret geht es Nunes um zwei Satire-Accounts, die den Republikaner auf die Schippe nehmen. Sie heissen «Devin Nune's Mom» und «Devin Nune's Cow».

Doch sollte es Nunes tatsächlich darum gehen, dass er auf Social Media nicht mehr ins Lächerliche gezogen wird –vermutet wird auch, dass es ein Versuch zur Untergrabung der Medienglaubwürdigkeit im Allgemeinen ist –, dann hat er sich mit seiner Klage ins eigene Bein geschossen.

Denn in den vergangenen Stunden ist Devin Nunes das grosse Thema auf Twitter. Der Parodie-Account «Devin Nune's Cow» hatte vor einigen Tagen nur ein paar tausend Follower. Nun hat er soeben die 400'000er-Grenze überschritten – und somit Devin Nunes selber überholt.

Die Internet-Community macht sich nun einen grossen Spass daraus, Nunes Memes zu verbreiten. Eine kleine Kostprobe:

Wortspiele allenthalben. Leider ist es fast nicht möglich, diese sinngemäss zu übersetzen und den Witz nicht zu verlieren. Deshalb lassen wir mal die Originale für sich sprechen. In diesem Sinne: Long live the #themooovement!

(cma/sda/afp)

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump

Twitter half dieser 18-jährigen Frau bei der Flucht

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

15
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • swisskiss 21.03.2019 10:42
    Highlight Highlight Vielleicht sollte sich der gute Devin mal fragen, was seine Speichelleckerei bei Trump und der Konstruktion seines unsäglichen Memos als Vorsitzender des Geheimdienst- Komitees des Repräsentantenhaus, an Stimmen gekostet hat, statt wie sein grosses Vorbild, die Schuld immer bei anderen suchen zu wollen.

    Bei Nunes muss man es schon als Leistung bezeichnen, mit sowenig Rückgrat aufrecht stehen zu können.

    Dazu seine unglaubliche Intelligenz, die in dazu treibt eine fiktive Kuh zu verklagen.

    Moll, der richtige Vasalle für Trump.
  • Magnum44 21.03.2019 00:44
    Highlight Highlight Trump klagt über die angebliche politische Einstellung eines privaten (!) Unternehmens, verwendet die Plattform aber selbst jeden Tag, ok..
  • Mr. Stärneföifi 21.03.2019 00:14
    Highlight Highlight Bin ich der Einzige, der sich ob der Redewendung

    „...dann hat er sich mit seiner Klage ins eigene Bein geschossen.“

    getriggert fühlt? *HUSTinsKnieschiessenHUST*
  • Sapere Aude 20.03.2019 22:26
    Highlight Highlight Trump der unter anderem aufgrund seiner Pöbeleien auf Twitter gewählt wurde, beklagt sich das Twitter auf der Seite der Dems seien? 🧐🤦‍♀️🤷‍♀️ Wäre es nicht Trump, hätte Twitter längst die AGBs angewendet.
  • Pafeld 20.03.2019 21:22
    Highlight Highlight An Twitters Stelle hätte ich den Donnie gleich mal 24 Stunden auf stumm geschaltet, um ihn daran zu erinnern, wie frei man seinem verlogenen Dünnpfiff all die Jahre eine Plattform geboten hat.
  • Palpatine 20.03.2019 20:49
    Highlight Highlight Ist dem ollen Mr. Donald "Duck" übrigens schon aufgefallen, dass er seinen Vorwurf, Twitter veröffentliche in erster Linie Angriffe auf Konservative, auf Twitter veröffentlicht hat? Das nenn ich schon fast kafkaesk... :-)
    • [CH-Bürger] 21.03.2019 06:08
      Highlight Highlight zumal er seinen Sieg ins Präsi-Amt zu einem guten Stück diesem Medium zu verdanken hat!

      aber eben... für eine reflektierte Eigenanalyse braucht es ein bisschen vernetztes Denken!
      Benutzer Bild
  • Reudiger 20.03.2019 20:08
    Highlight Highlight Um was handelt denn die Anklage wirklich? Die angebliche Benachteiligung konservativer auf Twitter oder ist es etwas Persönliches?
    Ersteres wäre nämlich definitiv legitimer und vorallem wichtiger.
    Twitter mag ein privates Unternehmen sein, jedoch beeinflussen soziale Medien weitaus mehr, als das eine Firma verantworten könnte.
  • Repplyfire 20.03.2019 20:03
    Highlight Highlight Krass wie Trump versucht seine Radikalität damit zu übertünchen, indem er einfach wiederholt und stetig die Gegenseite verbal in die radikale Ecke stellt
    • Magnum44 21.03.2019 00:46
      Highlight Highlight Interessant auch, dass es in seiner Welt offenbar nur Republikaner und radikale Demokraten gibt.
    • [CH-Bürger] 21.03.2019 05:58
      Highlight Highlight er überdeckt die Scheisse, die er rauslässt, mit noch grösserer Scheisse!
      so kann ihm niemand wirklich folgen, denn man kommt mit rezensieren und kritisieren gar nicht nach...

      extrem clever - halt ein stabiles Genie! #respect #maycontainirony
  • Sauäschnörrli 20.03.2019 20:02
    Highlight Highlight Und ich dachte immer Firmen sollten freier in ihrem handeln sein und weniger staatliche Einmischung ertragen müssen.
    • tychi 20.03.2019 22:18
      Highlight Highlight Diese "unternehmerische Freiheit" gilt im Trump-Universum nur, wenn es darum geht, Frauen weniger Lohn zu zahlen oder sexuell zu belästigen, Schwule und Lesben zu diskrimieren, Transgender rauszuschmeissen und Immigranten mit Hungerlöhnen auszubeuten.
  • Out of Order 20.03.2019 19:51
    Highlight Highlight Man darf annehmen, dass er von Twitter-Kenner Rudy Giuliani beraten wurde. 🤦‍♂️
  • Clife 20.03.2019 19:31
    Highlight Highlight Nayah also Devin Nunes Kuh ist sicher ein besserer Zuhörer als Nunes selber. Ausserdem ist die Kuh gewiss kooperativer und weniger feindselig gegenüber anderen Menschen. Ich mag die Kuh und hoffe, dass sie ein ernsthafter Kandidat für den Präsidentenposten nächstes Jahr sein wird. Die Kuh ist sogar so nett und produziert Milch für uns. Welchen Mehrwert kann Nunes uns anbieten? Seine „Milch“ will ich ehrlich gesagt nicht.

Lauschangriff auf Donald Trumps Handy – ausgerechnet Israel soll ihn bespitzelt haben

Rund ums Weisse Haus in Washington D.C. wurden IMSI-Catcher gefunden ...

Das US-Magazin Politico hat am Donnerstag mit einem Exklusivbericht für Aufregung gesorgt. Die US-Regierung sei zum Schluss gekommen, dass höchstwahrscheinlich Israel hinter einem Lauschangriff auf Donald Trump stecke.

Es seien Mobiltelefon-Überwachungsgeräte gefunden worden, in der Nähe des Weissen Hauses und anderer sensibler Orte um Washington, D.C. Dies hätten drei Quellen, frühere hochrangige US-Beamte mit Insider-Informationen bestätigt. Der Lauschangriff sei in den letzten zwei …

Artikel lesen
Link zum Artikel