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Good Bye, Lenin! 1320 Kommunisten-Denkmäler in der Ukraine abgerissen



A full moon rises behind a statue of Soviet state founder Vladimir Lenin on the eve of the

Nicht mehr gerne gesehen in der Ukraine: Lenin. Bild: SHAMIL ZHUMATOV/REUTERS

In der Ex-Sowjetrepublik Ukraine sind im ablaufenden Jahr 1320 Denkmäler des sowjetischen Staatsgründers Lenin abgerissen worden. Zudem bekamen 51'500 Strassen neue Namen, die nicht mehr an die kommunistische Vergangenheit erinnern.

Dies teilte das staatliche Institut für nationales Gedenken am Dienstag in Kiew mit. Parlament und Regierung setzen darauf, strikt sowjetische und russische Relikte in der Ukraine zu tilgen. Viele Einzelfälle sind aber umstritten, so die Umbenennung der Millionenstadt Dnipropetrowsk in Dnipro.

In Kiew wurde die wichtige Strasse Moskauer Prospekt in Bandera-Prospekt umbenannt. Der nationalistische Politiker Stepan Bandera (1909-59) gilt vielen in der Westukraine als Nationalheld des Widerstands gegen die Sowjetunion am Ende des Zweiten Weltkriegs, bei anderen Ukrainern ist er als Nazi-Kollaborateur verfemt. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Paul_Partisan 28.12.2016 08:55
    Highlight Highlight Es ist bezeichnend für die aktuelle Regierung in der Ukraine, dass Strassennamen neu nach Nazis benannt werden. Es gäbe genügend Volkshelden die den Sowjets trotzten, z.B. Nestor Machno, Anführer der Machnowschtschina.
  • Stachanowist 27.12.2016 16:53
    Highlight Highlight Verständlich, dass die kommunistischen Statuen, Strassennamen und Städtenamen entfernt werden. Schade aber, dass die ukrainische Regierung diese mit den Namen ultranationalistischer Nazi-Kollaborateure ersetzt (Bandera etc.)
    • manhunt 27.12.2016 17:21
      Highlight Highlight das ist in der tat zu bedauern. handelt es sich dabei jedoch nicht um einzelfälle? oder werden sämtliche strassen nach ukrainischen nationalisten umbenannt?
    • Stachanowist 27.12.2016 18:00
      Highlight Highlight @ manhunt

      Nein, leider keine Ausnahmen. Nicht jede Strasse wird nach einem Ultranationalisten benannt, aber zu viele. Auch Osmak, einer der Mitorganisatoren der SS-Division Galizien, bekam kürzlich eine Strasse:

      http://tinyurl.com/ho2h9x2

      Solche Beispiele gibt es zu Dutzenden. Ich finde es sehr bedenklich, dass die ukrainische Regierung Nazi-Kollaborateuren, Antisemiten und Ultranationalisten Strassen widmet.

      Warum benennt man sie nicht nach Schriftstellern, Ingenieuren, Philosophen, die kein Blut an den Händen haben, oder einfach nach Flurnamen?
  • mia g. 27.12.2016 16:18
    Highlight Highlight Ich hab mal in Litauen im Wald einen riesigen Skulpturenpark gesehen (Grutas), vollgestopft mit Propagandaskulpturen aus ehemaligen Sovietländern. Bizarre Veranstalung war das ....
  • Hans Jürg 27.12.2016 16:00
    Highlight Highlight Mist aber auch. Hätten die das nicht schon etwas früher machen können? Dnipropetrowsk ist für mich ein wahrer Zungenbrecher und ich musste sehr lange üben, den Namen in einem Zug und einigermassen fehlerfrei auszusprechen :-)

    Uebrigens: In Zaporozhye (Quasi die Nachbarstadt von Dnipro) stand bis vor kurzem noch die grösste Lenin-Statue der Welt. Jetzt haben sie nur noch das grösste AKW von Europa dort. Aber auch das warden sie hoffentlich irgendwann mal los warden.
  • manhunt 27.12.2016 15:53
    Highlight Highlight richtig so!
    • knight 27.12.2016 16:46
      Highlight Highlight hmm...
      einen kommunisten durch einen nazi-symphatisanten zu ersetzten, naja mega richtig ist das ja nicht.
    • manhunt 27.12.2016 17:12
      Highlight Highlight ich empfinde es als richtig, das im ganzen land statuen demontiert werden, welche einen massenmörder darstellen.
    • knight 28.12.2016 08:20
      Highlight Highlight ich denke du verwechselst gerade lenin mit stalin.
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