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This photo provided by Ukrainian Emergency Situations Ministry press service a fire rages at a military ammunition depot in Balaklia near Khrakiv in Ukraine on Thursday, March 23 2017. There was no immediate information about any casualties. Ukrainian officials say the massive fire that prompted the evacuation of 20,000 has been caused sparked by sabotage.. (AP Photo/Ministry of Emergency Situations press service via AP)

Ein flammendes Inferno. Bild: AP/UKRAINIAN EMERGENCY SITUATIANS PRESS SERVICE

Das grösste Munitionslager der Ukraine ist nach Sabotage explodiert



Das grösste Munitionslager der Ukraine ist nach Militärangaben durch einen Sabotageakt in Brand gesetzt worden. Es kam zu mehreren Explosionen. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden.

Militär-Staatsanwalts Anatoli Matjos sprach von «Sabotage». In dem Lager in der Stadt Balaklija werden nach seinen Worten vor allem Artilleriegeschosse und andere Munition aufbewahrt – insgesamt mehr als 138'000 Tonnen.

Der ukrainische Fernsehsender One Plus One berichtete, die Waffen würden vor allem gegen die prorussischen bewaffneten Regierungsgegner in der Ostukraine eingesetzt. Auf das Waffenlager sei bereits früher einmal ein Brandanschlag verübt worden.

Tausende in Sicherheit gebracht

Die örtlichen Behörden teilten mit, dass die Bewohner in einem Umkreis von fünf Kilometern in Sicherheit gebracht würden. Knapp 20'000 Personen waren davon betroffen. Im Umkreis von 40 Kilometern wurde der Luftraum gesperrt.

Im Konflikt zwischen den Rebellen und den militärischen Einheiten der Regierung in Kiew gab es seit April mehr als 10'000 Tote. Das Minsker Friedensabkommen von 2015 zielte darauf ab, durch den Abzug schwerer Waffen eine Pufferzone zwischen den Konfliktparteien zu schaffen. Die Waffenruhe wird von beiden Seiten immer wieder durchbrochen. Politische Bemühungen zur Beilegung des Konflikts kommen seit längerem nicht voran. (whr/sda/dpa/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Goldfish 23.03.2017 13:32
    Highlight Highlight Ja dann wird die nächste Angriffswelle von Putin demnächst passieren.
    • Dirk Leinher 24.03.2017 05:24
      Highlight Highlight Vielleicht war es ja bereits ein Angriff der Rebellen. Wenn ja, war es sogar eine strategisch gesehen sehr geschickte Angelegenheit und vor allem sehr "menschenschonend".
      Durch den Einsatz der 138'000 Tonnen Munition im Krieg selbst wären weitaus mehr Menschen gestorben als so.

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