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epa04664201 (FILE) A file picture dated 15 March 2014 of a Russian flag flying on Crimea's regional parliament building in Simferopol, Crimea. Crimeans on 16 March 2014 voted in a controversial referendum to join Russia. Moscow declared the region part of Russia on 18 March 2014, two days after the referendum, in which it said that almost 97 per cent of Crimeans voted for unification. The annexation was rejected as a gross violation of international law by Ukraine and its Western allies.  EPA/YURI KOCHETKOV *** Local Caption *** 51284188

Russische Flage beim Parlament in Simferopol. Bild: YURI KOCHETKOV/EPA/KEYSTONE

«2,5 Millionen Menschen leiden»: Ukraine will Lage auf der Krim von UNO beobachten lassen



Die ukrainische Regierung will die Lage auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim von den Vereinten Nationen überwachen lassen. Der UNO-Botschafter der Ukraine legte der UNO-Vollversammlung am Dienstag (Ortszeit) in New York einen entsprechenden Entwurf vor.

Er sieht vor, dass die Krim unter Beobachtung des Menschenrechtsausschusses der Vollversammlung gestellt wird. Zudem kritisiert die Vorlage Russland für Menschenrechtsverletzungen auf der Halbinsel.

Unterstützung von 38 Ländern

Für die Vorlage hat die Ukraine die Unterstützung von 38 Ländern, unter anderem der USA. «Auf der Krim leiden 2.5 Millionen Menschen unter einem autoritären Regime, sie sind verängstigt und hilflos, ohne für ihre Rechte kämpfen zu können», sagte der ukrainische UNO-Botschafter Wolodimir Jeltschenko.

Russlands stellvertretender UNO-Botschafter Jewgeni Sagajnow kritisierte den Text als «einseitig». Er verwies darauf, dass die Ukraine die Lage der Menschen auf der Halbinsel erschwert habe, indem sie Handelskontakte und Stromleitungen auf die Halbinsel blockierte.

Russland hatte die zur Ukraine gehörende Halbinsel im Februar 2014 besetzt und seinem eigenen Staatsgebiet einverleibt. Die UNO hat diesen Schritt nicht anerkannt. Bislang hat Russland keine Menschenrechtsbeobachter der UNO auf die Krim einreisen lassen. (cma/sda/afp)

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