International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05863873 A handout photo dated 11 March 2017 and made available 22 March 2017 by press service of Russian TV Channel 1 shows Russian singer, composer and songwriter Julia Samoylova (Yulia Samoilova) who was to represent Russia with the song 'Flame Is Burning' in the 2017 Eurovision Song Contest in Kiev, Ukraine. Security Service of Ukraine (SBU) banned Julia Samoylova from traveling to Ukraine over 3 years for visiting Crimea in violation of the rules of Ukraine.  EPA/RUSSIAN TV CHANNEL 1  PRESS SERVICE HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Wegen eines früheren Auftritts auf der Krim hat die Ukraine der russischen Kandidatin Julia Samoilowa die Einreise verboten. Bild: EPA/RUSSIAN TV CHANNEL 1 PRESS SERV

Ukrainischer Geheimdienst lässt russische Sängerin nicht zum ESC einreisen



Der Eurovision Song Contest (ESC) hat einen politischen Skandal: Wegen eines früheren Auftritts auf der Krim hat die Ukraine der russischen Kandidatin Julia Samoilowa die Einreise verboten.

Der ukrainische Geheimdienst SBU habe Samoilowa ein dreijähriges Einreiseverbot erteilt, sagte Behördensprecherin Olena Gitlijanska der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Die 2014 von Russland annektierte Halbinsel Krim ist einer der Hauptstreitpunkte zwischen Kiew und Moskau.

Rundfunkunion «tief enttäuscht»

Russland kritisierte das Einreiseverbot für seine Kandidatin als «ungeheuerlich». Es handele sich um einen «weiteren ungeheuerlichen, zynischen und unmenschlichen Akt», zitierte die Nachrichtenagentur Interfax Vize-Aussenminister Grigori Karasin.

Die Europäische Rundfunkunion (EBU) äusserte sich in einer ersten Reaktion «tief enttäuscht» über die ukrainische Entscheidung. Diese stehe im Gegensatz sowohl zum «Geist des Wettbewerbs» als auch zur Idee der Inklusion - Samoilowa sitzt im Rollstuhl.

Ukraine spricht von «Provokation»

Die EBU kündigte an, sie werde den Dialog mit den ukrainischen Behörden mit dem Ziel fortsetzen, «dass alle Künstler» beim diesjährigen ESC-Finale am 13. Mai in der ukrainischen Hauptstadt teilnehmen könnten.

Die 27-jährige Samoilowa war Mitte März ohne eine Publikumsabstimmung zur russischen ESC-Teilnehmerin bestimmt worden. Sie war 2015 bei einem Gala-Konzert auf der Krim aufgetreten. Aus der Ukraine kam umgehend Kritik an der Nominierung, die als «Provokation» verurteilt wurde. Die Ukraine betrachtet die im März 2014 von Russland annektierte Krim weiter als Teil ihres Staatsgebietes. (whr/sda/afp)

Eurovision Song Contest 2016: Die Platzierungen

Das könnte dich auch interessieren:

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

Grippewelle in Zürich und Schaffhausen

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

Brexit-Chaos? Ist den Börsen egal

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

6
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pique dame 22.03.2017 23:36
    Highlight Highlight das problem ist nicht, dass sie auf der krim aufgetreten ist, sondern dass sie damals über russland und nicht über den offiziellen weg über die ukraine eingereist ist. dieses gesetz gibt es schon einige zeit und wird so auch (bei anderen bürgern) durchgesetzt
  • Howard271 22.03.2017 18:50
    Highlight Highlight Dass das so kommen würde war ja von Anfang an klar. Russland kannte das ukrainische Gesetz natürlich genau (gilt schon seit 2015) und wollte an einem ESC in Kiev wohl gar nicht teilnehmen. Um als armes Opfer dazustehen hat man fix eine Sängerin im Rollstuhl mit einer heuchlerischen Friedensballade ausgestattet und nominiert, wohlwissentlich, dass sie gegen das ukr. Gesetz verstiess und somit nicht einreisen dürfte. Nun hofft man, dass alle Welt sagt "ach, wie kann man die arme Frau nur ausschliessen?"
    • The Destiny // Team Telegram 22.03.2017 19:52
      Highlight Highlight Eine diskrimierenderen Kommentar habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
    • Howard271 22.03.2017 21:01
      Highlight Highlight Es geht hier ünerhaupt nicht um den letztjährigen Song, sondern darum, dass Russland diese Einreisesperre bewusst in Kauf genommen hat, indem sie eine Sängerin nominiert haben, von der sie genau wussten, dass sie diese Sperre erhalten würde. Schaut euch doch einmal die zahlreichen offiziellen Statements an, die von russischer Seite veröffentlicht wurden. Sehr "spontan" oder "überrascht" klingen diese nicht...
    • c_meier 22.03.2017 22:09
      Highlight Highlight Was für ein Gesetz? Dürfen Russen nicht auf die Krim und dann in die Ukraine?
      Schade wenn der Contest so ausgenützt wird, eigentlich sollte er ja teilnehmende Staaten einander näherbringen...
    Weitere Antworten anzeigen

Neue Welle der Homosexuellen-Verfolgung in Tschetschenien: «Sie wurden zu Tode gefoltert»

Erneut werden in Tschetschenien offenbar LGBT-Personen verfolgt, eingesperrt und nach den Angaben der Organisation «Russian LGBT Network» sogar in mindestens zwei Fällen zu Tode gefoltert.

Bereits 2017 gab es in der russischen Teilrepublik eine Verfolgungswelle vor allem gegen schwule Männer. Etwa hundert Personen sollen laut Angaben von Menschenrechtsorganisationen festgenommen und in Lagern und Geheimgefängnissen eingesperrt worden sein. Die russische Zeitung «Nowaja Gaseta» berichtete …

Artikel lesen
Link zum Artikel