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Treibhausgase

Zunahme der CO2-Konzentration seit 1985.  Quelle: WMO

Wegen Wetterphänomen El Niño: CO2-Konzentration erreichte 2016 Rekordwerte



Die Konzentration von Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre hat 2016 ein Rekordhoch erreicht. Der Anstieg geht auf das Wetterphänomen El Niño und die Emissionen zurück, die sich allerdings stabilisierten, wie die Weltwetterorganisation (WMO) am Montag mitteilte.

Die Konzentration lag im Durchschnitt bei 403.3 Teilchen pro Million Teilchen (ppm), was einem Anstieg von mehr als drei Einheiten gegenüber dem Vorjahr entspricht. El Niño reduzierte die Kapazität von Wäldern oder Ozeanen, CO2 zu absorbieren.

150 Prozent höher als vor der Industrialisierung

Nach Angaben der WMO liegt die Konzentration über 150 Prozent über jener während der vorindustriellen Zeit. Diese Situation könnte zu «wichtigen ökologischen und ökonomischen Veränderungen» führen. 2016 nahm die globale Erwärmung um 2.5 Prozent zu.

«Ohne rasche Einschnitte bei den CO2-Emissionen und bei anderen Treibhausgasen» wird der Temperaturanstieg bis ins Jahr 2100 «viel höher» sein als die im Pariser Klimaabkommen vorhergesagten 1.5 oder 2 Prozent, erklärte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. CO2 bleibt während hunderten von Jahren in der Atmosphäre und noch länger in den Ozeanen.

Auch Methan-Konzentration auf Rekordhöhe

Dass die Emissionen eine wichtige Rolle spielen, bestätigte auch Erik Solheim, Chef des UNO-Umweltprogramms (UNEP). Seine Organisation veröffentlicht am Dienstag in Genf einen Bericht über unterschiedliche Engagements in diesem Bereich.

Methan, das zweitwichtigste Treibhausgas, erreichte mit 1853 Teilchen pro Million Teilchen ebenfalls eine rekordhohe Konzentration in der Atmosphäre. Diese lag 250 Prozent über dem Niveau aus der vorindustriellen Periode. Die Konzentration von Stickstoff wurde 2016 mit 328.9 ppm gemessen. Auch dieser Wert lagt laut dem WMO-Bericht 120 Prozent höher als vor der industriellen Periode. (whr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gohts? 30.10.2017 17:27
    Highlight Highlight Pflanzen wird es freuen.
  • PaLve! 30.10.2017 16:36
    Highlight Highlight Und wir müssen halt auch die Konsequenzen tragen, die man so oder so mal tragen muss, wenn man die Natur so systematisch zerstört. WIR können auslesen ob wir lieber jetzt noch tragbare Konsequenzen tragen wollen oder unsere Nachfolger oder Sogar wir die volle Strafe der Natur abbekommen wollen!
  • PaLve! 30.10.2017 16:34
    Highlight Highlight Falls es mit dem ersten Kommi nicht geklappt hat:
    Verbot für Flüge unter 500Km, Autofreie Sonntage, strenge Vorschriften für Grosskonzerne, das wären Massnahmen die sofort wirken, halt mit den entsprechenden Konsequenzen. Muss man halt entscheiden was wichtiger ist, wirtschaftliche Attraktivität oder die Rettung unserer Welt. Die momentane Propaganda gegen Verbrennungsmotore nervt schlussendlich nur den einfachen Bürger und braucht mindestens 30 Jahre bis sie etwas bewirkt. Bis dahin ist es schon längst zu spät! Die Massnahmen müssen jetzt her.
  • John Smith (2) 30.10.2017 12:56
    Highlight Highlight Die Wortwahl des Titels deutet darauf hin, dass da wohl ein Klimaleugner in der Redaktion sitzt. El Niño hat zwar durchaus auch einen Einfluss, aber er ist mit Abstand nicht der hauptsächliche Grund für die Zunahme des Kohlendioxids.
    • Posersalami 30.10.2017 13:30
      Highlight Highlight El Nino verursacht Trockenheit in Gebieten wie zB. dem Amazonas. Dadurch absorbieren die Pflanzen dort nicht mehr so viel CO2, wie sie könnten.

      Aber sie haben natürlich Recht, Hauptgrund für die hohen CO2 Konzentrationen ist der ungebremste Verbrauch von Fossilen Energieträgern und nicht El Nino.
    • John Smith (2) 30.10.2017 13:55
      Highlight Highlight @ Posersalami : Ich weiss, was der Niño bewirkt. Also jedenfalls so der Spur nach, soviel man halt wissen kann ohne sich professionell mit den entsprechenden Computersimulationen zu befassen.

      Aber die Schlagzeile lautet: «Wegen Wetterphänomen El Niño: CO2-Konzentration erreichte 2016 Rekordwerte». Und so formuliert ist es im besten Fall ein aufgelegter Blödsinn, im schlechteren Fall eine bewusste Irreführung im Dienste der Öl-, Kohle- und Autoindustrie.
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 30.10.2017 11:30
    Highlight Highlight Öhm, Stickstoff (N2) hat es meines Wissens um die 78% in der Atmosphäre und ist somit das häufigste Gas. Verwechselt Ihr die 328.9 ppm etwa mit Stickoxyden???
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 30.10.2017 14:29
      Highlight Highlight Mehr Methan in der Atmosphäre als CO2 macht mich stutzig. Ich glaube da wären die Gletscher schon am kochen. Da recherchiert man ein bisschen. Und siehe da:
      Methan hat nicht die Konzentration 1850 ppm (parts per million) sondern 1850 ppb (parts per billion) Teilchen pro Milliarde Teilchen. Amerikaner kennen die Milliarde nicht, darum Billion.

      http://www.umweltbundesamt.de/daten/klimawandel/atmosphaerische-treibhausgas-konzentrationen#textpart-2

      Bitte recherchiert ein bisschen sauberer. Das sollte nicht die Aufgabe der Leser sein.
    • Posersalami 30.10.2017 15:47
      Highlight Highlight Der Text ist copy/paste von SDA und nicht redigiert und wenn, dann durch einen Praktikanten. Schade, dabei gäbe es zum Thema so viel zu schreiben und es ist wichtig, präzise zu bleiben um den Leugnern keine Munition zu liefern mit falschen Angaben..
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 30.10.2017 16:43
      Highlight Highlight @Posersalami:
      Habe gesehen, dass 20min, Blick, AZ usw. die gleichen Fehler haben. Da hat wohl die SDA ziemlich gepatzt. Schade

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