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UNO-Sicherheitsrat hebt Sanktionen gegen Eritrea auf



Eritreans and friends of Eritrea in Europe, outraged by the recent unwarranted attack on the state, people and government of Eritrea by the UN Human Rights Council (HRC) Commission of Inquiry (COI) and Special Rapporteur Report on the Human Rights situation in Eritrea, are holding a mass protest rally on the

Bild: KEYSTONE

Der UNO-Sicherheitsrat hat die seit rund einem Jahrzehnt bestehenden Sanktionen gegen den nordostafrikanischen Staat Eritrea aufgehoben. Die 15 Mitglieder des Gremiums sprachen sich am Mittwoch in New York einstimmig für eine von Grossbritannien eingebrachte entsprechende Resolution aus.

Die Sanktionen bestanden unter anderem aus einem Waffenembargo, Reiseverboten und eingefrorenen Konten. Gleichzeitig fordert die Resolution Eritrea auf, einen Grenzkonflikt mit dem Nachbarland Dschibuti beizulegen.

Äthiopiens UNO-Botschafter Taye Atske Selassie begrüsste die Aufhebung der Sanktionen. Der Vorgang markiere ein «neues Kapitel der sich normalisierenden Beziehungen» am Horn von Afrika.

Eritrea wird seit Jahren repressiv geführt. Vor allem der zeitlich unbegrenzte Wehr- und Arbeitsdienst hat Tausende Eritreer in die Flucht getrieben. Eritrea nutzte vor allem den Konflikt mit Nachbar Äthiopien als Rechtfertigung für die repressive Politik.

1998 brach ein blutiger Grenzkrieg zwischen den Ländern aus, nur fünf Jahre nachdem Eritrea die Unabhängigkeit von Äthiopien erlangt hatte. Zwar endeten 2000 die Kämpfe, die Staaten blieben aber verfeindet. Im Juli schlossen sie überraschend Frieden. (aeg/sda/dpa)

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 15.11.2018 08:31
    Highlight Highlight Dürfen jetzt die Flüchtlinge aus Eritrea wieder in ihre Heimat zurück?
  • dä dingsbums 14.11.2018 20:15
    Highlight Highlight Toll, man kann wieder Waffen nach Eritrea verkaufen!

    Nichts gegen die Friedensbemühungen, aber das Waffenembargo hätte man auch erst in ein paar Jahren noch aufheben können. z.B. dann, wenn das repressive Regime etwas weniger repressiv geworden wäre und nicht mehr so viele Leute aus Ihrem Land flüchten müssten.
  • Kubod 14.11.2018 18:06
    Highlight Highlight Mal eine gute Nachricht aus Afrika.
    Ich freu mich auch für die mir symphatischen Eritreer und Äthiopier, die ich kennenlernen durfte.
    Best coffee ever

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