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Trump feiert sich als Sieger der Vorwahl in Nevada: «Ich liebe die schlecht Gebildeten»



epa05176060 US Republican Presidential candidate businessman Donald Trump gestures as he addresses supporters during the 'Donald J. Trump for President Rally' at South Point Arena in Las Vegas, Nevada, USA, 22 February 2016. The Republican Party holds its caucus in Nevada on 23 February 2016.  EPA/MIKE NELSON

Trump in Las Vegas, Nevada.
Bild: MIKE NELSON/EPA/KEYSTONE

Unmittelbar nach dem Ende der Vorwahl in Nevada hat sich der republikanische Bewerber Donald Trump als Sieger gefeiert. «Wir haben bei den Evangelikalen gewonnen. Wir haben bei den Jungen gewonnen, wir haben bei den Alten gewonnen. Wir haben bei den gut Gebildeten gewonnen, wir haben bei den schlecht Gebildeten gewonnen. Ich liebe die schlecht Gebildeten.»

Donald Trump hat laut Hochrechnungen von Fernsehsendern die Vorwahl der US-Republikaner im Bundesstaat Nevada mit deutlichem Vorsprung gewonnen. Die Sender CNN und Fox News erklärten Trump mit 42 Prozent der Stimmen nach Ende der Wahlversammlungen, den sogenannten Caucuses, in dem westlichen Bundesstaat am Dienstagabend (Ortszeit) zum Sieger.

«Und ich gewinne, gewinne, gewinne. Und bald wird auch das Land wieder gewinnen, gewinnen, gewinnen.»

Donald Trump

Für den rechtspopulistischen Immobilienmagnaten ist es der dritte Sieg nach den Erfolgen in New Hampshire und South Carolina. Trumps Hauptkonkurrenten, die Senatoren Ted Cruz und Marco Rubio, waren den Angaben zufolge deutlich abgeschlagen. Die Vorwahl wurde nach dem Caucus-Prinzip abgehalten. Dabei hing viel davon ab, wie stark die Bewerber ihre Anhänger für die Teilnahme an den Wahlversammlungen mobilisieren konnten.

Donald Trumps Vorfahren stammen aus Kallstadt, Deutschland

Das Bewerberfeld der Republikaner schrumpfte in den vergangenen Wochen deutlich. Zuletzt zog sich der frühere Gouverneur von Florida, Jeb Bush, nach seinem schwachen Abschneiden in South Carolina am Wochenende zurück. Bei den Demokraten gilt Ex-Aussenministerin Hillary Clinton als Favoritin, ihr Rivale Bernie Sanders setzt sie aber von links unter Druck. Die nächste Demokraten-Vorwahl findet am Samstag in South Carolina statt.

Die Präsidentschaftsbewerber beider Parteien hoffen, ihre Position vor dem sogenannten Super Tuesday am 1. März zu stärken, wenn in einem Dutzend Bundesstaaten Vorwahlen stattfinden. Die Abstimmungen in allen 50 US-Staaten ziehen sich bis in den Frühsommer hin, ihre Kandidaten küren Republikaner und Demokraten offiziell bei den Nominierungsparteitagen im Juli. Die USA wählen dann am 8. November ein neues Staatsoberhaupt. Der Demokrat Barack Obama darf nach zwei Amtszeiten nicht erneut antreten.

(sda/afp)

Herrlich bescheuert: #PostATrumpSelfie

(sda/afp)

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • äti 24.02.2016 12:28
    Highlight Highlight Trump ist der Beweis, dass die Evolution rückwärts läuft.
  • Einstein56 24.02.2016 12:20
    Highlight Highlight Die schlecht Gebildeten lieben vor allem ihn!
  • Lowend 24.02.2016 11:27
    Highlight Highlight Für alle Freunde des Populismus, hier Trumps Erfolgsbilanz:
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  • m:k: 24.02.2016 11:11
    Highlight Highlight Es ist erstaunlich, wie offen Trump reden kann. Er muss seine radikalen politischen Ideen, seine schnoddrige Rüpelhaftigkeit und seine Menschenverachtung nicht verstecken. Im Gegenteil, er wird dafür noch geliebt. Auch in Europa und der Schweiz scheint das Bedürfnis nach solchen Demagogen, die keinerlei politische Lösungen bieten, immer grösser zu werden. Das kotzt mich an. Denn -ohne zu dramatisieren- wird diese Selbstüberschätzung, aggressive Abgrenzung von allem Fremden und Verlangen nach rücksichtslosen Leadern einmal mehr ungut enden. Und am Ende wollen wieder alle nichts gewusst haben.
  • zombie woof 24.02.2016 11:01
    Highlight Highlight Wie ging das mit: Jedes Volk hat die Regierung die es verdient? Frage mich grad ob die Amis wirklich eine solche Strafe mit Trump verdienen würden?
    • EvilBetty 24.02.2016 12:13
      Highlight Highlight noch regiert er ja nicht
  • kurt3 24.02.2016 09:01
    Highlight Highlight " Ich liebe die schlecht Gebildeten " ist wenigstens ehrlich. Im Gegensatz zu anderen Miliardären , die das mit Folklore und Albisgüetli tarnen .
  • Alex23 24.02.2016 08:19
    Highlight Highlight Er liebt die wenig Gebildeten. Na, das würde ich an seiner Stelle auch, da kommt ja der Bärenanteil seiner Fans her.
  • panaap 24.02.2016 08:11
    Highlight Highlight Ich will ja keineswegs Trump verteidigen, doch sollte uns sein Erfolg nicht überraschen. In Europa scheint Populismus momentan auch sehr in Mode zu sein
    • Yes. 24.02.2016 08:48
      Highlight Highlight Und wieso das? Vielleicht sollten sich die andern das auch mal fragen.
  • Bastian Zuberbuehler 24.02.2016 07:19
    Highlight Highlight das einzig positive, was ich einem möglichen president trump szenario abgewinnen kann: ich kann in der schweiz bleiben und muss nicht auswandern, annahme der dsi hin oder her... wobei: dann melde ich mich für die erste bemannte marsmission!
    • äti 24.02.2016 12:37
      Highlight Highlight wart bloße auf die DSI-2, die geht dann nach Haarfarbe oder Schuhnummer.
  • Typu 24.02.2016 07:10
    Highlight Highlight Gütiger Gott!! Kommts am Ende zu einer Wahl von Clinton oder Trump?? Das ist ja verheerend!
    • Zeit_Genosse 24.02.2016 12:56
      Highlight Highlight Besser als Trump vs. Sanders, denn da ist der Ausgang klar. Der für die USA zu weit linksstehende Sozialist gegen den ungehobelten Feldmarschall, der zu allem bereit zu sein scheint. Aber wenn die anderen republikanischen Anwerter aufgeben, dann könnte Ted Cruz noch vorbeiziehen.

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