International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Vice President Joe Biden speaks at the 2016 Health Datapalooza's annual national conference in Washington, Monday, May 9, 2016, featuring the newest and most innovative and effective uses of health data by companies, startups, academics, government agencies and individuals. (AP Photo/Manuel Balce Ceneta)

Er ist für sein eher loses Mundwerk bekannt: US-Vizepräsident Joe Biden. Er verzichtete auf eine Bewerbung als US-Präsident, weil sein Sohn kurz zuvor gestorben ist. Bild: Manuel Balce Ceneta/AP/KEYSTONE

Unbescheidener US-Vize Joe Biden: «Ich wäre der beste Präsident gewesen»

Joe Biden ist sicher: Hätte er sich als US-Präsident beworben, er hätte Grosses geleistet. In einem Interview sprach er nun darüber, warum er nicht kandidiert hat und wer auf Obama folgen wird.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Seine Entscheidung war mit Spannung erwartet worden, er hatte sie lange hinausgezögert: Ende des vergangenen Jahres überlegte Joe Biden, Demokrat und Vizepräsident der USA, in das Rennen ums Weisse Haus einzusteigen. Im Oktober gab Biden dann bekannt: Er werde unter anderem wegen familiärer Gründe nicht kandidieren. Biden hatte wenige Monate zuvor seinen Sohn Beau verloren, der  an den Folgen eines Gehirntumors im Alter von 46 Jahren gestorben war.

Nun hat Biden in einem Interview mit dem TV-Sender ABC erklärt: «Ich glaube, ich wäre der beste Präsident gewesen.» Es sei allerdings richtig gewesen, nicht anzutreten, «nicht nur für meine Familie, sondern auch für mich selbst».

Er habe sich ursprünglich um den Posten im Oval Office bewerben wollen, sagte Biden. Nach dem Tod seines Sohnes habe er seine Meinung dann geändert. «Niemand sollte sich um das Präsidentenamt bewerben, der nicht mit ganzem Herz und ganzer Seele bei der Sache ist.» Und sein Sohn Beau sei seine Seele gewesen.

Hillary, wer sonst ...

FILE - In this April 2, 2013 file photo, Vice President Joe Biden and former Secretary of State Hillary Rodham Clinton appear onstage at the Kennedy Center for the Performing Arts in Washington. Over the past quarter century or so, Hillary Rodham Clinton and Joe Biden have collaborated and competed, shared more than a dozen staff members, and served in a presidential Cabinet. Now, their long and tangled relationship is being tested.  (AP Photo/Cliff Owen, File)

Auch wenn er sich selbst für den besten Obama-Nachfolger hält, glaubt Biden, dass auch Hillary Clinton den republikanischen Herausforderer Donald Trump schlagen kann. Bild: AP/FR170079 AP

Biden sprach auch darüber, wer seiner Meinung nach die anstehenden Wahlen gewinnen wird. Im Sommer werden die Demokraten und Republikaner auf ihren Parteitagen zunächst den jeweiligen Kandidaten festlegen, gewählt wird dann Ende des Jahres. Laut Biden wird es bei den Demokraten auf Hillary Clinton hinauslaufen. Er sei überzeugt, sie werde die Kandidatin, «und ich bin sicher, sie wird die nächste Präsidentin».

Tatsächlich liegt Clinton gemessen an den Delegiertenstimmen deutlich vor ihrem Parteikonkurrenten Bernie Sanders – auch wenn der immer wieder in einzelnen Bundesstaaten gewinnt, zuletzt in West Virginia.

Bei den Republikanern wird aller Wahrscheinlichkeit nach der populistische Milliardär Donald Trump antreten, er ist der einzig verbliebene Kandidat.

aar

Trump, Trump, Trump

Worst of Donald Trump: Die irrsten Sprüche des künftigen (?) US-Präsidenten

Link zum Artikel

Hat Donald Trump da wirklich gerade 9/11 mit 7/11 verwechselt?

Link zum Artikel

Doofer Wahlwerbespot: Jetzt hat Trump auch die Russen wütend gemacht

Link zum Artikel

16 Jahre alte Folge: Wie die Simpsons den Trump-Wahnsinn vorhersahen

Link zum Artikel

Trumps Vize-Kandidaten und -innen

Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 12.05.2016 08:15
    Highlight Highlight Hat jetzt auch Joe Biden das "Trump-Virus" eingefangen?
    Oder ist das eine typisch amerikanische Selbstvermarktungs-Strategie?
    Für mich gilt immer noch:
    "Eigenlob stinkt!"
    In dem Fall können wir ja froh sein, dass wenigstens die Familie von Joe Biden so vernünftig war, ihn zu einer Absage seiner Kandidatur als Präsident zu bewegen.
  • Domino 12.05.2016 08:08
    Highlight Highlight War er nicht während den letzten 8 Jahren Vicepräsident? Was sind seine Leistungen während dieser Zeit?
  • Pana 12.05.2016 06:26
    Highlight Highlight Seine Entscheidung musste man respektieren. Aber im nachhinein schon ein bisschen schade. Biden hätte sich problemlos gegen Hillary und Trump durchgesetzt. War ein sympathischer VP.

Kommt es zum Krieg gegen den Iran? Das spricht dafür und das dagegen

Die Golfregion ist ein notorischer Unruheherd. Nun haben die Spannungen zwischen den USA und Iran massiv zugenommen. Ein Krieg liegt in der Luft, aber es gibt auch Gründe, die dagegen sprechen.

Das martialische Signet ist unvergessen. Mit «War in the Gulf», unterlegt durch dramatische Musik, leitete der Fernsehsender CNN 1991 seine Berichterstattung über die Operation «Desert Storm» ein. Damals vertrieb eine internationale Streitmacht unter Führung der USA die Iraker aus dem besetzten Kuwait.

Fast 30 Jahre später stehen die Zeichen in der Region erneut auf Sturm.

Es droht ein Krieg zwischen den USA und Iran. Vor einem Jahr kündigten die Amerikaner das Atomabkommen und führten neue …

Artikel lesen
Link zum Artikel