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«Wahlbetrug, Revolution, Abrechnung»: Trumps Endspiel

Bild: X90033

Immer mehr Frauen erheben Sex-Vorwürfe gegen Donald Trump. Der wehrt sich kategorisch gegen die «Lügen» – und überhöht seinen Wahlkampf zur Schlacht um Amerika. Die kommenden Wochen dürften brutal werden.

Marc Pitzke, New York



Ein Artikel von

Spiegel Online

So sieht er also aus, der «befreite» Donald Trump. Befreit, wie er prahlt, von der Partei. Befreit von politischer Korrektheit und falschem Mitgefühl, von Rücksicht und Realität. Endlich kann er tun und lassen, was er will.

«Dies ist unser Moment der Abrechnung», brüllt Trump mit hochrotem Kopf, «als Gesellschaft und als Zivilisation!» Die Menge brüllt zurück: «U-S-A! U-S-A! U-S-A!»

West Palm Beach in Florida: Nicht einmal 24 Stunden sind verstrichen seit den neuesten Sex-Vorwürfen gegen den US-Präsidentschaftskandidaten – Vorwürfe, die einen selbst in diesem vulgären Schmutzwahlkampf innehalten lassen. Und die, bewiesen oder nicht, jeden anderen Kandidaten endgültig aus der Spur geworfen hätten.

Doch nicht ihn, nein. Nach nächtlicher Introspektion in seinem Luxusanwesen Mar-a-Lago – wo übrigens zwei der mutmasslichen sexuellen Übergriffe stattgefunden haben sollen – tritt Trump am Donnerstag vor seine Anhänger. Einer hat, wie CNN berichtet, ein Stoffbanner dabei, darauf das Wort «Medien» und ein Hakenkreuz.

«Wir» gegen alle anderen

Trump gibt sich unverzagter denn je. Die Anschuldigungen immer neuer Frauen – er dementiert sie kategorisch als «Lügen» – haben ihn vollends enthemmt. Es geht nicht mehr um Aussage gegen Aussage. Nun geht es um «wir» gegen alle anderen.

«Dies ist ein Kampf ums Überleben unserer Nation», ruft er. «Und dies wird unsere allerletzte Chance sein, sie zu retten.» Damit ruft er seine Anhänger zum Krieg auf.

ATTNETION EDITORS - PICTURE SHOWS OBSCENE GESTURE Supporters of Republican U.S. presidential nominee Donald Trump scream and gesture at members of the media in a press area at a campaign rally in Cincinnati, Ohio, U.S., October 13, 2016.   REUTERS/Mike Segar  TEMPLATE OUT

Mittelfinger hoch! Ein Trump-Supporter in Cincinnati, Ohio. Bild: MIKE SEGAR/REUTERS

Nicht nur gegen diese «widerwärtigen» Frauen – bis Donnerstagabend waren es mindestens fünf, die Trump der sexuellen Belästigung bezichtigt haben, in unabhängigen, doch stets ähnlichen Szenarios.

Nicht nur gegen die «diskreditierten» Medien, die diese Vorwürfe publiziert haben – die New York Times, CNN, das People-Magazin, die Palm Beach Post.

Sondern gegen den gesamten Rest Amerikas, ja, der Welt.

«Ein sehr gefährlicher Mann»

27 Tage vor dieser Wahl ist dies Trumps womöglich letzter Schachzug – sein apokalyptisches Endspiel. Erst recht, nachdem First Lady Michelle Obama ebenfalls am Donnerstag eine so dramatische Gegenrede gehalten hat. Der Trump-Biograf Wayne Barrett warnt im Magazin «Politico»: «Ich glaube, dass er in den nächsten drei oder vier Wochen ein sehr gefährlicher Mann sein wird.»

First lady Michelle Obama speaks during a campaign rally for Democratic presidential candidate Hillary Clinton,  Tuesday, Oct. 4, 2016, in Charlotte, N.C. (AP Photo/Chuck Burton)

Findet deutliche Worte für Donald Trump: First Lady Michelle Obama. Bild: Chuck Burton/AP/KEYSTONE

Die Republikaner im Nacken und das Weisse Haus in weite Ferne gerückt, driften Trump und seine Abermillionen Fans in die Welt der Verschwörungstheoretiker ab. Diese Welt regieren demzufolge, in angeblich globaler Absprache, «korrupte Eliten», internationale Banken, die «Clinton-Maschine» und deren Handlanger, «die Medien»: Landesverräter, die es um jeden Preis zu schlagen gelte – und die auch hinter den jüngsten Enthüllungen steckten.

«Leute, die zu solchen Verbrechen an unserer Nation fähig sind, sind zu allem fähig», beschreibt Trump diese alternative Scheinrealität – erneut mit dem düsteren Hinweis: «Dies ist ein Scheideweg in der Geschichte unserer Zivilisation.»

Trumps wütendste Rede

Und wer kann diese – weitgehend weisse, von Männern beherrschte – Zivilisation retten? Trump, der Märtyrer: «Ich ertrage all diese Pfeile und Schleudern gerne für euch», deklamiert er mit einem Zitat aus Hamlets «Sein oder nicht sein»-Monolog. «Ich ertrage sie für unsere Bewegung, damit wir unser Land zurückhaben können.»

Nie hat Trump seinen messianischen Anspruch schamloser formuliert als in dieser Rede, seiner wütendsten, härtesten bisher, verfasst von Wahlkampfchef Stephen Bannon, dem Paten der rechtsextremen Verschwörungsfanatiker. Und nie ist der Unterton der Gewalt lauter gewesen.

In dieser Schlacht ist eine Niederlage undenkbar – und inakzeptabel. Das ganze System sei «manipuliert», ruft Trump in Florida, ein Echo früherer Parolen, mit denen er längst die Saat gestreut hat für die Ablehnung eines Wahlergebnisses zu seinen Ungunsten. Denn eine Schlappe kann nur heissen – Wahlbetrug der Gegner.

Manipulation, Verschwörung, Einschüchterung

«Rigged elections», manipulierte Wahlen: Das ist sein Schlachtruf, der nun immer lauter wird. «Wir wollen nicht, dass uns diese Wahlen gestohlen werden», rief Trump am Montag in Pennsylvania, einem von vier Swing States, die ihm gerade entgleiten und auf die er sich nun fast ausschliesslich konzentriert.

Seit Monaten insinuiert Trump, er höre «Horrorberichte» von Wahlfälschungen – jedes Mal in Staaten, die an Demokraten gingen. «Jeder weiss, wovon ich rede.»

Auch so eine Verschwörungstheorie der Rechten: Wahlen seien stets gegen sie fingiert. Bewiesen wurde es nie, im Gegenteil: Wenn jemand mauschelte, waren es meist Konservative. Der Mythos der Wahlfälschung hat einen politischen Nutzen: Mit ihm rechtfertigen republikanische US-Staaten, die Wahlgesetze zu verschärfen – zu Lasten von Senioren, Minderheiten und anderen Demokraten-Stammwählern.

Trump treibt das jetzt auf die Spitze: Er ermuntert seine Vasallen, im November «in gewissen Bezirken» Wache zu schieben an den Wahllokalen. Auf seiner Website gibt es einen Link, um sich als Wahlpolizei zu melden («Helft mir, die korrupte Hillary am Wahlbetrug zu hindern!»). Bürgerrechtler sehen darin einen Aufruf zur Einschüchterung. Zumal Trump schon früher mit Gewalt kokettiert hat.

Schon faseln seine Anhänger von «Revolution» und «Aufstand in den Strassen». Trump und seine Gefolgschaft würden eine Niederlage «nie, nie anerkennen», sagt Timothy O'Brien, ein Ex-Ghostwriter Trumps, zu «Politico». «Sie dürsten nach Blut.»

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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Aegnor 14.10.2016 11:40
    Highlight Highlight Was mir besonders Angst macht: Auch wenn Trump verliert, all diese Menschen die ihn heute so fanatisch feier, werden immer noch irgendwo dort herumlaufen!
  • pamayer 14.10.2016 11:17
    Highlight Highlight Jetzt zeigt er sein wahres Gesicht.

    Wobei er schon immer seine gewaltbereitschaft zeigte. Und trotzdem punktete...
  • Ron Collins 14.10.2016 11:16
    Highlight Highlight Ihr macht es euch schon seeeehr einfach die hässliche "Trump-Sau" durchs Dorf zu jagen gelle??
    Hört denen mal zu und macht eure eigene Meinung falls ihr das überhaupt versteht:
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    Aber ist es nicht einfach zu platt, dem Kerli Grusseleien, Vergewaltigung, Rassisten- und Nazikeulen zu geben?
    diese Vorwürfen von diesen Damen, nach Jaaahren erst...und genau jetzt 3 Wochen vor Election? Echt jetzt? Mir sagt das einfach: die Clinton Seite muss da seeehr nervös sein und hysterisch, dass sie zu solchen Methoden greifen. Aber macht ihr nur weiter mit dem draufhauen...;)
    • René Obi (1) 14.10.2016 13:23
      Highlight Highlight Der Zeitpunkt dieser Veröffentlichungen ist halt einfach typisch für die dauernden Dreckeleien im alle 4 Jahre wieder kehrenden Wahlkampf. Für einmal haben die Demokraten diese Keule im richtigen Moment ausgepackt. Macht aber dem Trumpel nicht besser.
    • Buyer's Remorse 14.10.2016 13:32
      Highlight Highlight Tolle, unabhängige Quelle hast du da. "Eigene Meinung"😂😂😂
      Guet gmacht Ron!
    • mbr72 14.10.2016 13:34
      Highlight Highlight Du solltest deine Nachrichtenquellen ernsthaft überdenken. Infowars ist wohl eine der kränkeren "News"-Plattformen mit absurdestem Verschwörungsgeschwurbel. Kein Wunder, wenn man sich den Kopf dahinter und seine Historie etwas genauer anschaut. Molyneux fällt übrigengs genau ins gleiche Raster.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum 14.10.2016 10:49
    Highlight Highlight Das Kokettieren mit Gewalt angesichts der sicheren Niederlage ist so gefährlich wie unakzeptabel. Nicht Obama, sondern Breitbart und Trump spalten die USA. Aus dem Melting Pot wird so ein Dampfkochtopf ohne Überdruckventil. Wie das endet? Darüber darf man sich zurecht Sorgen machen.
  • Disclaimer 14.10.2016 10:42
    Highlight Highlight Trump ist ein riesiges Theater mit einem genialem Drehbuch. Zuerst boxt er alle ernst zu nehmenden Kandidaten vom Ring, um dann wenns drauf an kommt möglichst viel Schrott zu erzählen damit ihn niemand mehr wählen kann und Clinton gewinnt. Warscheinlich ist er selber erstaunt, dass er noch immer so viele Anhänger hat und bekommt langsam Angst vielleicht doch noch zu gewinnen. Und alle müssen mit machen. Darüber berichten, diskutieren, denn es ist ja wichtig.Es geht um den Präsidentenposten der USA. Niemand hat mehr Zeit sich auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens zu konzentrieren.
    • Crecas 14.10.2016 14:03
      Highlight Highlight @Ben
      Was bringt dich zu dieser abenteuerlichen Einschätzung, die offensichtlich auf sehr begrenztem Faktenwissen und spärlichem politischen Verständnis beruht?

      Trumps abfälligen Kommentare über Europa, das europäische System, die Nato Partner? Die persönlichen Beleidigungen von Merkel und anderen Staatschef? Oder ist es doch die Lobpreisung von Europa's "Gegnern" wie Putin? Was war es?
    • Crecas 14.10.2016 15:09
      Highlight Highlight Du hast gesagt, dass mit Trump das Verhältnis zu Europa besser wird. Ich habe richtigerweise bemerkt, dass Trump die Europär verschmäht und beleidigt hat und es darum nicht logisch ist, wieso das Verhältnis durch Trump besser werden sollte. Und jetzt kommst du mit einem Österreicher, der sagt, Europa solle Russland mehr erlauben und der amerikanischen Politik nicht mehr zu folgen.

      Ich verstehe deine "Argumentationskette" nicht.
    • Crecas 14.10.2016 16:31
      Highlight Highlight Das Europa eigenständiger wird, finde ich ein guter Gedanke. Du hast also eigentlich sagen wollen, dass Trump besser wäre, da sich Europa dann definitiv von der USA wegbewegen würde. Ok, das habe ich andersrum interpretiert. Sorry dafür.

      Mit Russland auskommen ist leider keine Option. Denn zwar ist die USA nicht heilig, wie du es sagst, aber Russland's Gebahren, Aussenpolitik und Werte sind so grundverschieden mit den unseren westlichen Ansichten, dass es schlicht keine gemeinsame Basis geben kann.

      Aber dies wäre ein anderes Thema.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk nach 14.10.2016 10:39
    Highlight Highlight "driften Trump und seine Abermillionen Fans in die Welt der Verschwörungstheoretiker ab. Diese Welt regieren demzufolge, in angeblich globaler Absprache, «korrupte Eliten», internationale Banken..."

    Fraglich ist, ob das wirklich Verschwörungstheorien sind....

    Korrupte Eliten mit viel Einfluss sind wohl vorhanden, das die Banken grosses Gewicht haben, lässt sich kaum bestreiten (Rettung Swissair vs UBS), die Korruptheit der Clintons und die Beeinflussung der Medien ist wohl auch gegeben.

    Aber eine Alternative ist Trump trotzdem nicht.
    • Musikuss 14.10.2016 12:30
      Highlight Highlight Trump ist ein Dämon, der seine Niederlage nie eingestehen wird und auch nach der Wahl das Land entzweien wird . Wenn er die Wahl tatsächlich gewinnen sollte, dann er wie als erstes wie Erdogan die Demokratie abschaffen.
  • anon 14.10.2016 10:25
    Highlight Highlight Naja, eines muss man Trump lassen. Er ist rhetorisch einfach genial!
    Dutzende Widersprüche, Meinungsänderungen und meist inhaltsleere und zusammenhangslose Aussagen und trotzdem hören ihm die Leute immer noch zu.

    Irgendwie spannend zu verfolgen, wie das einstige Vorbild der westlichen Zivilisation implodiert. Egal wer die Wahlen gewinnt, eine Verbesserung wird es in diesem System sowieso nicht mehr geben, im Falle von Clinton bleibt es einfach weiterhin stehen.
    • Crecas 14.10.2016 10:54
      Highlight Highlight Das stimmt, aber dies klappt nicht mit der grossen Masse, nur bei seinen Anhängern. Die haben ihn zum ganz klaren Sieger der 2. Debatte ausgerufen und davon gesprochen, dass er Clinton gecrasht hat, aber die breite Masse sah es anders. Das zeigen alle 5 wissenschaftlichen Umfragen:

      Who won the second debate?

      CNN/ORC: 57% Clinton, 34% Trump
      YouGov: 47% Clinton, 42% Trump
      Politico/MorningCons.: 42% Clinton, 28% Trump
      NBC/SurveyMonkey: 44% Clinton, 34% Trump
      FoxNews: 48% Clinton, 34% Trump
    • Nicolas Flammel 14.10.2016 18:42
      Highlight Highlight @Crecas: Das Problem ist halt, dass alle Umfragen von grossen Medienkonzernen und regierungsnahen Quellen kommen und diese sind nunmal extrem parteisch für Clinton.
      Das heisst natürlich nicht, dass Trumps Anhänger recht haben müssen.
    • Crecas 14.10.2016 23:54
      Highlight Highlight Das ist ein Märchen, welches schlicht falsch ist. Das wurde schon 2012 gesagt und danach war man überrascht, dass die Umfragen doch recht hatten. Es sind alles private Umfrageunternehmen (welche meistens von Medienunternehmen beauftragt werden). Wenn du dir die Mühe machen würdest und die History dieser Unternehmen ansehen würdest, dann würdest du sehen, dass der eine besser als der andere ist, aber sie immer unabhängig gepollt haben. Viele der Umfragen sind übrigens sogar im Auftrag von Trump supportern, wie hier bspw. die FOX Umfrage...
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  • Boogie Lakeland 14.10.2016 10:20
    Highlight Highlight Der hat doch mehr als nur ein Problem im Kopf...
  • SVARTGARD 14.10.2016 10:16
    Highlight Highlight 😆
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  • Zeit_Genosse 14.10.2016 09:57
    Highlight Highlight Die Reps müssen Trump aus dem Verkehr ziehen, damit der Schaden begrenzt werden kann. Dafür müsste Trump das Gesicht wahren können. Doch der ruft zum "heiligen US-Krieg" auf und will Unruhen im Land provozieren. Nur das könnte sein Ego befriedigen, wenn er mit Blut untergeht. Solchen Herrscherscheiss sollte die älteste Demokratie hinter sich haben!
  • zombie woof 14.10.2016 09:07
    Highlight Highlight Mit ein bisschen Glück bleiben wir verschont von diesem durchgeknallten und gefährlichen Idioten Trump. Nur, was kommt danach? Wird es besser mit Clinton? Wir befinden uns bereits in einem neuen Kalten Krieg, die politische Situation ist alles andere als entspannt, Putin reizt bis zum geht nicht mehr und die europäischen Politiker agieren wie verscheuchte Hühner, die nicht mehr wissen was hinten und vorne ist. Es braucht wieder Politiker, die sich um die Sache und nicht um sich selber kümmern.
  • sgrandis 14.10.2016 08:56
    Highlight Highlight Ich finde die Einstellung: alles was meine persönliche Macht nicht steigert, ist "Verschwörung", echt spannend, und gefährlich.

    Mit ihr lässt sie ungefähr jede Position rechtfertigen, jeder Widerspruch (auch mit sich selbst) beseitigen: eine leichte Überinterpretation des Begriffs "Freiheit". Frei von allem, besonders von der Realität.
  • Ruffy 14.10.2016 08:48
    Highlight Highlight Auch Fox News fragt sich was das Endgame von Donald Trump ist und spekuliert dabei über ein eventuelles neues News Netzwerk für seine treue Anhängerschaft. Finde den Beitrag leider gerade nicht auf YT. Würde ihm aber ähnlich sehen, daraus noch Profit zu schlagen..
  • Don Alejandro 14.10.2016 08:34
    Highlight Highlight Story für ein B-Movie. Leider Realität. Unglaublich.
  • Triumvir 14.10.2016 08:31
    Highlight Highlight Ja, es geht tatsächlich um's Überleben der USA und wohl auch der restlichen Welt. Sollte nämlich dieser durchgeknallte Verschwörungstheoretiker, Sexist und Rassist namens Trump Zugang zu Atomwaffen erhalten, dann gute Nacht USA und restliche Welt!
  • Beobachter24 14.10.2016 08:21
    Highlight Highlight Wenn der Rhetorik-Vorschlaghammer derart massiv ist - wie gross muss die Angst sein, dass Trump immer noch sehr reelle Chancen hat?
  • vl0w 14.10.2016 08:09
    Highlight Highlight Könnte jemand diesem Trump und seinen Anhängern mal ein Snickers geben?
  • rodolofo 14.10.2016 08:09
    Highlight Highlight "Auf zum letzten Gefecht!"brüllen die rechtsextremen Revolutionäre!
    Und es wird wohl tatsächlich ihr letztes Gefecht gewesen sein, bei dem sie uns noch einmal tüchtig Angst eingejagt haben.
    Denn die Zeit der altmodischen Macker am ablaufen.
    Da können sie ihre Keulen schwingen und sich grimmig mit Kriegsbemalung in Pose stellen, wie sie wollen!
    Niemand nimmt sie mehr wirklich ernst.
    Das ist eben die Evolution, die weiter geht, auch wenn von Evangelikalen Kreationisten abgestritten wird, dass es sie gibt.
    Im "Osten" und gewissen Ex-Kolonien dauert dieser Prozess allerdings noch etwas länger...
    • Walter Sahli 14.10.2016 10:06
      Highlight Highlight Ihr Wort in Gottes Ohr, rodolfo...um es mal provokativ zu sagen. Wenn ich mir anschaue, wie schnell Rassismus und der Glaube an eine böse Classe politique in unserem Land salonfähig geworden sind, dann bin ich allerdings nicht so optimistisch, wie Sie.
    • posti 14.10.2016 10:38
      Highlight Highlight Vergiss die gute Biologie nicht. "Konservative" Kreise haben bei weitem mehr Kinder wie "liberale"Kreise. Wer wird wohl in 20-30 Jahren mehr Wähler haben? Ich denke irgendwann wird es in den USA aussehen wie in Israel mit den Ultraorthodoxen.
    • rodolofo 14.10.2016 14:58
      Highlight Highlight @ Walter Sahlin
      Das SVP-Gedankengut ist vergleichbar mit Grippe-Viren.
      Rechtsnationale Illusionen werden in anfällige Gehirne eingeschleust und funktionieren diese um in rassistische und engstirnige "Virus-Schleudern".
      Aber seit dem 2. Weltkrieg sind immer noch sehr viele Menschen immun gegen das Rechtsnationale Gedankengut, da die verheerenden Erfahrungen mit deren Umsetzung schockierend, aber heilsam waren.
      Natürlich versuchen es diese Gedanken-Viren immer wieder in abgeänderter Form!
      Aber auch dieses Mal findet eine Immunreaktion statt. Und in den USA verläuft die Immunabwehr ganz ähnlich.
  • lilie 14.10.2016 07:49
    Highlight Highlight Langsam fürchte ich, dass diese Wahlen nur in einem Desaster enden können.

    Wird Trump gewählt, ist der vermutlich unberechenbarste Typ auf der mächtigsten Position der Welt - da sag ich nur: Guet Nacht am Sächsi.

    Wird aber Hillary gewählt, ist nicht einmal gesagt, dass sie dabei das grösste Übel wäre. Wenn Trump seine Wähler dermassen aufwiegelt, könnte es nach einer Wahlschlappe Unruhen im Land geben - auch dann, wenn er von der Bildfläche verschwindet.

    Ich bin gar nicht sicher, ob Trump selber alles glaubt, was er rauslässt; aber seine Wähler glauben es, und das ist das Problem.
    • meerblau 14.10.2016 10:29
      Highlight Highlight Ein Bekannter, der aus den Staaten hierher umzog, befürchtet, dass Anschläge auf Hillary Clinton verübt werden, sollte sie die Wahl gewinnen. Schon abstrus, hier beisst mab die Zähne zusammen und harrt die Legislaturperiode aus, wenn man zu den Wahlverlierern zählt, dort drüben zückt man die Waffe und drückt ab. :(
    • René Obi (1) 14.10.2016 11:58
      Highlight Highlight Angenommen, es bleibt ruhig, Hillary wird gewählt und überlebt das, dann bin ich überzeugt, dass sie trotz den berechtigten Vorbehalten, eine ganz gute Präsidentin wird. Gewappnet für die Intrigen der wirklichen Bad Guis in Russland, Türkei oder Saudi Arabien. Es könnte nach der letzten Rede des Trumpels aber auch zum Übelsten kommen. Bürgerkrieg in den USA?
    • lilie 14.10.2016 12:26
      Highlight Highlight @Sonja: Also, wenn Herr Trump das bisschen Grips, das er besitzt, auch noch verteilt... 😨

      @meerblau: Nana, erst weinen, wenn es wehtut. Bis jetzt ist noch gar nichts passiert! Ausserdem ist ja für diesen Fall vorgesorgt (was natürlich keinen Mord rechtfertigt, egal an wem!).

      Mein persönliches Horrorszenarium ist eher ein Bürgerkrieg...

      Hoffen wir, dass dort drüben stattdessen doch wieder die Vernunft Einkehr hält!

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