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Donald Trump: Ku Klux Klan? Kenne ich nicht

Der Ku Klux Klan steht für Rassimus und Judenhass, ein früherer Anführer unterstützt Donald Trump. Darauf angesprochen verweigert der Präsidentschaftsanwärter eine Distanzierung – mit merkwürdiger Begründung.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat mit Äusserungen über den Ku Klux Klan für Aufregung gesorgt. Trump vermied in der Talkshow «State of the Union» des Senders CNN trotz Aufforderung eine Distanzierung. Er wisse nicht, von welcher Gruppe die Rede sei. «Sie wollen, dass ich eine Gruppe verurteile, von der ich nichts weiss», sagte Trump.

Er müsse sich zum Thema Ku Klux Klan (KKK) und anderer extremistischer Gruppen erst schlau machen, fügte Trump hinzu. Auch eine Distanzierung zum früheren Anführer des Ku Klux Klan, David Duke, vermied der Immobilienmagnat in der Sendung.

Der 1865 in den USA gegründete Ku Klux Klan sieht die Weissen als privilegierte Rasse an und kämpft vor allem gegen die Schwarzen. Die Gruppierung lehnt aber auch Einwanderer, Juden sowie Homosexuelle ab. Derzeit zählt der Ku Klux Klan zwischen 5000 und 8000 Mitgliedern.

Duke – bekannt als Antisemit und Rassist – hatte seine Unterstützung für Trump am Donnerstag via Facebook kundgetan, im selben Post schmipfte er auf den Einfluss der «Zionisten» in den USA. Duke, früher Anführer der KKK-Unterorganisation «Ritter des Ku Klux Klan», leugnet den Holocaust.

«Das macht ihn unwählbar»

Bei einer Pressekonferenz am Freitag hatte Trump auf die Frage eines Reporters noch knapp und leidenschaftslos gemeint: «Ich wusste gar nicht, dass er mich unterstützt. David Duke unterstützt mich? Ich distanziere mich, okay?» Inzwischen hat es sich Trump offenbar anders überlegt.

Seine republikanischen Widersacher im Vorwahlkampf griffen die Äusserungen auf und kritisierten Trump scharf. Der Senator Marco Rubio sagte, die Republikaner könnten keinen Kandidaten aufstellen, der sich weigere, Rassenideologen wie die Vertreter des Ku Klux Klan zu verurteilen. «Das ist nicht nur falsch, das macht ihn unwählbar», sagte Rubio.

Senator Ted Cruz nannte Trumps Äusserungen auf Twitter «wirklich traurig». «Wir sollten uns alle einig sein, Rassismus ist falsch, KKK ist abscheulich.»

ade/dpa

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 01.03.2016 01:06
    Highlight Highlight "Es ist noch einmal gut gegangen. Der Rechtsstaat wird nicht beschädigt..."

    Hört doch auf mit eurem Rechtsstaat! Es gibt auf unserem Planeten keine Rechtsstaaten. Es gibt nur Geldstaaten. Wenn ich mir einen Staranwalt leisten kann, dann werde ich vor jedem Gericht freigesprochen. Wenn ich nur irgendeinen halbherzig auftretenden Pflichtverteidiger habe, wandere ich hinter Gitter.
    Also, hört doch auf mit diesem Rechtsstaatsquatsch! Ihr nervt mich!
  • FrancoL 29.02.2016 13:39
    Highlight Highlight Wie kann man als Präsidentschaftsanwärter solche Antworten geben, sich so sich einer Stellungnahme zu wohl jedem Amerikaner bekannten Organisationen verweigern.
    Es geht bei uns ja auch nicht immer sauber und redlich her und zu und muss es ja auch nicht, wir alle sind Menschen mit unseren Tugenden und Fehler, doch solche Tiefpunkte werden wir wohl hoffentlich nicht erreichen.
    Amerika das Land der ungeahnten Tiefen.
  • Ehringer 29.02.2016 13:07
    Highlight Highlight Regel Nr. 1: Verurteile niemanden, bevor er dir seine Stimme gegeben hat. Wäre ja blöd, Stimmen aus dem rechten Lager zu verlieren, nur weil man sich gegen eine Organisation stellt.
    • FrancoL 29.02.2016 15:16
      Highlight Highlight wenn man so agieren muss dann ist man tief gefallen oder hat sehr wenig Rückhalt. Ein wenig Rückgrat erwarte ich auch noch von einem Politiker.
    • Ehringer 29.02.2016 19:24
      Highlight Highlight Ich auch, trotzdem entspricht dies ziemlich genau Trumps Vorgehen. Ich habe auch nirgends geschrieben, dass ich damit einverstanden bin, war mehr ironisch gemeint.
    • FrancoL 29.02.2016 20:26
      Highlight Highlight Wenn ich ironisch sein will dann kriege ich das nicht richtig hin, darum ergänze ich meine Bemerkungen mit dem Ironie Hinweis.
      In ihrem Eingangskommentar kann ich wirklich keine Ironie erkennen, mitunter weil mir auch bekannt ist dass ein solches Verhalten durchaus auch in der Schweizer Politik vorkommen kann.
  • Einer Wie Alle 29.02.2016 12:44
    Highlight Highlight Ich persönlich glaube ja, dass Donald Trump nicht dumm sein kann. Ich glaube, dass er mit dieser Aussage die Moderatoren ins Lächerliche ziehen wollte. Denn er weiss ja eigentlich auch, dass er sich unwählbar machen würde, wenn er sagen würde: "Denn KKK, ja den unterstütze ich".

    Deez Nuts for president.
    • Einer Wie Alle 29.02.2016 14:23
      Highlight Highlight *Den KKK
      Mit dieser Aussage will ich eigentlich nur sagen, dass Trump nicht dumm ist.

      Ihn unterstützen würde ich nicht.
    • Duweisches 29.02.2016 14:43
      Highlight Highlight Ich denke auch nicht das er dumm ist. Aber um das zu zeigen, sollte er sich klar von ihnen distanzieren, gerade auch, weil er das im Fall der Islamisten von den Muslimen forderte...
    • Einer Wie Alle 29.02.2016 15:36
      Highlight Highlight Ich glaube eben das ist das Problem von Trump, er will nicht irgendein Politiker sein, der sich dauernd bestürzt zeigt, sich entschuldigt, sich von dies und das distanziert. Er ist ein Entertainer und kein Politiker. Deshalb hoffe ich auch, dass er mit dieser Wahl seine "5 Minuten" Ruhm gehabt haben wird und nicht noch einige Jahre im weissen Haus hockt.
  • Señor Ding Dong 29.02.2016 12:27
    Highlight Highlight Die Republikaner tun den Demokraten mit ihrem Kindergarten-Gezänke einen Riesengefallen.
  • Luca Brasi 29.02.2016 12:25
    Highlight Highlight Mal eine Frage: Trumps Tochter Ivanka ist doch jüdischen Glaubens, nicht? Geht dann irgendwie nicht auf für den KKK zu sein...
    • Ylene 29.02.2016 13:03
      Highlight Highlight Echt jetzt? Das macht es ja noch viel erbärmlicher! Naja, für normale Leute mit einem Fünkchen Anstand nicht, für Leute, welche mit allen Mitteln um jede Stimme kämpfen, aber anscheinend schon...

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