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epa05208635 Republican Presidential Primary nominee Marco Rubio gives the thumbs up to supporters at a rally in Pensacola, Florida, USA on 12 March 2016. Florida, Rubio's home state, holds it's primary election on 15 March.  EPA/DAN ANDERSON

Siegte vor Kasich: Marco Rubio holt sich Washington D.C..
Bild: DAN ANDERSON/EPA/KEYSTONE

Trump unterliegt in Wyoming und Washington – und droht mal wieder mit Klagen



Im Rennen der US-Republikaner um die Präsidentschaftskandidatur hat Senator Marco Rubio aus Florida am Samstag die Abstimmung in der Bundeshauptstadt Washington gewonnen. Er setzte sich knapp vor dem Gouverneur von Ohio, John Kasich, durch.

Rubio sicherte sich mit 37 Prozent der Stimmen allerdings lediglich zehn Delegiertenstimmen, Kasich erhielt 35,5 Prozent und neun Delegiert. Abgeschlagen folgten Donald Trump (14 Prozent) und Ted Cruz (12 Prozent), die ohne Delegiertenstimmen blieben.

Der texanische Senator Ted Cruz gewann derweil bei der Vorwahl im westlichen Bundesstaat Wyoming 66 Prozent der Stimmen. Auf dem zweiten Platz landete der Senator Marco Rubio aus Florida mit 19,5 Prozent. Trump konnte 7 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen. Damit gewann Cruz neun Delegiertenstimmen für den republikanischen Parteitag, Rubio und Trump jeweils einen.

Republican presidential candidate, Sen. Ted Cruz, R-Texas, speaks during a campaign rally at Parkway West High School Saturday, March 12, 2016, in Ballwin, Mo. (AP Photo/Seth Perlman)

Ted Cruz holt sich den US-Bundesstaat Wyoming.
Bild: Seth Perlman/AP/KEYSTONE

Am kommenden Dienstag stehen Vorwahlen unter anderem in den deutlich grösseren Bundesstaaten Florida, Ohio und Illinois an. Für die Republikaner sind die Abstimmungen in diesen drei Bundesstaaten von besonderer Bedeutung, weil der Sieger dort jeweils alle zu vergebenden Delegiertenstimmen gewinnt.

Trump will Demonstranten verklagen

Geprägt wird der Wahlkampf derzeit allerdings von unschönen Szenen, die sich vor allem bei Auftritten des Populisten Trump ereignen. Am Samstagabend (Ortszeit) wurde er bei in Kansas City (Missouri) immer wieder von Demonstranten unterbrochen. Er nannte sie schliesslich «Abfall» und drohte damit, von nun an jeden von ihnen zu verklagen.

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John Oliver über Tumps Lust am Verklagen - oder zumindest an der Drohung.
YouTube/LastWeekTonight

«Nehmt sie fest», forderte er zunehmend gereizt und irritiert von den Sicherheitsbeamten im Raum. Seinen Anhängern versprach er: «Wir werden das Land von diesen Leuten zurückerobern.»

Auch vor dem Veranstaltungsgebäude demonstrierten Hunderte gegen Trump. Es kam zu vereinzelten Zusammenstössen mit der Polizei und mehreren Festnahmen. Dem Sender CNN zufolge war die Lage zu einem Zeitpunkt so angespannt, dass die Polizei Tränengas einsetzte.

Bereits am Freitag war es zwischen Demonstranten und Anhängern Trumps vor einem geplanten Kundgebungsort in Chicago (Illinois) zu Handgemengen und Prügeleien gekommen. Trump sagte wegen der grossen Zahl der Protestierenden kurzfristig seinen Auftritt ab. (kad/sda/afp/dpa)

Ausschreitungen bei Trumps Auftritten landauf landab

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    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 13.03.2016 15:41
    Highlight Highlight Trump wäre 100 x schlimmer als
    Putin. Er würde alle Berater und
    jetzigen Angestellten der Ministerien feuern und mit Statisten aus seinem Lager
    ersetzen. Diese würde er, je nachdem wie untergeben
    sie sind, wechseln wie die
    Unterhosen.
  • malu 64 13.03.2016 11:11
    Highlight Highlight Stellt Euch vor die Svhmalzlocke
    würde Präsident, ein grosser Teil
    der in Amerika lebenden Leute
    würde rebellieren.
  • Luca Brasi 13.03.2016 09:33
    Highlight Highlight Ähm, ihr schreibt als Bildunterschrift beim ersten Bild, dass Rubio den Bundesstaat Washington holte und im Artikel wird von der Bundesstadt Washington D.C. gesprochen. Euer Titel lässt den Leser ebenfalls im Unklaren. Die Republikaner wählen erst am 24. Mai im Bundesstaat Washington.
  • Moelal 13.03.2016 09:11
    Highlight Highlight Trumps Niveau ist weiterhin im freien Fall, wenn es auch nich hoch gestartet ist. Hoffentlich merken es die Amis endlich, welch trauriges Geschöpf hier am Werk ist. Die Tumulte sind ja nur Zeichen dafür, wie gross die Furcht ist, das in solcher Idi... ihr Präsident werden könnte
    • mortiferus 13.03.2016 09:49
      Highlight Highlight Gut Moelal das Du das merkst. Wen ich Dich wäre würde ich den Amis einen "öffentlichen Brief" schicken, vielleicht mit Facebook. Darin kannst Du sie darauf aufmerksam machen was Du festgestellt hast. Ich schlage mal Alarmstufe Rot (Severe Condition) vor. Sonst wird Trump plötzlich noch Präsident ohne das es die Bürger merken. Und DU bist schuld weil DU Amerika nicht gewarnt hast!
  • rodolofo 13.03.2016 08:50
    Highlight Highlight Auch die USA ist aufgewacht!
    Das "Trump-eltier" hat sie geweckt...
    Jedes Land unseres Planeten hat sein passendes Trampeltier, das wie der berühmte "Elefant im Pozellanladen" Geschirr zerschlägt, bis es der "feinen Gesellschaft" zu bunt wird und sogar die ihre Haltung verlieren!
    Mir kann das eigentlich nur recht sein.
    denn ich halte zwar nicht viel von Porzellan, aber noch weniger von rüpelhaften Hooligans.
  • Zeit_Genosse 13.03.2016 08:42
    Highlight Highlight Während die Kräfte auf die Demontage von Trump gerichtet sind, schleichen sich zwei Kandidaten an die nicht weniger gefährlich sind.
    • Moelal 13.03.2016 09:13
      Highlight Highlight Ja richtig, es ist Himmeltraurig was die Republikaner zu bieten haben, resp. bieten: offen rassistische Präsidentschaftskandidaten. OMG
    • Tyler_D 13.03.2016 09:14
      Highlight Highlight Kann dir nur bedingt zustimmen. Was Cruz angeht, gebe ich dir Recht. Er mag zwar nicht so laut sein wie Trump, aber sein religiöser Fanatismus macht mir Angst. Rubio dagegen wäre (neben Kasich, der eh keine Chancen mehr hat) der einzige passable Mann für eine Kandidatur. Doch was solls, am Ende muss das Präsidialamt bei den Demokraten bleiben, das ist was zählt.
    • gjonkastrioti 13.03.2016 11:30
      Highlight Highlight Naja Tyler_D ich glaube, dass Rubio für die Weltgemeinschaft keinesfalls minder gefährlich ist als Trump. Im Gegensatz zu diesem fordert Rubio Militär-Interventionen u. a. in Georgien und der Ukraine. Er sieht es als Amerikas Aufgabe, Russland und Putin Einhalt zu gebieten. Wenn der an die Macht kommt haben wir den zweiten kalten Krieg.

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