International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
President Barack Obama speaks at campaign event for Democratic presidential candidate Hillary Clinton, Tuesday, Sept. 13, 2016, at Eakins Oval in Philadelphia. (AP Photo/Carolyn Kaster)

Barack Obama am Dienstag in Philadelphia. Bild: Carolyn Kaster/AP/KEYSTONE

Clinton kehrt am Donnerstag in den Wahlkampf zurück – derweil schmeisst Obama die Show



Nach einer krankheitsbedingten Pause will US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton am Donnerstag den Wahlkampf wiederaufnehmen. Dies teilte ihr Sprecher Nick Merrill am Dienstagabend (Ortszeit) in Washington mit.

Die Kandidatin habe den Tag mit der Lektüre von Akten und mit Telefonanrufen verbracht, fügte er hinzu. Zudem habe sie den Wahlkampfauftritt verfolgt, den Präsident Barack Obama für sie in Philadelphia absolviert hatte.

Der amtierende US-Präsident kritisierte dabei erneut Clintons Kontrahenten Donald Trump. Besonders bemerkenswert findet es Obama, dass der Republikaner auf einmal zum Helden der Arbeiterklasse avanciert ist. Trump habe sich nie um die Arbeiterklasse gekümmert, hielt Obama fest und fragte: «Und jetzt ist er auf einmal euer Champion?»

abspielen

Barack Obama attackiert Trump in Philadelphia. Video: streamable

Die Retourkutsche folgte umgehend. Auf Twitter fragte Trump: «Weshalb ist Präsident Obama nicht am arbeiten, statt für Hillary Clinton Wahlkampf zu machen?»

Nach einem Schwächeanfall am Sonntag hatte Clinton ihre Termine für Montag bis Mittwoch abgesagt. Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin steht derzeit wegen gesundheitlicher Probleme im Fokus: Erst nach dem Schwächeanfall hatte ihre Kampagne mitgeteilt, dass bei Clinton am Freitag eine Lungenentzündung diagnostiziert worden sei. Sie musste viel Kritik dafür einstecken, dass sie dies der Öffentlichkeit nicht gleich mitgeteilt habe.

Clinton gestand am Montag in einem TV-Interview ein, die Öffentlichkeit erst spät über die Lungenentzündung informiert zu haben. Sie habe ihre Erkrankung selbst nicht ernst genommen. Ihr gehe es aber wieder gut, betonte die 68-Jährige und kündigte ihre baldige Rückkehr in den Wahlkampf an. (cma/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zarzis 14.09.2016 12:26
    Highlight Highlight Viele der Arbeitnehmer die jetzt Trump zu jubel hätten doch den Auftritt den Trump bei den Gewerkschaften in OHIO absolvierte. Mal anschauen.
    Da sagte er: Um Amerikas Wirtschaft wieder gross zu machen. Müssen alle Angestellten Entlassen und für den halben Lohn eingestellt werden! Nur so kann es der Wirtschaft wieder Aufwärts gehen!

    Oh, ja, ein wahrer Freund der Arbeiterklasse!
  • Tom Garret 14.09.2016 10:59
    Highlight Highlight Echt schade dass Obama nicht eine dritte Amtszeit antreten kann... Auch wenn er nicht perfekt ist, man wird wohl erst in Zukunft wirklich realisieren wie gut er als Präsident war...
  • Toerpe Zwerg 14.09.2016 10:07
    Highlight Highlight Clinton ist vermutlich die einzige Kandidatin, die gegen Trump verlieren kann (und wird). Die Dems waren von Sinnen, als sie sie nominiert haben.

Interview

Schweizer in Kalifornien: «Wir haben seit vier Tagen das Haus nicht mehr verlassen.»

Wie geht es euch?Leanne und Thierry Oggier [lachen]: Es könnte besser gehen. Wir haben seit vier Tagen das Haus nicht mehr verlassen.

Aber ihr seid durch die Feuer nicht direkt bedroht?Nicht mehr. Das Feuer, das uns am nächsten kam, ist mittlerweile gelöscht. Am schlimmsten war es vor zwei Wochen. Da wüteten 15 Autofahrminuten westlich und östlich zwei der schlimmsten Waldbrände der kalifornischen Geschichte. Die Evakuationsgrenze kam uns immer näher und die Bewohner der Nachbarstadt …

Artikel lesen
Link zum Artikel