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Stimmenzählerin in Wisconsin (01.12.2016). bild via milwaukee journal sentinel

Neuauszählung in Wisconsin: Zwei Wochen Fingerlecken für 10 Dollar die Stunde



Koffein, Schokolade und Weihnachtsmusik. Damit will eine Verwaltungsbeamtin ihre Stimmenzähler in Marinette bei Laune halten. Seit gestern werden dort wie in den anderen 71 Bezirken Wisconsins die 2,98 Millionen Stimmen neu ausgezählt, die in dem US-Bundesstaat in der Präsidentschaftswahl abgegeben wurden.

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Neuauszählung in Wisconsin. Video: YouTube/Milwaukee Journal Sentinel

Trump gewann Wisconsin mit einem Vorsprung von 22'177 Stimmen, was weniger als einem Prozent entspricht. Die Wahlbehörde im Hauptort Madison hat angekündigt, ab Freitag fortlaufend Zwischenresultate der Neuauszählung bekannt zu geben.

49 Bezirke zählen von Hand aus, 10 von Hand und maschinell und 13 fast ausschliesslich maschinell. Im grössten Bezirk Milwaukee werden Scanner sämtliche 440'247 Stimmzettel neu auszählen. «Ein paar Stimmen könnten die Seite wechseln, aber das Resultat der Wahl wird sich dadurch nicht verändern», sagt Verwaltungsbeamter Joe Czarnezki dem «Milwaukee Journal Sentinel».

«Es ist ein Privileg, hier zu sein und meine Pflicht als  Bürgerin zu erfüllen.»

Lois Jean Clifton, Stimmenzählerin quelle: Milwaukee Journal Sentinel

Im kleinen Bezirk Clark ist hingegen Handarbeit angesagt. Weil es ebenso so schnell gehe und um die Gemüter der Leute zu beruhigen, so Verwaltungsbeamtin Christina Jensen. Die Grüne Präsidentschaftskandidatin Jill Stein, welche die Neuauszählung in Wisconsin über Spenden finanziert, hatte vor Gericht vergeblich verlangt, dass sämtliche Stimmzettel manuell ausgezählt werden.

In manchen Bezirken haben die Verwaltungen für die kommenden zwei Wochen auf Schichtbetrieb umgestellt, zweimal acht Stunden einschliesslich Wochenenden. In Waukesha erhalten Stimmenzähler 10 Dollar die Stunde, in Milwaukee 15 Dollar und in Calumet 100 Dollar pro Tag. Ein Polizeibeamter, der das Wahllokal in Ashwaubenon für die gesamte Neuauszählung bewacht, kostet 65 Dollar pro Stunde.

«Ich glaube nicht im geringsten daran, dass sich das Wahlresultat verändert. Aber ich hoffe, dass es die Wahl präziser macht.»

Jim Shepard, Wahlbeobachter quelle: milwaukee journal sentinel

Neuauszählung in Wisconsin

Während die Finanzierung für Wisconsin sichergestellt ist, sammelt die Grüne Kandidatin Jill Stein weiterhin Geld für die Neuauszählungen in Pennsylvania und Michigan. Am Freitag Vormittag lag sie bei knapp 6.8 Millionen Dollar. Das Spendenziel beträgt 9.5 Millionen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gipfeligeist 03.12.2016 08:27
    Highlight Highlight Ich dachte es besteht Verdacht auf einen Hackerangriff? Wie sinnvoll ist da eine Nachzählung analoger Stimmzettel?
  • Spooky 03.12.2016 05:08
    Highlight Highlight Vorher hat es auf Watson immer geheissen: Pest oder Cholera, egal ob Clinton oder Trump. Und jetzt heisst es plötzlich: Hillary wäre besser gewesen.

  • (M)eine Meinung 02.12.2016 22:59
    Highlight Highlight Ich denke Mal, dass dies eher eine Werbung für Jill Stein ist. Sie hat definitiv interessante - und aus der Sicht für Weltfrieden - und gute Ansätze:
    -Keine Erdölkriege -->Ausbau der erneuerbaren Energien Wind, Wasser und Sonne
    -Pentagon-Budget (600mia) halbieren
    -US-Militärbasen schliessen und Drohnen abschaffen
    -US-Truppen aus dem Irak zurückziehen
    -US-Atombomben aus dem Ausland zurückholen
    -Wahlsystem revolutionieren
    (Quelle: Jill Stein http://www.haaretz.com/world-news/u-s-election-2016/1.751549)
    Wieso hier Watson weiterhin auf die kriegsbesessene Clinton hält ist mir unbegreiflich.
  • (M)eine Meinung 02.12.2016 21:50
    Highlight Highlight Ich empfinde diese Doppelmoral über das "Akzeptieren von Wahlresultaten" sehr verstörend.
    Als im Vorfeld der Trumpiboy sagte: Er werde die Resultate genau anschauen und seine Schlüsse daraus ziehen. Machten die Medien einen riesigen Elefanten daraus. Nachzählen/Zweifel wurde an den USA-Wahlen doch schon einige Male vollzogen(als Tipp Gore vs Bush im 2000-als der supreme court die Wahl entschied) Und nun macht es Jill Stein (mit Unterstützung von Clinton-Team http://www.tagesanzeiger.ch/us-wahl/clintonteam-unterstuetzt-neuauszaehlung-in-drei-staaten/story/30495328)
    Lasst sie doch neu auszählen.
  • Butzdi 02.12.2016 21:02
    Highlight Highlight Auffällig ist, dass ausgerechnet Trump, der im Vorfeld massiven Betrug prophezeite und nun von 3 Millionen gefälschten Stimmabgaben redet, versucht die Neuzählung zu verhindern.
  • nick11 02.12.2016 15:23
    Highlight Highlight Wir hätten da ne Maschine welche sämtliche 2.98 mio. Stimmen innerhalb von 99h auszählen würde...aber schön verschwendet man dafür so viel geld...
    • Alan Smithee 02.12.2016 19:29
      Highlight Highlight Immerhin hat der Donald somit schon mal ein paar Arbeitsplätze geschaffen.....leider nur befristete.

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