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Umfragedesaster: Trump stürzt ab

In vier Wochen soll Donald Trump zum Kandidaten der US-Republikaner gekrönt werden. Doch seine Umfragewerte sinken dramatisch. In seiner Partei herrscht Panik. Vier Alarmsignale.

17.06.16, 10:26 17.06.16, 11:46

Veit Medick, Washington



Republican presidential candidate Donald Trump speaks during a rally at Gilley's in Dallas, Thursday, June 16, 2016. (AP Photo/LM Otero)

Es läuft nicht nach Plan für Donald Trump.
Bild: LM Otero/AP/KEYSTONE

Ein Artikel von

Er stellt sich das alles ganz grossartig vor. Sportstars, Sänger, Schauspieler. Alle sollen kommen, und er selbst will mehrere Reden halten. Wenn Donald Trump Mitte Juli in Cleveland zum Präsidentschaftskandidaten gekürt wird, würde er es gern richtig krachen lassen.

Aber momentan will in der Partei niemand feiern. Der Grund: Trumps Zahlen sind desaströs. Drei grosse Erhebungen sind in dieser Woche erschienen, allesamt hatten sie schlechte Nachrichten für den Milliardär. Laut Bloomberg liegt Trump derzeit zwölf Prozentpunkte hinter Hillary Clinton. Laut Reuters sind es neun Punkte, laut CBS News sind es sechs Punkte. In allen aktuellen Umfragen bleibt Trump unterhalb von 40 Prozent Zustimmung. Ein erstaunlicher Absturz: Nachdem Trump sich vor sechs Wochen die Nominierung sicherte, lag er in fast allen Erhebungen entweder gleichauf mit Clinton oder sogar vor ihr.

Aber die Kopf-an-Kopf-Frage ist nur bedingt aussagekräftig. Wie schlecht es um den Republikaner steht, zeigen erst die Details. Trumps Imageprobleme haben sich massiv verschärft. Einer Erhebung der «Washington Post» zufolge haben inzwischen 70 Prozent der Wähler ein negatives Bild von Trump – der höchste für ihn gemessene Wert der vergangenen zwölf Monate und gleich zehn Punkte schlechter als vor vier Wochen.

Republican presidential candidate Donald Trump addresses an audience at The Fox Theatre in Atlanta, Georgia, June 15, 2016.  REUTERS/Chris Aluka Berry

Bild: CHRISTOPHER ALUKA BERRY/REUTERS

In manchen Wählergruppen ist sein Rückhalt kaum noch messbar. 96 Prozent der Afroamerikaner halten den Zahlen der «Washington Post» zufolge nichts von ihm, 89 Prozent der Hispanics und 77 Prozent aller Frauen. Laut CBS News liegt Trump in allen Altersgruppen inzwischen teils deutlich hinter Clinton. Bei Amerikanern unter 30 Jahren kommt er nur auf eine Zustimmung von 29 Prozent.

Mit grosser Skepsis bewerten die Amerikaner derzeit auch seine Eignung als Präsident. Laut CBS News halten ihn zwei Drittel der Befragten für nicht vorbereitet aufs Weisse Haus, Clinton dagegen halten knapp 60 Prozent für vorbereitet. Nicht einmal ein Drittel der Amerikaner hält Trump für ehrlich, und lediglich ein Viertel der Amerikaner findet, dass Trump ein gutes Urteilsvermögen zeigt. Lediglich in der Frage, ob er sagt, was er denkt, erhält der 70-Jährige mit 56 Prozent einen guten Wert.

Für Trump gibt es vor allem vier Alarmsignale

Erstens: Die Zahlen zeigen, dass seine Strategie aus dem Vorwahlkampf sich nicht automatisch auf das Rennen gegen Clinton übertragen lässt. Schrill, laut und unverschämt – das war der Schlüssel zum Sieg über seine 16 Konkurrenten bei den Republikanern. Doch je näher die Präsidentschaftswahl rückt, desto mehr Amerikaner scheinen sich den Milliardär unter der Frage anzuschauen, ob er auch wirklich das Land führen kann.

Zweitens: Die Zahlen sind schlecht, obwohl Clinton noch mit dem Widerstand der Fans von Bernie Sanders zu kämpfen hat. Viele Beobachter gehen davon aus, dass Sanders sich in den kommenden Wochen an die Seite der Ex-Aussenministerin stellen wird. Schafft es Clinton, die Unterstützung nahezu aller Demokraten zu konsolidieren, könnte das Trump in eine noch schwerere Lage bringen.

Drittens: Der Gegenwind wird stärker. Clinton und ihre Unterstützer haben in Werbespots zuletzt versucht, den Milliardär als Frauenfeind und Täuscher hinzustellen. Auch die Medien berichten weitaus kritischer. Den Zahlen zufolge scheint das nicht spurlos an Trump vorbeizugehen. Die schlechte Nachricht für ihn: Die Demokraten haben die Negativmaschine noch gar nicht richtig angeworfen.

Viertens: Seine Partei ist gespalten. Und je schlechter seine Zahlen sind, desto grösser dürften die Fliehkräfte bei den Republikanern werden. Am Donnerstag kündigte der Vize-Aussenminister unter George W. Bush, Richard Armitage, an, für Clinton stimmen zu wollen. Und Senator Mark Kirk nannte Trump «zu bigott und rassistisch, um Präsident zu werden». Kommt es doch noch zur Rebellion?

Aber es gibt auch die andere Seite

Erstens: Seine Zahlen sind schlecht, aber Clintons Zahlen sind ebenfalls alles andere als überragend. 55 Prozent der Amerikaner haben von ihr ein negatives Bild, was auch für sie einer der höchsten gemessenen Werte in dieser Wahlsaison ist. Und obwohl Trump in der Kopf-an-Kopf-Frage unterhalb der 40 Prozent bleibt, kann sie bislang die 50 Prozent nicht knacken.

Zweitens: Das Attentat von Orlando ist noch unterberücksichtigt. Die aktuellen Umfragen fanden teilweise vor dem Angriff mit 50 Toten statt. Mit seiner antimuslimischen und spalterischen Rede nach dem Massaker ist Trump volles Risiko gegangen. Die Frage, wie seine ungewöhnliche Reaktion von den Amerikanern aufgenommen wird, dürfte erst in der kommenden Woche klar zu beantworten sein.

Drittens: Umfragen sind Umfragen. Entscheidend werden am Ende die Ergebnisse in den Swing States sein, also jenen Staaten, die mal demokratisch und mal republikanisch wählen. Und dort gibt es bislang nur unzureichend Daten, als dass man eine klare Prognose wagen könnte, wer im November gewinnt und wer verliert.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Darkside 17.06.2016 18:10
    Highlight Ausserhalb des Redneck Biblebelts, der Waffennarren, Rechtsnationalen, sonstigen christlichen Fundis und Aluhutträgern dürfte jedem klar sein, dass dieser Wahnsinnige niemals Präsident werden darf. Zum Wohle aller, auch den vorher Genannten.
    50 4 Melden
  • dracului 17.06.2016 16:19
    Highlight It's not over until the fat lady sings...

    This proverb means that one should not presume to know the outcome of an event which is still in progress
    25 4 Melden
  • rolf.iller 17.06.2016 15:18
    Highlight Na dann, da hat die Clinton aber Glück. Hätten die Reps statt einem Disaster einen zweitklassigen Kandidaten ins rennen geschickt, wären die Demokraten in Panik.
    34 3 Melden
  • olga 17.06.2016 12:14
    Highlight go bernie!
    85 14 Melden
  • Theor 17.06.2016 12:10
    Highlight Was macht eigentlich die Sanders-Euphorie hier auf watson aus? Ich kenne ihn und die ganze Präsidententhematik viel zu wenigdum mir da eine Meinung bilden zu können oder zu wollen, aber hier hat es sicher einige Besser-informierte die mir das kurz erläutern können?
    42 2 Melden
    • Citation Needed 17.06.2016 12:54
      Highlight Sanders nennt sich selbst einen Sozialisten (ist er für US-Verhältnisse ganz bestimmt), seine Kandidatur hat Hillary gezwungen, ihre Positionen teilweise nach links zu rücken (statt auf republikanische Wechselwähler zu schielen musste sie auch Bernie in Schach halten). Wichtigster Trumpf, eher in USA als auf Watson: Bernie spricht auch die Politikverdrossenen an, wie Trump auch. Aber dies nicht dumpf und am rechtsaussen-Rand, sondern indem er dem Establishment-Egoismus mit eher linken Positionen die Stirn bietet.
      Und: er hat Charme und Witz, was die andern zwei nicht haben..
      ;-)
      80 5 Melden
    • Theor 17.06.2016 13:44
      Highlight Sozialismus ist bei mir aber ehrlich gesagt eher ein negativ-belastetes Wort. Was für Pläne hat er denn explizit, um das System umzukrempeln?

      Durfte vor ein paar Wochen zwei Alaska'ner kennen lernen und die waren auch Bernie-Fan. Es scheint mir vorallem die junge, gebildete – aber gleichzeitig auch eine Minderheit – Gruppe, die Bernie unterstützt. Also muss so einer doch ein paar tolle Ideen für die Zukunft haben? Trump ist Rückschritt, von Hillary sagt man sie repräsentiere den Status Quo. Was repräsentiert Sanders?
      18 2 Melden
    • ovatta 17.06.2016 14:36
      Highlight Theor, was man in Amerika als Sozialismus sieht muss man in Europa relativieren.
      Die unterstützer sehen einfach, dass die 'Winner-Takes-It-All' mentalität in ein Sackgasse führt.
      Und es gibt in den USA zwar unendlich viele Private-Charity Programme aber die unterstützen natürlich in erster Linie ihre eigenen Günstlinge.
      Bernie könnte da weitermachen wo Obama mit der bitter nötigen Krankenversicherung angefangen hat!
      42 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 17.06.2016 11:53
    Highlight Na ja. Wurde auch zeit.

    Ist sowieso höchst grenzwertig, dass so ein Typ überhaupt mehr aks 100 stimmen erhält!
    35 7 Melden
  • ovatta 17.06.2016 11:33
    Highlight 50% der Republikaner sind nun mal nicht 50% der Amerikaner.
    Wenn das so weitergeht hat evtl auch Sanders als unabhängiger Kandidat noch eine Chance.
    Sein würde kräftig am Zweiparteiensystem rütteln.
    Und mehr als Schwarz-/Weissdenken wäre sehr wünschenswert!
    49 7 Melden
    • ovatta 17.06.2016 11:45
      Highlight Sein Sieg würde kräftig am Zweiparteiensystem rütteln. Nur schon ein Achtungserfolg wäre gut bezüglich zukünftiger Wahlen.
      44 6 Melden
    • who cares? 17.06.2016 14:48
      Highlight Eine unabhängige Kandiatur würde zur Spaltung der Demokraten führen und ehe man sich versieht ist Trump im Weissen Haus.
      18 6 Melden
    • ovatta 17.06.2016 15:57
      Highlight Ob Hillary so viel besser ist als Trump? Na Ja ich weiss nicht.. Und immerhin gibts auch für ihn ein Parlament das sich jederzeit Querstellen kann!
      Und wenn Bushs Blödheit nicht genug war braucht das Land vielleicht eine zweite Ohrfeige!
      Und solange man nur auf das kleinere der zwei Übel setzen kannn, ändert sich überhaupt nichts!
      12 3 Melden
  • Prof.Farnsworth 17.06.2016 10:44
    Highlight gopf, ich hoffe so, dass Bernie noch irgendwie eine Chance hätte -.- Clinton ist eindeutig keine gute Alternative zu Drumpf!
    63 17 Melden

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