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Neue Umfrage zu US-Präsidentenwahl sieht Biden deutlich vor Trump



FILE - In this June 17, 2020, file photo, Democratic presidential candidate former Vice President Joe Biden speaks during a meeting with small business owners in Yeadon, Pa. Biden is turning to a quartet of experienced Wisconsin political operatives to lead his campaign in a state that helped deliver President Donald Trump his Electoral College majority four years ago. (AP Photo/Matt Slocum, File)
Joe Biden

In Front: Joe Biden. Bild: keystone

Der designierte Kandidat der US-Demokraten, Joe Biden, liegt einer Umfrage der «New York Times» zufolge im Rennen um das Präsidentenamt deutlich vor dem republikanischen Amtsinhaber Donald Trump.

Biden wäre die Unterstützung von 50 Prozent der Wähler sicher, Trump hingegen käme nur auf 36 Prozent der Stimmen, wie die Zeitung am Mittwoch berichtete. Es handelte sich um die erste Umfrage der «New York Times» vor der Präsidentenwahl am 3. November. Zusammen mit dem Siena College wurden dafür gut 1300 Wähler befragt.

Bei schwarzen Wählern und Latinos liegt Biden demnach mit 74 beziehungsweise 39 Prozentpunkten uneinholbar in Führung vor Trump. Biden liegt vor allem auch bei den Wählergruppen im Alter von bis zu 49 Jahren in Führung. Bei älteren Wählern liegt er etwa gleichauf mit Trump. Die Umfrage zeigt allerdings auch, dass der Präsident weiter auf die Unterstützung der bekennenden Republikaner zählen kann. Bei ihnen liegt er mit einem Abstand von 85 Prozentpunkten vor Biden.

Die Webseite FiveThirtyEight, die zahlreiche Umfragen auswertet und daraus einen Durchschnitt bildet, sieht Biden derzeit landesweit bei 51.5 Prozent der Stimmen, Trump bei 41.1 Prozent. Bis zur Wahl in gut vier Monaten kann allerdings noch viel passieren. Und Umfragen können auch falsch liegen: 2016 etwa lag bei den meisten Erhebungen Hillary Clinton in Führung, die bei der Wahl dann aber Trump unterlag. (aeg/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Superreicher 25.06.2020 15:01
    Highlight Highlight "Bei älteren Wählern liegt [Biden] etwa gleichauf mit Trump." Ich bin der älteren Generation ja so dankbar, dass sie die Zukunft zu gestalten.

  • Pepe Le Fart 24.06.2020 20:05
    Highlight Highlight Snoop is back.... go the 90ths.
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  • Victor Paulsen 24.06.2020 18:52
    Highlight Highlight Das gibt einem zwar Hoffnung, aber es ist trotzdem Amerika. Dort muss eine Umfrage nichts heissen. 2016 haben die meisten seriösen Umfragen auch auf einen Sieg von Clinton gesetzt, mit einem Trump Sieg haben nur die wenigsten gerechnet
  • cal1ban 24.06.2020 17:21
    Highlight Highlight Die NYT mal wieder

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    • Superreicher 25.06.2020 15:02
      Highlight Highlight So ist das eben beim Amerikanischen Wahlsystem. Es reicht nicht, mehr Stimmen zu haben. Man muss auch noch weniger Stimmen haben!!!
  • Lumax 24.06.2020 17:18
    Highlight Highlight Normalerweise will man ja, das sein Kandidat möglichst viel Rampenlicht bekommt, nicht so bei den Demokraten. Es scheint das Biden in den letzten Monaten dement geworden ist, man merkt wie die Wahlkampfmanager Panik haben ihn frei sprechen zu lassen. Obama ist jetzt reaktiviert und führt den Wahlkampf, er hält die langen Reden, Biden steht nur dahinter und versucht nicht umzufallen.... die Dämonisierung von Trump, die bewusste Eskalation von "BLM" hat den Zweck, dass Biden möglichst kein Thema wird, es wird ein simples "gehörst du zu den Guten oder wählst du Trump" in die Hirne gepflanzt.
  • RandomNicknameGenerator 24.06.2020 15:12
    Highlight Highlight Clinton hatte bereits 2 Milionen mehr Stimmen. Beim kaputten Wahlsystem in den USA spielt die Mehrheit der Wähler quasi keine Rolle.
    • Lumax 25.06.2020 14:04
      Highlight Highlight In derSchweiz können dank dem Ständerat 19% der Stimmenden theoretisch 81% überstimmen...
    • RandomNicknameGenerator 25.06.2020 19:26
      Highlight Highlight Hier gibt es aber wenigstens noch die Möglichkeit der Initiative und des Referendums, da ist es wegen dem Ständemehr zwar auch nicht perfekt, aber schon deutlich besser.
  • FrancoL 24.06.2020 15:10
    Highlight Highlight "Bei ihnen (REPS) liegt er mit einem Abstand von 85 Prozentpunkten vor Biden.

    Diese Front müsste etwas bröckeln um wirklich an einen Sieg von Biden denken zu können.

    Wenn heute noch 85% der REPs hinter Trump stehen, dann zeigt dies, dass Trump wirklich alles in Grund und Boden fahren kann und die Gefolgschaft akzeptiert es. Da braucht es nur noch eine saubere Schlammschlacht mit viel Fake News gegen Biden und der Trump sitzt weitere 4 Jahren an der macht und kann noch das letzte Porzellan zerschlagen.
  • MacB 24.06.2020 15:05
    Highlight Highlight Wie können noch rund 40% Trump unterstützen nach all den Debakeln und seiner Misswirtschaft? Ich versteh das ganze Land echt nicht.
    • FrancoL 24.06.2020 15:19
      Highlight Highlight Ja das kann man nicht verstehen, aber es ist wohl eine Tatsache und genau darum sollte man nicht immer auf Trump zeigen, sondern auch auf diese nicht kleine Menge, die Trump stützt auch gegen alle Logik. Man kann also durchaus ein wenig mehr auf ein Teil der Bevölkerung zeigen und diese nicht von einer tiefen Mitschuld am Schlamassel entlasten.
    • Shabbazz 24.06.2020 16:17
      Highlight Highlight Wie konnte man Bolsonaro wählen? Wie konnte man Orban wählen? Wie kann die AFD in DE die drittstärkste Partei sein? usw usf...

      Fragen über Fragen, das Problem ist aber das Volk! Das es solche Leute mit extremen Positionen gibt ist für mich normal in einer Demokratie, dass man sie aber so breit wählt ist eine andere Baustelle...
    • Lumax 24.06.2020 17:13
      Highlight Highlight Misswirtschaft? Es geht den USA so gut wie seit langem nicht mehr, Corona wird mit der "Hire and Fire" Kultur viel schneller kompensiert als im trägen Europa. Besonders die Schwarzen US Amerikaner haben enorme wirtschaftliche Fortschritte in den letzen 3,5 Jahren gemacht (daher auch doppelt so hohe Zustimmungsraten in dieser Gruppe als 2016). Die Informationen die Sie in europäischen medien über Trump bekommen bestehen aus Hetze. Interessant ist, dass die Buchmacher trotz den veröffentlichten "Umfragen" weiter bei Biden eine höhere Quote geben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • bärnergiu 24.06.2020 14:59
    Highlight Highlight Warum ist es eigentlich so schwierig?

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  • Pepe Le Fart 24.06.2020 14:36
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