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«Er ist ausser Kontrolle»: Das steht im brisanten Enthüllungsbuch über Donald Trump

Nächster Rückschlag für Donald Trump: Im Buch der Reporter-Legende Bob Woodward werden brisante Interna aus dem Weissen Haus enthüllt. Der Präsident erscheint als Choleriker, den selbst eigene Leute für verwirrt halten.

Roland Nelles, Washington



Ein Artikel von

Spiegel Online

«Fear» lautet der Titel des Enthüllungsbuchs: «Angst». Das Werk hat 448 Seiten, soll in der kommenden Woche offiziell in den USA erscheinen und schon jetzt ist klar: Donald Trump hat ein neues Problem.

Denn nach allem, was bislang bekannt ist, dokumentiert Reporter Bob Woodward in seinem Buch nicht nur detailliert die Arbeit im Weissen Haus, sondern liefert auch brisante bis peinliche Geschichten und Zitate aus Trumps engster Umgebung. Zusammengenommen lässt dies vor allem einen Schluss zu: Trump und Co. sind zum Scheitern verurteilt.

FILE - This June 11, 2012 file photo shows former Washington Post reporter Bob Woodward speaking during an event to commemorate the 40th anniversary of Watergate in Washington.  Details are starting to come out from journalist Bob Woodward’s forthcoming book on President Donald Trump’s first 18 months in office.  (AP Photo/Alex Brandon, file)

Reporter-Legende Bob Woodward bringt Trump in Bedrängnis. Bild: AP/AP

Die Washington Post veröffentlicht erste Auszüge des Buchs – und schon ist der politische Betrieb in Washington in Aufregung. Ähnlich wie schon im Bestseller «Fire and Fury» erhalten Leser einen gnadenlosen Einblick in das Innenleben einer chaotischen und zerstrittenen US-Regierung.

Stabschef John Kelly nennt den Präsidenten demnach einen «Idioten». Trumps eigener Verteidigungsminister James Mattis wird mit den Worten wiedergegeben, der Präsident habe die «Aufnahmefähigkeit und das Verhalten eines Fünft- oder Sechstklässlers». Und Trump selbst soll Justizminister Jeff Sessions als «geistig zurückgeblieben» beschimpft haben.

Für Trump und seine Partei, die Republikaner, könnte das Buch zu keinem schlechteren Zeitpunkt erscheinen. In weniger als neun Wochen wählen die Amerikaner einen neuen Kongress und schon jetzt sind sie in der Defensive. Neue Umfragen zeigen einen 14-Prozent-Vorsprung der oppositionellen Demokraten, 60 Prozent der Amerikaner geben an, dass sie mit Trumps Amtsführung unzufrieden sind.

Der Wirbel um das neue Buch könnte diesen Trend verstärken. Dazu muss man wissen, dass Bob Woodward zu den angesehensten Enthüllungsjournalisten des Landes zählt. Er hat als junger Reporter zusammen mit Carl Bernstein bei der «Washington Post» den Watergate-Skandal aufgedeckt und gilt seither als einer der präzisesten und zuverlässigsten Chronisten des amerikanischen Polit-Betriebs.

FILE - In this May 7, 1973 file photo, reporters Bob Woodward, right, and Carl Bernstein, whose reporting of the Watergate case won them a Pulitzer Prize, sit in the newsroom of the Washington Post in Washington. More than 40 years after they became the world’s most famous journalism duo, Bob Woodward and Carl Bernstein are still making news. Bernstein was among three CNN reporters who last week broke the story of former Donald Trump lawyer Michael Cohen’s allegation that Trump had advance knowledge of the June 2016 meeting between representatives of his campaign and Russian officials. On Tuesday, July 31, 2018, Woodward’s upcoming “Fear: Inside the Trump White House” was No. 1 on Amazon.com. (AP Photo, File)

Die beiden Watergate-Journalisten Woodward (rechts) und Carl Bernstein 1973. Bild: AP/AP

Etliche brisante Passagen

Das Weissen Haus beeilte sich, die Beschreibungen in dem Buch als «pure Erfindung» zu brandmarken. Es gehe nur darum, den Präsidenten in einem schlechten Licht erscheinen zu lassen, sagte Trumps Sprecherin Sarah Sanders. Stabschef Kelly wies Woodwards Darstellung, er habe Trump als «Idiot» bezeichnet, als unwahr zurück. Verteidigungsminister Mattis nannte Woodwards Aussagen erfunden. Und Trump selbst sprach von «vielen Glaubwürdigkeitsproblemen», die der Autor gehabt habe.

Ob die Dementis wirken, ist indes fraglich. Für sein Buch über Trump soll Woodward laut «Post» Hunderte von Interviews mit Informanten geführt haben. Mehrfach habe er auch versucht, mit Trump selbst zu sprechen. Doch der habe ein Interview zunächst abgelehnt. Erst im August, nachdem das Manuskript bereits fertig war, habe er sich per Telefon gemeldet und seine Zusammenarbeit angeboten. Die Post veröffentlicht auch ein Transkript dieses Gesprächs. Trump erkundigt sich darin nach Woodwards Quellen und erklärt, dass das Buch sicher «schlecht» für ihn, den Präsidenten, sei.

FILE - In this April 29, 20111, file photo, Attorney John Dowd walks in New York. Down, one of the key lawyers in President Donald Trump’s corner navigated a popular United States senator through crisis, produced a damning investigative report that drove a baseball star from the game and, early in his career, took on organized crime as a Justice Department prosecutor. Dowd assumed a more prominent place on the legal team after another lawyer, Marc Kasowitz, took a reduced role.  (AP Photo/Richard Drew, File)

John Dowd 2011 in New York. Bild: AP/AP

Zu den brisantesten Passagen zählen zweifelsohne die Episoden über Trump und die Ermittlungen zur Russlandaffäre von Robert Mueller. Woodward schildert unter anderem den Versuch von Trumps damaligen Anwalt John Dowd, Trump im Januar in einer Art Generalprobe auf ein Interview mit Mueller vorzubereiten.

«Er ist ausser Kontrolle. Es ist der Wahnsinn.»

Trumps Stabschef John Kelly über Trump

Dowd soll Trump mit schwierigen Fragen zu den Russlandermittlungen gelöchert haben, wie sie auch Mueller und die Fahnder stellen würden. Das Ergebnis: Trump verwickelte sich in Widersprüche, tischte offenkundige Lügen auf, rastete aus und erklärte schliesslich: «Ich will eigentlich gar nicht aussagen.» Dowd soll daraufhin gegenüber Mueller erklärt haben, er könne Trump nicht dazu raten, auszusagen. Er würde sich sicherlich komplett «zum Idioten» machen. Und am Ende womöglich - wegen Falschaussage - im Gefängnis landen.

Explosiv sind auch jene Passagen, in denen Trumps Stabschef John Kelly und Verteidigungsminister James Mattis mit abfälligen Bemerkungen über Trump zitiert werden. Anders als Anwalt Dowd sind beide noch im Amt und pflegen zu Trump aber ein distanziertes Verhältnis. Die Woodward-Enthüllungen dürften deshalb vor allem den Entfremdungsprozess zwischen Kelly und Trump beschleunigen.

President Donald Trump's Chief of Staff John Kelly, right, accompanied by United States Trade Representative Robert Lighthizer, left, attends a cabinet meeting in the Cabinet Room of the White House, Thursday, Aug. 16, 2018, in Washington. (AP Photo/Andrew Harnik)

John Kelly (rechts) im August 2018. Bild: AP/AP

Der Reporter beschreibt ausführlich das Entsetzen der beiden Militärs über Trumps mangelndes Wissen und Interesse in der Aussen- und Sicherheitspolitik. Kelly soll Trump im Weissen Haus vor Mitarbeitern als «verwirrt» bezeichnet haben: «Er ist ein Idiot. Es ist sinnlos, zu versuchen, ihn von irgendetwas zu überzeugen. Er ist ausser Kontrolle. Es ist der Wahnsinn.»

Trump beschimpft seine Mitarbeiter

Ähnlich abfällig soll sich Minister Mattis geäussert haben. Mehrfach habe Mattis Trump demnach belehrt oder Anweisungen des Präsidenten ignoriert, etwa, den Wunsch, den Diktator Assad zu töten, schreibt Woodward. «Lasst uns Assad verdammt nochmal töten. Lasst uns ganz viele von denen töten», soll Trump in einem Telefonat gerufen haben. Mattis legte auf und sagte zu seinen Mitarbeitern: «Das machen wir nicht.»

«Geistig zurückgeblieben.»

Trump über seinen Justizminister Jeff Sessions

Der Minister sei über das Verhalten und Auftreten Trumps immer wieder entsetzt gewesen. Bei einem Treffen zu Afghanistan habe Trump seine Generäle in einem Tobsuchtsanfall 25 Minuten lang beschimpft. «Selbst die einfachen Soldaten im Graben könnten diesen Krieg besser führen als ihr», soll Trump erklärt haben. Mattis seinerseits habe Trump die «Aufnahmefähigkeit und das Verhalten eines Fünft- oder Sechstklässlers» attestiert.

Immer wieder beschreibt Woodward laut «Washington Post» Szenen aus dem Weissen Haus, in denen Trump die Mitarbeiter niedermacht oder über sie lästert. Seinen früheren Sicherheitsberater H.R. McMaster soll Trump hinter dessen Rücken wegen seiner vermeintlich billigen Anzüge verunglimpft haben. McMaster sehe aus wie ein «Bierverkäufer», so Trump.

Den damaligen Stabschef Rience Priebus soll Trump als «Ratte» bezeichnet haben. Seinen Justizminister Jeff Sessions nannte er «einen dummen Südstaatler», der «geistig zurückgeblieben» sei. Und zu seinem Handelsminister Wilbur Ross sagte Trump angeblich: «Ich traue dir nicht. Ich will nicht, dass du hier noch länger irgendetwas verhandelst. Du hast deine beste Zeit hinter dir.»

Auch ein Schreiduell zwischen dem damaligen Chefstrategen Steve Bannon und Trumps-Tochter Ivanka ist laut Buch überliefert. Darin soll Ivanka Bannon zurechtgewiesen haben: «Ich bin nicht irgendeine Mitarbeiterin. Ich werde es auch niemals sein. Ich bin die First Daughter.»

Ivanka Trump, daughter of President Donald Trump, her husband, senior adviser Jared Kushner, their two children Arabella Kushner and Joseph Kushner, Chief White House Strategist Steve Bannon, second from right, and Chief of Staff Reince Priebus, right, walk to Air Force One at Andrews Air Force Base in Md., Friday, Feb. 17, 2017. Trump is visiting Boeing South Carolina to see the Boeing 787 Dreamliner before heading to his estate Mar-a-Lago in Palm Beach, Fla., for the weekend. (AP Photo/Andrew Harnik)

«Ich bin die First Daughter»: Ivanka Trump mit Familie neben Steve Bannon und Reince Priebus. Bild: AP/AP

An anderer Stelle wird beschrieben, dass Trump erst harsche Briefe oder Anweisungen schreiben lässt, die Mitarbeiter dann wieder von Trumps Schreibtisch entwenden, damit er sie nicht unterzeichnen kann. So sei beispielsweise eine Aufkündigung des Handelsabkommen mit Süd-Korea verhindert worden.

Immer wieder kommen die Ermittlungen zur Russlandaffäre zur Sprache, die wie ein dunkler Schatten über dieser Präsidentschaft liegen. Woodward berichtet von einem Telefonat des ägyptischen Präsidenten Abdel el-Sisi, indem sich dieser besorgt bei Trump erkundigt, ob der US-Präsident die Affäre wohl politisch überleben werde. «Donald, bleibst du uns denn erhalten?»

Trump soll über die Frage des Ägypters entsetzt gewesen sein. Seinem Anwalt Dowd vertraute er an: «Das war wie ein Tritt in die Eier.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Z&Z 05.09.2018 10:31
    Highlight Highlight Moment mal. War da nicht was mit Checks & Balances, von denen immer gesprochen wurde? Ein sicheres demokratisches System, von dem immer gesprochen wurde? Ein Vorbildsystem gewissermassen, überhaupt die freie Demokratie schlechthin? Inwieweit greifen Checks & Balances, wenn da Mitarbeiter hingehen müssen und derartige Kündigungsschreiben vom Pult klauen müssen, nur um schlimmeres zu verhindern? Ich für meinen Teil bin im Moment noch (solange nichts schlimmeres passiert) dankbar, dass einer wie Trump auf seinem Stuhl sitzt. Warum? Er zeigt die massiven Fehler in diesem System klar auf.
    11 3 Melden
    • Helona 05.09.2018 17:37
      Highlight Highlight OK. Fragt sich nur zu welchem Preis.
      0 0 Melden
  • Brunhilde 05.09.2018 10:17
    Highlight Highlight Leider langsam immer die gleiche Leier... wir müssen uns etwas daran gewöhnen, dass er uns zumindest die erste Amtsperiode erhalten bleibt. Wie wäre es, wenn wir nur ein bisschen weniger über Trump zu lesen bekämen. Es gibt auch anderes wichtiges auf der Welt. Danke.
    10 2 Melden
  • Lumpirr01 05.09.2018 10:16
    Highlight Highlight Es ist unbestritten, dass Trump in den Augen der meisten Menschen ein typischer Choleriker ist. Mitarbeiter herrschsüchtig und wütend zusammenstauchen und Gegner beleidigend zu zertwittern sind so typische Eigenschaften dieser Menschen.
    Aber was solls?
    Leider werden wir wahrscheinlich noch ein paar Jahre mit diesen Umständen leben müssen, auch wenn es fast zum Verzweifeln ist..........
    28 3 Melden
  • Nate Summer-Cook 05.09.2018 09:43
    Highlight Highlight Wenn man das so liest, müsste man eigentlich Trumps Staff dankbar sein, dass sie Tag für Tag schlimmeres verhindern! 😱
    Was hätte Trum schon alles angerichtet, wenn die ihm alle gehorchen würden? 🤭
    48 2 Melden
  • Eagle21 05.09.2018 09:35
    Highlight Highlight Wow das ist wirklich krass. Ich wünsche mir so sehr eine seiner Vorgängerregierungen zurück. Ich bin mir sicher, bei denen hat nie irgendjemand etwas schlechtes über einen anderen gesagt und es haben sich alle vor
    dem Ins-Bett-gehen jeweils einen dicken Gute-Nacht-Kuss gegeben. In so grossen Organisationen wird ja sowieso generell eher wenig gelästert.
    *Ironie Off* - dieses Buch birgt wirklich wenig Sprengstoff...
    14 73 Melden
    • reconquista's creed 05.09.2018 10:01
      Highlight Highlight Es birgt wirklich wenig Sprengstoff - da man eigentlich von Trumps Twitteraccount bereits weiss was für ein cholerischer Depp er ist und das er ein riesiges Chaos in seiner Administration hat.
      Und ja, seine Vorgängerregierungen waren mir überzeugender Sicherheit keine derartigen Hühnerhaufen.
      *ohne Ironie*
      55 3 Melden
  • Oberon 05.09.2018 09:07
    Highlight Highlight Die Frage die sich stellt, wie schlecht ist dieser Präsident wirklich für den Rest der Welt. Eine schwache USA könnte auch neue Impulse setzen und diese wurden eigentlich ja schon gemacht. Ob jetzt die Demokraten diese Situation für sich ausnutzen können werden wir erst sehen.


    9 19 Melden
    • Roman h 05.09.2018 09:24
      Highlight Highlight Eine schwache USA?
      Also im Moment ist die USA gar nicht schwach, sondern sehr stark.
      Ob es Trump Verdienst ist das es der Wirtschaft so gut geht, darüber kann man sich streiten aber dem Land geht es nun mal gut.
      Ich denke eher das die Republikaner das ausnutzen können.
      9 46 Melden
    • Diagnose: Aluhut 05.09.2018 09:29
      Highlight Highlight Auch wenn es der Wirtschaft besser geht; Innenpolitisch sind die USA in 10-20 Jahren am Ende. China wird sehr bald die neue Nummer 1, was ich persönlich auch nicht für besser halte. Besonders, was unseren Planeten angeht.
      37 3 Melden
    • Oberon 05.09.2018 09:40
      Highlight Highlight @Roman h
      Einigen Firmen geht es sehr gut aber dem normalen Bürger geht es eben nicht gut. Die Infrastruktur eine tickende Zeitbombe, die Aussenpolitik ein Desaster. Wichtige Gremien unterwandert und fremdgesteuert.

      Aber eben viele lassen sich blenden.
      53 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • James McNew 05.09.2018 08:53
    Highlight Highlight "die Beschreibungen in dem Buch als «pure Erfindung» zu brandmarken. Es gehe nur darum, den Präsidenten in einem schlechten Licht erscheinen zu lassen" – das wird seiner Basis reichen, das Buch zu ignorieren. Und somit muss es die republikanischen Amtsträger auch nicht mehr interessieren.

    Hoffentlich mobilisiert es aber die noch erreichbaren Unentschlossen und die Demokraten, im November auch an die Urne zu gehen....

    (Auch wenn eine blockierte USA für Russland/China etc. mindestens so toll sind, wie eine USA unter Trump....)
    33 2 Melden
  • D(r)ummer 05.09.2018 08:39
    Highlight Highlight Ich (an der Stelle von Trump) würde auch durchdrehen, wenn ich seit dem 14.06.1946 noch nie in einem Raum war, wo Donald Trump nicht auch gleichzeitig mit seiner Anwesenheit glänzte.

    45 6 Melden
    • DerSimu 05.09.2018 11:47
      Highlight Highlight Schaut da jemand die Heute Show :P
      6 1 Melden
    • D(r)ummer 05.09.2018 14:43
      Highlight Highlight Jep ;)

      Hab mir das letztens wieder reingezogen und fand Hazel's Argumentation ziemlich treffend.
      4 0 Melden
  • luckyrene 05.09.2018 08:39
    Highlight Highlight Ich kann mich nur den meisten Äusserungen hier anschliessen. Nach sooo vielen ,,Rückschlägen,, müssten Trump und seine Anhänger ja bereits vor der Zeitrechnung stehen... Doch in Wahrheit perlt alles an ihnen ab wie Wasser auf einer Nanobeschichteten Glasscheibe.
    Als Amerika entdeckt wurde flohen viele Verbrecher dorthin, vertrieben die einheimischen BewohnerInnen und gründeten diesen Staat. Was sollen wir denn anderes erwarten von ihren Kindes-Kindes-Kindern wenn Amerika selbst schon auf Verbrechen aufgebaut wurde. Es wird kein Ende geben...
    17 37 Melden
    • Rhabarber 05.09.2018 09:49
      Highlight Highlight luckyrene!

      HALT! Ein dickes fettes HALT!

      Nein! Was du hier machst ist Sippenhaft. Willst du etwa auch selbst für die Verbrechen deine Urgrosseltern, Grosseltern und Eltern verurteilt und benachteiligt werden?

      Nein, das geht gar nicht. Aber wirklich gar nicht.

      Man kann viele Gründe finden, warum Amerika so schräg funktioniert. Und den Umgang der eingewanderten Europäer und anderen mit den ursprünglich Einheimischen verurteile ich auch.

      Aber Sippenhaft geht einfach gar nicht.
      38 4 Melden
    • Maranothar 05.09.2018 09:55
      Highlight Highlight Dir ist schon klar dass es vergleichsweise wenig Verbrecher waren die in die Amerikanischen Kolonien geschickt wurden?
      Hauptsächlich Religiöse Flüchtlinge, Sklaven und normale Siedler.
      Das Problem der USA sind eherdie Religiösen und die Art wie das Land unabhängig wurde.
      26 2 Melden
  • The Origin Gra 05.09.2018 08:27
    Highlight Highlight Also wenn man beobachtet wie sich der POTUS auf Twitter und in der Öffentlichkeit aufführt und wie ehemalige Trumpians nachträglich über ihn und das Kabinett reden sind die beschrieben Dinge absolut Glaubwürdig.

    Leider
    130 6 Melden
  • cero 05.09.2018 08:12
    Highlight Highlight Es wird so viel geschrieben, dass Trump am Ende sei.....
    Wie viel da wohl Wunschdenken ist?

    Barometer für Trump werden die anstehenden Wahlen - Prognosen hin oder her, dann gelten die effektiven Zahlen.

    Ich gehe davon aus, dass Trump resp. die Republikaner (leider viel) besser abschneiden werden, als von den Auguren vorausgesagt.

    35 19 Melden
    • Dirk Leinher 05.09.2018 09:10
      Highlight Highlight Genau, auch bei der Präsidentschaftswahl wurde von den MSM jeder Gedanke dass er die Wahl gewinnen könnte weit von sich gewiesen. Die Zahlen werden es zeigen, Wunschdenken hin oder her.
      7 12 Melden
  • Paddiesli 05.09.2018 07:53
    Highlight Highlight Und immer noch werden 40% der Amis weiter hinter ihm stehen.
    131 12 Melden
    • Yogi Bär 05.09.2018 12:41
      Highlight Highlight Und 100% der SVP!
      3 1 Melden
  • rodolofo 05.09.2018 07:38
    Highlight Highlight In die gleiche Kerbe schlägt ein Artikel im heutigen Tages Anzeiger:
    Hintergrund
    "Im Trump Tower kann man gut Geld waschen"
    USA Der Journalist Craig Unger sagt, Donald Trump habe seit längerer Zeit Verbindungen zur russischen Mafia.

    Es wird also immer offensichtlich, dass im Weissen Haus ein skrupelloser Geschäftsmann, wenn nicht gar ein Psychopath regiert, der wie einst Kaiser Nero Rom, die Welt in Brand setzen könnte, wenn er im Laufe eines seiner regelmässigen Aussetzer und Wutanfälle auf den "Roten Knopf" drücken und so die Atomare Selbstzerstörung der Menschheit auslösen würde...
    26 8 Melden
    • Sportfan 05.09.2018 10:59
      Highlight Highlight Ich hoffe mal, Trumps Mitarbeiter verstecken nicht nur Verträge, sondern auch wichtige Knöpfe ...

      Trump ist kein skrupelloser Geschäftsmann, Trump ist ein Krimineller, denn wer mit der Mafia arbeitet, gehört zur Mafia.

      Ich bin sicher, ihm fliegt bald alles sowas von um die Ohren. Donnie hat wirklich bald eine grosse Mauer zwischen sich und Mexiko, nur wird die Sonne selten bei ihm scheinen.
      14 2 Melden
  • Rectangular Circle 05.09.2018 07:17
    Highlight Highlight Oh nein, schon wieder ein Rückschlag. 🙄Mal ernsthaft: Hat irgendeiner der vergangenen "Rückschläge" Trump das Amt gekostet?

    Ich glaube, langsam sollten sich alle damit anfreunden, dass wir Trump nicht mehr los werden – zumindest für die Dauer seiner jetzigen Amtszeit.
    200 35 Melden
    • MSpeaker 05.09.2018 07:30
      Highlight Highlight Wieso glauben alle es gehe bei den Berichten und Enthüllungen nur um Trump? Das Verhalten Trumps kann die Republikaner auf Jahre hinaus schwächen.
      Ein anderer Effekt ist, das der Ruf der USA mit jedem dieser Berichte im Ausland sinkt, zumindest in den demokratischen Ländern
      107 5 Melden
    • DerGrosseSee 05.09.2018 07:55
      Highlight Highlight MSpeaker ich sage schon seit Monaten "Trump zerdeppert so ziemlich jede Diplomatische beziehung, welche die USA mit anderen Demokratischen Ländern hat" Der Nachfolger tut mir jetzt schon leid, falls es ein Demokrat ist. Schadensbegrenzung überall.
      30 2 Melden
    • Til 05.09.2018 07:58
      Highlight Highlight Ach, warten wir doch mal die Wahlen im November ab, bevor wir uns aus dem Fenster lehnen.
      41 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie woof 05.09.2018 07:00
    Highlight Highlight Er ist ausser Kontrolle.....und das ist noch eine ziemlich anständige Beschreibung für Trump
    30 1 Melden

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