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FILE - In this April 29, 2016, file photo, Kim Dong Chul, center, a U.S. citizen detained in North Korea, is escorted to his trialin Pyongyang, North Korea. He was sentenced in April 2016 to 10 years in prison with hard labor after being convicted of espionage. The announcement of a possible U.S.-North Korea summit is raising hope that Kim Jong Un will release 3 American citizens, including Kim Dong Chul, now imprisoned in the North. (AP Photo/Kim Kwang Hyon, File)

Nordkorea hält den US-Bürger Kim Dong Chul weiter gefangen. Bild: AP/AP

Gibt's Gnade von Kim? Nordkorea verhandelt über Freilassung von US-Gefangenen



Die nordkoreanische Führung verhandelt Berichten zufolge mit den USA und Schweden über die Freilassung von drei US-Bürgern, die in Nordkorea gefangen gehalten werden. Dies berichtet der in Seoul ansässige Fernsehsender MBC am Sonntag.

Demnach hätten Pjöngjang und Washington eine Vereinbarung über die Freilassung von Kim Hak Song, Kim Sang Duk und Kim Dong Chul «praktisch erreicht».

Nun würden Details über den Zeitpunkt der Freilassung ausgearbeitet, berichtete der Sender unter Berufung auf einen südkoreanischen Diplomaten. Die Verhandlungen seien über die nordkoreanische Vertretung bei den Vereinten Nationen und das US-Aussenministerium geführt worden – einen inoffiziellen Kommunikationsweg namens «New Yorker Kanal».

Verdacht auf «feindliche Akte»

Laut dem Fernsehsender CNN wurde die Freilassung der Gefangenen auch bei dem dreitägigen Besuch des nordkoreanischen Aussenministers Ri Yong Ho in Schweden und bei seinen Gesprächen mit der schwedischen Aussenministerin Margot Wallström diskutiert. Die schwedische Botschaft in Pjöngjang vertritt die Interessen der USA in Nordkorea. Laut CNN sprach Schweden das Thema der gefangenen US-Bürger an, um «die Dinge in die richtige Richtung zu bringen».

This Interpol website photo released on Thursday, March 16, 2017 shows Interpol's red notice for North Korea's Song Hak Hong. National police chief Khalid Abu Bakar told reporters that four North Korean suspects who left Malaysia on the same day as the killing of Kim Jong Nam have been put on Interpol's red notice list, which is a request to locate and hold a person pending extradition. Police say three other North Korean suspects, including a North Korean diplomat and an employee of Air Koryo, North Korea's state airline, are believed to be in the North Korean Embassy in Kuala Lumpur.(Interpol via AP)

Kim Hak Song, Bild: AP/Interpol

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump hatten dem Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm am 9. März eine spektakuläre Wendung gegeben, indem sie sich zu einem Gipfeltreffen bereit erklärten. Dieses soll spätestens Ende Mai stattfinden, Zeitpunkt und Ort sind aber noch unklar. Die Einladung ging von Kim aus, wurde aber von Südkorea übermittelt. Eine offizielle Reaktion der nordkoreanischen Regierung gab es seitdem nicht.

Kim Dong Chul, ein in Südkorea geborener US-Pastor, war 2015 unter dem Vorwurf der Spionage in Nordkorea festgenommen worden. 2016 wurde er zu zehn Jahren Arbeitslager verurteilt. Kim Hak Song und Kim Sang Duk arbeiteten an der Universität für Wissenschaft und Technologie in Pjöngjang, als sie im vergangenen Jahr wegen des Verdachts «feindlicher Akte» festgenommen wurden. (sda/afp)

Otto Warmbier stirbt nach 17 Monaten Haft in Nordkorea

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Video: watson/Helene Obrist

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gregor Hast 20.03.2018 09:15
    Highlight Highlight Die Freilassung der Gefangenen wird wahrscheinlich ebenso Gesprächsstoff sein wie auch der Friedensvertrag zwischen Nordkorea und den USA. Es war auch Rede einer US- Botschaft in Pjöngjang. Im Gegenzug könnte die US- Regierung eine nordkoreanische Botschaft in Washington einrichten lassen. Ich bin zuversichtlich, dass das ein gutes Gespräch wird. Ob das Gespräch zwischen den beiden Staatsherren schlussendlich stattfinden kann, ist eine andere Sache. Da dies von vielen Faktoren abhängt. 2/2
  • Gregor Hast 20.03.2018 09:05
    Highlight Highlight Das Regime von Kim Jong Un kann uns passen oder nicht, doch sollten wir ihm zu Gute halten, dass er sich wenigstens Kompromissbereit erklärt und versucht mit dem amerikanischen Präsidenten in Kontakt zu kommen.

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