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Unglaublich: So klein ist Haiden, als er völlig unerwartet mitten während einer Kreuzfahrt viel zu früh zur Welt kommt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Gerade einmal 680 Gramm wiegt dieser Winzling. Doch trotz aller Negativ-Prognosen: Er lebt!



Es ist eine unglaubliche Geschichte, die Amerika derzeit entzückt. Während einer siebentägigen Schifffahrt in der Karibik spürt die schwangere Emily Morgen aus Utah plötzlich, dass die Wehen einsetzen. Und das mehr als vier Monate vor dem eigentlichen Geburtstermin. Laut Yahoo News ist ärztliche Hilfe weit und breit nicht in Sicht. Denn zu diesem Zeitpunkt ist das Kreuzschiff 14 Stunden entfernt von der Küste Puerto Ricos.

«Er hat geschrien – es war ein ganz schwaches, mattes Schreien.»

Die frischgebackene Mutter

Doch es gibt kein Zurück mehr. Die 28-jährige Emily kann das Baby trotz allen Zuredens nicht zurückhalten. Bald darauf ist der Kleine da. Kaum grösser als eine Hand. Seine Haut ist pinkfarben und sein Stimmchen sehr dünn. Aber immerhin: Er atmet, was ein Wunder ist. 

Sofort nimmt sich die Crew des Schiffs dem Kleinen an. Sie wickeln ihn in Handtücher und bauen aus Tüten und Lampen einen improvisierten Brutkasten. Der Kapitän gibt Vollgas, um so schnell wie möglich das Land zu erreichen.

Im Hafen wird Haiden, wie seine Eltern ihn nennen, sofort von Rettungssanitätern übernommen. Doch auch, wenn sie alles unternehmen, um ihn zu retten, stehen die Chancen maximal 1:10, dass er überlebt. Sie bringen ihn ins Spital, wo sein Zustand kritisch wird. Emily lässt nicht locker und besteht darauf, ihren Sohn sehen und in seiner Nähe sein zu dürfen. Die richtige Entscheidung. Denn seine Werte stabilisieren sich. 

Das Drama ereignete sich am 31. August. Mittlerweile schlägt sich Haiden sehr gut. Er wurde ins Kinderspital verlegt. Zwar muss er noch immer mit einer Magensonde künstlich ernährt werden. Und zwar noch mindestens bis zum eigentlich Geburtstermin, dem 19. Dezember. Doch alle sind optimistisch, dass er überleben wird – und hoffentlich auch bald an Gewicht zulegt. 

Weil die medizinische Versorgung aber für die Eltern unbezahlbar ist, haben Freunde für sie eine Spendenseite auf GoFundMe eingerichtet. 

(oku)

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