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From left, Sen. Kamala Harris, D-Calif., Andrew Yang and Rep. Tulsi Gabbard, D-Hawaii, participate in the second of two Democratic presidential primary debates hosted by CNN Wednesday, July 31, 2019, in the Fox Theatre in Detroit. (AP Photo/Paul Sancya)

Andrew Yang zwischen Kamala Harris und Tulsi Gabbard – viel sagen durfte er nicht, doch er wurde gehört. Bild: AP

«Das Gegenteil von Trump» – dieser Kandidat der Demokraten räumt das Feld von hinten auf

Andrew Yang – es ist Zeit, einen etwas unbekannteren Präsidentschaftskandidaten vorzustellen. Denn seine revolutionären Ideen finden gerade ziemlich Anklang. Und dass es noch nicht zu spät ist, zeigt die Vergangenheit.



Andrew Yang behauptet von sich, er sei das komplette Gegenteil von Donald Trump.

Seine Begründung: «Weil das Gegenteil von Trump ist ein Asiate, der Mathematik mag.»

Nicht nur wegen dieser unbezahlbaren Aussage, sondern weil Andrew Yang ziemlich revolutionäre Ideen hat, solltest du den Präsidentschaftskandidaten unbedingt schnell kennenlernen.

Es läuft bei ihm

Der 44-Jährige hatte in den TV-Debatten der Demokraten zwar am wenigsten Redezeit, doch seine Kampagne hat ordentlich an Fahrt aufgenommen.

In den fünf Tagen nach der zweiten TV-Debatte sammelte Yang rund 1,1 Millionen US-Dollar – so viel wie noch nie. 87 Prozent davon stammt von neuen Spendern. Die «Yang Gang», so nennen sich seine Supporters, wird immer grösser und schlagkräftiger.

Yang liegt gemäss den meisten Wettbüros bereits auf Rang sechs der demokratischen Kandidaten und lässt Grössen wie Beto O'Rourke und Kirsten Gillibrand hinter sich.

Was will dieser Yang?

Wie gesagt: Yang mag Mathe. Seine Anhänger tragen gar T-Shirts mit der Aufschrift «MATH». Dies ist jedoch doppeldeutig. Es steht auch für den Slogan: «Make America Think Harder.»

Yang ist kein Politiker. Er passe wohl eher ins Schema des «asiatischen Tech-Bros», wie er selber von sich behauptet. Man darf ihn also getrost als Nerd bezeichnen. Ein Nerd, der von der Obama-Administration schon zweimal für seine Ideen und Startups ausgezeichnet wurde.

Als er anfangs 2018 seine Kandidatur bekannt gab, startete er bei null. Hatte weder eine E-Mail-Liste mit Unterstützern, noch mächtige Spender in seinem Rücken. Doch er hatte das Gefühl, dass die USA auf Probleme zusteuere, die keiner der etablierten Politiker richtig einschätzen könne.

Yang beschäftigt sich mit der Künstlichen Intelligenz. Auf seiner Website schreibt er:

«Roboter, Software, Künstliche Intelligenz – haben bereits mehr als 4 Millionen Arbeitsplätze in den USA zerstört, und in den nächsten 5-10 Jahren werden sie Millionen weitere vernichten.»

In 29 Staaten der USA sei Lastwagenfahrer der am meisten ausgeübte Beruf, führte Yang kürzlich bei Trevor Noah aus. Oder: «Zweieinhalb Millionen Menschen arbeiten in den USA in der Kundenbetreuung.» Leider seien ihre Tage in nächster Zukunft gezählt, so Yang.

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Andrew Yang im sehenswerten Interview mit Trevor Noah. Video: YouTube/The Daily Show with Trevor Noah

Was dagegen tun?

Nun, Yang schlägt ein universelles Grundeinkommen von 1000 US-Dollar monatlich pro Person vor. Finanzieren will er dies durch die Besteuerung von Tech-Unternehmen. «Wir haben hier Billionen-Unternehmen wie Amazon, die null Steuern zahlen.»

Wenn man jeden Verkauf, der hauptsächlich durch künstliche Intelligenz vollzogen wird, ein kleines bisschen besteuern würde, dann sei das Grundeinkommen «Freedom Dividend» tragbar, erklärt Yang.

Diese Idee verfängt offenbar so gut, dass Yang bereits als der «Kandidat von Sillicon Valley» bezeichnet wird. Das ist jene Gegend in Kalifornien, wo die meisten innovativen Startups und Tech-Giganten zuhause sind. Dort ist man überzeugt von Yangs auf Daten basierender Kampagne. Zu Yangs Unterstützern gehört etwa Twitter-Gründer Jack Dorsey.

Und Nicolas Cage. Alles ist einfach besser mit Nicolas Cage.

Item. Sein Politik-Programm ist desweiteren (es ist unendlich lang, du kannst es hier nachlesen) jenem von Bernie Sanders nicht unähnlich. Den hätte er das letzte Mal übrigens gewählt, wie er selbst angibt.

Nun, wie geht es weiter?

Es sieht gut aus für den Anti-Politiker und Mathe-Freak. In den Umfragewerten lag er zuletzt über zwei Prozent und er hat genügend Spender, um sich für die nächsten Debatten der Demokraten im Herbst zu qualifizieren.

Dann wird Yang möglicherweise etwas mehr Redezeit bekommen. Und selbst wenn nicht, hat er das Talent, seine Message in kürzester Zeit rüberzubringen, wie sein letzter Auftritt zeigte.

Besonders viel Beifall brachte ihm etwa die Kritik am Format der TV-Debatte:

«Wir sind hier oben mit Make-up auf unseren Gesichtern und unseren einstudierten Angriffslinien und spielen Rollen in dieser Reality-TV-Show. Das ist ein Grund, warum wir einen Reality-TV-Star zu unserem Präsidenten gewählt haben.»

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Hier die gesammelten Aussagen von Yang in der letzten Debatte. Es dauert nicht lange, er wurde ja am wenigsten rangenommen. Video: YouTube/GuntherSnaps

Zu spät ist es für Yang wohl auch nicht. Trump hatte Ende Juli 2015, also zum selben Zeitpunkt der republikanischen Vorwahlen, Umfragewerte von rund fünf Prozent. Was danach noch möglich war, ist uns allen ja noch in bester Erinnerung ...

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    Alle Leser-Kommentare
  • Leichterbär 09.08.2019 12:27
    Highlight Highlight Könnte ich wählen,meine Stimme hat er.🤠
  • rodolofo 09.08.2019 12:18
    Highlight Highlight Mich erstaunt und begeistert die Vielzahl an interessanten und vielversprechenden KandidatInnen, welche die Demokratische Partei hervorbringt.
    Wenn ich das vergleiche mit der ausgetrockneten Halbwüste, die bei den Republikanern vorherrscht, dann kommt mir das vor, als würde sich dort der Klimawandel mit einer Jahrhundert-Dürre bemerkbar machen, währenddem bei den Demokraten eine fruchtbare Vielfalt die ABWENDUNG der Welt-Klimakatastrophe ankündigt, als "Licht am Ende des Tunnels einer rechtsnationalen Umnachtung".
  • Abi Melech 09.08.2019 12:12
    Highlight Highlight Der Typ ist absolut wahnsinnig von wo soll das Geld kommen, nicht mal die bösen Reichen haben genug Geld um jeden Monat 1000 USD pro Person auszugeben.
    • Güzmo 09.08.2019 13:00
      Highlight Highlight doch haben sie (und zwar locker flockig), aber das ist noch nicht mal der vorgeschlagene weg.
      schau dir videos mit andrew yang an ist ganz einfach, zuerst info beschaffen - dann urteil bilden

      mein fazit: es ist die letzte chance der amis, mit den kommenden strukturveränderungen einigermassen klarzukommen, und yang hat ganz offensichtlich die tech-community schon jetzt oder baldigst auf seiner seite und wer das netz beherrscht, beherrscht den öffentlichen fokus
  • Score 09.08.2019 11:11
    Highlight Highlight Hmm tönt wirklich gut und spricht sehr klar. Wäre spannend ihn in einer Diskussion gegen Trump zu hören...
  • wiedemauchsei 09.08.2019 09:42
    Highlight Highlight Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
    Ob sich dieser Slogan für einmal positiv bestätigt?
    Ich würde dies uns allen gönnen.
  • Spooky 09.08.2019 08:28
    Highlight Highlight "Nun, Yang schlägt ein universelles Grundeinkommen von 1000 US-Dollar monatlich pro Person vor."

    Hier habe ich aufgehört zu lesen.
    Mehr muss ich nicht wissen.
    Meine Stimme hätte er! 💪

    (Das Grundeinkommen sollte allerdings dem Existenzminimum entsprechen.)
  • Thinkdeeper 09.08.2019 07:44
    Highlight Highlight Das wäre der Hammer. Wäre ich US Bürger würde ich auf ihn setzen.

    Mit dem Grundeinkommen wäre die USA wieder ahead und first. Deren Wirtschaft könnte noch billiger und zu noch tieferen Löhne produzieren.

    Das Grundproblem, "Die freie Marktwirtschaft ist eine illusion die in ihrem Kern die Selbstzerstörung trägt", und die Bedrohung durch billige Massentechnologie hat er durchaus erkannt.
    • rodolofo 09.08.2019 12:25
      Highlight Highlight Das Grundeinkommen tönt schon für die vergleichsweise gemässigten und "staatsnahen" SchweizerInnen wie eine linke Ausgeburt des Kommunismus.
      Wie dann erst für die exzentrischen und "staatsfernen" Amis?
      Aber für die Zukunft scheint eine Symbiose zwischen Roboter-Technologie und Sozialstaat zumindest denkbar!
      Die noch unmenschlicher und härter gewordene Wirtschaftsmaschinerie erkauft sich die Duldung durch die BürgerInnen, indem sie ihnen ein Bestechungsgeld bezahlt:
      "Da, nehmt Euer Almosen! Und lasst uns ungestört geschäften und alles Menschliche aus der Wirtschaft eliminieren!"
    • Güzmo 09.08.2019 19:31
      Highlight Highlight @rodolfo:
      danke, hatte schon fast gänzlich die Position, dass könnte jetzt endlich der Mann sein den die Staaten brauchen.
      Erst eine zweite Sichtweise lässt kritisches Denken zu. Bin aber trotzdem optimistisch.
  • Gawayn 09.08.2019 07:23
    Highlight Highlight Bei den Amis ist alles möglich
    Auch das mal ein Schwarzer Präsident gewählt wird,
    Hätte ich nie geglaubt.
    Ein Großmaul zwanghaften Lügner und Berufsbetrüger aber noch weniger..

    Ich würde vorschlagen, wenn die Vorwahlen durch sind,
    Die 5 Besten zusammen stellen, in einem Raum einschliessen und die sollen es bei einer Poker Partie unter sich ausmachen.

    Jeder erhält 10'000$ Kapital.
    Der Letzte am Tisch der Geld hat, wird der neue Präsi...
  • Count Suduku 09.08.2019 06:53
    Highlight Highlight Ich finde es toll dass er mit Ben Shapiro zusammengesessen ist. Auch wenn beide kaum politisch übereinstimmen...
  • Aithria 09.08.2019 00:19
    Highlight Highlight Man sollte mal die Wahrscheinlichkeit ausrechnen, mit welcher ein Politiker an die Macht kommt, der wirklich! etwas taugt. Ich würde behaupten, sie ist unter 1%. Sollte der dunkle Teil von Yin tatsächlich so einer sein, dann lasst Euch nicht enntäuschen, wenn an seiner Stelle ein, verzeih Tier, den Vergleich, ein Brülllaffe auf den Thron gesetzt kommt (ein bisschen seislerische Grammatik passt hier gut).
  • Hugeyun 08.08.2019 23:58
    Highlight Highlight Furchtbar, dass die alle nur auf Geldsammeltour gehen und es sich an Ende meist darüber entscheidet, wer am meisten für den Wahlkampf ausgeben konnte
  • Walter Hechtler 08.08.2019 23:33
    Highlight Highlight Yang ein Asiate als POTUS? Kann ich als Ami/Schweizer mit einem Wort aufklären: Not Happening Ich mag in zwar auch. :)
    • Ritiker K. 09.08.2019 09:57
      Highlight Highlight 'Not Happening' sind zwei Wörter.
    • gecko25 09.08.2019 11:03
      Highlight Highlight es gab bestimmt auch Leute, die vor Obama, das selbe von afrikanisch abstammenden Menschen behaupteten
    • Fly Baby 09.08.2019 11:14
      Highlight Highlight In erster Linie ist er Amerikaner, wie es Obama auch ist. Wenn, mit deinen Worten, ein Afrikaner POTUS werden kann, wieso dann keine Asiate?
    Weitere Antworten anzeigen
  • koalabear 08.08.2019 21:45
    Highlight Highlight Zur Zeit spielt es eine untergeordnete Rolle, was die Wähler denken. Er muss von den Demokraten nominiert werden. Da stellt sich die Frage, ob die USA für einen " Nerd asiatischer Herkunft" als Präsidentschaftskandidat bereit ist.
    • Pana 08.08.2019 22:12
      Highlight Highlight Nachdem ein dümmlicher Bullie gewählt wurde, wäre ein Nerd jetzt nicht wirklich ein überraschendes Upgrade.
  • Do not lie to mE 08.08.2019 21:12
    Highlight Highlight "put one's money where one's mouth is"

    Amerika hat seine Richtung verloren, und es ist an der Zeit, die Menschheit in den Vordergrund zu stellen.

    Andrew Yang's Freedom Dividend

    Malorie Shannon erhält für 1 Jahr $1.000/Monat von Andrew.
    Play Icon
  • DemonCore 08.08.2019 20:21
    Highlight Highlight Es ist erstaunlich dass Leute mit einem Intellekt diesen Kalibers sich in die Schlangengrube der Politik wagen. Ich bezweifle dass der durchschnittliche Wähler es zu schätzen weiss. Hoffen wir das beste, ich würde ihn ohne zu zögern wählen. Yang ist ein Mensch der in die Zukunft denkt, und nicht nur bis zu den nächsten Wahlen.
    • Beat_ 09.08.2019 09:24
      Highlight Highlight Da seh ich genau ein Problem bei der Wählerschaft: "ich würde ihn ohne zu zögern wählen".
      Ich kenne sein Wahlprogramm nicht näher und seine Politik auch (noch) nicht, das einzige von ihm weiss ich aus diesem Artikel. Mein erster Eindruck ist, dass er für mich allenfalls wählbar wäre, aber ich weiss zuwenig, um das ohne zu zögern machen zu können.
      Und ich denke genau damit (ein paar Äusserungen) hat es Nr. 45 geschafft, gewählt zu werden ohne das viele gezögert und nochmals nachgedacht haben.
    • DemonCore 09.08.2019 09:40
      Highlight Highlight Tja, ich kenne seine Standpunkte, weil ich verschiedene Interviews gelesen/gehört habe. Ich habe auch verschiedene Interviews mit anderen Kandidaten gelesen/gehört. Meine hypothetische Wahlentscheidung hat durchaus eine gewisse Grundlage.
    • rodolofo 09.08.2019 12:28
      Highlight Highlight Ich weiss nicht...
      Erst fand ich den Typ auch genial.
      Aber seitdem ich etwas weiter überlegt habe, halte ich ihn für ein "Trojanisches Pferd" der Chinesen.
      Dass er noch dazu chinesisch aussieht, ist aber rein zufällig so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clife 08.08.2019 19:37
    Highlight Highlight Der Mann hinterlässt einen bleibenden positiven Eindruck. Allem voran damit, dass er keine sture Parteipolitik oder altmodische Wege geht, sondern vorausschauend ist. Ein Grundeinkommen ist auf der ganzen Welt ein Muss und sollten die USA damit beginnen, dann würden auch die Europäer endlich hinterherziehen (weil unsere Politiker zu viel Angst davor haben was geschehen würde).
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 09.08.2019 07:41
      Highlight Highlight God's own Country ist aber puritanisch geprägt - zweifel darob sind angebracht ...
  • Pana 08.08.2019 19:30
    Highlight Highlight Verfolge ihn auch seit der zweiten Debatte genauer. Spannender Typ. Sein Potenzial liegt auch darin, dass er von überall Wähler abholen kann. Ein weiterer Slogan von ihm ist "weder links noch rechts, sondern vorwärts". Seine Themen und Lösungsvorschläge betreffen alle, und das scheint gut anzukommen. Sein Nachteil mMn: Er ist kein Politiker. Und noch einen "Anfänger" verträgt das weisse Haus nach Trump nicht mehr. Der nächste demokratische Präsident ist jedoch gut beraten, ihn in sein Kabinett zu berufen. Aber wer weiss.. Er ist DER Aussenseiter, der seine Basis begeistern kann bzw tut.
    • DerTaran 08.08.2019 19:46
      Highlight Highlight Ich sehe ihn als guten Vize für Elizabeth Warren.
  • AdvocatusDiaboli 08.08.2019 19:26
    Highlight Highlight Ich würde einem richtig innovativen Kanditaten wie Yang eine Chance geben. Kommt aber Biden (Xi Jinpings Knecht) aufs Ticket, dann werde ich aber Trump wählen.
    • FrancoL 08.08.2019 19:48
      Highlight Highlight Also lieber noch tiefer sinken? Doch das ist sehr klug; wer tief sinkt kann dann schneller wieder steigen.
    • felixJongleur 08.08.2019 21:41
      Highlight Highlight Biden der alte Bleachgrinser alias Hillary 2.0, (gefühlt für viele) Vertreter der alten Elite, das käme gar nicht gut.
    • AdvocatusDiaboli 08.08.2019 23:55
      Highlight Highlight Ich sollte noch erwähnen, Elizabeth Warren hat zu China auch eine gute Haltung, evtl. sogar eine viel strengere als Donald Trump. Sie käme somit auch noch in Frage.

      Joe Biden aber ist in der China Frage komplett Hirntot und unterwürfig. Somit ist er disqualifiziert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl Marx 08.08.2019 19:21
    Highlight Highlight Mich überzeugt bisher nur Tulsi Gabbard.
    Play Icon
    • Joe924 08.08.2019 20:24
      Highlight Highlight Tusli ist gegen Stellvertreter- und Regiemwechselkriege, das wäre für die USA etwas ganz Neues. Die Kriegsmaterialwirtschaft wird alles daran setzen dass sie nicht gewählt wird.
  • alessandro 08.08.2019 19:12
    Highlight Highlight Die Frage ist doch, ob er bei einem richtigen Medicare for All System dabei ist. Oder ob irgendeine Klausel vorhanden ist um die privaten Geldabschöpfer zu schützen.
  • Güzmo 08.08.2019 19:05
    Highlight Highlight Ein wenig mehr Licht am Horizont. Die USA würden für einmal - so siehts zumindest aus - positiv überraschen.

    Danke für den Artikel, Top.
  • Läggerli 08.08.2019 18:56
    Highlight Highlight Nennt mich zynisch, aber alle Kandidaten, welche nicht Biden oder Harris heissen werden von den Demokraten kaum als Kandidaten aufgestellt werden. Nachdem sie Sanders 2016 den Ast abgesägt haben wird es wohl auch nächstes Jahr keinen unkonventionellen Kandidaten geben. Alles nur Show - leider.
    • San_Fernando 08.08.2019 19:54
      Highlight Highlight Bin nicht der gleichen Meinung. In den letzten Wahlen hat immer derjenige gewonnen, der einen „Hype“ verursacht hat. Barack Obama war am Anfang auch nicht auf der Agenda der Demokraten sondern Hillary Clinton. Aber mit dem Slogan „yes we can“ wurde er zum demokratischen Kandidaten.
  • Glenn Quagmire 08.08.2019 18:46
    Highlight Highlight Statt sich gegenseitig zu zerfleischen sollten die Dems möglichst früh auf einen Kandidaten setzen. In der aktuellen Situation sollte das Wohl der Nation vor dem eigenem Ego kommen.
    • Yes. 08.08.2019 19:40
      Highlight Highlight Genau, so wie die Republikaner 2016 oder die Demokraten 2008 -
      Wait a minute ... 🤔🤔
    • FrancoL 08.08.2019 19:51
      Highlight Highlight Auch bei den DEMs geht es um das EGO und sie werden es wieder fertig bringen einen äusserst schwachen Präsidenten nicht zu schlagen.
    • Shabaqa 08.08.2019 19:53
      Highlight Highlight Nein! Es ist besser, sie fühlen sich hart auf den Zahn. So wird verhindert, dass jemand mit Leichen im Keller oder irgendeine Palin, die nur Fassade zu bieten hat, nominiert wird. Das Feld wird am 3. Februar 2020 in Iowa früh genug gelichtet. Und am Super Tuesday im März dann sowieso. Die Republikaner haben sich 2000 und 2016 auch gegenseitig "zerfleischt" und am Ende gewonnen. So laufen die Vorwahlen nun mal ab.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pümpernüssler 08.08.2019 18:46
    Highlight Highlight Und werden die Demokraten auch als Kandidat #1 aufstellen, oder es wieder versauen wie mit Sanders?
    • Spiegelfabrik 08.08.2019 19:48
      Highlight Highlight Als Anmerkung: Die Demokraten habens mit Hillary versaut, nicht mit Sanders. Wäre Sanders nominiert worden, wäre es sehr wahrscheinlich total anders gekommen...
    • alessandro 08.08.2019 20:40
      Highlight Highlight Versauen? Das war sehr gezielte Absicht...
    • Hayek1902 08.08.2019 22:35
      Highlight Highlight Nein,es wird Biden, der dann natürlich verliert. Yang oder Gabbard wären meine Favoriten, aber fie demokratische Basis ist so links, die werden nichts fertig bringen.
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