International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07109815 Honduran migrants continue their way to the city of Tapachula, a journey bound to their goal, the United States after spend the night in Cuauhtémoc City, in the state of Chiapas, Mexico, later tearing down the steel fence of the border line between Guatemala and Mexico. According to sources of Civil Protection of Mexico, there are more than 3,000 migrants who travel the almost 40 kilometers between Ciudad Hidalgo and Tapachula, the second most important city in the Mexican state of Chiapas, where they have announced that they will spend the night.  EPA/Maria de la Luz Ascencio

Honduranische Migranten auf dem Weg nach Tapachula, einer Stadt in Mexiko. Bild: EPA/EFE

Migranten-Karawane setzt Marsch durch Mexiko fort – Trump macht Demokraten verantwortlich



Ungeachtet der Drohungen von US-Präsident Donald Trump haben tausende Migranten aus Honduras ihren Marsch durch Mexiko in Richtung USA fortgesetzt. Trump kündigte an, den «Ansturm illegaler Ausländer» auf die Südgrenze der USA zu «stoppen».

Die mexikanischen Behörden stoppten die riesige Karawane zwar an der Grenze zwischen Mexiko und Guatemala, viele Migranten durchquerten jedoch auf notdürftigen Flössen den Grenzfluss Río Suchiate und marschierten am Sonntag stundenlang nach Norden.

Tausende Migranten stürmen Grenze zu Mexiko

Play Icon

Video: srf

Nach einer Schätzung der mexikanischen Bundespolizei waren rund 3000 Menschen in Mexiko unterwegs. Die Zahl könnte jedoch noch weit höher liegen.

Nach einem sieben Stunden langen Marsch über 38 Kilometer ohne Pause erreichte die Gruppe die mexikanische Stadt Tapachula. Dabei machten Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit den Menschen zu schaffen. Am Montag sollte es ins gut 40 Kilometer entfernte Huixtla weitergehen.

epa07110348 Honduran migrants take a rest at the Hidalgo garden of Tapachula, after having walked for 8 hours from Ciudad Hidalgo, in the state of Chiapas, Mexico, 21 October 2018. US President Trump assured that his government is making 'all possible efforts' to prevent 'the avalanche of illegal foreigners' from crossing the border with Mexico, and warned them that, if they arrived, the US authorities would not accept their entry.  EPA/María de la Luz Ascencio

Die zentralamerikanischen Migranten ruhen sich in Tapachula von ihrem Marsch aus. Bild: EPA/EFE

«Nach allem, was wir durchgemacht haben, wird uns niemand aufhalten», sagte der 21-jährige Aaron Juarez, der mit seiner Frau und seinem Baby auf dem Weg in die USA war. «Wir haben Sonnenbrand und Blasen, aber wir haben es hierher geschafft», sagte Britany Hernandez. «Unsere Stärke ist grösser als die Drohungen Trumps.»

Trump schiebt Demokraten Schuld zu

Der US-Präsident will Flüchtlinge aus Honduras nach einer möglichen Einreise in die USA zurückschicken. Es würden «alle Anstrengungen gemacht», um den «Ansturm illegaler Ausländer» auf die Südgrenze der USA zu «stoppen», schrieb Trump am Sonntag beim Kurzmitteilungsdienst Twitter. Die Flüchtlinge müssten zuerst in Mexiko Asyl beantragen, und wenn sie dies nicht täten, würden die USA sie zurückschicken.

Zugleich schob Trump mit Blick auf die im November anstehenden Kongresswahlen den oppositionellen Demokraten die Schuld zu. «Die Karawanen sind eine Schande für die Demokratische Partei. Ändert die Einwanderungsgesetze jetzt», schrieb er.

US-Aussenminister Mike Pompeo warnte die Migranten davor, sie könnten Menschenschmugglern zum Opfer fallen oder «anderen, die sie ausbeuten». Zudem zeigte er sich besorgt über «offensichtlich politische Motive einiger Organisatoren des Marschs».

Obrador fordert Fairness für Migranten

Mexikos neu gewählter Präsident Andrés Manuel López Obrador rief dagegen zu einem fairen Umgang mit den Migranten auf. «Wir wollen nicht, dass sie dasselbe erleben (wie Mexikaner), wenn sie in den USA einen Job suchen müssen.»

Mexico's President-elect Andres Manuel Lopez Obrador speaks at a rally commemorating the 50th anniversary of a bloody reprisal against students, at the Tlatelolco Plaza in Mexico City, Saturday, Sept. 29, 2018. Lopez Obrador vowed Saturday to never use military force against civilians. Troops fired on a peaceful demonstration at the plaza on Oct. 2, 1968, killing as many as 300 people at a time when leftist student movements were taking root throughout Latin America. (AP Photo/Christian Palma)

Der neu gewählte Präsident Mexikos, Andrés Manuel López Obrador. Bild: AP/AP

Rund 1000 Migranten, vor allem Frauen und Kinder, sassen derweil weiter an einer überfüllten Grenzbrücke zwischen Mexiko und Guatemala fest. Sie hoffen darauf, legal nach Mexiko einreisen zu können.

Die Behörden bestehen darauf, dass die Migranten nacheinander Asylanträge ausfüllen, um die Grenze passieren zu dürfen. Am Samstag hatten die mexikanischen Behörden die Grenze für Frauen und Kinder geöffnet und diese in eine Notunterkunft in Tapachula gebracht, rund 40 Kilometer von der Grenzstadt Ciudad Hidalgo entfernt.

Zweiter Marsch gestartet

Eine separate Gruppe von rund 1000 Honduranern brach unterdessen zu einem weiteren Marsch durch Guatemala auf, um durch Mexiko ebenfalls in die USA zu gelangen. Die Gruppe von Männern, Frauen und Kindern sammelte sich in Esquipulas in Guatemala und machte sich zu Fuss auf den Weg.

epa07110454 Honduran migrants wait at the border bridge between Guatemala and Mexico in Tecun Uman, Guatemala, 21 October 2018. Around 200 Honduran migrants spent the night on the bridge between Guatemala and Mexico. People, including children, are still waiting to enter Mexican territory and continue their journey to the United States, as many thousands have done before.  EPA/ESTEBAN BIBA

Migranten warten auf einer Brücke an der Grenze zu Mexiko. Sie warten auf Einlass nach Mexiko, mit Ziel USA. Bild: EPA/EFE

Die noch grössere Karawane, die inzwischen teilweise Mexiko erreicht hat, hatte sich vor mehr als einer Woche von San Pedro Sula im Norden von Honduras in Gang gesetzt. Sie folgte einem Aufruf in sozialen Netzwerken zu einem «Migranten-Marsch». «Wir gehen nicht, weil wir wollen, sondern weil wir von Gewalt und Armut vertrieben werden», hiess es in dem Aufruf.

Ein Drohnenvideo der zweiten Karawane

Ins benachbarte Guatemala schafften es mehr als 5000 Migranten, wie der guatemaltekische Präsident Jimmy Morales sagte. 2000 von ihnen hätten sich aber wieder auf den Rückweg nach Hause gemacht. Mehr als 1000 seien zwischen Freitag und Sonntag in Bussen nach Honduras zurückgebracht worden, erklärte die Katastrophenschutzbehörde Conred. (sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Wir wollen viel zu viel: Sexbots, die was fühlen und geklonte Mammuts

Link to Article

Diese Schweizer TV-Box macht dem Streit um Replay-TV ein Ende

Link to Article

Sozialdetektive-Befürworter leaken Betrüger-Videos – laut Datenschützer ist das verboten

Link to Article

5 Hashtags, die viral gingen und tatsächlich etwas verändert haben

Link to Article

Lieber Arno, ich glaube leider, es ist wirklich an der Zeit zu gehen

Link to Article

27 Witze, die jeden Nerd zum Schmunzeln bringen

Link to Article

Vormarsch der Demokraten: Es gab doch eine «Blaue Welle» bei den Midterms

Link to Article

Mayotte – Europas zerrissenes Paradies am Ende der Welt

Link to Article

Ein junger Jude verliebt sich in eine Schickse – Orthodoxe fühlen sich im falschen Film

Link to Article

Hallo, Impfgegner – diese 7 Antworten zur Grippeimpfung sind speziell für euch

Link to Article

Die 11 schönsten Höhlen der Welt, in denen du dich vor der Fasnacht verstecken kannst

Link to Article

Die tiefe Spaltung der USA ist alarmierend – und ein Zeichen der Zeit

Link to Article

Wichtig: Eine Rangliste der 18 besten Drunk Foods aus aller Welt 🍺🍕🍻🍔🍺

Link to Article

Wie zwei Nerds die Welt eroberten – und ihre Ideale verrieten

Link to Article

Diese 10 Dinge kommen Ausländern als Erstes in den Sinn, wenn sie an die Schweiz denken

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Eklat beim F1-Grand-Prix von Brasilien: Verstappen pöbelt Ocon nach dem Rennen an

Link to Article

Es ist Tag der schlechten Wortspiele oder wie wir vom Sport sagen: Heimspiel!

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

44
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • azoui 22.10.2018 13:26
    Highlight Highlight Haben die "Flüchtlinge" Timur Vermes neues Buch gelesen? "Die Hungrigen und die Satten".
    Erinnert mich an das was da gerade abgeht.
    Wir marschieren einfach los, das kommt schon gut.
    Die Durchgangsstatten lasen die Leute durch.
    Die USA schlisst die Grenze "du kumsch da nicht rein".
    28 22 Melden
    • Markus97 22.10.2018 18:11
      Highlight Highlight Da sieht man mal wie verzweifelt die Leute sind. Nicht unwahrscheinlich dass sie auch ein zweites mal losmarschieren. Dann aber mit Waffen. Wir müssen endlich anfangen global zu denken.
      6 2 Melden
    • Echo der Zeit 22.10.2018 18:54
      Highlight Highlight Das wird es in Zukunft noch öfters geben, wenn es nicht zur Normalität wird.
      8 0 Melden
    • mogad 23.10.2018 08:54
      Highlight Highlight @Steffan. Global denkt nur der Kapitalismus, sprich ausländische Grossaktionäre, die die Welt plündern.
      6 1 Melden
  • loplop717 22.10.2018 13:06
    Highlight Highlight Was für ein Zufall, das das genau 2 Wochen vor den Midterms passiert/in den Nachrichten kommt...
    59 18 Melden
  • In vino veritas 22.10.2018 13:00
    Highlight Highlight Was sind die Perspektiven wenn sie in den USA sind? Einen Job werden sie sicher nicht bekommen, da es schlicht zu wenig Jobs für gering qualifizierte Arbeiter gibt. Ich frage mich, ob gewisse Kreise überhaupt an die Konsequenzen denken"gerade auch in Europa. Natürlich kann man alle reinlassen und sich wundern, warum das Geld für die soziale Wohlfahrt plötzlich nicht mehr reicht oder die Kriminalität steigt. Oder man akzeptieren nur noch echte Flüchtlinge und hilft vor Ort. Natürlich bekomme ich jetzt ganz viele Blitze, aber eine andere Lösung konnte mir bis jetzt noch keiner präsentieren.
    83 37 Melden
    • P.Rediger 22.10.2018 14:03
      Highlight Highlight Hilft vor Ort? Wie denn? Also vielleicht sollte man einfach mal weniger Waffen exportieren und die USA sollten sich mal Gedanken zur Liberalisierung von Drogen machen, denn der "War on Drugs" hat in Mexiko zu abertausenden von Toten geführt. Die Einmischungen der USA in die Politik anderer Länder hat noch selten zu guten Resultaten geführt: "Gleichzeitig trieb Soto die Erschließung und Weltmarktöffnung des isolierten Landes voran. Großzügige Konzessionen lockten US-Konzerne an und führten zur Entwicklung der „Bananenrepublik“. Die Geschichte einer kolonieähnlichen Fremdbestimmung begann."
      32 6 Melden
    • michiOW 22.10.2018 14:09
      Highlight Highlight In den USA hat es schon viele Ausbeuterjobs für Illegale, welche sich nicht wehren können.

      Aber ja, sie bringen alles aus dem gleichgewicht und wir müssen die Konsequenzen tragen.
      17 6 Melden
    • Liselote Meier 22.10.2018 15:31
      Highlight Highlight Ja vor Ort helfen. Aber dort beutet man lieber aus. Google mal Honduras und United Fruit Company. Wirst noch Staunen über die Geschichte dieses Landes und dieses Konzernes. Diese Firma heisst heute nicht mehr so sondern Chiquita Brands International, Steuersitz Schweiz.

      Zahlt dort praktisch keine Steuern, und hier auch nur einen Bruchteil. Das ist das Problem und da verdienen sich einige in diesem Lande auch eine Goldene Nase damit, gedeckt von der Mehrheit der Stimmbürger leider.


      40 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Henry Eden 22.10.2018 12:55
    Highlight Highlight Falls Honduras wirklich am Abgrund steht, sollte es radikal neu orientieren. Ein Land kann freiwillig zum Protektorat werden. China würde Honduras sofort unter seine Fittiche zu nehmen. Sicher besser als in Chaos ind Hoffnungslosigkeit zu versinken. Nicht jedes Land kann mit zu viel Freiheit umgehen.

    Zudem ist Honduras den USA dann plötzlich nicht mehr egal. Jeder neue Quadratmeter unter chinesischem Einfluss, macht den Amis Kopfweh. Ein ganzes Land, lässt Trump zittern.
    22 48 Melden
    • Mr Magoo 22.10.2018 17:24
      Highlight Highlight Wenn Menschen auf etwas wirklich nicht verzichten wollen, dann ist es ihre Freiheit. Niemand möchte, dass seine Heimat eine bessere "Kolonie" eines anderen Staates ist. Die Geschichte liefert hierfür genügend Beispiele.
      7 0 Melden
    • Argon 22.10.2018 17:38
      Highlight Highlight Glaube nicht das die USA die Chinesen vor der eigenen Haustür dulden werden. Das kann nur zu einem Weiteren Konflikt führen.
      17 0 Melden
    • Hiker 22.10.2018 19:32
      Highlight Highlight Kreativer Ansatz und sicher gut gemeint. Nur leider kann ich mir nicht vorstellen, dass DT da einfach zuschauen würde. Diese Kriegsgurgel würde umgehend zur Waffe greifen. Auch auf die Gefahr damit einen unkontrollierten Konflikt und noch mehr Flüchtlinge heraufzubeschwören.
      6 1 Melden
  • Enzasa 22.10.2018 12:47
    Highlight Highlight Mauern lösen keine Probleme!
    Leider ist es für die Regierungen der Welt nicht besonders lukrativ Fluchtursachen zu bekämpfen.
    Leider ist es für die Bürger der westlichen Welt nicht besonders lukrativ soziale und gerechte Regierungen zu wählen.
    62 29 Melden
  • Illyria & Helvetia 22.10.2018 12:37
    Highlight Highlight Oha...erinnert mich an einen Film, wo es genau um dieses Thema geht...
    11 8 Melden
  • Wilhelm Dingo 22.10.2018 11:47
    Highlight Highlight Es ist eine Frechheit, aber die noch grössere Frechheit ist es, wie sich die USA in den lateinamerikanischen Ländern aufführt (Operation Condor, Involvierung, Sturz von Chavez in Venezuela...)
    120 55 Melden
    • Hayek1902 22.10.2018 14:17
      Highlight Highlight Was war an Chavez gut, ausser dass er tot ist?
      31 28 Melden
    • Wilhelm Dingo 22.10.2018 14:33
      Highlight Highlight @Hayek1902: nichts, aber warum rechtfertigt das ein Mitmischen der USA?
      34 6 Melden
    • Hayek1902 22.10.2018 15:01
      Highlight Highlight Da hättest du ein besseres Beispiel rauspicken können
      15 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Le_Urmel 22.10.2018 11:40
    Highlight Highlight Trump hat in beiden Häusern die Mehrheit und die Demokraten sind schuld??

    Liebe Trumpanhänger, bitte klärt mich auf, aber bitte logisch
    246 55 Melden
    • Bivio 22.10.2018 11:48
      Highlight Highlight Nur zur Klärung: Er bezieht sich hier auf das fehlende Einwanderungsgesetz unter Obama bzw. das blockieren eines Gesetzes jetzt. Sowie die teilweise sehr einwanderungsfreundliche Haltung bestimmter Demokraten.
      65 60 Melden
    • Baba 22.10.2018 12:05
      Highlight Highlight @Bivio: Er hat in beiden Häusern (noch) die MEHRHEIT! Also müssen auch einige Republikaner mit tRumps Stil im Umgang mit Immigranten nicht einverstanden sein. Sonst könnte ein Gesetz nicht blockiert werden!

      Die USA waren schon immer ein Einwanderungsland. Wenn sie's nicht wären, gäbe es nach wie vor Millionen von Büffeln, die Prärie wäre unbebaut und die Native Americans hätten ihre Ruhe auf ihrem (mittlerweile von den Weissen geklauten) Land! Da erscheint es doch recht unlogisch, wenn ein POTUS (dessen Grossvater übrigens eingewandert ist) so vehement gegen Immigration ist!
      119 29 Melden
    • swisskiss 22.10.2018 12:07
      Highlight Highlight Bivio; Unglaublicher Unsinn den Du hier verzapfst! Migration in die USA ist seit 1990 durch den Immigration Act, 1996 durch den llegal Immigration Reform and Immigrant Responsibility Act, 2002 durch den Enhanced Border Security and Visa Entry Reform Act und 2005 durch den ID Act klar geregelt, Durch den Patriot Act 2001 und die Gründung von Homeland Security, ist die gesamte Migration in einem Ministerium zusammengefasst.

      Es wird KEIN Gesetz blockiert, das die Migration betrifft, sondern ein Gesetz, dass eine Mauer vorsieht, den Familiennachzug verhindert und das green card System beschränkt.
      60 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bivio 22.10.2018 11:37
    Highlight Highlight Was denken diese Menschen bzw. ihre politischen Unterstützer, was passiert? Sie kommen in die USA und erhalten sofort eine Aufenthaltsbewilligung, einen Job und eine Unterkunft? Alles nach dem Motto: Hier bin ich und nun schaut für mich.
    233 112 Melden
    • loquito 22.10.2018 12:20
      Highlight Highlight Nein... Sie denken, und haben dabei recht, dass nichts schlimmer ist als Ihre Situation zuhause. Aber ist halt schwer sowas zu erklären wenn nicht ein pöser Sozialist schuld an allem ist...
      Und für Leute im Norden, welche noch nie Armut erlebt haben und nicht wissenwas Hunger ist, ist es einfach zu urteilen...
      52 21 Melden
    • P.Rediger 22.10.2018 13:16
      Highlight Highlight Quelle Wikipedia: Honduras ist neben Haiti eines der ärmsten Länder Mittelamerikas. 71,6 % der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze[10]. Andere Schätzungen gehen von bis zu 80 % aus.

      Wenn es Ihnen so dreckig ginge, würden Sie auch nach jedem Strohhalm greifen und wenn dieser halt die Emigration ist, dann passiert sowas. Und dass die Leute nicht in ein anderes, armes Land gehen, sondern in das nächste reichste Land in der Umgebung. Kommt noch hinzu, dass das Land politisch instabil ist und es immer wieder zu gewalttätigen Protesten mit Toten kommt. Verständlich wollen die Menschen weg.
      54 5 Melden
    • reconquista's creed 22.10.2018 13:20
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass sie das denken. Diese Menschen sind nicht alle per se dumm oder naiv wie sie es meinen.
      37 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

Artikel lesen
Link to Article