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epa05913061 A handout photo made available by the US Department of Defense shows the aircraft carrier USS Carl Vinson (CVN 70) in the Indian Ocean, 15 April 2017 (issued 18 April 2017). According to media reports, the Carl Vinson US Navy Strike Group, which includes the USS Carl Vinson, is moving toward the Korean peninsula in the wake of North Korean ballistic missile tests and reported increased activity at North Korea's nuclear test site.  EPA/US DEPARTMENT OF DEFENSE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die «USS Carl Vinson» sei mit ihren Begleitschiffen in koreanischen Gewässern angekommen, hiess es. War sie aber nicht. Bild: EPA/US DEPARTMENT OF DEFENSE

Info-Panne im Pentagon: US-Flugzeugträger fährt los, aber nicht nach Nordkorea



Um den US-Flugzeugträger «USS Carl Vinson» vor der Küste Koreas ist Verwirrung entstanden. Vor zehn Tagen hatte das US-Pazifikkommando mitgeteilt, der Flugzeugträger sei angewiesen worden, von Singapur aus in koreanische Gewässer aufzubrechen. Hintergrund war der Nordkorea-Konflikt.

Doch nun heisst es in einem Bericht der «New York Times»: Das Schiff fuhr nach der Ankündigung noch tagelang in die entgegengesetzte Richtung – nämlich in Richtung Indischer Ozean.

Die «USS Carl Vinson» sei bis heute gar nicht vor Nordkorea eingetroffen – die Ankunft in den Gewässern vor der koreanischen Halbinsel ist laut US-Medien nun erst für die kommende Woche geplant.

Ein Sprecher des US-Pazifikkommandos erklärte am Dienstag (Ortszeit) auf Anfrage, die «USS Carl Vinson» sei mit ihren Begleitschiffen am 8. April von Singapur aus zunächst nach Australien aufgebrochen.

Die Schiffe hätten vor der Nordwestküste Australiens an einer Trainingsmission mit der australischen Marine teilgenommen. Der Flugzeugträger und seine Begleitschiffe seien nun auf ihrem Weg Richtung Norden in den Westpazifik.

Viele Widersprüche

Am 8. April allerdings war in einer Mitteilung der amerikanischen Pazifik-Flotte noch die Rede davon gewesen, dass die Schiffe angewiesen worden seien, von Singapur in koreanische Gewässer aufzubrechen – anstatt nach Australien zu fahren.

Südkoreanischen Medienberichten zufolge hätte der Marineverband um die «USS Carl Vinson» voraussichtlich am Osterwochenende in Gewässern nahe der Halbinsel eintreffen sollen.

US-Präsident Donald Trump hatte dem TV-Sender Fox mit Blick auf Nordkorea gesagt: «Wir schicken eine Armada, sehr schlagkräftig.» Trump hatte im Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm mehrfach mit einem Alleingang gedroht. Die Verlegung der «USS Carl Vinson» war als Demonstration militärischer Stärke gewertet worden.

Wann der Verband nun wirklich an seinem Ziel ankommen soll, wollte weder ein Pentagon-Sprecher, noch der Sprecher des Pazifikkommandos sagen. Die «New York Times» berichtete unter Berufung auf vertraute Kreise, die Ankunft sei für nächste Woche geplant. CNN meldete, der Flugzeugträger werde die koreanische Halbinsel Ende April erreichen.

Panne oder Strategie

CNN sprach von «Kommunikationsfehlern» in der US-Regierung. Die «New York Times» berichtete, die Navy habe vor einer Woche vorschnell die Verlegung des Flugzeugträgers in koreanische Gewässer gemeldet. Ausserdem habe US-Verteidigungsminister James Mattis eine fehlerhafte Erklärung dazu abgegeben.

Die Spannungen zwischen Nordkorea und den USA hatten sich in den vergangenen Tagen noch einmal verschärft. Am vergangenen Samstag hatte sich die «USS Carl Vinson» in der Sundastrasse befunden, der Meerenge zwischen den indonesischen Inseln Sumatra und Java – das zeigt ein Foto, das die Navy veröffentlicht hatte. Der Ort ist rund 5400 Kilometer von der koreanischen Halbinsel entfernt. (sda/dpa)

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mein Lieber 25.04.2017 22:59
    Highlight Highlight sda Meldung.... Alles klar, uuund weiterschlafen
    1 0 Melden
  • Pasch 19.04.2017 15:20
    Highlight Highlight BTW: Was wäre der meistgebrauchte Ausruf auf einem schweizer Kriegsschiff??

    Land in Sicht!!

    #schenkelklopfenderflachwitz
    12 2 Melden
  • pamayer 19.04.2017 13:26
    Highlight Highlight Bei uns vor dem Haus liegt seit gestern ein Schiff. Gehe mal nachfragen, ob sie meinen Globus brauchen können.
    9 1 Melden
  • pedrinho 19.04.2017 13:20
    Highlight Highlight "Dass unsere amerikanischen Freunde nicht die Hellsten sind, wenn es um Geografie-Kenntnisse geht, ist kein Geheimnis. 2012 etwa verblüffte Präsidentschaftskandidat Mitt Romney vor laufender Kamera mit der Aussage, Syrien sei Irans Verbindung zum Meer. Dass die Perser über gut 2400 Küstenkilometer verfügen, war dem Oberrepublikaner nicht geläufig."

    Kommentar geklaut bei:
    https://www.welt.de/reise/article131649583/Wohin-geografische-Unterbelichtung-fuehren-kann.html
    7 2 Melden
    • LeChef 21.04.2017 12:30
      Highlight Highlight Und du meinst keiner in der US Navy weiss wo Korea liegt? Nicht eine einzige Person? Was ist denn das für eine blödsinnige These..
      4 0 Melden
    • pedrinho 21.04.2017 15:40
      Highlight Highlight die werden sicher ein GPS mit dabei haben, ist doch heute in jedem schlaufone sogar mit glonass falls das us-eigene ausfaellt ;)

      doch, doch ich wusste beim kommentieren. dass die truppe in eine ganz andere richtung zu einem besuch unterwegs ist und keine kursaenderung stattgefunden hat (live shipping maps) , aber

      vorurteile muessen gefuettert werden sonst verhungern sie ;)


      0 0 Melden
  • Tropfnase 19.04.2017 11:07
    Highlight Highlight Zum Glück haben sie es noch bemerkt bevor sie das falsche Land Bombardieren!
    7 2 Melden
  • viella 19.04.2017 10:59
    Highlight Highlight Dazu passt folgende kleine Geschichte
    Play Icon
    5 1 Melden
    • LeChef 21.04.2017 12:33
      Highlight Highlight Dir ist schon klar, dass das ein Witz ist, oder? Keine wirkliche Begebenheit.
      1 1 Melden
  • fabsli 19.04.2017 09:52
    Highlight Highlight Fühle mich gleich sicherer!
    18 2 Melden
  • Granini 19.04.2017 08:47
    Highlight Highlight Da soll noch einer verstehen, was in den Medien wahr ist und was nicht.
    13 8 Melden
  • Padi Engel #Kanngarnix 19.04.2017 08:37
    Highlight Highlight Man ich hätte nichts dagegen, wenn der Trump sein Kriegsgerät im indisches Ozean verliert, wie ein Kind seine Förmchen im Sandkasten. ^^
    17 12 Melden
  • Beobachter24 19.04.2017 08:36
    Highlight Highlight Wer glaubt, Trump würde die Route der Trägergruppen festlegen, ist sehr naiv. (Es ist noch nicht mal sicher, ob der Donald die Destinationen bestimmt.)

    Und wer sich von "widersprüchlichen Infos der Navy" verwirren lässt, ist selber schuld. Die Aufenthaltsorte der Trägergruppen ist kein Geheimnis, wenn man weiss wo kucken ;-)
    39 4 Melden
  • Fredu 19.04.2017 08:13
    Highlight Highlight Ihr sucht zu weit, die Realität ist noch viel einfacher: Der Kapitän hat seinen Sextanten und das Ladekabel vom Handy zuhause vergessen, somit konnte er weder mit den Sternen noch mit dem Navi Korea finden.
    27 12 Melden
  • _kokolorix 19.04.2017 08:03
    Highlight Highlight Dass bei dem Chaos im weissen Haus die Streitkräfte mal im falsche Ozean landen ist verständlich. Was mir aber Bauchschmerzen macht, ist die Frage ob die nächsten Tomahawks nicht irrtümlich in meinem Garten landen...
    67 11 Melden
  • Firefly 19.04.2017 07:58
    Highlight Highlight Sandkasten Reloaded oder Die Buben spielen Krieg 3
    22 12 Melden
  • lilas 19.04.2017 07:54
    Highlight Highlight Wahl-Panne in den USA...
    26 10 Melden
  • Mikki 19.04.2017 07:44
    Highlight Highlight Ich dachte immer so was gibts nur bei den russen die sind ja soooo schlecht organisiert.
    51 21 Melden
  • malu 64 19.04.2017 07:32
    Highlight Highlight Übrigens, man kann sich sogar in der Badewanne verfahren!🤔
    18 16 Melden
  • malu 64 19.04.2017 07:30
    Highlight Highlight Mit Trumps Geographie und Geschichtskenntnissen verwundert mich das gar nicht!
    54 22 Melden
    • Alnothur 19.04.2017 08:54
      Highlight Highlight Ich wusste gar nicht, dass Trump neustens im Pentagon arbeitet...
      19 3 Melden
  • Anam.Cara 19.04.2017 07:17
    Highlight Highlight Where do you come from?
    Switzerland.
    Ah, Sweden. Where would you never go to?
    North Korea.
    Ah, Ausralia...

    62 18 Melden
  • leu84 19.04.2017 07:15
    Highlight Highlight Madrid oder Mailand. Hauptsache Italien
    99 3 Melden
  • Miikee 19.04.2017 06:59
    Highlight Highlight Hab dennen kürzlich am Thunersee die Richtung angezeigt. Jetzt sollte alles gut kommen. Sind auf dem Weg. Ahoi
    195 4 Melden
    • Olmabrotwurst 19.04.2017 08:44
      Highlight Highlight Na toll du hast sie nach Norden geschickt rate jetzt mal was hier auf dem Bodensee los ist... Die Deutschen Österreicher und unsere Seepolizei streiten sich jetzt wer den Dampfer nun Kontrollieren darf da die Grenzen so klein sind und das Schiff so gross..
      30 2 Melden
    • Sauraus 19.04.2017 10:43
      Highlight Highlight Wer das nicht eine gute Idee für ein Meme?
      Wo ist das Schiff?
      3 1 Melden
    • Makatitom 19.04.2017 11:46
      Highlight Highlight Aber ich habe gehört, wie Mikee gesagt hat, bei der Aare links halten. Haben die Amis jetzt auch noch eine rechts/links schwäche, dass die im Bodensee landen?
      5 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Writer Formerly Known as Peter 19.04.2017 06:55
    Highlight Highlight Wer glaubte, die Wahl von D.Trump sei für die Welt fatal, wird eines besseren belehrt. Die Wahl ist eine regelrechte Katastrophe... Mit jedem Tag wo er im Amt ist, sinkt die Wahrscheinlichkeit das die Menschheit überlebt.
    69 20 Melden
  • He nu.. 19.04.2017 06:41
    Highlight Highlight Stelle dir vor, Trump steht vor dem Atomkoffer und er ist farbenblind, welch misverständniss
    50 11 Melden
    • Chääschueche 19.04.2017 06:50
      Highlight Highlight Für Nordkorea braucht er das nicht...da reichen ein paar wenige 0815 Bomben.
      15 23 Melden
    • Kari Metzger 19.04.2017 06:56
      Highlight Highlight Und was ist, wenn einer nicht weiss, wo es zwei s hat und wo nur eines?
      61 12 Melden
    • bärn 19.04.2017 07:46
      Highlight Highlight @kari... dass weis ich auch nicht!
      15 5 Melden
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