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Ein Toter bei Schüssen in einer Synagoge in den USA



Bei einem Angriff auf eine Synagoge im US-Bundesstaat Kalifornien ist am Samstag eine Person getötet worden. Drei weitere Menschen wurden zudem verletzt.

«Wir haben vier Leute mit Schusswunden. Wir haben einen Toten.» Dies sagte der Bürgermeister von Poway, Steve Vaus, dem Fernsehsender MSNBC am Samstag. Der Gemeinde-Rabbiner sei ausserdem in die Hand getroffen worden. Die Verletzten seien aber nicht in Lebensgefahr, sagte der Bürgermeister weiter.

Laut der örtlichen Polizei eröffnete ein Mann das Feuer bei der Chabad-Synagoge in Poway in der Region San Diego. Der mutmassliche Täter wurde festgenommen, wie der zuständige Sheriff beim Kurzmitteilungsdienst Twitter mitteilte.

Zweiter Zwischenfall seit Oktober

In dem jüdischen Gotteshaus sollte am Vormittag ein Pessach-Gottesdienst gefeiert werden, das an den Auszug der Israeliten aus Ägypten erinnert. Die einwöchigen Feierlichkeiten sollten am Abend mit einem Essen beendet werden.

BILDPAKET -- ZUM JAHRESRUECKBLICK 2018 OKTOBER, STELLEN WIR IHNEN HEUTE FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- epa07130276 Two women hug before placing flowers at the Star of David memorials in front of the Tree of Life Synagogue two days after a mass shooting in Pittsburgh, Pennsylvania, USA, 29 October 2018. Officials report 11 people were killed by the gunman identified as Robert Bowers who has been charged with hate crimes and other federal charges  EPA/JARED WICKERHAM

Zwei Frauen umarmen sich vor der «Tree of Life»-Synagoge. Bild: EPA

Im vergangenen Oktober hatte ein Rechtsradikaler in der «Tree of Life»-Synagoge in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania elf Menschen erschossen. Nach den Worten des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu handelte es sich um das folgenschwerste antisemitische Verbrechen in der Geschichte der USA. Dem Täter wird derzeit der Prozess gemacht. Ihm könnte nach Angaben des US-Justizministeriums die Todesstrafe drohen. Der Angriff hatte weit über die Grenzen der USA hinaus für Entsetzen gesorgt. (sda/dpa/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • tychi 28.04.2019 13:04
    Highlight Highlight Seit 2017 erleidet die USA eine Steigerung um 57% bei antisemitisch motivierten Hassverbrechen. Die Täter sind fast ausschliesslich weiss, männlich und aus dem rechts-konservativen Dunstkreis. Der Zusammenhang zwischen der präsidialen Rhetorik und solchen Morden darf nicht länger verleugnet werden. Die Zahlen sind eindeutig. Die USA hat nachweislich kein Problem mit vergewaltigenden Mexikanern oder islamistischen Terroristen, sondern mit selbstverschuldeter Waffengewalt und weissen Gewaltverbrechern, die von den Behörden viel zu oft als psychotische Einzeltäter verharmlost werden.
  • Miimiip! aka Roadrunn_er 28.04.2019 09:15
    Highlight Highlight Ein härteres Waffengesetz würde in den Staaten wohl doch einiges Leid und solche Taten verringern.
    Aber dank 45, der sich mit der NRA spendierfreudige Wahlkampf Sponsoren holt, wird es immer noch so leicht sein eine Waffe zu kaufen, wie einen 🍔. So wird jeder noch so verwirrte oder kranke Typ an Waffen kommen und um sich schiessen und viel leid verursachen.
    • Oh Dae-su 28.04.2019 10:55
      Highlight Highlight Das Problem ist ja, dass es in den USA bereits eine derart riesige Anzahl Waffen gibt. Selbst wenn man heute den Waffenbesitz komplett einschränken würde, würde es wohl Jahre wenn nicht Jahrzehnte dauern, bis sich ein nachhaltiger Effekt einstellt.

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