International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Aggressivster Akteur»: USA warnen vor Cyberattacken aus Russland 



Kurz vor dem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Staatschef Wladimir Putin hat der nationale Geheimdienstdirektor der USA Russland als «aggressivsten ausländischen Akteur» bei Cyberattacken bezeichnet. Die Bedrohung durch solche Angriffe habe einen «kritischen Punkt» erreicht.

Dies sagte Dan Coats bei einer Veranstaltung in Washington. Die digitale Infrastruktur werde «buchstäblich angegriffen», fügte er hinzu.

epa06521825 Director of National Intelligence Dan Coats testifies before an annual Senate Intelligence Committee hearing on 'world wide threats' in the Hart Senate office Building in Washington, DC, USA, 13 February 2018. The panel faced questions about the Adam Schiff memo and North Korea.  EPA/JIM LO SCALZO

Dan Coats warnt kurz vor dem Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin vor russischen Cyberattacken.  Bild: EPA/EPA

Coats nannte Russland, China, Iran und Nordkorea als die schlimmsten Angreifer, wobei Russland «ohne Frage» am aggressivsten vorgehe. In die digitale Infrastruktur werde «jeden Tag» eingedrungen. Ziele seien Unternehmen, Behörden und Infrastrukturen, sagte der Geheimdienstdirektor. Die Angriffe sollten die Demokratie täglich untergraben, unabhängig davon, ob Wahlen anstünden.

Am Freitag hatte die US-Justiz zwölf russische Geheimdienstmitarbeiter wegen der Hackerangriffe während des US-Wahlkampfs 2016 unter Anklage gestellt. Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, E-Mails und Dokumente von Computern der Demokratischen Partei sowie der Wahlkampagne von deren Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton gestohlen zu haben.

Frage an Putin erneut stellen

Die Anklagen gehen auf die Untersuchungen des Sonderermittlers Robert Mueller zurück, der seit Mai 2017 die mutmasslichen russischen Interventionen im Wahlkampf und eine mögliche Verwicklung von Mitarbeitern Trumps in diese Einmischungen untersucht. Der US-Präsident hatte die Ermittlungen wiederholt als «Hexenjagd» kritisiert. Beim Gipfeltreffen mit Putin am Montag in Helsinki will Trump dennoch die Frage der russischen Einmischung in den US-Wahlkampf ansprechen.

Bereits bei ihrem Treffen am Rande eines Asien-Gipfels in Vietnam im November hatten Trump und Putin über das Thema gesprochen. Der US-Präsident sagte damals, er schenke Putins Darstellung Glauben: «Er hat mir absolut beteuert, dass er sich nicht in unsere Wahl eingemischt hat. Ich glaube wirklich, dass er das, was er mir sagt, auch so meint.» (sda/afp)

Trumps Geschenk: Briten lassen Riesen-Baby-Ballon steigen

Play Icon

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

«14 Uhr: Claras Haut ist rot»: Kitas informieren Eltern neu per Liveticker über ihre Kids

Link to Article

Selbst Trump spricht nun von einem Impeachment

Link to Article

«Hi-Tech-Roboter» in russischer Fernsehshow entpuppt sich als verkleideter Mensch

Link to Article

Tumblrs neuer Pornofilter ist ein riesiger Fail – wie diese 19 Tweets beweisen

Link to Article

Netflix' zweite deutsche Original-Serie ist da – und ein riesiger Fail

Link to Article

Miet-Weihnachtsbäume sind in Hipster-Hochburgen in – doch die Sache hat einen Haken

Link to Article

In diesem Land wohnt nur ein einziger Schweizer. Wir haben mit ihm gesprochen

Link to Article

Welche dieser absolut dämlichen Studien gibt es tatsächlich?

Link to Article

Brennende Leichen und blühender Aberglaube – ein Besuch in Indiens heiligster Stadt

Link to Article

Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz

Link to Article

Viva la nonna! – weshalb ich mega Fan vom neuen Jamie-Oliver-Buch bin (dazu 5 Rezepte)

Link to Article

Über Zürich fliegen jetzt Viren-Drohnen

Link to Article

«Meine 20 Jahre ältere Affäre erniedrigt mich»

Link to Article

Diese 13 Bilder zeigen, wieso «Doppeladler» völlig zu Recht das Wort des Jahres ist

Link to Article

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Link to Article

Doch noch geeinigt! 30 Minuten vor Ablauf der Deadline rief Nylander in Toronto an

Link to Article

Queen Ariana Grande singt sich mit neuem Song auf den YouTube-Thron 👀

Link to Article

11 Dinge, die du schon immer von einem orthodoxen Juden wissen wolltest

Link to Article

So läuft das Weihnachtsessen mit den Arbeitskollegen ab. Immer. Jedes Jahr. Die Timeline

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Warum die Chinesen die Amerikaner im KI-Wettrennen schlagen werden

Link to Article

Der Super-Beau, der in weniger als 15 Minuten alles verkackt!

Link to Article

Netflix killt die nächste Superhelden-Serie

Link to Article

Die Weihnachtswünsche dieser alten Leute sind so bescheiden, dass es dir das Herz bricht

Link to Article

7 ausgefallene Punsch-Rezepte, die du diesen Winter unbedingt ausprobieren solltest!

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Herzschmerz pur! 15 Leute erzählen, wie sie vom Seitensprung ihres Partners erfuhren

Link to Article

7 Duschmomente, die uns (vermutlich) allen bekannt vorkommen 

Link to Article

Du regst dich über die Migros-Suppe auf? Dann kennst du diese Gender-Produkte noch nicht!

Link to Article

Wutbürger nehmen Grossrätin wegen Baby ins Visier– und so reagiert der Grossvater 

Link to Article

Nach SBI-Niederlage: Jetzt beginnt der nächste Streit in der Aussenpolitik

Link to Article

Das Sexismus-Dinner des FC Basel sorgt weltweit für Schlagzeilen

Link to Article

«Es war alles ein verdammter Fake»: Schweizer Adoptiveltern packen aus

Link to Article

Führerscheinentzug nach 49 Minuten – so witzelt die Polizei über den «Tagesschnellsten»

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

15
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Beat Galli 16.07.2018 01:23
    Highlight Highlight Belustigenderweise benutzen diese&/ bosen Agressoren wahrscheinlich Hintertürchen, welche die Hersteller von Software auf geheiss der US Geheimdienste einbauen mussten.
    Wir nehmen an, diese sind nur dazu da durchzulüften. Da ja Wir/Sie die Guten sind, werden die ja sicher nicht benutzt um „Freunde“ zu überwachen...
  • Wilhelm Dingo 15.07.2018 19:45
    Highlight Highlight Wer ist der grösste Überwacher in der westlichen Hemisphäre?
    • reconquista's creed 15.07.2018 21:54
      Highlight Highlight Da würde ich ganz klar auf die USA tippen. Leider ist diese Fragestellung nicht Thema des Artikels. Thema sind Russland und Cyberattacken
    • Wilhelm Dingo 16.07.2018 08:19
      Highlight Highlight @Domsh: ja, da hast Du Recht. Diese Art von Agenda Setting ist aber gefährlich weil sie das Feindbild Russland weiter aufbaut. Klar die Russen machen eine Menge falsch, es geht aber darum das Gesamte im Auge zu behalten.
  • roger_dodger 15.07.2018 10:50
    Highlight Highlight Cold War 2.0. Der "aggressivste Akteur" ist wohl bei weitem die USA welche die Messlatte bei Spionage und Manipulation vorgeben. Da versuchen Russland, China et. natürlich gegenzuhalten.
    • redeye70 15.07.2018 11:10
      Highlight Highlight Man denke da nur an die Abhörung Merkels privatem Handy. Diese heuchlerischen Schleimbeisser! Glauben die Amis echt, dass irgendjemand denen noch glaubt?
    • MARC AUREL 15.07.2018 12:45
      Highlight Highlight Und die Chinesen und Russen sind natürlich glaubwürdiger! Versuchen nur entgegenzuhalten...Die Chinesen wollen ganz Asien alles vorschreiben und versuchen unrechtmässig Gebiete an sich zu reissen. Ach ja über die Russen reden wir besser gar nicht..😂 Mir sind die Amis immer noch lieber...
    • reconquista's creed 15.07.2018 18:29
      Highlight Highlight Also in Sachen Wirtschafts- und Armeetechnologiespionage würde ich bei den Chinesen von mehr als nur Entgegenhalten sprechen...
  • Uli404 15.07.2018 10:44
    Highlight Highlight Das Bild vom kindlifressenden Russen muss mit allen Mitteln aufrecht erhalten werden.

    Obwohl immer mehr Menschen klar wird, wo die wirkliche Gefahr für uns alle herkommt. Hier einer der weiss wovon er spricht:

    Play Icon


    • reconquista's creed 15.07.2018 12:05
      Highlight Highlight Sie behaupten also, dass die Warnung vor russischen Cyberangriffen nur dazu dient, ein Feindbild aufrecht zu erhalten.
      Denken sie in der Folge es gibt keine russischen Cyberangriffe oder finden sie, dass es sie gibt man es aber nicht veröffentlichen soll?
    • Uli404 15.07.2018 13:06
      Highlight Highlight Domsh: Erste Frage ganz klar ja!
      Zur zweiten Frage. Natürlich führen die Russen Cyberangriffe durch. Jeder spinoniert jeden aus. Aber im Vergleich zur Aggresivität des CIA oder NSA sind die Russen ein harmloser Fisch, der zu Propagandazwecken aufgeblasen wird um von den eigenen Schweinereien abzulenken.
      Oder hast bist du der Meinung Kevin Shipp habe keine Ahnung wovon er spricht?
    • reconquista's creed 15.07.2018 18:26
      Highlight Highlight Ich würde ihnen das widersprechen. Ich sehe bei dieser Verlautbarung zum jetzigen Zeitpunkt nicht das Bedürfnis von US-Cyberattacken abzulenken wie sie es meinen, da dies aktuell gar kein Thema ist. Ich denke eher es ist ein Fingerzeig Richtung Trump zu dessen bevorstehenden Putin-Meeting.
      Und ich stelle fest, dass sie inhaltlich sogar nichts gegen diese Vorwürfe einzuwenden haben.
  • Alice36 15.07.2018 10:42
    Highlight Highlight "Ich glaube wirklich, dass er das, was er mir sagt, auch so meint." Das kann ja sein aber es muss ja nicht zwangsläufig der Wahrheit entsprechen. Mittlerweile sind ja wohl genug Beweise und Indizien vorhanden die die russische Einflussnahme bestätigen. Nur weils grad nicht in Trump's Weltbild passt, aus welchen Gründen auch immer, kann er die Fakten wohl nicht ewig leugnen. Es wäre an der Zeit für's Trump Baby mal einen realen Blick auf die ganze Situation zu riskieren aber das scheint zu viel verlangt von dem egomanischen Narzissten.
    • Sebastian Wendelspiess 15.07.2018 12:13
      Highlight Highlight Die Beweise würd ich gern sehen...
    • Ueli der Knecht 15.07.2018 18:47
      Highlight Highlight Sebastian: Die Anklageschrift wegen Verschwörung gegen die USA, Identitäts-Diebstahl und Geldwäsche ist ziemlich detailiert und nennt Namen, Angriffsvektoren, Techniken (vorallem Spearphishing), gestohlene Daten und Vertuschungsmanöver:
      http://cdn.cnn.com/cnn/2018/images/07/13/gru.indictment.pdf
      Ich geh davon aus, dass Mueller dies vor dem Bezirksgericht in Washington alles mit einwandfreien Beweisen untermauern kann.

Warum erscheint Trump, wenn ich «Idiot» suche? Google-CEO erklärt Algorithmus im Kongress

Die Situation ist bekannt: Ein Verantwortlicher einer grossen Tech-Firma sitzt inmitten des US-Kongresses auf einem Stühlchen und muss die Fragen der Abgeordneten über sich ergehend lassen, die – gelinde gesagt – nicht gerade Digital Natives sind.  

Diesmal war es nicht Mark Zuckerberg, der da «gegrillt» wurde, sondern Sundar Pichai, CEO von Google. In der Anhörung ging es um Gerüchte, Google plane eine Suchmaschine für den chinesischen Markt, und allgemein um die Datensammlung des …

Artikel lesen
Link to Article