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Spott für Donald Trump nach peinlichem Verschreiber

President-elect Donald Trump speaks during a rally at the Ladd–Peebles Stadium, Saturday, Dec. 17, 2016, in Mobile, Ala. (AP Photo/Brynn Anderson)
Twitterte über China und beging dabei einen Fehler: Donald Trump. Bild: Brynn Anderson/AP/KEYSTONE

«Unpre...» what? Spott für Donald Trump nach peinlichem Verschreiber

18.12.2016, 00:4818.12.2016, 08:16

Mit einem Twitter-Beitrag hat der designierte US-Präsident Donald Trump eine Welle des Spotts im Internet ausgelöst: Im Online-Kurzmitteilungsdienst Twitter verurteilte Trump am Samstag, dass China im Südchinesischen Meer eine US-Unterwassersonde beschlagnahmt hatte.

Doch statt die Aktion als «unprecedented» – beispiellos und unerhört – zu verurteilen, schrieb Trump, dies sei «unpresidented» – auf Deutsch in etwa «präsidentenlos». Das Stichwort «Unpresidented» entwickelte sich daraufhin in kürzester Zeit zu einem der am häufigsten benutzten Hashtags auf Twitter.

Die «Harry Potter»-Autorin J.K. Rowling twitterte sarkastisch «TrumpSpellCheck – Unpresidentedly effective» (Etwa: Trump-Rechtschreibprüfung – präsidentenlos wirkungsvoll). Ein anderer Twitter-Nutzer schrieb: «Liebe Welt, die meisten Amerikaner wünschten wirklich, wir wären #unpresidented.»

Erst nach etwa einer Stunde wiederholte Trump seine Kurzmitteilung in korrekter Schreibweise, ohne auf seinen vorherigen Fehler einzugehen.

China will US-Drohne zurückgeben

Das Verteidigungsministerium in Peking kündigte laut staatlicher Nachrichtenagentur Xinhua eine Rückgabe «auf angemessene Weise» an, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Zugleich warf es Washington in einer schriftlichen Erklärung eine «unangebrachte» Dramatisierung des Vorfalles vor.

Erneut wurde auch Amerikas «langjährige» Praxis «militärischer Erkundungen aus nächster Nähe» in von China beanspruchten Gewässern angeprangert. China fordere ein Ende dieser Aktivitäten, werde weiter «wachsam» sein und «nötige Massnahmen als Antwort ergreifen».

Nach Angaben des Pentagons hatte das US-Militär das unbemannte Fahrzeug im Zuge von «Routine-Operationen» im Südchinesischen Meer nahe den Philippinen zum Sammeln von ozeanographischen Daten eingesetzt. Es wollte die Drohne gerade bergen, als die Besatzung eines chinesischen Marineschiffes eingriff.

Der Vorfall spielt vor dem Hintergrund eines angespannten Verhältnisses Chinas und der USA. Der designierte US-Präsident Donald Trump hatte Peking mit einem direkten Telefonat mit Taiwan verärgert und danach die Ein-China-Politik der USA infrage gestellt. (cma/sda/dpa)

So sieht Trumps Regierungsmannschaft aus:

1 / 23
(22.12.16) Trumps Regierungsmannschaft
quelle: ap/ap / mark lennihan
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40 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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pedrinho
18.12.2016 10:19registriert September 2015
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«Unpre...» what? Spott für Donald Trump nach peinlichem Verschreiber
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LaPaillade
18.12.2016 07:47registriert Juni 2015
Viel tragischer als der Schreibfehler ist ja sein undiplomatisches Handeln. Hoffe sein neuer Mister Secretary Tillerson wird ihm da zukünftig unter die Arme greifen, denn solche Sachen sind schlicht und einfach desaströs.
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Majoras Maske
18.12.2016 01:16registriert Dezember 2016
China beschlagnahmt eine Wassersonde und Trump wütet gleich auf Twitter und lässt alle Welt wissen, dass er manchmal freud'schen Versprecher erliegt.

Schöne neue Welt.
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