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In this June 24, 2019, photo, a billboard advertises the Democratic Presidential Debates across from the Knight Concert Hall at the Adrienne Arsht Center for the Performing Arts of Miami-Dade County, in Miami. Don't envy NBC News executive Rashida Jones, who is behind this week's inaugural Democratic presidential debate and will have to juggle 20 candidates, five news personalities and, it's likely, one tweeting president.. (AP Photo/Lynne Sladky)

Miami bereitet sich vor auf den ersten TV-Showdown der Demokraten. Bild: AP

Alle gegen Trump: Demokraten treten an zum ersten TV-Duell

Eine Woche nach Donald Trump lancieren die US-Demokraten den Wahlkampf 2020: Am Mittwoch und Donnerstag finden die ersten Fernsehdebatten statt. Nicht alle, die wollen, dürfen mitmachen.



Vor vier Jahren war das Bewerberfeld der Demokraten für die US-Präsidentschaftswahl gelinde gesagt überschaubar: Neben Hillary Clinton kandidierten Bernie Sanders und ein Gouverneur, den man längst vergessen hat. Der Formstand der Partei war bedenklich. Nach acht Jahren Obama-Präsidentschaft wirkte sie ausgelaugt.

Der unerwartete Erfolg von Donald Trump über Clinton hat die Demokraten erst geschockt und dann revitalisiert. Die Zahl der Möchtegerns für die Wahl im November 2020 ist kaum noch überschaubar. Am Sonntag kam mit dem früheren Abgeordneten und pensionierten Admiral Joe Sestak der 24. Name hinzu. Der Grossandrang bringt die Partei in die Bredouille.

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump

Diese Woche präsentieren sich die Kandidierenden erstmals dem nationalen Fernsehpublikum. Am Mittwoch und Donnerstag werden je zehn Personen in Miami zur grossen Debatte antreten. Vier Namen wurden aussortiert. Der prominenteste ist Steve Bullock, der als Gouverneur von Montana bewiesen hat, dass ein Demokrat in einem erzkonservativen Staat Erfolg haben kann.

Umstrittene Selektion

Das Auswahlverfahren sorgte aus einem weiteren Grund für eine Kontroverse. Senatorin Elizabeth Warren, die in den letzten Wochen im Aufwind war, wurde in den ersten Slot am Mittwoch «verbannt», der als weniger attraktiv gilt. Tatsächlich duellieren sich die meisten Favoriten, darunter Joe Biden, Bernie Sanders und Kamala Harris, erst am Donnerstag.

Die Herausforderung ist für alle Bewerberinnen und Bewerber riesig: Wer beim ersten grossen TV-Auftritt auf nationaler Ebene nicht glänzen kann, dürfte angesichts der enormen Konkurrenz bald weg vom Fenster sein. Wie aber steht es um den Formstand der aktuellen Favoriten?

Joe Biden

Democratic presidential candidate former Vice President Joe Biden poses for a photo with an audience member after speaking at Clinton Community College, Wednesday, June 12, 2019, in Clinton, Iowa. (AP Photo/Charlie Neibergall)

Biden ist populär, aber er tritt gerne in den Fettnapf. Bild: AP/AP

Er liegt in allen Umfragen klar an der Spitze. Zu verdanken hat Joe Biden dies seiner Prominenz als Vizepräsident von Barack Obama und der Tatsache, dass viele ihm zutrauen, die zu Donald Trump «übergelaufenen» Bewohner des Rust Belt zurückzugewinnen. Sein Handicap ist das Alter (er ist 76). Auch ist Biden dafür berüchtigt, kaum einen Fettnapf auszulassen.

Letzte Woche ist es wieder passiert: Der ehemalige Senator schwärmte von den Zeiten, als die Politik in Washington noch «zivilisiert» war, und lobte ausdrücklich zwei Südstaaten-Demokraten, die einst die Rassentrennung verteidigt hatten. Der schwarze Senator Cory Booker, der ebenfalls Präsident werden möchte, liess sich nicht zweimal bitten und zoffte sich öffentlich mit Biden.

Für seine Kritiker ist Joe Biden ein hoffnungsloser Nostalgiker, der aus der Zeit gefallen und für die Herausforderungen der Gegenwart nicht gerüstet ist. «Opa Simpson will Präsident werden», titelte das Magazin «Politico». Der nächste Ausrutscher kommt bestimmt. Trotz Umfragehoch sollte man nicht allzu viel Geld darauf wetten, dass Biden nominiert wird.

Elizabeth Warren

Democratic presidential candidate Sen. Elizabeth Warren enters the room to speak to local residents during a meet and greet, Sunday, May 26, 2019, in Ottumwa, Iowa.(AP Photo/Charlie Neibergall)

Nach schwachem Start befindet sich Elizabeth Warren im Aufholmodus. Bild: AP/AP

Der Wahlkampf der Senatorin aus Massachusetts begann holprig. In den letzten Wochen aber hat Warren das Feld von hinten aufgerollt. In einzelnen Umfragen liegt sie bereits auf Platz zwei hinter Joe Biden. Umso ärgerlicher wirkt es, dass die 70-Jährige sich nicht mit ihm und anderen Favoriten messen darf, sondern bereits am Mittwoch zur Fernsehdebatte antreten muss.

Dies kann auch eine Chance für Warren sein, sich im besten Licht zu präsentieren. Mit Cory Booker und Beto O'Rourke hat sie immerhin zwei valable Gegner. Die Senatorin gehört zum linken Flügel, doch ihre Ideen für die Wirtschaft stossen weit darüber hinaus auf Zustimmung. Demokratische «Zentristen» können sich immer mehr mit einer Präsidentin Warren anfreunden.

Bernie Sanders

epa07616390 Senator Bernie Sanders delivers a speech during his rally at the Convention Center in Pasadena, California, USA, 31 May 2019. Bernie Sanders is seeking to be the Democratic party candidate for the 2020 US Presidential elections.  EPA/ETIENNE LAURENT

Bernie Sanders hat wesentlich mehr Konkurrenz als vor vier Jahren. Bild: EPA/EPA

«Feel the Bern», lautete seine Parole im Wahlkampf 2016. Mit seinen linken Ideen versetzte der selbst ernannte Sozialist, der nicht einmal Mitglied der Partei ist, vor allem junge Wählerinnen und Wähler in Ekstase. Damals aber musste sich Sanders nur an Hillary Clinton «abarbeiten». Jetzt muss er sich mit einer grossen Zahl von Rivalinnen und Rivalen herumschlagen, von denen einige seine Agenda zumindest teilweise übernommen haben.

Seine Umfragewerte sind gut, tendenziell aber rückläufig. Und mit 77 ist der Senator aus Vermont noch ein Jahr älter als Joe Biden, was ihm nicht hilft. «Ist Bernie Sanders erledigt?», fragte sich das Wirtschaftsportal Bloomberg. Dieser Abgesang ist verfrüht. Tatsache ist aber auch: Die demokratische Basis mag Sanders, aber nur wenige würden ihn wählen.

Kamala Harris

Democratic presidential candidate Sen. Kamala Harris, D-Calif., attends an immigration roundtable at the University of Nevada, Las Vegas, Friday, June 14, 2019, in Las Vegas. (AP Photo/John Locher)

Kamala Harris braucht einen starken Auftritt. Sonst könnte es schwierig werden. Bild: AP/AP

Mit ihrem Geschlecht und ihrer indisch-jamaikanischen Herkunft verkörpert die Senatorin aus Kalifornien die Vielfalt der heutigen demokratischen Partei. Damit kann sie in den Umfragen punkten, dennoch ist Harris' Wahlkampf kaum in Fahrt gekommen. Kritiker monieren, sie habe mit ihrem Mix aus progressiven und moderaten Ideen noch keine Nische gefunden.

In der polarisierten US-Politik könnte die 54-Jährige zwischen Stuhl und Bank fallen. Am Parteitag der Demokraten in ihrem Heimatstaat Kalifornien ging sie neben Elizabeth Warren regelrecht unter. In den letzten Tagen hat Kamala Harris versucht, ihre menschliche Seite gegenüber dem Politischen zu betonen. Aber sie ist mehr als andere auf eine starke Debatten-Performance angewiesen.

Wann, wo und wie?

Die ersten Fernsehdebatten der Demokraten finden am 26. und 27. Juni um 21 Uhr Ortszeit (3 Uhr MESZ am folgenden Tag) in Miami statt. Der Austragungsort ist kein Zufall. Florida ist ein grosser und stets hart umkämpfter Bundesstaat. Donald Trump eröffnete seinen Wahlkampf letzte Woche in Orlando. Übertragen werden die Debatten von NBC, MSNBC und Telemundo. Die nächsten Debatten folgen am 30. und 31. Juli in Detroit auf CNN.

Pete Buttigieg

In this Wednesday, June 19, 2019 photo, South Bend Mayor and Democratic presidential candidate Pete Buttigieg shares a moment with Shirley Newbill, mother of Eric Logan, during a gun violence memorial at the Martin Luther King Jr. Recreation Center in South Bend, Ind. (Michael Caterina/South Bend Tribune via AP)

Pete Buttigieg musste sich am Wochenende als Krisenmanager betätigen. Bild: AP/South Bend Tribune

Der schwule Bürgermeister von South Bend in Indiana ist die bislang grösste Sensation im demokratischen Wahlkampf. Mit überzeugenden Fernsehauftritten und einer cleveren Strategie hat sich der telegene 37-Jährige vom Nobody in die Spitzengruppe katapultiert. Es sind beste Voraussetzungen, um in der Debatte gegen die mehr als doppelt so alten Biden und Sanders zu glänzen.

Am Wochenende aber musste Buttigieg seine erste Bewährungsprobe bestehen. In South Bend hatte ein weisser Polizist einen Schwarzen erschossen. Bei der Rückkehr in seine Heimatstadt sah sich «Mayor Pete» mit wütenden Afroamerikanern konfrontiert. Die Episode offenbart seine bislang grösste Schwäche: Für Schwarze und Latinos ist Buttigieg einfach ein weiterer weisser Mann.

Mit den fünf Spitzenreitern können bislang nur Cory Booker und Beto O'Rourke in den Umfragen halbwegs mithalten. Umso mehr darf man gespannt sein, wie sich der grosse Rest in den Debatten schlägt. Bis zur ersten Vorwahl dauert es noch mehr als ein halbes Jahr. Sie findet am 3. Februar 2020 statt, wie immer im Staat Iowa.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dr Chütlybuur 26.06.2019 15:20
    Highlight Highlight Bitte keinen "Cold War fullpost" again.
    Merci
  • piatnik 25.06.2019 20:19
    Highlight Highlight die demokraten werden alle verlieren, trump wird wieder gewählt...
  • karl_e 25.06.2019 19:23
    Highlight Highlight Die Fossilien der Weltkriegsjahrgänge, also meine Altersgenossen, sollten nicht mehr für ein solches Amt kandidieren. Und wenn schon - für den Notfall - mit einer rüstigen Vizepräsidentin wie z.B. Alexandra Ocasio Cortez.
  • Rupert The Bear 25.06.2019 17:29
    Highlight Highlight Ron Jeremy! Der wäre, nicht wie Trump, dauernd auf Sch*anzvergleiche aus 🤪😂
  • Pana 25.06.2019 16:05
    Highlight Highlight Es hat einige Kandidaten darunter, die mir sehr sympathisch sind, bzw die ich schon ziemlich gut kenne, dank Late Night TV. Werde mir jedoch beide Debatten reinziehen, um allen eine faire Chance zu geben. Bin gespannt, ob sich neue Aussenseiter / Favoriten herauskristallisieren.

    Let the Hungry for Power Games begin. May the odds be ever in your favor.
  • tagomago 25.06.2019 14:13
    Highlight Highlight Tulsi Gabbard wäre in der aktuellen verheerenden Situation der US-Aussenpolitik die mit Abstand beste Wahl.
    • opwulf 25.06.2019 14:50
      Highlight Highlight Bin gleicher Meinung! Jedoch denke ich dass es eher die Warren sein wird! Das Problem mit Leuten wie Gabbard oder Sanders oder früher Ron Paul ist ja gerade ihre kritische Haltung gegenüber dem Milit. Industr. Komplex. Viele MSM schneiden oder schiessen gegen "unsere" Favoriten, teils aus opportun., aber vorallem auch aus ideologischen Gründen. Nicht weil sie unbedingt Fan von Kriegen wären, sondern weil sie den Niedergang des Status Quo fürchten. Respektive sie stufen die Alternativen als ungleich gefährlicher ein, um unseren Lebensstil, Freiheiten & Errungenschaften zu verlieren.
    • opwulf 25.06.2019 15:20
      Highlight Highlight Auf der anderen Seite werden die progressiven Stimmen immer lauter! Dies auch in traditionel Rep wählenden Staaten. Oder zB auch der Fakt dass Newsbroadcaster wie TYT (the Young Turks) mittlerweile oft höhere Einschaltquoten haben als CNN, etc ... (nicht aber als FOX)! Warren schneidet bei TYT ziemlich positiv ab, ähnlich wie Sanders. Jedoch im Gegensatz zu ihm wird Warren auch von vielen "Moderaten" Dems gestützt (ihr voting record erklärt wieso). Persönlich sehe ich es aber eher wie Niko House, denn meine Herzstimme, sofern ich den wählen dürfte, gehört ganz sicher Gabbard!
    • Chrigi-B 25.06.2019 16:03
      Highlight Highlight Träumt weiter! Die Progressiven findet man genau an den Küsten und den Ballungsräumen im Inland. Sanders, Warren usw. haben keine Chance die "blue wall" und die swingstates zurück zuerobern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PC Principal 25.06.2019 13:54
    Highlight Highlight In der heutigen Zeit braucht es eigentlich keinen derart mächtigen Präsidenten mehr. Was passieren kann, wenn man einer Person derart viel Macht gibt, sieht man ja bei Trump. Wenn man die Macht auf mehr Personen verteilt, dann spart man sich auch noch den ganzen Wahlzirkus, bei dem es eh nur um Personen statt um inhaltliche Themen geht.
    • landre 25.06.2019 17:58
      Highlight Highlight Stimmt, aber dazu müssten die USA zuerst deren Verfassung ändern...
  • Chrigi-B 25.06.2019 13:51
    Highlight Highlight Viele der Demokraten haben bereits Aussagen gemacht, welche sie in den entscheidenden Staaten alles andere als wählbar machen....

    Florida: Viel Spass Warren und Sanders, die Exil Kubaner, Süd- und Mittelamerikaner werden euch nicht wählen. Die werden im 2020 die Afroamerikaner übrigens als 2. grössten Wahlblock überholen.

    Swingstates & "blue wall": Viel Spass mit euren Aussagen zu einem restriktiveren Waffenrecht.

    Biden & Harris würden wohl den Support von der Berniefraktion nicht erhalten und 5 -10% bleiben daheim, stimmen für Trump oder schreiben Bernie rein. Wie das letzte Mal.
    • WhatATimeToBeAlive 25.06.2019 15:50
      Highlight Highlight Sanders würde haushoch gegen Trump gewinnen, wobei ich auch glaube, dass er Florida sehr wahrscheinlich verliert. Dafür würde er ziemlich sicher den Rust-Belt gewinnen, was genügt.
    • Chrigi-B 25.06.2019 16:35
      Highlight Highlight Wie bitteschön will Bernie den rustbelt gewinnen? Das sind mehrheitlich "business dems" welche sicherlich nicht so links sind....
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 25.06.2019 18:47
      Highlight Highlight Nun, Trump hat den Leuten im Rustbelt viel versprochen.
      Unter anderem wieder der alte Reichtum.
      Abe geschehen ist, dank Trumps Strafzölle auf chinesischen Stahl, das Gegenteil.
      Man schafft es einfach nicht in Amerika, qualitativ hochwertigen Stahl herzustellen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • D(r)ummer 25.06.2019 13:39
    Highlight Highlight E. Warren wird Nr.46

    Quelle: Simpsons
  • Clife 25.06.2019 12:56
    Highlight Highlight Nayah als Europäer würde ich wohl Warren wählen. Da es aber weitgehend bekannt ist, dass Amerikaner mehrheitlich ziemlich rückläufig und konservativ sind (leider) sollten die Demokraten wohl ihre Kraft auf
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 25.06.2019 12:48
    Highlight Highlight Ich sehe, die #Yanggang ist noch nicht in die watson-Redaktion vorgedrungen, aber schon in der Kommentarspalte aktiv....

    Mal schauen, wer von den Köpfen oben in 2 Wochen noch relevant ist.
  • landre 25.06.2019 12:39
    Highlight Highlight Bernie Sanders scheint soweit der einzige zu sein der ein klar sachliches Konzept bzw. Agenda vorzuweisen hat. Dies ohne mit nur melodischen Slogans oder Anti-Trump Phrasen um sich zu schwingen.
  • Hier Name einfügen 25.06.2019 12:27
    Highlight Highlight Buttigiegs grösste Schwäche ist, dass er ein weisser Mann ist?
    Erstaunlich wie rassistisch und sexistisch die Antirassisten und Antisexisten mittlerweile geworden sind.
    • WhatATimeToBeAlive 25.06.2019 15:53
      Highlight Highlight Die Aussage ist einfach kreuzfalsch😅. Buttigiegs grösstes Problem ist, dass er keine klaren Visionen in Form von Gesetzesvorschlägen hat und stattdessen irgendwelches philosophisches Zeug daherlabert. Dies ist zwar gut und recht, interessiert aber keinen einzigen Wähler.
  • m:k: 25.06.2019 12:25
    Highlight Highlight Trump als Gegner 2016 war bereits ein Geschenk an die Demokraten - sie habens vermasselt.

    Trumps chaotische Präsidentschaft und die absolut devote Ergebenheit seiner Parteikollegen ist (abgesehen von der vermeintlich guten Wirtschaftssituation) ein noch grösseres Geschenk - ob sie es diesmal annehmen, bezweifle ich je länger je mehr.

    Es scheint als wolle der hinterletzte auch seinen Senf dazu geben. So kann in dem unsäglichen Zweiparteiensystem kein Profil geschaffen und den Wählern eine plausible Strategie vorgelegt werden. Dass der Frontrunner bei Amtsantritt 78 wäre kommt noch dazu...
  • JonSerious 25.06.2019 12:23
    Highlight Highlight #YANGGANG
    #YANG2020

    Ihr habt Andrew Yang vergessen!

    Ok, ich gebe zu, so gut sieht es für ihn in den Polls (noch) nicht aus. Aber ich feire seine Bewegung (und würde ihn wählen, wenn ich Ami wäre)
    :)

    Wenn nicht Yang, dann Bernie (Bei Pete gab es schon zu viele Koruptions- und Rassismusvorwürfe wegen dem Skandal in South Bend, leider)
    • Bettmümpfeli 25.06.2019 13:23
      Highlight Highlight Yang klingt nur gut, genauso wie Mayor Pete. Yang ist ein Libertarier und Buttigeig hat nur viel zu erzählen, aber keine konkreten Pläne, im Gegensatz zu Warren und Sanders. Er wird es mMn schwer haben, gegen Kandidaten mit konkreten Ideen anzukommen.
      Der Rassismusskandal ist nicht erst mit dieser Geschichte hier aufgekommen, sondern schon mit den Aufnahmen der Polizei und dem Versuch, diese geheim zu halten und der Entlassung des schwarzen Polizeichefs. Bei Buttigeig ist nicht alles Gold was glänzt und er ist nicht bereit Präsident zu werden, viel zu wenig Erfahrung.
    • JonSerious 25.06.2019 14:09
      Highlight Highlight Yang hat doch ziemlich Konkrete Vorschläge:

      https://en.wikipedia.org/wiki/Andrew_Yang_2020_presidential_campaign#Policies

      Bei Pete geb ich dir teilweise Recht, aber das könnte man auch über Biden sagen...
    • Bettmümpfeli 25.06.2019 22:36
      Highlight Highlight Ich habe über Yang nur gesagt, dass er Libartarier ist, nicht dass er keine konkreten Vorschläge hat. Dass er die hat weiss ich und deshalb halte ich ihn auch für einen libertären.
      Biden ist auf so vielen Ebenen ein schlechter Kandidat. Seien es seine zahlreichen Fettnäpfe, dass er null Visionen hat, dass er für einzige fragwürdige Gesetze mitverantwortlich ist... Da liesse sich noch einiges aufzählen. Seine Abwesenheit von fast allen Terminen der Demokraten, bei denen er stattdessen an noblen Fundraisinganlässen rumhängt und sich benimmt, als wäre er schon nominiert machts auch nicht besser.
  • Do not lie to mE 25.06.2019 12:19
    Highlight Highlight Andrew Yang präsentiert seine große Idee für ein universelles Grundeinkommen

    "Yang Gang"
    Anrew Yang mit über 100-Punkteplan
    https://www.yang2020.com/policies/
    Play Icon
    • Bettmümpfeli 25.06.2019 13:18
      Highlight Highlight Andrew Yangs Ideen klingen zuerst gut, wenn man sich aber anhört, wie seine Ideen umgesetzt werden sollen, dann merkt man, dass er ein Libertärer ist und keine soziale Umsetzung des Grundeinkommens will. Für mich ist er damit nicht wählbar, aber es soll jeder selber sehen, was ihm passt.
  • Unicron 25.06.2019 12:14
    Highlight Highlight Buttigieg, Warren oder Beto gerne.

    Wobei Warren auch schon zu alt ist.... Klar ist Erfahrung viel wert, aber man sollte es den "jungen" überlassen die Probleme von heute anzugehen. Wenn ein 70 Jähriger etwas verkackt, dann braucht er immerhin nicht mehr lange mit den Konsequenzen zu leben.
    • Do not lie to mE 25.06.2019 13:27
      Highlight Highlight Bürgermeister Pete Buttigieg wurde von Aktivisten wegen der Polizei “Justice for South Bend” während einer Town Hall konfrontiert, es lief nicht gut für ihn. Ein Video von "The Young Turks"
      Play Icon
    • PC Principal 25.06.2019 14:10
      Highlight Highlight @Do not lie to mE: TYT kann man nicht mehr ernst nehmen, seit sie Bernie entdecht haben. Sie konzentrieren ihre ganze Energie nur noch darauf, jeden demokratischen Kandidaten fertigzumachen, der nicht Bernie ist.
    • Do not lie to mE 25.06.2019 14:54
      Highlight Highlight PC Principal: Not so. Andrew Yang and Cenk seem to get along very well. See for yourself
      Play Icon
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aerohead 25.06.2019 12:03
    Highlight Highlight Was für ein blödes System, wo Politiker sich 1,5 Jahre vorher auf das Gewähltwerden konzentrieren müssen, anstatt Politik zu machen. Und dann am Ende erst noch ein Trump herausschaut 🤮
    • satyros 25.06.2019 12:44
      Highlight Highlight Man könnte einwenden, dass das Nominationsverfahren der beiden grossen Parteien dafür sorgt, dass die Kandidierenden für das wichtigste politische Amt der Welt nicht in irgendwelchen Hinterzimmern von Parteibonzen bestimmt werden, sondern die Interessenten sich und ihre Ideen schon früh dem Volk, bzw. der eigenen Basis präsentieren müssen. Es ist dann an den Wählerinnen und Wählern, jene Leute auszusuchen, die tatsächlich eine gute Politik machen und nicht einfach nur gut ausschauen und 1,5 Jahre lang Phrasen dreschen.
    • Aurum 25.06.2019 14:18
      Highlight Highlight Ein System....
      - bei dem man Wahlmänner wählt, die dann den Präsidenten im geheimen wählen.
      - bei welchem jeder Bundesstaat ein eigenes Wahlrecht hat (bsp. 48 Bundesstaaten haben das "Winner-takes-it-all prinzip bei den wahlmänner, einige haben early-voting, andere erlauben nur Briefwahl...).
      - bei welchem unberechtigte Wähler trotzdem Wählen können, da die Wahlberechtigung z.T. erst nacht der Wahl geprüft wird und die Ergebnisse so erheblich nach der Wahl definitiv publiziert sind.
      - und und und...

      Es ist mir wirklich unverständlich wie sich dieses System etablieren konnte.
  • AdvocatusDiaboli 25.06.2019 12:01
    Highlight Highlight Google und China werden dieses Mal schon dazu sehen, dass Donald Trump nicht mehr gewinnt.
    • JonSerious 25.06.2019 13:18
      Highlight Highlight Google ok, ...China? Ach was, langfristig haben die Amis in diesem "Krieg" keine Chance.

      Und mit Trump könnten sich die chinesen könnten sich geschickt eine Strategie ausdenken um Trump auszunutzen (braucht ja nur Bisschen Umkehrpsychologue, damit lässt sich der schon manipulieren 🙈)
    • AdvocatusDiaboli 25.06.2019 16:55
      Highlight Highlight Ja China wird sicherstellen das Joe Biden gewinnt, denn obwohl es hier nicht berichtet werden will, schadet der Handelskrieg auch den Chinesen. Biden hingegen hat versprochen dem chinesischen Grosskommerz sofort wieder Tür und Tor zu öffnen. Er stuft China nicht einmal als Konkurrenten see USA ein. Wem glaubst du also wird China nun helfen?
  • Jonas Weber 25.06.2019 11:59
    Highlight Highlight Bidens Aussage "Nothing would fundamentally change" sollte jedem zeigen, dass es bessere Kandidaten zur Auswahl hat.
    • Marshawn 25.06.2019 13:17
      Highlight Highlight In einem 2-Parteien-System haben halt Zentristen fast schon per Definition die grössten Chancen.
    • PC Principal 25.06.2019 14:12
      Highlight Highlight In jedem System haben Zentristen die grösste Chance. Siehe Merkel oder Macron. Ist ja eigentlich auch besser so.
  • Scaros_2 25.06.2019 11:57
    Highlight Highlight Also wenn die noch ohne Krücke oder so was stehen können ist das schon ziemlich ein guter Formstand.
  • El Pepedente 25.06.2019 11:50
    Highlight Highlight und hier sehen wir alle gründe arum trump das rennen macht an den wahlen 2020^^ ja es wird wie letztes mal^^ da alle gegener entweder schon von hillary fertig gemacht wurden und es einfach niemand vertauenswürdiges aus dem demokraten lager gab haben die alle trump gewählt^^ ich hätte damals auch trump gewähllt da die clinton ganz klar auf krieg aus ist mit russland etc und so was ist einfach untragbar^^ lieber trump als ww3
    • Varanasi 25.06.2019 12:28
      Highlight Highlight Ist der Kommentar ernst gemeint? Ist nicht Trump derjenige, der mit dem Iran zündelt? So weit wäre es mit Hillary nicht gekommen, da wäre ich sicher.
    • swisskiss 25.06.2019 13:04
      Highlight Highlight El Pepedente: Krieg gegen Russland.... Wer nicht versteht, dass die meisten grossen Konflikte seit dem Koreakrieg, Stellvertreterkriege zwischen den Grossmächten waren, sei es Vietnam, die Israelkriege, der Syrienkrieg der Ukrainekrieg, versteht soviel von Weltpolitik wie Trump. Denn einen Vebündeten von Russland so unter Druck zu setzen, wie Trump es mit dem Iran macht, setzt genau diese Unkenntnis voraus.

      Das mag ja noch verständlich sein, aber die dümmliche Wahlkampfpropaganda von Clinton als Kriegsgurgel immer noch unreflektiert nachzuplappern ist schlicht peinlich.
    • Bettmümpfeli 25.06.2019 13:15
      Highlight Highlight Gute Wahl, jetzt stehen wir einfach mit Trump vor einem Dritten Weltkrieg. Wir können alle froh sein, dass die alte Toupetorange nicht immer ernst genommen wird auf internationalem Parkett.

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