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Dieser Journalist brachte Scaramucci zu Fall – jetzt wurde er gefeuert 



Die US-Zeitschrift «The New Yorker» hat sich aufgrund von Belästigungsvorwürfen von einem ihrer bekanntesten Journalisten getrennt. Dem Reporter Ryan Lizza sei wegen «unangemessenen sexuellen Verhaltens» gekündigt worden, teilte das Magazin am Montag mit.

Die Zeitschrift nannte dabei keine Einzelheiten. Auch der TV-Sender CNN beendete die Zusammenarbeit mit dem 43-Jährigen.

Lizza wies die Anschuldigungen zurück. Der «New Yorker» habe ihn «voreilig und ohne eine vollständige Untersuchung der relevanten Fakten» entlassen, hiess es in einer Stellungnahme des Journalisten. Er sei bestürzt darüber, dass die Zeitschrift eine «respektvolle Beziehung zu einer Frau, mit der ich ausgegangen bin, als irgendwie unangemessen einstuft».

Lizza hatte im Juli für Schlagzeilen gesorgt, als er die Mitschrift eines Telefonats veröffentlichte, in dem der damaligen Kommunikationschef von US-Präsident Donald Trump, Anthony Scaramucci, mehrere Mitarbeiter des Weissen Hauses vulgär beschimpfte. Scaramucci musste kurz darauf nach nur zehn Tagen im Amt zurücktreten.

FILE - In this July 21, 2017, file photo, White House communications director Anthony Scaramucci gestures as he answers a question during a press briefing in the Brady Press Briefing room of the White House in Washington. Scaramucci offered newsroom leaders a test on Thursday. They needed to decide whether to fully use the obscenities relied on by Scaramucci to describe fellow White House aides or talk around them. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais, File)

Antony Scaramucci: Trumps ehemaliger Kommunikationschef musste seinen Posten bereits nach zehn Tagen wieder räumen. Bild: AP/AP

In den USA wird seit Wochen eine breite Debatte über sexuelle Gewalt geführt, die nach den Belästigungs- und Vergewaltigungsvorwürfen gegen den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein aufgekommen war. Zahlreiche weitere Prominente gerieten inzwischen durch ähnliche Vorwürfe unter Druck, darunter die Schauspieler Kevin Spacey und Dustin Hoffman, die US-Fernsehmoderatoren Matt Lauer und Charlie Rose und mehrere Mitglieder des US-Kongresses. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Peter Müller (2) 12.12.2017 18:47
    Highlight Highlight Wie bei uns. Sobald man Recherchen gegen "Dorfkönige" anstellt, wird man sofort von der Gemeinde drangsaliert. Mit "speziellen" Aufgeboten und Bussen, die dann nach einem Gerichtsentscheid zurück gezogen werden. Stundenweise Aufwand nur weil man gewisse Sachen nachgefragt hat.
  • mukeleven 12.12.2017 16:19
    Highlight Highlight was fuer ein nicht endend wollender ‘sumpf’...


    • sentir 12.12.2017 23:16
      Highlight Highlight andere Zeiten, andere Sitten
      Wie die Gleichstellung Mann-Frau bringt Beharrlichkeit und Zeit den Erfolg.
      In 20 Jahren kann man jedem nachweisen, was wo wie und mit wem er etwas gemacht hat.

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