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Sauer wegen der Mauer: Mexikos Präsident Peña Nieto sagt Treffen mit Trump ab



Mexico's President Enrique Pena Nieto is seen during the delivery of a message about foreign affairs at Los Pinos presidential residence in Mexico City, Mexico, January 23, 2017. REUTERS/Edgard Garrido

Nieto will Trump nicht treffen. Bild: EDGARD GARRIDO/REUTERS

Nach einer Reihe von Provokationen hat der mexikanische Staatschef Enrique Peña Nieto ein geplantes Treffen mit US-Präsident Donald Trump abgesagt. In Mexiko stand der Präsident wegen des Termins im Weissen Haus ohnehin schon unter Druck.

«Wir haben heute das Weisse Hause informiert, dass ich nicht an dem für nächsten Dienstag geplanten Arbeitstreffen mit dem US-Präsidenten teilnehmen werde», schrieb Peña Nieto am Donnerstag auf Twitter. «Mexiko bekräftigt seine Bereitschaft, mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten, um Verträge zum Wohle beider Nationen zu schliessen.»

Zuvor hatte Trump seinem Kollegen bereits nahegelegt, auf den Besuch zu verzichten, wenn Mexiko nicht für die Kosten der geplanten Grenzmauer zwischen den beiden Ländern aufkommen wolle. «Wenn Mexiko nicht für die dringend benötigte Mauer zahlen will, dann wäre es besser, das Treffen abzusagen», schrieb der US-Präsident auf Twitter.

Trump hatte am Mittwoch per Dekret den Bau einer Mauer entlang der 3200 Kilometer langen Grenze zu Mexiko angeordnet. Mit dieser Massnahme will er die illegale Einwanderung aus dem südlichen Nachbarland bekämpfen. Die Baukosten, die nach Einschätzung von Experten mehr als 20 Milliarden Dollar betragen könnten, will Trump Mexiko auferlegen.

Affront für Mexiko

Schon der Zeitpunkt der Anordnung wurde in Mexiko als Affront verstanden, weil zur gleichen Zeit der mexikanische Aussenminister Luis Videgaray und Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo in Washington mit einer hochrangigen US-Delegation über die Zukunft der Beziehungen beider Länder berieten.

Peña Nieto hatte am Mittwoch den Erlass des US-Präsidenten zum Mauerbau scharf verurteilt und wiederholt, dass Mexiko die Mauer nicht finanzieren werde.

Peña Nieto war daraufhin in Mexiko unter Druck geraten, dass Treffen abzusagen. Politiker verschiedener Parteien rieten dem Staatschef angesichts der Provokationen aus Washington von der Reise ab.

«Ich glaube, Peña sollte seinen Besuch in Washington absagen», sagte der ehemalige Aussenminister Jorge Castañeda. Die frühere First Lady und mögliche Präsidentschaftskandidatin Margarita Zavala nannte Trumps Mauer-Dekret eine Beleidigung für Mexiko.

Abkommen mit Mexiko in der Schwebe

Trump will auch das Freihandelsabkommen Nafta mit Mexiko und Kanada mindestens neu verhandeln, droht aber auch mit einer Aufkündigung, was in einem Handelskrieg mit Strafzöllen auf beiden Seiten enden könnte.

Peña Nieto ist um Mässigung bemüht, steht aber unter Druck, Trump Zugeständnisse abzutrotzen. In einer Fernsehansprache am Mittwochabend hatte Peña Nieto den USA noch einen offenen Dialog angeboten. «Mexiko bekräftigt seine Freundschaft mit dem Volk der Vereinigten Staaten und seine Bereitschaft zu Verträgen mit der Regierung. Verträge zum Nutzen von Mexiko und der Mexikaner.»

Gesamtes US-Kader tritt zurück

Und noch eine schlechte Nachricht für den neuen US-Präsidenten – oder besser gesagt für seinen Aussenminister Rex Tillerson. Laut einem Bericht der «Washington Post» ist heute das gesamte obere Kader des Aussenministeriums geschlossen zurückgetreten.

Dies aus Protest gegen die neue Trump-Administration. Dies dürfte den Amtsantritt Tillersons erheblich erschweren.(aeg/sda/dpa/afp)

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • thompson 26.01.2017 21:54
    Highlight Highlight Ähm Mexiko ist am Boden. Die sollen zuerst einmal ihre Probleme in den Griff bekommen.
    Trump ist ein gutes Opfer von den eigenen Problemen ab zu lenken.
    • phreko 27.01.2017 00:03
      Highlight Highlight 1. Noch immer gehst du mit einem Namen eines kroatische Nationalisten hausieren. Pfui!

      2. Die USA sind das Ziel der Drogen und nicht Mexiko. Sonit ist auch die USA für die Probleme durch den War on Drugs verantwortlich.

      3. Länder arm halten hilft nicht gegen Emigration.
    • thompson 27.01.2017 12:05
      Highlight Highlight 1. Lieber ein kroatischer Nationalist huldigen. Als einem Prediger in der Wüste.

      2. Mexiko wäre reich, wenn sie ihre Bosse in Griff hätten.

      3. Mexiko kann sich selbst helfen. Sind Katholiken keine Wilden.

      4. Und genau die Mexikaner, spendeten viel Geld für die Befreiung von Kroatien.
      Thompson dankt
  • Calvin Whatison 26.01.2017 21:38
    Highlight Highlight Viva la México! 😂😂😂 so geht man mit Nachbarn nicht um Herr Truhuhump.
  • Mr.Bean 26.01.2017 20:38
    Highlight Highlight Die Fernsehansprache und das Zitat von Peña Nieto wird in diesem Artikel gleich zwei Mal in aufrinanderfolgenden Absätzen verwendet. Bin mir nicht sicher, ob dies wirklich eure Absicht war.
    • Lukas Blatter 26.01.2017 21:27
      Highlight Highlight @Mr.Bean: Nein, das war so nicht beabsichtigt. Ich habe das Agenturmaterial angepasst. Merci für den Hinweis!
  • Juliet Bravo 26.01.2017 20:16
    Highlight Highlight Ich denke, wir sollten ihn nicht unterschätzen. Es gab schon einige - besonders in der Europäischen Geschichte - die waren zuerst "ein Witz, dann eine Plage und plötzlich ein Diktator".
  • Majoras Maske 26.01.2017 20:13
    Highlight Highlight Wären die EU und Kanada nicht damit beschäftigt ängstlich auf Trump zu starren, könnten sie Mexiko und den verschmäten Pazifik-Staaten die Mitgliedschaft bei Ceta anbieten und Trump dann mitteilen, dass jeglicher Strafzoll oder jegliche wirtschaftliche Erpressung gegen ein Mitglied von allen anderen gegen die USA erwidert würde. Ansonsten kann der sich ja jedes Land einzeln vorknöpfen, weil keines alleine eine Chance gegen Trump hat.
  • zombie woof 26.01.2017 20:04
    Highlight Highlight Richtige Entscheidung, mit einem Idiot wie Trump setzt man sich nicht an einen Tisch.
  • DocM 26.01.2017 19:21
    Highlight Highlight Was wird der Vorteil der Mauer sein? Der Flüchtlingsstrom von Amerika nach Mexiko wird kontrollierbarer...
    • Enzasa 26.01.2017 21:12
      Highlight Highlight Ist er denn an den bereits bestehenden Teilen kontrollierbarer?

      Nööööö

      Egal, vermeintliche Sicherheit wird ebenso honoriert
  • supermario1 26.01.2017 19:18
    Highlight Highlight Richtig so, mit Knallköpfen kann man nicht verhandeln...
  • Enzasa 26.01.2017 19:09
    Highlight Highlight Auch wenn er der Big Boss in seinem Imperium ist, er hat es jetzt mit Personen zu tun, die nicht von ihm abhängig sind.
    Wird noch ungewohnt für ihn werden, dass man ihm Widerstand leistet
    • Citation Needed 27.01.2017 00:06
      Highlight Highlight Leider ist Mexiko wirtschaftlich sehr abhängig von den USA und Trumps Drohung, Importzölle über 20 % zu fordern (um die Scheissmauer zu bezahlen), käme einem wirtschaftlichen Fiasko gleich. Deshalb ist die Geste Peña Nietos umso beeindruckender. Er hat recht, aber sein Land hat mit Trump düstere Aussichten.
  • Enzasa 26.01.2017 19:07
    Highlight Highlight Jetzt lernt er, was auch Obama lernen musste, auch wenn deine Abgeordneten hinter dir stehen, das Ausland hat seine eigenen Regeln.
    Bin gespannt wie die aktuellen Obama Kritiker, in einiger Zeit kommentieren werden.
  • Aged 26.01.2017 18:57
    Highlight Highlight Das ist Mr. Presidents Welt:
    #The Battle of the Billionairs - Wrestling Clip#
    ---> alles show und doof oder was?

    Play Icon


  • FrancoL 26.01.2017 18:48
    Highlight Highlight Wenn das nun der neue Umgang zwischen den Regierungen sein soll dann frage ich mich wo dies hinführen soll. Ich befürchte dass Trump mit einem solchen Auftreten schnell einmal einer guten Anzahl Regierungen vor den Kopf treten wird, ob dann dies die ersehnte Entspannung bringen sollte die man bei HC vermisst hätte, wage ich zu bezweifeln.

    Ich hoffe Mexikos Regierung bleibt standhaft und verweigert den Dialog unter den gegebenen Umständen, doch befürchte ich dass sie dies wohl aus ökonomischen Gründen nicht lange durchhalten wird.

    Eine schöne Zeit erwartet uns :-(
  • NumeIch 26.01.2017 18:36
    Highlight Highlight Und weil Trump einigen Behörden ein SocialMedia Verbot auferlegt hat, haben diese Alternative Twitteraccounts eröffnet.

    @Alt_NIH
    @AltHHS
    @Alt_CDC
    @AltForestServ
    @alt_fda
    @altUSEPA
    @altusda
    @AltNatParkSer
    @RogueNASA

    #resistance
  • Donald 26.01.2017 18:33
    Highlight Highlight Ich würde gerne Wetten abschliessen, wann die USA international saktioniert werden.
    • Toerpe Zwerg 26.01.2017 21:53
      Highlight Highlight Konkreter. Was verstehen Sie unter international sanktionieren und was ist Ihr Einsatz?
    • Donald 27.01.2017 02:13
      Highlight Highlight Das müssten wohl von der UNO beschlossene sein. Momentan würden Frankreich und GB sicher noch ein Veto einlegen. Mal schauen, wie der Besuch von Theresa morgen verläuft... Aber wenn es so weiter geht wie bisher, würde ich sagen 10 Wochen und 100 Franken Einsatz.
    • Toerpe Zwerg 27.01.2017 07:14
      Highlight Highlight Von der UNO beschlossene Sanktionen gegen die USA innert 10 Wochen? Ok. Ich wette dagegen.

      Ziehen sie mit, wenn ich auf 10'000 erhöhen würde?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gurgelhals 26.01.2017 18:27
    Highlight Highlight Leni-Anne Riefenstahl auf Fox News mit der "alternativen Tatsache", dass nicht Pena Nieto sondern Trump das Treffen abgesagt hat in 3..., 2..., 1...
  • Chili5000 26.01.2017 18:24
    Highlight Highlight Ich hoffe das Mexikos Präsident hart bleibt und die Beziehung auf Eis legt. Bin gsepannt Donald diese "Mauer" zahlen wird. Ich wette das nicht mal ein Quadratmeter dieser Mauer gebaut wird. Am Schluss fallen ihm bestimmt "alternative" Gründe ein wieso es nicht geklappt hat.
  • Prof.Farnsworth 26.01.2017 18:17
    Highlight Highlight Warum geht das ganze Kader? Das macht den Weg für Trump nur noch einfacher! Wenn die gehen, kommen neue, gestellt von Trump, die ihn stärken! Dieser stillschweigende Protest bringt nichts!
    • G. Schmidt 26.01.2017 19:40
      Highlight Highlight Geeignete Personen zu finden wird wohl schwierig. Zudem werden dadurch verliert die Trump-Administration viele gute Kontake zu anderen Regierungen...
    • Gurgelhals 26.01.2017 19:43
      Highlight Highlight Gemäss den neuesten Informationen wurden die Leute indirekt gefeuert. Offenbar ist es in den USA eine Gepflogenheit, dass Staatssekretäre beim Regierungswechsel pro Forma der neuen Regierung den Rücktritt anbieten, worauf diese im Normalfall aber nicht eingeht, weil diese Leute ja politisch neutrale Fachkräfte sind, auf deren Know-how jede Regierung angewiesen ist.

      Trump scheint hingegen diese Gelegenheit genutzt zu haben, um die Leute kurzerhand rauszuschmeissen. Hat was von einer stalinistischen Säuberungsaktion...
    • Juliet Bravo 26.01.2017 20:09
      Highlight Highlight Das fürchte ich auch. Obwohl ich deren Kündigung verstehe.
      Die Gleichschaltung schreitet voran.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mnemonic 26.01.2017 18:16
    Highlight Highlight Gut so. Mit narzisstischen Psychos verhandelt man nicht. (Punkt)
  • Pasch 26.01.2017 18:15
    Highlight Highlight .
    Benutzer Bild
    • chilli37 27.01.2017 14:11
      Highlight Highlight Grossartig!
      Das wäre übrigens mein Lieblingsszenario: Alle Mexikaner kehren auf einen Schlag in die Heimat zurück. Da wäre die K....e in den USA dann mal richtig am Dampfen.
  • Martial Eberli 26.01.2017 18:00
    Highlight Highlight Das finde ich sehr gut! Verweigert den "Präsidenten" der USA!

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