International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Kinder als Tausch gegen Deportation» – bahnt sich in den USA ein neuer Skandal an?

In den USA werden Kinder und Erwachsene, die bei der illegalen Einreise getrennt wurden, wieder zusammengeführt. Doch das ganze hat einen Haken – zumindest teilweise. 



US-Präsident Donald Trump hatte vergangene Woche ein Dekret zum Stopp der Familientrennungen unterschrieben. Kinder sollen nun gemeinsam mit ihren Eltern in Gefängnissen untergebracht werden können. Theoretisch.

Deportation als Gegenleistung

Wie The Texas Tribune berichtet, gilt dies zumindest in einem Gefangenenlager ausserhalb von Houston (Texas) nicht. Den illegal eingereisten Honduranern wurde mitgeteilt, dass sie ihre Kinder am Flughafen in Empfang nehmen können – unter einer Bedingung: Vorgängig sollte noch eine Erklärung zur «freiwilligen Deportation» unterschrieben werden.

Dies berichtet ein 24-jähriger Honduraner, der anonym bleiben möchte. Seine Aussage wurde von Anwälten bestätigt, die mit weiteren Inhaftierten sprechen konnten. Die Mehrheit der 20 bis 25 illegalen Migranten sollen dasselbe Angebot erhalten haben.

epa06826138 A child from the Mexican state of Michoacan looks on while sitting in the patio of the Centro Madre Assunta, a shelter for migrant women and children, in Tijuana, Mexico, 20 June 2018 (issued 21 June 2018). The vast majority of the women and children at the shelter had fled violence in southern Mexico and Central America and arrived in Tijuana with the intention of crossing the US-Mexico border to seek asylum in the US. The shelter, which is run by sisters of the Missionaries of San Carlos Borromeo, had approximately 80 people.  EPA/DAVID MAUNG  ATTENTION: This Image is part of a PHOTO SET

Immer noch sind viele Kinder von ihren Eltern getrennt.  Bild: EPA/EPA

Ist das Vorgehen legal?

Der 24-Jährige hatte aus Verzweiflung unterzeichnet – zu gross war seine Sehnsucht nach seiner sechsjährigen Tochter, die er seit mehr als drei Wochen nicht mehr gesehen hatte. Er hofft nun, dass er die Erklärung widerrufen und seinen Fall vor Gericht ziehen kann. Die Anwälte haben Bedenken, ob das Vorgehen der Behörden in Houston – «Kind gegen Deportation» – rechtlich überhaupt gültig ist.

Fakt ist, dass Eltern im Falle einer Ausweisung ihre Kinder nicht in den USA zurücklassen müssen, sondern mit ihnen in die Heimat zurückreisen können. Die amerikanische Polizei- und Zollbehörde kann oder will sich zum Fall des 24-jährigen Honduraners nicht äussern – weil er anonym bleiben will. 

3 Fakten zum Austritt der USA aus dem UNO-Menschenrechtsrat

abspielen

Video: srf/Nouvo

Das könnte dich auch interessieren:

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

Über 20'000 Schüler demonstrieren für Klimaschutz

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

Del Curtos ZSC-Debüt geht in die Hose

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • iisebahnerin 25.06.2018 09:52
    Highlight Highlight Momol, es isch en Rechtsstaat....
    Damit qualifiziert die Trennung der Kinder von ihren Eltern wohl als Kindsentführung.... Kotz
    • Gregor Hast 26.06.2018 19:33
      Highlight Highlight Präsident Trump hat nie den Auftrag gegeben Kinder von ihren Eltern, die illegal eingewandert sind, zu trennen. Ebenso gab er nicht in Auftrag diese in engen Käfigen zu sperren oder ihnen psychodelische Drogen zu verarbreichen.

Busfahrerin rettet Kleinkind

Irene Ivic ist Busfahrerin in der US-amerikanischen Stadt Milwaukee. Im Video ist zu sehen, wie ihr unterwegs plötzlich ein Kleinkind auffällt. Das Kind läuft völlig alleine und barfuss der Hauptstrasse entlang. Das Kleinkind scheint ganz alleine in der Stadt unterwegs zu sein. Ivic schaltet sofort, stoppt ihren Bus und eilt dem Kind zur Hilfe.

Als sie wieder im Bus sitzt reagiert eine junge Frau sofort und gibt der Busfahrerin ihre Jacke, um das Kind zu wärmen. Das Baby, das laut des …

Artikel lesen
Link zum Artikel